• Von Hasselt nach Giethoorn

    25. April in den Niederlanden ⋅ ☀️ 9 °C

    Morgen wieder grau, ab Mitte Vormittag Sonne. Wir durchstreifen am Vormittag mit den Velos die Gegend um die Mühle und den Ort. Die Mühle ist ausserordentlich schön renoviert. Ist schon ein imposantes Stück Technik, das unsere Vorfahren gebaut haben. In der Bäckerei kaufen wir noch Brötchen und wollen eine warme Schokolade trinken, der Apparat funktioniert aber nicht, also weiter ohne. Die Holländer backen fast nur Kastenbrote, gross, und verpacken diese, bereits in Scheiben geschnitten, in Plastiksäcke. Das ist auch nötig, denn dieses Brot vertrocknet sehr rasch. Die Holländer kaufen diese Brote säckeweise, Brot ist vor allem auch zum Mittagessen Hauptbestandteil. Es ist noch gerade Markt und wir kaufen Käse. Die kaufen hier riesige Käsestücke, viel zu gross für uns und so bestellen wir nur 250g🫣 was den Verkäufer fast zum Lachen bringt, er schneidet aber ein kleines Stücklein vom grossen Laib für uns ab. Hier in dieser Gegend gibt es viele mit Reet (Schilf) gedeckte, schöne Häuser und viele davon säumen unsern Weg. Wir fahren nach Wanneperveen zum Bauernhof-Camping, wo wir schon mal waren. Da ist aber eine sehr grosse Gruppe und nach Landwirtschaft riecht es auch, so fahren wir nach dem Mittagslunch nach Giethoorn weiter. Der Stellplatz am Jachthafen ist aber besetzt, so fahren wir auf den neuen Platz ganz hinten und finden ein Plätzchen wieder direkt am Wasser. Der Platz würde etwa 100 WoMo‘s aufnehmen, es sind aber gerade ca. 15 da, wir sind also fast alleine. Da wir ja jetzt in zehn Minuten in Giethoorn sind, können wir zuerst mal etwas ausruhen und die Landschaft vor dem WoMo geniessen. All zu lange halten wir das Ausruhen nicht aus und schon bald fahren wir nach Giethoorn und da wollen wir endlich mal Fisch essen. Kaum in Giethoorn merke ich, dass sich mein Magen etwas komisch anfühlt und es nicht ratsam wäre, jetzt eine grössere Mahlzeit einzunehmen. Vielleicht beschäftigt mich die Nachricht, dass Zahnd’s ihre Reise abbrechen mussten? Das Nachtessen wird dann ganz international. Wir finden in NL ein italienisches Restaurant, in welchem ein Syrer uns Schweizer bedient. Ich esse eine Minestrone und Rosy eine Gemüselasagne. Eine ganz kurze Ortsbesichtigung (wir waren schon mehrmals da) runden den kurzen Ausflug ab und wir fahren zurück zum WoMo. Vor dem Stellplatzeingang treffen wir mehrere Gänse mit ihren Jungen an, die da unbekümmert über die Strasse watscheln. Vor dem WoMo können wir dann noch bis 20 Uhr sitzen und lesen und die Abendsonne geniessen. Ausser einem gelegentlichen Gänseschrei, herrscht hier wunderbare Ruhe. Ein schöner Tag neigt sich dem Ende zu.Weiterlesen