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  • Day7

    Nusa Lembongan

    June 27 in Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach einer langen Reise endlich angekommen im heissen und lauten Denpasar. Völlig erschöpft und Müde sind wir direkt in alle „Touristenfallen“ reingelaufen die nächsten 2 Tage. Eigentlich hatten wir ein Hotel 1.5 km vom Flughafen entfernt also fast in Laufweite. Da wir aber nun wegen einer Umbuchung 10h länger unterwegs waren als geplant und es bereits 9 Uhr abens war liessen wir uns doch auf ein gespräch mit dem Taxifahrer ein und fragten wie viel es kostet. Er lockte uns von allen anderen Taxifahrer weg und sagte nie einen Preis, trotz 5x fragen.. Mein Taxi ist gleich da.. Angekommen zeigt er uns die Preisliste, anscheinend soll das 500k kosten was etwa 30 chf sind. Damit kommen wir ja sogar in der Schweiz weiter als 1.5 km, dachte ich mir und sagte nein danke 😂 Okay dann kostet es noch 300k (20.-) und auch hier denke ich mir, da lauf ich lieber und wir gehen einen weiteren Schritt weiter. Am Ende zahlten wir 150k (10.-) und stiegen ein auch wenn wir es immer noch extrem zu viel finden für 1.5km.

    Am nächsten Tag gings richtung Pier. Da hatten wir ein günstigeren Hinweg. Jemand den wir vor dem Hotel kennengelernt haben meinte er fahre uns. Er versicherte uns auch, dass er uns beim Original Telkomsel Shop kurz rauslassen würde, damit wir die Sim Karte kaufen können. Die haben wir extra nicht am Flughafen gekauft, da wir ja wissen wie teuer die dort sind. Unser Fahrer hat dann aber an einem anderen Ort gehalten und dort haben wir für die SIM Karten jeweils das Doppelte bezahlt, je 30.- statt 15.-. Kurz vor dem Pier ist der Fahrer angehalten und dann dort wollte uns jemand ein Bootticket verkaufen. Ein weiterer Freund vom Fahrer? Wir wissen es nicht, möglich ist es aber durchaus. Auch hier waren die Preise sehr viel hoher. Wir kannten aber zu dem Zeitpunkt die Preise noch nocht und wir hatten auch erst kurz eine SIM mit Internet. Die Tickets sollten je 500k kosten (33.-). Der Preis erschien uns extrem hoch für eine Fähre. Im Vergleich zu Thailand waren das Schweizer Preise aber eben ohne die Preise zu kennen, schwierig etwas dagegen zu sagen. Eigentlich wollten wir auch direkt zum Pier gefahren werden und dort offizielle Tickets lösen, statt ein paar Meter vor dem Pier anzuhalten und hier Tickets zu kaufen. Wir habens dann runtergehandelt auf 45.- für beide zusammen. Der offizielle Preis wäre bei 25.- gewesen. An diesen beiden Tagen haben wir zusammen 200.- ausgegeben. Ab jetzt waren wir wieder selber mobil unterwegs und konnten selbst entscheiden, wo wir anhalten und wo nicht.

    In Lembongan angekommen waren wir weit weg von dem Lärm und den überfüllten Strassen. Die Gelassenheit vom Inselleben war zurück.

    Wir hatten hier eine Unterkunft bei einer Familie mit Blick auf Seegras Plantagen. Als Corona gekommen ist und die Einnahmen aus dem Tourismus weggefallen ist, haben hier viele wieder begonnen Seegras anzupflanzen und zu verkaufen, wie früher. Das Wissen war schon fast vergessen aber wurde jetzt nochmals von der älteren Generation an die jüngeren Übergeben. Die Regierung hofft, dass es dabei bleibt und sie in Zukunft mehrere Sektoren haben wie zb Seeweed oder den Kaffeeanbau aber viele wollen zurück in den Tourismus, da sie dort kurzfristig mehr verdienen. Es war jedenfalls sehr spannend anzusehen, wie sie das Seeweed ernteten und wie es bei Ebbe vollständig zum vorschein kam.

    Am nächsten Tag gabs was zu feiern. Norwin hatte Geburtstag 🎈. Er wollte zum Devils Eye. Dort kann man zusehen, wie wellen an den Felsen brechen und das Wasser in alle Richtungen schiesst. Egal wie alt man ist, man steht dort und sieht mit erstaunen den brechenden Wellen zu und hofft immer, dass die nächste noch höher ist. Danach gabs Essen und Cocktails am Strand. 🍹

    Ein weiteres Highlight in Lembongan war noch unsere Schnorcheltour. Es gab einige halts mit super klarer Sicht und zu unserem erstaunen, was ganz neues was wir von Thailand noch nicht kannten. Strömungen. Es ist wie im Alpamare wenn man den Kreis entlang schwimmt mit der Strömung nur ist man im Meer und fühlt sich etwas hilfslos. Das Boot fährt hinten nach und sammelt alle wieder ein, da man unmöglich in die andere Richtung schwimmen kann. Daher muss man viel mehr schauen wo alle anderen aus der Gruppe sich hintreiben lassen, damit man nicht in eine falsche Richting treibt und für immer weg ist 😂 Das Highlight von der Tour waren aber die Mantas, wenn wir glück haben und welche sehen. Wir kamen mit dem kleinen Holzboot beim Manta Point an und die Wellen waren suuper gross. Da zu schwimmen und zu schnorcheln empfand ich nicht für sehr sicher, alle auf de Boot sahen sich unsicher an. Irgendwann hiess es aber Manta Manta. Die ersten Sprangen ins Wasser ohne weiter zu überlegen andere zögerten. Ich war auch am zögern, Norwin war bereits über Board gesprungen. Ob das inteligent ist mit meinem Knie aber ich sprang dann doch auch noch ins Wasser und wir haben den Manta gesehen. Beeindruckend.
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  • Day222

    Sunrise over 🇱🇦, Sunset over 🇹🇭

    March 28 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer kurzen Nacht standen wir um 5uhr morgens auf und fuhren mit dem Roller unter dem Mondschein 15min richtung Grenze zu Laos den Berg hoch. Danach montierten wir die Stirnlampen und liefen zum Phu Chi Fa hoch.
    Um 5:50 erreichten wir den 1628m hohen Gipfel, über den die Grenze zu Laos verläuft. Vom Gipfel hatte man eine unglaubliche aussicht auf Laos runter, das mit den Nebelverhangenen Berge in der Morgendämmerung richtig mystisch aussah.
    Nachdem wir den Sonnenaufgang genossen hatten ging es zurück in unser gemütliches Häuschen wo es den langersehnten und wohlverdienten Morgenkaffee gab.
    Nachdem wir unsere 7 Sachen gepackt hatten ging es mit dem Roller die Strasse entlang der Bergkette weiter. Nach kurzer Zeit erreichten wir das zweite Ziel für den Tag. Der Zweite Gipfel für den Tag stand an, der Phu Chi Dao.
    Als gewohnte Spätaufsteher waren wir doch noch etwas vom Morgen mitgenommen und so liessen wir uns die ersten 200 höhemeter mit einem 4x4 hochfahren. Hinten auf der Ladefläche waren wir ein weiteres mal erstaun wo Thailänder ihre Autos hochbringen. Durchgeschüttelt erreichten wir einen Parkplatz. Nun mussten wir doch wieder etwas aktiv werden, den die letzten 200 höhemeter waren nur durch eine treppe zu erklimmen. Spätestens als wir die Krete, die zugleich die Grenze zu Laos markiert, erreichten, wussten wir, dass sich die vielen Treppenstufen gelohnt hatten.
    Wir genossen die Aussicht ausgiebig bevor es wieder runter ging.
    Danach ging es weiter mitem Roller und schon bald waren wir bei der zweiten Unterkunft die ich gebucht hatte. Ich wurde wieder nervös, denn ich hatte in Martinas Kriterienkatalog ein Schlupfloch gefunden. Der Kriterienkatalog sah folgendes vor: Weiche Matratze, Eigene Dusche/Wc und AC. Ich hatte tatsächlich ein Zelt mit einer Matratze, AC und einem eigenen Duschhäuschen gefunden ^^
    Als wir ankamen musste Martina schmunzeln und freute sich über die Unterkunft. Mein debut als Unterkunfts-aussucher war wohl geglückt :)

    Wir genossen Tee und den feinsten Kaffee meines lebens, der von der Besitzerin selber angebaut wurde, bis sich dieser lange Tag dem ende neigte und die Sonne über Thailand unterging. In der Nacht zog dann noch ein ziemlich heftiges Gewitter auf, doch unser Zelt bewies seine stabilität und so konnten wir unter Regengeräuschen glücklich und erschöpt einschlafen.
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  • Day221

    Ab in die Berge

    March 27 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Mit Chiang Rai wurden wir nicht richtig warm so entschieden wir uns am nächsten Morgen gleich weiter zu gehen.
    Für einmal übernahm ich die Unterkunftssuche und plante für die nächsten zwei/ drei Tage ein coolen Roadtrip durch die Berge bis zum Mekong.
    Am morgen setzte sich Martina hinten auf den Roller ohne genau zu wissen was sie die nächsten Tage erwartet und ich fuhr in richtung Berge los.

    Nachdem wir die Bergkette an der Grenze zu Laos erreichten, folgten wir dem Tal. Es war anscheinend Erntesaison. Viele Arbeiter arbeiteten auf den Felder und unzählige Lastwagen transportierten das geertende auf der Strasse.
    Wobei Lastwagen in Thailand als ein sehr weitgefasster Begriff zu verstehen ist. Im Endeffekt ist es nicht mehr als etwas Metall mit einigen Räder verbunden, dass aus unerklärlichen gründen tatsächlich fährt und meistens raucht wie ein Dampfschiff. Für einmal waren wir um die Masken froh (Ja in Thailand herscht an der freien Luft immer noch die Maskenpflicht)

    Nach einer weile dem Tal folgend, bogen wir ab und schlängelten uns die Strasse den Berg hoch. Der dichte Jungle lichtete sich nach einer weile und gab eine unglaubliche Aussicht nach unten frei. Je höher wir fuhren je mehr fühlten wir uns als würden wir in eine andere Welt eintauche. Etwas unter der Bergkrete querte die Strasse. Die Strasse war mega zum fahren und bot Ausblicke über die unzähligen darunterliegenden Hügel und Täler unter uns.

    Schon bald näherten wir uns der Unterkunft. Martina wusste nicht was ich für eine Unterkunft ausgesucht hatte. Dies machte sie als auch mich gleichermassen doch recht nervös ^^
    Als wir ankahmen, die Erleichterung, das Zimmer erfüllte ziemlich alle Punkte des Kriterienkatalogs. Die AC fehlte zwar, jedoch vermisste wir diese nicht. Denn nach dem wunderschönen Sonnenuntergang, den wir von unserem Balkon geniessen durften, wurde es richtig kalt.

    Ob ich mit meiner zweiten gebuchten Unterkunft ebenfalls bei Martina punkten konnte erfahrt ihr im nächsten Post 😬😅
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  • Day220

    Road Trip 2 in Nordthailand

    March 26 in Thailand ⋅ ⛅ 35 °C

    Heute gings auf unseren 2 Roadtrip. Das erste Ziel war Chiang Rai, danach machten wir einen Loop an de Grenze von Laos und Myanmar entlang bis wir am Ende wieder zurück in Chiang Mai sind. Es lagen einige Kilometer auf dem Roller vor uns. Leider haben wir dieses Mal nicht den besten Roller erwischt. Schon als wir auf dem höchsten Berg waren, gings nur langsam hoch und umso schneller runter. Einerseits fehlte im jegliche Power und andererseits fehlten ihm Bremsen. Wenns runter geht, war es vielmehr eine Schlittelfahrt. Man kann ihn lenken aber nicht anhalten. Hoffentlich kommt diese Schlittelfahrt gut. Ein mulmiges Gefühl bleibt aber da Schätzungsweise um die 1‘500 Kilometer mit dem unterwegs sind und fast nur in den Bergen. Aber keine Sorgen, wir habens überstanden. Wir sind ja etwas verzögert mit unseren Posts und den Roller haben wir mittlerweile schon lange angegeben, also es muss sich niemand mehr sorgen machen. 😃😅

    Aber von Anfang an. Der erste Teil war weit und anstrengend. Chiang Mai nach Chiang Rai. 4 Stunden Autobahn auf einem Roller ziehen sich. 🙈 Man denkt, es nimmt kein Ende und die 40 Grad machen es nicht einfacher, man fühlt sich wie in einem Backofen und die Hitze nimmt auch nicht mehr mit dem Fahrtwind ab. Ein erfrischender Pool in Chiang Rai war die Erlösung. Tag eins geschafft. An Tag zwei gingen wir den weissen Tempel ansehen, der uns wie jeden vermutlich extrem beeindruckt hat. All diese kleinen feinen Details, unglaublich. Es wird ein Weg von der Hölle in den Himmel beschrieben bzw geht man entlang. Zuerst über eine Brücke in die Hölle, unter der Brücke sieht man Skelette, Hände die raus wollen usw. Dann kommt der Tempel 1, die Hölle. An den Wänden eine neue Art von Kunst und der Beschreibung, was die Hölle ist. 7/11 ist aufgezeichnet, die Gier nach Öl, Comics wie Pikatchu sind zusehen, vermutlich die „verblödung“ der Gesellschaft durch Cartoons und noch vieles mehr. Danach kommt man in den zweiten Tempel, den Himmel. Was uns im Himmel erwartet, konnten wir noch nicht sehen. Der Tempel ist erst noch im Bau.

    Danach fuhren wir noch zum Singa Park. Die Bier Marke hat einen riesigen Teil, den sie sonst zum Anbau nutzten in einen Park umgewandelt und verdienen nun neben dem Bierverkauf auch mit einem Park was. Via einen Umweg durchs nirgendwo kamen wir über einige Felder in einen Wald, wo ein Tempel zufinden war. Bei der Waldtempel anlage lebten auch einige Menschen. Ein toller ruhiger Ort.
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  • Day215

    Besuch bei den grauen Riesen 🐘

    March 21 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute gabs eine kleine Überraschung. Norwin wusste noch nicht wohin wir gehen. Es ging zu einer Unterkunft, die von ganz speziellen Bewohnern umgeben ist. 🐘 Im Norden gibts viele Elefanten, die früher auf den Feldern gearbeitet haben, danach die Touristen unterhalten und sie durch den Dschungel getragen haben. Wir haben auch schon viele Elefanten vom Strassenrand aus gesehen, die waren leider alle an einen Baum gekettet und konnten sich gerade mal ein paar wenige Meter bewegen. Wirklich wenig, die Ketten waren 4-5 Meter lang, da bleibt bei der grösse vom Elefant wenig um sich zu bewegen. Sie warten bis Touristen ein Bad im Fluss mit ihnen bucht und dann werden sie geholt und danach wieder an den Baum angekettet. Dass sie völlig unterfordert sind und nicht artgerecht behandelt werden, sieht man ihnen direkt an. Das zerreist einem das Herz. Wie kann man sie so schlecht behandeln. Traurigerweise nennen sich solche Stationen leider auch Auffangstation, es ist offensichtlich kein geschützter Begriff in Thailand. Was es umso schwieriger macht, dass die weniger unterstützt und besucht werden von Touristen.

    Ich habe aber das Gefühl, dass auch hier ein Umdenken passiert. Es gibt einige grössere Resorts, wo solche Elefanten etwas friedlicher leben können und sich mehr bewegen können. Natürlich wird das Geld für den Unterhalt und um Umsatz zu machen immer noch von den Touristen bezahlt statt dass sie in Freiheit leben. Schwieriges Thema, wo wir die Grenzen ziehen. Darüber hab ich in diesen Tagen oft nachgedacht. Zieht man sie beim Vogel im Käffig, beim Hund im Zwinger oder an der Leine. Gehört überhaupt ein Lebewesen angekettet oder in einen bestimmten Raum gezwängt? Ganz egal ob „Haustier“ oder nicht, am Ende sind es Tiere, die eigentlich einen anderen Lebensraum hätten, wenn wir es nicht für sie bestimmen würden. In den Tagen bei den Elefanten habe ich mich oft gefragt, ob es ihnen so wirklich gut geht und sie glücklich sind. Weiter habe ich mich auch gefragt, sind es denn die Haustiere bei uns, zb ein Hund in einer Stadtwohnung.

    Jetzt bin ich weit weg abgeschweift. Zurück zu den Elefanten und unserer begegnung mit ihnen. :)

    Hier, wo wir waren gibt es zwei Resort Teile. Am einen Ende leben 5-6 Elefanten und am anderen Ende beim Fluss lebt einer. Dort, wo wir unser Häusschen hatten ist eine
    Elefant der 65 Jahre alt ist. 🥰 Was der wohl alles zu erzählten hätte und was er wohl alles durchgemacht hat. Bei diesem Alter wäre es gut möglich, dass er am Anfang auf einen Feld gearbeitet hat und später für Touristen gearbeitet hat. Als wir ankamen stand er beim Fluss und ich dachte schon, der ist sicher angekettet und es ist doch nicht eine solche Auffangstation, wie ich mir das erhofft habe und ich das nicht unterstützen will. 2 Sek. später die Erleichterung und eine grosse Freude. Der Elefant lief los, direkt auf uns zu, also keine Kette. Es war ein unglaublicher Moment, als er direkt auf uns zu lief und vor uns anhielt. So nah waren wir einem so grossen Tier noch nie. Danach liefen wir über die Brücke zu unserem Bambushaus und der Elefant lief neben uns durch den Fluss und watschelte dann Norwin direkt hinterher. Ich glaube der Elefant mochte Norwin von anfang an besonders, er watschelte bis zu unserem Häuschen hinter ihm her. :) Und schaute dann, ob wir vielleicht ein paar Früchte rumliegen haben auf unserer Terrasse. Der Betreuer, der den ganzen Tag mit ihm rumläuft brachte uns direkt ein paar Bananen, was den Elefanten natürlich freute.

    Später gingen wir auf die andere Seite wo die restlichen Elefanten waren. Ein kleinerer 3 jähriger gehört dazu und ein Baby Elefant.

    Am nächsten Morgen schauten wir bei der Fütterung zu und der Elefant bei uns bekamm bei jeden Haus jede Menge Früchte. Danach war er die meiste Zeit beim Fluss und ass noch mehr. 300 kg pro Tag zu verspeisen dauert eben. Wir sassen auf der anderen Flussseite und konnten ihm den ganzen Tag zusehen. 🥰🥰
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  • Day214

    Doi Inthanon - Höchste Berg von Thailand

    March 20 in Thailand ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute ging unsere Rollertour weiter. Das Ziel war hochhinaus und zwar auf den höchstgelgensten Ort in Thailand. Dieser Gipfel liegt auf 2’565 Meter über Meer und es war richtig kalt. Zum ersten Mal benötigten wir unsere Jacken. 😂

    Der Berg hat eine extrem wichtige Rolle für Nordthailand. Er versorgt sie mit Wasser, reinigt die Luft und sorgt damit für Sauerstoff. Ein wichtiges Mitglied von der Nordthailändischen Gesellschaft.

    Etwas weiter unten gab es einen Tempel mit einem riesig angelegten Garten. Wir fühlten uns fast wie damals in den Azoren. Eine Landschaft voller Blumen, Bäume, Wasser.

    Am späten Nachmittag gins zum Dorf, welches noch etwas weiter unten war. Dort haben wir eine Unterkunft gefunden mit Ausblick auf das ganze Dorf und den Wald rundherum und Blick auf einen riesen Wasserfall, der vom Berg kommt. Wegen den Wasserfall ist das Dorf vermutlich dort entstanden, da sie deshalb so viel anbauen können und immer mit Wasser versorgt sind auch neben der Regensaison. Hier werden fleissig Erdbeeren angepflanzt. In der Nacht sind alle Gewächshäuser beleuchtet, wieso wissen wir leider nicht. Wir konnten uns sogar eine Schale frischer Erdbeeren für 20 Baht ergattern (etwa -.70 Rappen). Die vermutlich besten Erdbeeren, die wir bisher gegessen hatten.
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  • Day213

    Mae Hong Song nach Mae Chaem

    March 19 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Heute ging es von Mae Hong Son 162 km nach Mae Chaem. Nach einem, etwas späten, Morgenkafee an einem gemütlichen Teich fuhren wir südlich das langgezogene Tal hinununtet. Den nächsten Kaffee gab es bei einem schönen Viewpoint, der eine tolle Aussicht auf die steil, bewaldeten Berge bot.

    In Kuhn Yuam bogen wir Östlich ab, hinein in die Hügel und Berge. Anfangs noch ausgetrocknet, wurde es immer grüner und dichter Jungle löste schon bald die karge Landschaft ab. Links und rechts der Strasse waren verwucherte Bäume, als es sich plötzlich lichtete und wir uns unerwarter auf einer grossen Brücke befanden, die einen grandiosen Ausblick über den darunter und umliegenden Jungle bot.
    Nach einer kurzen Pause ging es weiter, denn es lag noch einiges an Strecke vor uns und die sich durch die Hügellandschaft schlängelnde Strasse, liess kein schnelles vorankommen zu. Dies war aber auch angenehm, denn auch das Leben um uns herum entschleunigte sich je länger je mehr.

    Es wurde immer ruraler und man fühlte sich um viele Jahre zurückversetzt. Mehrere Dörfer aus Blechhäuser sowie klassischen Holzhäuschen, umgeben von weitläufigen Anbaufläche folgten einander. Leider war trockenzeit, dennoch vermochte die weiten Hügellandschaften, durchzogen von Felder, ein unglaubliches Bild abzugeben.

    Am Horizont hinter uns wurden die Wolken immer dunkler und Donner war aus der Ferne zu hören, und auch der Tag war bereits weit fortgeschritten. So wurde es immer mehr zu einem Wettlauf gegen die Zeit.
    Wir trafen in einem Dorf ein, unsere erstes mögliches Ziel. Wir entschieden uns noch 25km weiterzufahren. Der Wind wurde immer stärker und die Wolken wurden bedrohlicher. Wir zweifelten wärend der Fahrt ob wir unser glück überstrapaziert hatten. Als 4km vor dem Ziel, die Schwarze Wand vor uns, plötlich durch einen riesigen Blitz, erleuchtet wurden, glaubten wir nicht mehr daran trocken anzukommen.
    Für einmal hatten wir jedoch glück, 200m vor der Unterkunf setzte der Regen erst ein und wir schafften es gerade rechtzeitig hinein bevor der Sturm richtig loslegte.
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  • Day212

    Von Pai nach Mae Hong Song

    March 18 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Es war an der Zeit für uns weiterzureisen. Nachdem user Hab und Gut in unserem gemeinsamen Rucksack verstaut, alles was weder im Rucksack noch im Roller platz fand, irgendwie auf dem Rucksack draufgebunden war, stiegen wir auf und fuhren aus Pai raus. Martina fuhr und ich navigierte, schoss Fotos, während ich den Rucksack und mich auf dem Roller zu halten versuchte.

    Es ging 110km durch die wunderschöne bergige Landschaft nach Mae Hong Son. Kurz vor Sonnenuntergang trafen wir in Mae Hon Son ein. Wir hatten nicht so viel gutes gehört umso schöner wars als wir dieses idyllische Stätchen erblickten.
    Nach dem wir den Sonnenuntergang genossen hatten und unser cooles Häuschen, welches auf Stelzen in einem (leider) ausgetrockneten Reisfeld stand, gingen wir zum gemütlichen See was essen.
    Wir sassen noch ein wenig am See, tranken was als plötzlich die Sonne wieder aufzugehen schien. Ein rotleuchtender Mond tauchte über den Bergen und Tempel auf.

    Diese Phänomen, das man Blutmond nennt, entsteh wenn die Erde zwischen der Sonne und dem Mond steht. So erreichen nur die Lichtwellen aus dem roten Spektrum den Mond und lassen diesen rot leuchten.
    Es ist unglaublich, dass ein Stern, ein Planet und ein Mond im unendlichen Universum, in einer exakten Konstelation stehen müssen, damit wir zwei kleinen glücklichen Menschen, dieses Schauspiel bewundern dürfen.

    Anschliessend sind wir noch in eine Bar, wo wir aufgrund unserer fehlenden thailändisch Kentnissen mit 1.5l übersüsstem Alkohlol endeten. Ungeniessbar zum trinken aber der abend war allemal witzig und definitv geniessbar.
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  • Day207

    Pai

    March 13 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Bei unserem loop war der erste Stopp Pai. Auf dem Weg bis nach gabs einen verwachsenen Wasserfall hunderte kurven und einen längeren Regenfall, der uns mittem in nirgendwo erwischte und uns wiedermal kalt erwischte. Kein Haus oder Dach in Sicht, wo wir unterschlupft finden hätten können. Jetzt war eigentlich Hitze Season und wir wählten den Tag aus, an dem es regnet oder de regen wählte unseren Reisetag aus. Irgendwas mit unserem Karma kann nicht stimmen. 😂🤷‍♀️

    Frierend und nass in Pai angekommen wechselten wir die Kleider und packten uns in decken ein um wieder etwas warm zu bekommen.

    Wir suchten schon fast verzeifelt nach Aktivitäten und Highlights, die es zum ansehen gab, fanden aber tatsächlich tortz grossem Suchaufwand nicht viel. Es gab eine coole Bamboo Bridge über einen grossen Reisfeld mit einem verborgenden Wald Tempel, den Pai Canyon und viele Heissequellen zum baden. Bei 40 Grad war das aber nicht sonderlich verlockend. Auch sonst war es nicht so grün, wie wir das erwartet haben sondern viel mehr das Gegenteil davon. Es war alles extrem ausgetrocknet und die Sicht schlecht, weil im März die Burning Season im Norden ist. Die Thailänder brennen wortwörtlich alles nieder. Die Reisfelder werden abgebrannt um sie auf die neue Saison vorzubreiten und auch in den Wäldern werden feuer gelegt. Es richt dementsprechend alles verbrannt und kratzt im Hals. Zu unserem Glück hatten wir eine super schöne zweite Unterkunft ausgewählt nach unserer ersten Unterkunft, die zum arbeiten da war. Wir haben ein kleines Holzhaus ausgewählt, welches umgeben von einem grünen Garten war. Der wurde jeden Tag gewässert und gepflegt. Hier fühlten wir uns pudelwohl. Wir waren von Bäumen, Pflanzen und Vögel umgeben und machten es uns in der Hängematte vor dem Häuschen bequem. So machte Pai gleich viel mehr Laune. Der Stress was zu erleben und anzusehen haben wir bei Seite geschoben, dank Ilians rat, dass eben nichts tun die Hauptaufgabe in Pai sei und das verbrannte, ausgetrocknete Pai war in unserem schönen grünen Garten auch schnell vergessen.

    Etwas neben Pai fanden wir eine hippie Art Gallery umgeben von riesigen Bambus & Bäumen. Besonders Norwin fühlte sich hier gleich Pudelwohl und es gab den besten Green Tea, den wir jemals getrunken hatten.
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