• Nochmals Tulpen und viel Wasser

    24. April in den Niederlanden ⋅ ☀️ 11 °C

    Bis gegen Mittag bleibt es bedeckt, dann scheint wieder die Sonne bis am Abend, aber es ist maximal 16°. Rosy will nochmal mit dem WoMo einen Teil der Tulpen-Route befahren und dann in Urk in einem Fischrestaurant essen. Also ziehen wir los. Der freundlichen Betreiberin des Campingplatzes schenken wir noch das Büchlein „Waarom het de moeite waard is Christen te zijn“, was sie sehr gerne nimmt. Wir geniessen die Tulpenfelder aber meistens nur im Vorbeifahren, nur beim Tulpensammler Henk halten wir und staunen über die 1850 verschiedenen Tulpensorten, die er gesammelt hat (s. Fotos von heute morgen). Unterwegs sehe ich einen Traktor, der, so scheint es, gerade im Begriff ist, Kartoffeln zu pflanzen und das möchte ich filmen. Der Landwirt sieht das und steigt aus und lädt mich ein, mitzufahren. Das wäre aber eher etwas für Valentin und würde mir zu viel Zeit in Anspruch nehmen, denn die Felder sind riesengross🫣. In Urk parkten wir am Hafen und bestellen im Fischrestaurant eine Fischplatte für 2 Personen und freuen uns schon darauf. Nach einiger Zeit kommt die Serviertochter und informiert uns, dass es in der Region einen Stromausfall gebe und sie nicht kochen können - grosse Enttäuschung und Hunger haben wir auch denn es ist schon fast 15 Uhr😩. Rosy will im WoMo essen, ich will es noch im Hafenrestaurant probieren und da haben sie Strom. Der Bestellvorgang ist dann allerdings etwas mühsam, da die Serviertochter einfach nicht begreifen will, was wir bestellen, obwohl wir es auf der Karte zeigen😑. Die Tapas schmecken dann aber gut😋. Vom Fenster aus sehen wir ein Schiff mit Namen Maranatha (bedeutet: unser Herr komm). Gestärkt fahren wir jetzt Richtung Hasselt, das soll gemäss WoMo-Führer eine sehr herzige Ortschaft sein und er hat recht. Der Stellplatz befindet sich an der Zwarte Water und man kann direkt am Wasser stehen und die Schiffe beobachten. Ein Schiff, das hier an der Mole liegt, heisst Adonia (bedeutet: Gott isr mein Herr). Man merkt immer noch, dass wir im Bibelgürtel sind. Wir durchstreifen zur goldenen Stunde den Ortskern und das ist wirklich eine schöne Ortschaft. Wir haben nun Flevoland verlassen und befinden uns jetzt in der Provinz Overijssel. Mir persönlich gefällt Flevoland sehr gut, vor allem weil es nicht dicht besiedelt ist und daher auch wenig Verkehr unterwegs ist. Wieder ein schöner Ferientag 🙏🏻.Weiterlesen