July 2017
  • Day16

    Camping Playa Arenillas

    July 23, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Tag 16: Sonntag, 23.07.2017

    Camping Playa Arenillas

    Nachdem mir der nette ältere Campingplatz Betreiber versprochen hatte, dass ich auf jeden Fall (sollte noch jemand kommen) nur eine Frau in meinen 2-Bett-"Bungalow" bekommen würde, checkte ich glücklich und erleichtert ein.

    Yes, ein halbes Haus ganz für mich. 😃 Nur die Matratze ist eher "Hängematten-Style". Sollte das zu unbequem werden, schlafe ich auf der Wiese am Strand. 😊 Eigentlich hoffe ich es ja schon fast. 😅Aber so hat zumindest mein Rucksack ein sicheres Quartier. Und was für eins, mit eigener Veranda und das für 10,-. Ich muss hier unbedingt mal mit Paul hin! Es gibt auch Stellplätze direkt auf der Klippe. 🌅
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  • Day16

    Cerdigo, Islares Part 2

    July 23, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Tag 16: Sonntag, 23.07.2017

    Castro Urdiales über Cerdigo nach Islares: Part 2

    Weiter ging es nach Cerdigo durch einen verzauberten Wald und entlang des atemberaubenden Küstenpanoramas (links der karge & raue Charme der Berge, rechts das schier unendliche & wilde Meer und geradeaus in der Ferne schon Santona (mein Ziel) zu erkennen 😍) nach Islares.Read more

  • Day16

    Castro Urdiales, Cerdigo Part 1

    July 23, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Tag 16: Sonntag, 23.07.2017

    Castro Urdiales über Cerdigo nach Islares: Part 1

    Schon morgens entschied ich mich, nicht nochmal beim Pilgerrennen mitzumachen und den Tag langsam anzugehen. Das entspricht mir einfach mehr. Gestern ging es mir unwahrscheinlich schlecht mit dem Stress und mein Körper sprach abends deutlich mit mir in Form von Kopfweh...

    Also hieß es einen bzw. gleich mehrere Gänge runter schalten und darauf vertrauen, dass ich einen Schlafplatz finden würde; wie immer eigentlich. Vor meinem Aufbruch erzählte mir einen andere Deutsche dann doch tatsächlich, dass der eklige Typ, der Kerstin und mich so widerlich angemacht hatte, die Nacht zuvor in Pobeno ein Mädchen nachts im Zelt begrapscht hatte... 😡 Zum Glück scheint sie sich bei den Hospitaleros beschwert zu haben. Sie wurde von einem anderen Mann, dem ich unsre Begegnung mit dem Typen vorher erzählt hatte, sogar gewarnt und hat trotzdem mit ihm ein Zelt geteilt. Sollte der mir nochmal hier unterkommen und irgendwelche Anstalten machen, gibt es mal mindestens ne Anzeige. Das arme Mädel war die erste Nacht hier und dann direkt sowas.

    Um kurz nach 8:00 brach ich auf und hatte die Ruhe weg. Endlich konnte ich den Weg wieder genießen, innehalten, ohne Stress, ganz für mich. 😊

    Schnell stand für mich fest, dass ich es direkt beim Campingplatz in Islares direkt am Strand versuchen würde, um einfach den Tag zu genießen. Richtige Entscheidung; später mehr!
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  • Day15

    Sightseeing in Castro Urdiales

    July 22, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Tag 15: Samstag, 22.07.2017

    Sightseeing in Castro Urdiales

    Da dieser Ort seinen ganz besonderen Charme nicht zuletzt durch die Festung mit Leuchtturm und die Kirche hat, bekommt er einen extra Eintrag.

    Nach einem Rundgang, gab es noch Pintxos und Kalimotxo in einer urigen Kneipe wo es ziemlich laut und feuchtfröhlich zuging. Aber besser als die Schnarchnasen in den noblen Restaurants um die Ecke.
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  • Day15

    Schlangestehen in der Herberge

    July 22, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Tag 15: Samstag, 22.07.2017

    Öffentliche Herberge in Castro Urdiales

    Man glaubt es kaum, offiziell öffnet die Herberge wie die anderen auch um 15:00. Ich war dort um 12:30 und es standen schon 8 Rucksäcke dort schön aufgereiht vor der Tür und das bei nur 16 Betten im Schlafraum. Auch hier gab es dafür draußen Zelte, diesmal nur wesentlich mehr; bestimmt so um die 15... sicher war auf jeden Fall, dass ich ein Bett bekommen würde. Nur hieß es nun bis 15:00 warten.

    Zum Glück hatte ich mir auf dem Weg, Baguette, Käse, Aufstrich & was süßes gekauft. Danach gab es erstmal ein Verdauungsschläfchen im Gras. Bin ich froh, dass ich überall schlafen kann.

    Auf jeden Fall platzt die Herberge mittlerweile aus allen Nähten. Jetzt (21:00) sind hier bestimmt um die 40 Menschen. Und da die letzte Nacht kurz war und ich heute eh mental völlig neben der Spur, wird jetzt geschlafen.
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  • Day15

    Die letzten Meter bis Castro Urdiales

    July 22, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Tag 15: Samstag, 22.07.2017

    Die letzten Meter bis Castro Urdiales

    Bei nunmehr super Wetter ging es über Wiesen entlang der Küste hoch überm Meer die letzten Meter nach und durch Castro Urdiales auf der Suche nach der Albergue. Diesmal wollte ich nicht den Fehler machen, vorher zu essen o.ä.Read more

  • Day15

    Der frühe Vogel....

    July 22, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Tag 15: Samstag, 22.07.2017

    Weg nach Castro Urdiales

    Auch wenn ich mich bislang standhaft geweigert hatte, beim Pilger-Wahnsinn mitzumachen, hatte ich an diesem Tag nicht so wirklich die Wahl, außer ich wollte unbedingt am Strand schlafen. Ich kann nur jedem, der den Weg gehen will DRINGEND! dazu raten, ein ultraleichtes Zelt mitzunehmen (meins ist von Decathlon für 2 Personen (Lila & mich), wiegt 1,6 kg und kostet knapp 150,-. Liegt nur leider daheim, da liegt es gut...). Mittlerweile ist auch der Camino de la Costa / del Norte so übervölkert von Pilgern, dass es oft gar keine Betten mehr gibt oder man sich wie gesagt ein winziges Zelt mit mehreren (fremden) Pilgern (Männer-Frauen gemischt) teilen muss; oder draußen schläft, auch bei Regen. Und regnen tut es hier viel.

    Nun ja, mein Wecker klingelte also um 6:00, ich war aber eh schon wach (trotz Ohrstöpsel) weil die ersten Verrückten schon um 5:00 los liefen.... Was für ein Wahnsinn und langsam bin ich wirklich genervt. Und jeden Abend eine teurere Pension/Hostel/Hotel lässt mein Geldbeutel einfach nicht zu. Kerstin und ich haben das zwar zwei Mal gemacht, aber nur in den absoluten Ausnahmefällen.

    Schön an den frühen Morgenstunden ist natürlich ohne Frage der wunderbar gefärbte Himmel. Zu den Klängen von Don Qujxote erklomm ich fast flink die Berge. Ich genoss es, ganz allein zu sein; abgesehen von den Pilgern, die mich überholten. Aber ich war diesen Tag bewusst allein gestartet und das sollte auch so bleiben.

    Es gab viel zum Nachdenken, -spüren, & -fühlen, Verarbeiten und auch einfach nur mal nix denken.

    Und so ging es die Küstenstraße, meist bzw. oft auf Asphalt die Berge rauf und runter. Einige haben sich im Vorfeld über die Autobahn/Schnellstraßen beschwert, aber ich kann sowas recht gut ausblenden bzw. es ins Bild so integrieren, dass ich dem Ganzen auch etwas abgewinnen kann. Und irgendwie hat das ja auch seinen Charme.

    In 4,5 Stunden lief ich fast ohne Pause die 16 km bis Castro Urdiales; irgendwie hatte ich nen run und wollte den nicht unterbrechen. Pausen gab es nur zum Foto machen oder kurz innehalten und den Ausblick genießen. 😉🌅
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  • Day14

    Öffentliche Herberge Pobena

    July 21, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Tag 14: Freitag, 21.07.2017

    Öffentliche Herberge in Pobena

    Wir hätten den Kaffee mal lieber auf später verschieben sollen, dann hätten wir wohl noch Betten bekommen - zunächst.

    Es waren nur noch Zelte im Garten frei, die man sich teilen sollte. Zelt wäre ja kein Problem (ich ärgere mich seit Tagen, dass ich meins (ultralight 1,6 KG) daheim gelassen habe... Aber mit jemand fremdes ein Zelt teilen? Noch dazu mit einem Mann? Ehrlich gesagt, da mag der noch so nett sein, das geht nicht für mich.

    Der nette spanische Nachbar hatte so viel Mitleid, dass er uns "Campern" erstmal Süßigkeiten schenkte und uns etwas vom Sozialismus erzählen wollte; aber es konnte keiner von uns genug spanisch um darauf einzusteigen. 😄 Und ich frage mich, ob er daheim tonnenweise Süßigkeiten gebunkert hat, um sie an die pilgernden Camper zu verteilen und wie wohl die Quote der Menschen, die dann mit ihm tatsächlich über Politik ratschen ist. 🤔

    Zum Glück sagte ich zur Zeltoption erstmal ja, in der Hoffnung und Gewissheit, dass sich noch eine Möglichkeit auftun würde. Als Suzie ca. 1 Stunde später ankam, räumte gerade ein Pärchen ihre beiden Betten. Eins bekam Suzie, die es mir sofort erzählte und ich fragte, keine Sekunde zu früh (wenige Augenblicke später kam eine andere Pilgerin an) nach dem nun letzten freien, richtigen! Bett. Yes!! Nun war ich wieder entspannt. 😌

    Nach meinen Strandausflug, ging ich dann mit einer großen Gruppe zusammen essen.

    Und während die meisten anderen den Abend gemeinsam ausklingen ließen, war mir eher nach Zeit für mich; duschen, lesen, nichts tun.
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  • Day14

    Pobena

    July 21, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Tag 14: Freitag, 21.07.2017

    Pobena

    Nach dem Kaffee ließ ich es mir nicht nehmen, den Weg nach Pobena zur Herberge allein und barfuß über den Strand zu laufen.

    Auch vor dem Abendessen ging ich nochmal an den Strand, um etwas Ruhe zu finden. Die Herberge war voll bis zum letzten Platz (im Zelt); aber dazu später...

    Auf dem Weg zum Strand hörte ich schon von weitem Musik, laute Knaller und spürte die grenzenlose Freude. In einer kleinen Kirche, malerisch gelegen auf einem Felsen war eine spanisch Hochzeit soeben fertig und das Brautpaar schritt in Etappen die lange Treppe hinunter, um dann unten mit einem baskischen Tanz begrüßt zu werden. Mehr Koinzidenz kann es ja gar nicht geben und ich war mehr als glücklich, das miterleben zu dürfen. ❤️ Ein perfekteres Ambiente gibt es wohl kaum für eine Hochzeit.
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  • Day14

    Portugalete

    July 21, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Tag 14: Freitag, 21.07.2017

    Mit der Bahn ging es dann in 20 Minuten nach Portugalete. Diese Strecke ist wohl eine der unschönsten des Weges und ein bisschen Achtsamkeit sich selbst gegenüber schadet ja auch nicht. Das Nickerchen im Zug war auf jeden Fall sehr erholsam. 😴

    In Protugalete gab es dann erstmal ein wenig Sightseeing. Es gibt dort eine hängende Fähre, die wir direkt mal zweimal benutzen (mussten wir ja eh) und das für 0,40 € pro Fahrt! Den Berg wieder hoch ging es auf einer Outdoor Rolltreppe.

    Suzie setzte sich schon hier ab, da sie noch einiges einkaufen wollte und so liefen Neill und ich -im strömenden Regen wie es sich für einen echten Iren gehört- vor. Die letzten Kilometer lief ich dann jedoch alleine weiter (brauchte dringend Zeit für mich und musste auch ein wenig Tempo drosseln meinen Knien zur Liebe). Am Strand von La Arena trafen wir dann in einem extrem entspannten Surfer Café wieder aufeinander, wo der Kellner uns erstmal eine Tüte Chips schenkte. Offensichtlich sahen wir sehr bedürftig aus. 😬
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