• Martina Mannhart
  • Norwin Gaillard
Aug 2021 – May 2022

Thailand

A 260-day adventure by Martina & Norwin Read more
  • Trip start
    August 19, 2021
  • Regenzeit in Patong

    August 22, 2021 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Nachdem der Regen die wenigen Touristen auch noch von der Strasse vertrieben hat, verbleiben nur noch die freundlichen und hilfsbereiten Händler (von den Geschäften die überhaupt noch geöffnet haben) , und wir...Read more

  • Schnorchel, Dschungel & Sonnenuntergang

    August 30, 2021 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Bei 34° und 80% Luftfeuchtigkeit ist jeder Aufstieg hart erkämpft. Beim bestaunen der Aussicht, ist die Anstrengung aber meist schon vergessen, und wenn nicht dann, dann spätestens beim nächsten kühlen Mango shake ;)Read more

  • Die wilden Affen von Phuket

    August 31, 2021 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach dem vorläufigen letzten PCR Test gings zum Monkey hill. Aufgrund der Corona Pandemie, und dem Wegfallen der Touristen, hungern die Affen und sind deshalb etwas zu interessiert an uns und können bei dieser Anzahl schon etwas respekt einflössend sein.Trozdem war es eine wunderschöne Erfahrung, diese faszinierenden Wesen, gesegnet mit unglaublichen akrobatik skills, in ihrer natütrlichen Umgebung besuchen zu dürfen.

    (Aus Angst von den Affen, welche hunger leiden, angefallen zu werden, verzichteten wir darauf Bananen mitzunehmen. Auf dem Rückweg kamen uns zwei Touristen entgegen, die offen Säcke voller Bananen trugen. An dieser Stelle möchten wir hoffen das alles gut ging oder zumindest ihr Impfbüchlein lückenlos ist)

    Anschliessend fuhren wir planlos mit dem Roller los und strandeten in einem gemütlichen Restaurant wo wir den Tag ausklingen liessen.
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  • Certficate of release

    September 3, 2021 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Das langersehnte Stück Papier (Certificate of release) das fast freies Reisen in Thailand ermöglicht. Eine kurze Zusammenfassung unseres Wegs dazu:

    1. Visum vor Ort in der Botschaft in Bern beantragen. Mitnehmen:
    - Pass
    - 2x Passfotos
    - Bestätigung Auslandkrankenversicherung
    - Buchungsbestätigung Hin-, und Rückflug
    - Buchung einer Unterkunft für die halbe Aufenthaltsdauer in Thailand

    2. COE (Certificare of entry) beantragen
    Formular ausfüllen + Folgende Unterlagen hochladen:
    - Pass
    - Visum
    - Auslandskrankenkassen Bestätigung
    - COVID Zertifikat (Am besten eine Bestätigung von 2 Impfungen inkl. Batch ID der Impfdose und Passnummer, nicht nur schweizer Covid Zertifikat. Ultra mühsam, da wir die zwei Impfungen nicht am selben Ort hatten war das ausdrucken des Dokuments "systemtechnisch" nicht möglich, konnten es dann zum Glück zusammenbasteln mit den batch ID Kleber die wir erhielten.)

    Nach 3 Tage wird COE pre-approved

    4. COE Teil 2
    - Buchung eine SHA+ zerfizierten Hotels für 14d in Phuket hochladen
    - 3x Covidtest in Phuket buchen/bezahlen -> Erhaltene SHABA ID eintrage

    COE wird nach weiteren 3 Tagen approved

    5. 72h vor Abflug PCR Test -> ins COE hochladen, Flugdetails eintragen (Flüge werden täglich verschoben und gecancled, falls neues Flugdatum mehr als 72 verschoben, zurück zu Punkt 2)

    6. Flughafen (3.5h am Flughafen Zürich benötigt)
    Folgende Dokumente ausgedruckt:
    -COE
    -Impfezertifikat
    -Resultat PCR
    -Sha+ Bestätigungs Zertifikat
    - Vorgebuchte PCR Test,Shaba Zertifikat

    (Prüfung in Zürich, Doha und bei Ankunft)

    7. Ankunft Phuket
    -T8 Dokument ausfüllen
    - Covid App runterladen
    - PCR Test

    8. 14d phuket
    -2x PCR Test
    -2x Täglich Temperaturmessung an Reception
    -Phuket nicht verlassen

    Tada, schon hat man das Phuket Sandbox Programm erfolgreich durchlaufen
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  • Raus aus Phuket, rein ins Abendteuer

    September 3, 2021 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Mit dem in unserem Certifcate of release im Rucksack düsten wir mit dem Roller in den Norden. Etwas nervös hielten wir beim Polizei checkpoint vor der Brücke, die rüber zum Festland führt an. Nach 5min Prüfen von all unseren Covid Dokumenten, konnten wir problemlos weiterfahren. Über die Brücke, raus aus Phuket, rein ins Abendteuer Thailand :)

    Durch die Nacht fuhren wir, bis wir bei der online reservierten Unterkunft ankamen. Das Resort war jedoch aufgund COVID noch geschlossen.
    Nach 45min Kommunikation mit Handzeichen und goole translate, unzähligen Telefonaten des super freundlichen Rezeptionist auf thailändisch und kopien unsere COVID Dokumente, wurden wir mit Handzeichen gebeten ihm zu folgen.
    Also folgen wir ihm auf unseren Roller durch das ausgestorbene Resort, bis wir vor einem herzigen Holzbungalow standen. Der Achtbeiner, ausserhalb vom Fenster, vermochte unsere Erleichterung ein Schlafplatz gefunden zu haben, nicht trüben.

    Während wir, wie üblich, die chilis aus unserem bei Foodpanda bestellten essen aussortierten und mit dem wenigen Besteck (Kaffe Teller und Kaffee Löffel) essen, merken wir zwar die Erschöpfung, doch das aufregende Gefühl ins Abendteuer gestartet zu sein, lässt uns kurz danach mit einem lächel auf den Lippen einschlafen.

    Ps: Für die Verzörung des Posts und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten möchte ich mich entschuldigen. Die Verhandlungen mit der zweiten involvierten Partei, für die Rechte am Posten des Spinnenbilds,  erwiesen sich als langwieriger und schwieriger als erwartet.
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  • Freiheit

    September 4, 2021 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Der erste richtige Tag in Thailand, ausserhalb des Sandbox Programms. Endlich können wir so richtig loslegen mit Reisen ohne irgendwelche Covid Regeln zu beachten und tun und lassen was wir wollen. Keine PCR Tests mehr, keine App die zwei mal am Tag gescannt werden muss um die Standorte zu überprüfen und auch keine Messungen mehr der Temperatur. Einfach nach Lust und Laune irgendwo hin zu fahren und machen zu können was man will. Wir haben ein Stück Freiheit wieder erlangt. Apropos Freiheit, auch Norwin ist noch in Freiheit. Er wollte es nicht zugeben aber die letzten Tage waren etwas stressig, da eine gewisse Angst vorhanden war bei der Überfahrt von Phuket auf das Festland von der Polizei auf seinen fehlenden Führerschein hingewiesen zu werden. Es wurde anscheinend schon gegoogelt und gelesen wie die Polizei vorgeht und das schlimmste Szenario, wie die Gefängnisse in Thailand ausehen. Schlaflose Nächte folgten. Die Motivation für die Autoprüfung ist definitiv wieder geweckt damit bei der nächsten Reise eine Sorge weniger vorhanden ist und jederzeit problemlos ein Ausweis unter die Nase der Polizisten gehalten werden kann. Fortsetzung folgt im Winter. Ich bin gespannt!

    So jetzt aber zurück zum Thema und unserem ersten Tag in Freiheit. Wir sind einen kleinen Umweg gefahren entlang dem Naturschutzgebiet, weit weg von den grossen Strassen und bewohnten Gebieten. Die Strasse schlängelte sich durch Wälder ohne dass ein Ende in Sicht war. Am Ende kam der Höhepunkt. Einer der atemberaubensten und schönsten Ausblicke die wir jemals erblicken duften eröffnete sich vor uns und zeigte sich in voller Pracht. Was für eine traumhafte Aussicht! Hier wussten wir, jedes Formular und der ganze Aufwand hat sich defintiv gelohnt. Nicht nur wegen der fantastischen Aussicht, die eigentlich das Highlight war sondern auch, weil wir die einzigen waren die dort oben waren und es völliger Ruhe geniessen konnten ohne 1000 laute Touristen. Nur die Schauckel und wir.
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  • Phang Nga

    September 5, 2021 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Als wir in Phang Nga hineinfuhren, übte dieser Ort eine unglaubliche, fast mystische Anziehungskraft auf uns aus. Bilder können nur Ansatzweise wiedergeben, was meine Augen sehen, Worte nicht erfassen wie es sich anfühlt.

    Phan Nga ist eingebettet in einer Landschaft voller Berge/Hügel mit unglaublich steilen hängen, an denen jegliche Art von Vegetation nicht zu vermuten wäre. Trotzdem sind diese steilen Hänge völlig zugewuchert in einem saftigen grün. An den wenigen Stellen die nicht bewachsen sind, erheben sich majestätisch Felswände, in Farben von schwarz über gelb bis rötlich, geziert mit beindruckenden Stalaktiten.
    Selbst in der Stadt erheben sich solche verwucherte Türme mit impossanten Felswänden empor, an denen man ungläubig Affen beim Herumturnen beobachten kann.

    Die einte Seite der Stadt wird zudem von Fjorden, die sich durch mangroven Wälder schlängeln, gekitzelt. Diese bilden den Ausgangspunkt für Bootstouren in die atemberaubend schöne Phan Nga Bucht.

    Buddhistisch stark geprägt, lassen sich an den Füssen der steilen Hänge, überall zauberhafte Tempel finden. Insbesonder wenn Nebelschwaden in den Bergen hängen, ensteht eine unglaubliche, fast schon spirituelle Atmosphäre.

    Als wäre das nicht genug, gibt es unzählige  Höhlen und unterirdische Tempel in der Umgebung, die erkundet werden können.

    Leider sind aufgrund der aktuellen Situation viele geschlossen. Dank einer überaus freundlichen Putzfrau fanden wir trotzdem den Weg in einer dieser Höhlen und waren überwältigt.

    So angetan wie wir von diesem Ort sind, entschieden wir uns spontan, für einige Zeit hier zu bleiben. Wir fanden eine simple aber gemütliche Unterkunft  an einem See, die wir als Ausgangsort für unsere Erkundungstouren nützen.
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  • Ein Ort nicht von dieser Welt.

    September 7, 2021 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Riesige felsige Steine ragen steil aus dem Meer heraus und sind trotzdem vollkommen bewachsen. Welcher Baum von dieser Welt sucht sich diesen Ort aus? Eine steile Felswand ohne Erde und Wasser? Wie kann da überhaupt etwas wachsen?! Ein kleines Wunder der Natur, dass von uns rundherum bestaunt werden kann. Einfach ein malerischer Ort aus einer anderen Welt.

    Eigentlich heisst die Insel Koh Tapu was soviel wie Nagelinsel bedeutet. Durch den James Bond Film wurde die Insel Weltberühmt und wird seit dem nur noch James Bond Island genannt. Es war übrigends der Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ aber der soll nicht mal gut gewesen sein.

    Nach dem bestaunen dieser einzigartigen Felsen entdeckten wir die Gegend mit dem Kanu. Damit kamen wir noch näher an die felsige Landschaft ran und sogar unten durch.

    Am Ende fuhren wir noch bei dem Stelzendorf aka dem Thailändischen Venedig durch, welches nur per Boot erreichbar ist. Sie haben alles was man zum leben braucht inkl. Schule aber sogar auch einen Fussballplatz, eine Moschee uvm.
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  • Jungel, Wasserfall und ein Tempel

    September 11, 2021 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir fuhren richtung Norden an den Rand Khlong Phanom National Parks. Bis auf ein paar Parkranger, die netterweise auf die Nationalparkgebühr verzichteten, sah das Quartier verlassen und verwarlost aus.

    Bis auf einen Pfad waren keine Wege auszumachen und an ein durchkommen abseits vom Pfad war gar nicht erst zu denken.
    So folgten wir dem Pfad bis zu einem friedvollen Wasserfall. Auf dem Pfad wurden wir von wunderschönen Schmetterlingen in allerlei bunten Farben begleitet. Ziemlich erstaunt waren wir über deren Grösse, die mehr an Vögel als an Schmetterlinge erinnerte. Die geräuschvolle Kulisse, liess uns trotz der kurzen Strecke, verloren in mitten des Urwalds fühlen.

    Nachdem wir zurück in Phan Nga waren, stärkten wir uns auf dem streetfood marked für den nächsten Tag.

    Am nächten Tag besuchten wir den Wat Bang Riang Tempel. Bereits aus der Ferne tauchte das Dach, wie ein Zwergenhut, über der verwucherten Hügellandschft auf und erweckte unsere Vorfreude. Als dann der grosse goldene Buddah auftauchte waren wir absolut überwältigt.

    Zurück in Phan Nga, genossen wir unseren letzten Abend bevor es am nächsten Tag mit unserem roadtrip nun wieder weitergeht.
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  • Sonnen- und Schattenseite

    September 12, 2021 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Osten, entlang der Phang-nga Bucht bis zu einem Steg. Dort war wieder alles ausgestorben, bis auf zwei thailändische Brüder, die ihren Augen kaum trauten, als sie uns sehen. Später erfahren wir, dass wir ihre ersten Gäste/ Kunden seit 2 Jahren sind.
    Wir werden freundlich begrüsst und kurz darauf ist eine Kayak Tour organisiert.

    Unser Guide spricht anständig englisch und ist überaus sympathisch. Anfangs fragte ich mich, ob die Symphatie daher regt, dass wir uns zum ersten mal seit 9 Tagen mit jemandem verständigen können. Schnell merken wir aber, dass es daran liegt, dass er ein herzensguter Mensch ist.

    Er ist wie geschaffen für diesen Job, seit 32 jahren macht er dies, sagt er uns, viel schöner als in jedem Büro sei es. Recht hat er, denk ich mir während wir friedlich übers Wasser durch die Mangroven gleiten.
    So gern er diesen Job auch macht, die letzten 2 Jahren blieb ihm keine Wahl, als Fischer zu werden um sich über Wasser halten zu können.

    Bei der Faszination mit der er uns auf Affen, die in den den Mangroven herumturnen, aufmerksam macht, uns durch die Höhlen navigiert und in der Höhle, die wir später betreten von den 5000 Jahren alten Höhlenmalereien erzählt, könnte man fast vergessen, wie sehr er unter der COVID Situation leidet.
    Er lässt es sich fast nichts anmerken und nur in den kurzen Momenten wo er nebenbei erwähnt, dass er seit Monaten die Strom und Wasser Rechnung nicht mehr bezahlen kann, sickert seine Ratlosigkeit und den Frust über die fehlende Unterstützung des Staats durch.

    Trotz allem ist seine Liebe und Leidenschaft für sein Job, seine Heimatgegend unbeschreiblich.
    Am meisten vermisst er den Kontakt und Austausch mit den Touristen, welche ihm als Sprachschule dienen. Immer aufs neue erstaunt er uns mit stückchen deutsch, französisch, italienisch, holländisch ...
    In Erinnerung wird uns diese Tour sicher bleiben, zum einen wegen der wunderschönen Natur, zum anderen weil das Gleiten übers Wasser so entspannend war, aber vor allem, weil wir ein wunderbaren Mensch kennenlernen durften.

    Anschliessend fuhren wir zu unserem gebuchten Junglehaus, Martina erzählte mir seit Tagen, wie schön die Aussicht dort sei. Dies war die Untertreibung des Jahrhunderts, die Aussicht war atemberaubend und ich war sprachlos als ich von unserer Terasse in die Ferne sah.

    Ein weiteres Mal zeigte sich, dass Martina ein Händchen fürs Unterkünfte mieten hat und ich denke, meine Aufgabe Ausflüge zu organisiern, wurde an diesem Tag auch anständig erledigt.

    Glücklich schliefen wir ein, träumend vom schönen Tag und im Wissen, dass morgen die einzige Tagesaufgabe darin besteht, die Zeit im Junglehaus zu geniessen.
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  • Fische, Tempel und Geisterhotels

    September 14, 2021 in Thailand ⋅ 🌧 28 °C

    Heute gings eine Ortschaft weiter und zwar etwa 80km in Richtung Norden. Während der Fahrt hielten wir bei einem Tempel an, welcher vom König gebaut wurde. So sah er auch aus, gross und vergoldet von unten nach oben.
    Nach diesem halt gings weiter Richtung Hotel. Dank Covid kamen wir vor einem leeren Hotel an bei dem es nicht mal mehr Mitarbeiter vor Ort hatte. Um Geld zu sparen haben wir natürlich im Voraus bezahlt, war ein Schnäppchen. Nach einer Stunde auf die gleiche Nummer anzurufen entschieden wir uns den nächsten Markt aufzusuchen und später wieder zu kommen. Zum Glück war beim zweiten Versuch jemand da. Puh der Rabatt hat sich doch gelohnt! Wieder mal alleine in einem riesigen Hotel mit extra grossem Pool, der nur uns gehört. Der Rabatt zahlt sich immer mehr aus.

    Am nächsten morgen gings als erstes zum Schlangentempel, welcher in einen Hang im Dschungel gebaut wurde. Tausend kleine und grosse Figuren konnten wir schon beim Hauptplatz bestaunen. Die riesen Schlange, die sich den Hang im Dschungel rauf schlängelt und im gold/grün Ton bis zu uns herab glitzert und funkelt. Daneben haben sie alles mit kleinen Pflanzen dekoriert und sogar einen Steinpool für die Kinder erbaut. Als wir der Schlange gefolgt sind kamen wir zu einer Höhle die unter der Wurzel eines riesigen Baumes startete. Unter dieser Wurzel versteckte sich eine riesige Höhle mit Buddas und dem Duft von 100 Räucherstäbchen.

    Nach dem Schlangentempel gings weiter zu einem Naturpark. Wir dachten wir wären die schlausten, wenn wir eine Abkürzung nehmen statt via die grosse Schnellstrasse. Vielleicht muss man dazu sagen, dass die Abkürzung nur auf einer Karte ersichtlich war. Wir ignorierten das mal gekonnt und fuhren darauf los. Schon nach kurzer Zeit fing es an eine Baustelle zu werden. Die Bagger hielten für uns an und liessen uns mit einem lächeln durch. Was sie dachten, kann ich mir denken aber um aufzugeben war es jetzt zu spät. Einmal einen Weg eingeschlagen wird der Weg bis zum bitteren Ende gefahren. Es war bitter. Schlamm, Sand und steinig und das kilometer weit. Da wir nicht sehr schnell vorangekommen sind bei dieser tollen Abkürzung, haben wirs geschafft, dass wir nur noch halb rennend den Naturpark ansehen konnten. Die netten Mitarbeiter haben uns direkt noch das Gesamtpaket verkauft inkl. Kanufahren, wussten wir natürlich nicht. Schnell rein in den Park in Richting See und statt einfach kurz in diesem mehr als glasklaren See zu verweilen und die paar Minuten zu geniessen, die uns noch blieben wurden wir auf die gebuchte Kanufahrt hingewiesen und direkt dahin geführt mit dem Blick auf die Uhr. Nach der tollen und kurzen Kanufahrt noch kurz ein paar tolle Fotos vom See, während die Mitarbeiter hinter uns herlaufen und den Park schliessen wollen. Etwas gestresst sind wir kurze Zeit nach dem wir reingingen draussen wieder angekommen und fuhren via die Schnellstrasse nach Hause.
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  • Schwimmende Häuser - Cheow Lan Lake

    September 16, 2021 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute gings für zwei Tage auf den riesigen Stausee inklusive Übernachtung auf einem der schwimmenden Dörfer. Die Vorfreude war riesig.

    Gleich am Morgen gings auf das Longtailboot. 1.5h gings mit dem Boot über den See, vorbei an riesigen Kalksteinfelsen und hügligen Bergen in Richtung Rafting House. Zum ersten Mal sahen wir von weitem das ein oder andere Boot mit ein paar Touristen, die ihre orangen Rettungsvesten trugen. Ob wir hier doch noch ein paar Touristen treffen würden? Wir waren gespannt.

    Am Ende unsere Bootstour gelangten wir zu unserem Rafting House, welches wir gebucht haben. Vor uns sahen wir das kleine schwimmende Dorf mit ca. 30 Häuschen. Ausser uns und den Mitarbeitern war aber niemand hier, die Touristen blieben also eine entdeckung aus der Ferne. Da wir alleine waren, teilten uns die netten Mitarbeiter mit, wir dürften uns ein Häusschen selber auswählen. Dass, was wir dann bekommen haben, hätten wir uns vermutlich sonst nicht leisten können. Wir haben das Häusschen in vollen Zügen genossen und schliefen überglücklich mit den Dschungelgeräuschen ein!
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  • Ältester Regenwald der Welt!

    September 18, 2021 in Thailand ⋅ ☁️ 28 °C

    Wow was für eine Ehre diesen Fleck der Erde ansehen zu können! Der älteste Regenwald der Welt, älter als das Amazonas Gebiet. Ein intaktes Ökosystem, in dem noch alles so ist, wie es sollte. Über 730km2 geschützter Wald, der so bestehen darf wie er ist, ohne Abholzung oder Zerstörung von Menschen. Ein Ort nur für dir Natur mit Schmetterlingen, bunten Libellen, Nashornvögel, Eisvögel, Tiger, Elefanten, Leoparden, Bären, Lemuren und vielem mehr. Es erfüllt mich mit Freude diesen Ort zu entdecken im Wissen, dass er nicht unter den Einflüssen von Menschen leidet und nach und nach verschwindet. Dies hätte auch anders kommen können und wir hätten dieses Paradies nicht entdecken können. Als vor 45 Jahren die Abholzung extrem zunahm in Thailand war diese Gebiet noch kein Nationalpark und entsprechend in Gefahr. Eine Gruppe Studenten schliessen sich einer Aufstandsgruppe an und errichteten einen Stützpunkt und hielten das Militär in Schach, stellten sich den Holzfällern, Jägern und allen anderen entschlossen in den Weg. Sie verliessen ihr Lager erst als das Gebiet zu einem Nationalpark erklärt wurden. Hier haben defintiv die Richtigen gesiegt! Was für ein Glück.

    Jetzt aber zu unserem Besuch im Nationalpark. Wir waren ein Meter nach dem Eingang und schon wurden wir vom ersten Tier begrüsst. Der kleine grüne Kerl mit einem stacheligen Rücken stand mitten auf dem Weg und trotz seiner grellen Farben trotzdem so gut getarnt, dass wir ihn fast übersehen hätten. Er beobachte uns ohne dass er sich bewegte, ein Fuss war auch schon startklar zum losrennen, falls es die Situation erforderte. Als wir mit der Kamera dann zu nah waren, war dass dann wohl der Fall und er verschwand in Sekunden im Wald. Zwei Meter daneben raschelte es in den Bäumen und wir sahen unsere ersten Lemuren, die gemütlich auf einem Ast was am essen waren. Was für ein Begrüssungskomitte wir direkt beim Eingang antraffen. Danach gings dann wirklich los und wir gingen dem offiziellen Weg entlang. Oft musste man ganz genau hinsehen um die kleinen Bewohner überhaupt wahrzunehmen, umso spannender war es danach sie zu beobachten. Am Abend waren wir fix und fertig und überwältigt von all den Eindrücken.
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  • 180 km scooter und bamboo rafeting

    September 19, 2021 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Die letzte Roadtrip Etappe mit unserem Roller lag vor uns. Stolze 180km bis zurück nach Phuket haben wir uns für den letzten Tag vorgenommen, ein hochgestecktes Ziel für uns zwei Schlafmützen. Ein Blick auf die Uhr (13:30) veriet, das wir gut ausgeschlafen haben und das Checkout wieder mal bis zum Anklopfen an der Tür hinausgereizt hatten. Man will ja auch etwas für den Preis der Übernachtung haben.

    Also fuhren wir möglichst schnell los, denn eine kleine Aktivität war ja auf der Strecke auch noch geplant.
    Nach 80 km war das Zwischenziel endlich erreich, Bambus Floss rafeting stand an :)
    Kurz in die Badehosen hineinhüpfen und los gehts. So cool ich mir das vorgestellt hatte, es übertraf alle meine Erwartungen und gehört definitiv zu den Highlights dieses Roadtrips.
    Unser Bootsführer navigierte, das mit Schnur zusammengebundene Bambusfloss, nur mit einem Holzstab. Keine ahnung wie das funktionieren kann aber er schien dies problemlos zu managen. So genossen wir die Fahrt den Bach runter. Stromschnellen, die das Floss immer wieder fluteten, bescherten eine gern gesehene Abkühlung. Ein Badestopp gabs auch noch und sogar eine schwarz gelbe Schlange in den Ästen über uns.
    Aja fast hätte ich es vergessen, ein kleiner Zwischenfall gabs da noch. Als ein schwarz Fahrer mit acht Beinen auf dem Floss enddeckt wurde, kam es zu einem hizigen Gefecht, zwischen einem Passagier und dem unerwünschten Gast. Lange war nicht klar wer von beiden zuerst von Bord springt/ fällt. Als sich der Kapitän dann einmischte, unterlag der schwarz Fahrer und musste das Boot geschlagen verlassen.

    Anschliessend fuhren wir weiter und erreichten das Eigangstor nach Phuket im letzten Tageslicht. Der Checkpoint erinnerte mich irgendwie an den Kabuler Flughafen. Unzählige Polizisten, chaotisches lichtermeer von Lastwagen und Autos, leuchtend in der aufkommenden Dunkelheit. Alle wartend auf den Zutritt auf die streng abgerigelte Halbinsel. Gut, absteigen vom Roller und zur Dokumentenprüfung. 50 Leute stehen beim Schalter an, glück gehabt, dies ist anscheinend nicht unser Schalter. Der Polizist spricht nur thailändisch, keine Ahnung welche Dokumente vorgezeigt werden müssen.  Optimistisch strecken wir ihm eins nach dem anderen entgegen. Pass, Impfzertifikat, Cerficate of release, COE... Seinem Gesichtsausdruck nach, hat er ein gewünschtes Dokument noch nicht gesehen. Gut, versuchen wir es mit dem Shaba Dokument, nein das wars auch nicht. Er töggelt was in seinem Smartphone ein und streckt es uns entgegen. PCR Test steht da im google translator. Mist, ein Test haben wir nicht. Glücklicherweis gibt es 1km hinter der Kontrolle ein Schnelltestzentrum, 20min später und um 1600 Bath erleichtert, strecken wir dem Polizist das negative Testergebniss entgegen. Er lächelt, juhu! Wir dürfen Weiterfahren.
    Der Test gilt 72h, also immerhin sind wir sicher, falls bei der Überfahrt nach Phi phi island, übermorgen, ein Test verlangt wird, denken wir. Falsch gedacht! Fortsetzung des COVID Desasters im nächsten Post ;)
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