Lissabon 2.0
April 15, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 16 °C
Aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster gedacht wir wären in Costa Rica! Wolken auf Augenhöhe, Dunst und Regen stehen heute auf dem Programm. Unsere Blicke bewegen sich zwischen indifferent und bemüht neutral-freundlich... Also wollen wir nochmal nach Lissabon, da kann man vielleicht irgendwo drin was anschauen. Außerdem muss man ja als Lissabon-Tourist mit der berühmten Straßenbahn gefahren sein.
Also ins Auto und am Stadtrand an einer Straßenbahnstation abgestellt. Rein in die Straßenbahn und los. Tanja checkt nochmal das Wetter für den Tag. Naja, besser kann es auf jeden Fall werden. Am Luis de Camóes-Platz ist Schluss, ab hier gibt es einen Schienenersatzverkehr. Somit müssen wir improvisieren, unsere Routenplanung stimmt nun nicht mehr.
Irgendwann sind wir in der Stadt angekommen und steigen als Erstes zur Burg "Castelo de Sáo Jorge" hoch und verschaffen uns einen Überblick über die Stadt. Hier gibt es viele Türme und Innenhöfe und wer mich kennt, der weiß, dass wir uns alle anschauen müssen.
Hinterher wollen wir in die historische Altstadt Alfama absteigen, diese soll besonders schön sein. Tanja lenkt uns in eine Richtung, die dann doch aufwärts führt, wogegen Gritti moniert. Die Mädels haben sich kurz angezickt und stellen fest, dass wir unterzuckert sind und gehen in Richtung Wasser. Da vermuteten wir am ehesten, dass es dort was zu essen gibt, was auch stimmt. Und schon war die Welt wieder in Ordnung.
Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Gassen geschlendert. Hier haben wir auch einen Hauch von mediterranem Flair entdeckt. Als wir näher kommen, stellen sich die Blumen als Kunstpflanzen heraus. Tja, immer schön warm angezogen und alles in Grautönen - auch eine Stadt macht mit Sonne mehr Spaß. Aber immerhin regnet es nicht mehr.
Tanja suchte in einen der kleinen Läden einen kleinen Teller in blau und landen deshalb in einem Touristenshops. Hier kann man auch Portwein verkosten, gute Gelegenheit! Wir wollten schon einen kaufen, schließlich muss man in Portugal doch mal einen Portwein trinken. Kosten hat gereicht, ist nicht unser Ding!
Danach sind wir in Richtung Wasser entlang der Rue Augusta zum Praca do Comerico gelaufen. Unser Ziel war der alte Fahrstuhl, welche die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet. Wieder einmal ist Anstehen angesagt, angeblich eine halbe Stunde. Wir stehen nach einer Stunde immer noch, nicht mehr ganz so entspannt. Aber wir geben nicht auf, schließlich soll von oben der Blick auf den Platz Rossio besonders gut sein.
Irgendwann war es soweit und es stimmte! Allerdings wird es nun langsam spät, so dass wir auch mit dem Fahrstuhl wieder runter fahren - ist der schnellste Weg zum Platz.
Nach vielen tausend Schritten sind wir irgendwann fußlahm geworden und haben uns auf den Heimweg gemacht.Read more





















