• Hitzhusen

    September 12 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    (English Version Below)

    PILGERREISE INS LEBEN
    Tag 3.725
    12/09/2026
    Hitzhusen, Deutschland

    Immer noch tränen die Augen und ich fühle mich erschöpft, aber mir geht es deutlich besser als gestern.

    Ambrosia könnte der Verursacher sein, der in meiner Gegend gerade aktiv ist. Allerdings sind es auch Gräser. Ich kann mir sonst keinen Reim darauf machen, warum ich sozusagen aus heiterem Himmel solche Reaktionen zeige.

    Zudem habe ich in den letzten Jahren kaum auf Blüten reagiert, sodass ich jetzt erstmal wieder Livocab kaufen musste.

    Vielleicht hat sich Hilde auch in Gräsern gewälzt, letztendlich kann ich es nicht lösen.

    Wir haben Simone an der Ostsee besucht, die mit Hilde zum Strand gegangen ist. Hohe Treppen hinauf zur Deichkrone und auf der anderen Seite hinunter lassen mich gleich scheitern.

    Wir haben eine gemütliche Zeit zusammen, das Wetter ist angenehm, die Sonne scheint bei der Abfahrt.

    Auf der Fahrt nach Hennstedt ziehen Wolken auf, aber wir lassen uns trotz aller Widerstände die gute Laune nicht vermiesen und besuchen Theo.

    Mit seinen beiden Rüden klappt es im Gegensatz zu früher nicht mehr. Hilde ist einfach nicht mehr kompatibel solchen Begegnungen gegenüber. Sie ist von Beginn an sehr gespannt und will keinerlei gute Miene machen.

    Theo hat lecker gekocht, wir sitzen im Haus zusammen im Gespräch, Hilde schläft derweil im Bus. Seine Hunde entspannen unterm Esstisch.

    Als ich im letzten Licht mit Hilde durch den Garten gehe, begegnen wir dem Igel, der im Holzschuppen lebt.

    In der Nacht regnet es direkt zum Einschlafen,
    Wir schlafen gut. Ich wache jede Stunde auf und ergänze die abgelassene Flüssigkeit umgehend, damit ich nicht wie gestern morgen eine böse Überraschung habe.

    Am Morgen kommt Theo mit seinem Kaffee in den Bus. Die Begegnungen mit Simone und Theo haben uns gut getan, wir haben beide schon länger nicht gesehen.

    Menschlich gesättigt ziehen wir uns heute zurück, genießen die Ruhe des Fahrens und Rastens, während der Wind weht und der Tag sich entfaltet.
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    PILGRIMAGE INTO LIFE
    Day 3,725
    September 12, 2026
    Hitzhusen, Germany

    My eyes are still watering and I feel exhausted, but I’m doing significantly better than yesterday.

    Ragweed, which is currently active in this area, could be the culprit. Then again, it might be grasses. I can’t figure out any other reason why I’m having such reactions—seemingly out of the blue.

    On top of that, I’ve barely reacted to pollen in recent years, so I had to go out and buy Livocab again.

    Maybe Hilde rolled around in the grass, too; ultimately, I can’t solve the mystery.

    We visited Simone at the Baltic Sea, and she took Hilde to the beach. Steep stairs leading up to the top of the dike—and down the other side—are an immediate deal-breaker for me.

    We’re having a lovely time together; the weather is pleasant, and the sun is shining as we leave.

    Clouds gather during the drive to Hennstedt, but we refuse to let anything dampen our spirits and go visit Theo.

    Things don’t go well with his two male dogs—unlike in the past. Hilde simply isn’t up for such encounters anymore. She’s tense right from the start and refuses to play nice.

    Theo cooked a delicious meal; we sit inside chatting while Hilde sleeps in the van. His dogs relax under the dining table.

    As I walk through the garden with Hilde in the fading light, we run into the hedgehog that lives in the woodshed.

    It rains just as we’re drifting off to sleep.
    We sleep well. I wake up every hour to replenish the fluids I’ve drained, ensuring I don’t face a nasty surprise like I did yesterday morning.

    In the morning, Theo comes into the van with his coffee. The visits with Simone and Theo did us good; it had been a long time since we’d seen either of them. Feeling fulfilled on a human level, we withdraw today, enjoying the quiet of driving and resting as the wind blows and the day unfolds.
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