Stiklestad
August 7 in Norway ⋅ ☁️ 13 °C
SCANDINAVIEN TURN
Day 41
07/08/2026
Stiklestad, Norwegen
(English Version Below)
Es ist lustig, wie die vermeintlichen Ziele so vor sich hin bröckeln. Oder wie gestern im Regen verwischt werden. Letztendlich hat es gegen 14 Uhr angefangen und erst in den Nachtstunden wieder aufgehört.
Und weil es regnet, habe ich die Gunst der Stunde genutzt, um einzukaufen. Ich merke, dass es jedes Mal mehr Waren werden, weil es einerseits unsicher ist, wann die nächste Gelegenheit ist.
Andererseits habe ich mehr Hunger. Mir fehlt die feste Ernährung zwischen Joghurt und Säften, Schokolade und Porridge. Zudem ist der Zwieback zuende, aber es gibt Reiswaffeln. Und Rosinenbrötchen mit Erdbeermarmelade.
Aber so eine Dose Königsberger Klöpse, auch gerne kalt, ist schon sättigender. Also habe ich Kjottboller in Tomatensosse gekauft. Kann man essen. Auch kalt. Demnächst gibt es gekochte Eier mit Mayonnaise. Da freue ich mich drauf.
Alles selbst gewollt. Ist nur eine Information, keine Klage. Ich mich bewusst gegen das eigene Kochen entschieden. Manchmal trifft man jemanden, der mir das Essen warm machen kann.
Habe heraus gefunden, dass wir in Stiklestad auf dem großen Parkplatz des Kulturzentrums übernachten können. Also fahren wir dort nach dem Einkauf hin. Die grünen Flächen zwischen den Baumreihen sind für Hilde ein gefundenes "Fressen", hier sind die Spuren anderer Hunde, das ist spannend.
Ich genieße die Zeit des Anhaltens, des Bleibens. Da ich in der Nähe heute Wasser bekomme, kann ich schon mal die Wäsche auswringen, beginnen die ersten Teile zu trocknen.
Ich freue mich, wenn ich die kurze Hose wieder anziehen kann, denn in der langen Hose fühle ich mich im Sommer wie in einem Teppich eingerollt.
Ich sehe einen Livestream vom Turmspringen und vergleiche mich unwillkürlich mit diesen sportlichen, jungen Männern. Ich war nie so beweglich, und heute gehe ich schwerfällig, denn auch der Regen und die Kühle sind nicht gut für meine Gelenke.
Aber ich leide nicht, es mehrt eher meine Dankbarkeit. Ist doch schön zu sehen, was noch geht.
Am Morgen ist der Himmel blau. Nicht im Übermaß, eher an ein paar gut überlegten Stellen zwischen den Wolken, wo sogar die Sonne ein bisschen hereinlugen kann. Wir fahren ein Stück Wasser kochen und zurück zum Parkplatz, wo sich Hilde schlafen legt.
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SCANDINAVIA TOUR
Day 41
August 7, 2026
Stiklestad, Norway
It’s funny how those supposed goals just sort of crumble away—or get washed out, like yesterday in the rain. It started around 2 p.m. and didn't stop until well into the night.
Since it was raining, I took the opportunity to go shopping. I notice I’m buying more supplies each time; partly because I’m never sure when the next chance to shop will come up.
On the other hand, I’m hungrier. I miss having solid food amidst all the yogurt, juices, chocolate, and porridge. I’ve run out of rusks, but there are rice cakes. And raisin buns with strawberry jam.
Still, a tin of *Königsberger Klöpse* (meatballs in white sauce)—even eaten cold—is more filling. So, I bought *Kjottboller* (meatballs) in tomato sauce. They’re decent. Even cold. Soon, I’ll have boiled eggs with mayonnaise. I’m really looking forward to that.
This is all by choice—just an observation, not a complaint. I consciously decided against cooking for myself. Sometimes, though, I run into someone who can heat up a meal for me.
I found out we can spend the night in the large parking lot at the cultural center here in Stiklestad. So, after shopping, that’s where we’re headed. The grassy areas between the rows of trees are a real treat for Hilde; there are traces of other dogs here—it’s exciting stuff.
I’m enjoying this time of stopping and staying put. Since I can get water nearby today, I can wring out my laundry and start drying the first few items.
I’ll be glad when I can wear shorts again; in long trousers, I feel like I’m wrapped in a carpet during the summer. I’m watching a livestream of a diving competition and involuntarily comparing myself to those athletic young men. I was never that agile, and these days I move heavily; the rain and the chill aren’t good for my joints, either.
But I’m not suffering; if anything, it deepens my sense of gratitude. It’s nice to see what’s still possible.
In the morning, the sky is blue. Not expansively so—just in a few well-chosen spots between the clouds, where the sun can even peek through a little. We drive a short distance to boil some water, then head back to the parking area, where Hilde settles down for a nap.Read more











Traveler„Wir fahren ein Stück Wasser kochen…“ Der letzte Satz ist der Beste. Ich wünsche Euch noch viele solcher Fahrten. Viele Grüße, Dirk
TravelerDanke dir