• Grit und Michael Pestel
  • Grit und Michael Pestel

Portugal

Zum 60. Geburtstag von Frank Read more
  • Trip start
    April 11, 2018

    Kühler Empfang

    April 11, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

    Irgendwann hatte Gritti mal ein Bild von einem Turm in Sintra gesehen und meinte: "Da will ich hin!" Als sie es Ihrer besten Freundin Tanja erzählte kam prompt: "Nach Sintra wollte ich auch schon lange!" Also war die Idee geboren, dass wir das zu Viert (Frank, Tanja, Gritti und ich) machen könnten. Wann? Die Mädels wollten es sich zum 50. Geburtstag schenken, also 2018. Schneller als gedacht war die Planung für 2018 ran und als es konkret wurde, kam Frank ins Spiel. Er wollte nämlich seinen 60. nicht zu Hause feiern. Damit stand der Termin fest - wir fahren vom 11.-18.04.2018 nach Portugal und schauen uns Sintra an.

    Um 3:30 Uhr kam unser Flughafentransfer, keine christliche Zeit. Aber wir kamen trotzdem pünktlich aus den federn und irgendwann wurden die Mädels auch ansprechbar.

    Der Flug war entspannt, war auch nur ein kurzer Ritt. In Lissabon angekommen, hatten wir gehofft, dass wir vom Frühling empfangen werden würden. Aber leider war es für diese Jahreszeit doch deutlich zu kühl. Na schauen wir mal.

    Nachdem wir an der Mietwagenstation mit Händen und Füßen sprechend unseren Mietwagen in Empfang nehmen konnten, ging es in Richtung Colares. Dort hatten wir ein Ferienhaus gebucht.
    Der Renault Megane war voll gepackt, mussten aber noch unseren Verpflegungseinkauf unterkriegen. Danach sind wir zu Joana, unserer Vermieterin für das Ferienhaus gefahren. Sie entpuppte sich als alte Dame, die schlecht zu Fuß war, dafür aber einen heißen Reifen fährt. Wir folgten ihr zum Ferienhaus, teils über unbefestigte, enge und steile Straßen. Aber schließlich waren wir da und Joana führte uns durchs Haus. Da sie nur portugiesisch sprach, waren die Erklärungen mit Händen und Füßen und ein wenig Spanisch von Gritti auf das Nötigste beschränkt. Kurz danach ist sie verschwunden und wir nahmen uns die Zeit das Haus zu besichtigen.

    Das Haus wirkte im ersten Moment recht dunkel und kühl, aber wir wollten gleich die Sonne reinlassen. Wir hatten zwar laut Wetterprognose mäßige Aussichten, aber noch glaubten wir, dass sich das zu unseren Gunsten entwickeln wird.
    Sonst war alles in Ordnung, Zimmer schnell aufgeteilt und wir sehen uns die Anlage an, Garten war hier wirklich tiefgestapelt.
    Die Aussicht von Dachterrasse über die Berge bis zum Meer war toll, nur der Wind blieb kalt ins Gesicht.

    Eine Überraschung war der Ganzjahres-Pool. Er wird bestimmt ein Schmuckstück, wenn er fertig ist, momentan war er noch eine Baustelle. Aber nicht schlimm, bei den Temperaturen wollten wir sowieso nicht in den Pool.

    Im Garten blühte und grünte es, riesige Kamelien, Mandarinen- und Zitronenbäumchen und eine Brombeer-Plantage umgaben uns.

    Frank und ich haben uns erstmal in die Sonne gesetzt und uns zugeprostet. Danach habe ich meinen Büroschlaf auf der Terrasse gepflegt.
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  • Praia da Adraga

    April 11, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 13 °C

    Ehe nun alle anderen auch schwächeln, wurde beschlossen zur nächsten Atlantikbuch zu fahren. Es ging zuerst nach Praia da Adraga. Hier haben wir uns den Wind um die Ohren pusten lassen und die ganz schön großen Wellen beim Donnern am Felsen bestaunt.

    Bei der nächsten Bucht Praia Grande sind wir zum Abendessen eingekehrt. Zurück wollten wir noch bei Tageslicht, da der Weg zu unserem Ferienhaus nicht ganz ohne war. Immerhin hatte Tanja bei GoogleMaps schon den Standort unseres Ferienhauses eingegeben. Wir landeten trotzdem im Nirgendwo und haben haben der anderen Seite des Abhangs unser Haus stehen sehen. Nun rätselten wir erstmal zu Viert, wie wir da rüber kommen. Also nochmal runter vom Berg und auf der anderen Seite wieder hoch.
    Letztendlich haben wir die kleine enge Zufahrt zu unserem Haus gefunden.

    Die Herausforderung war n diesem Abend das Haus und die Betten warm zu bekommen.
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  • Lissabon

    April 12, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer kalten (trotz 5 Decken) Nacht, in der es heftig geregnet hat, hat Tanja schon mal die Heizung ins Esszimmer gestellt und das Frühstück vorbereitet. Was für ein Service! Eigentlich wollten uns heute den Palácio Nacional da Pena in Sintra anschauen, angesichts des Wetters planen wir um und entscheiden uns für Lissabon.

    Beim morgendlichen Duschen stellen wir fest, dass sowohl der Wasserdruck als auch der Durchlauferhitzer nur für jeweils eine Person reicht. Also schön einer nach dem anderen. Da es im Bad kalt war, ging das auch ganz fix.

    Auf dem Weg ins Tal musste Frank ab und zu einen Ast von der Straße räumen, welche in der Nacht runtergestürzt sind.

    In Lissabon sah der Himmel schon besser aus, auch wenn der Wind recht frisch war.
    Unser erster Kulturstopp war der Torre de Belém (deutsch Turm von Belém) im Stadtteil Belém an der Tejomündung und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons. Er wurde von 1515-1521 erbaut und war einer der Zwillingstürme auf jeder Seite der Mündung. Der andere Turm wurde im 18. Jhr. durch ein Erdbeben zerstört.
    Leider war die oberste Etage des Turmes wegen des starken Windes gesperrt, trotzdem hatte man gute Aussichten.

    Danach ging es weiter zum Mosteiro dos Jerónimos, einem Hieronymitenkloster. Nach ca. 1,5, Stunden Anstehen inklusive kurzer Regendusche konnten wir ins Gebäude. Der Innenhof des Klosters war wirklich sehr schön gestaltet, trotzdem hatten wir uns für das lange Anstehen irgendwie etwas mehr erwartet.

    Nun plagte uns ein "Hüngerchen" und suchten was typisch portugiesisches zu Essen. Wo landen wir? Bei McDonalds! Egal, satt sind wir geworden. Dabei stellen wir fest, dass Touristensprache englisch ist, mit deutsch kommt man nicht sehr weit. Grittis Spanisch wird zwar verstanden, aber die portugiesischen Antworten nicht. Aber wir finden uns zurecht und entdecken auch den Laden mit den typischen Pasteis - eine Art Makronen mit verschiedenen Füllungen. Mussten wir natürlich probieren.

    Langsam wollten wir uns dann auf den Rückweg machen, um vorher noch beim Vasco da Gama - Denkmal einen Besichtigungsstopp einzulegen. Das Padrão dos Descobrimentos (deutsch Denkmal der Entdeckungen) steht im Stadtteil Belém in Lissabon am Ufer des Flusses Tejo. Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet und hat eine Höhe von 56 Metern.
    Mit dem Fahrstuhl konnte wir auf die Aussichtsterrasse hochfahren. Von hier aus hatte man eine schöne Aussicht über die Stadt, allerdings war es sehr windig, so dass wir uns nicht lange aufgehalten haben. Mit gemischten Gefühlen haben wir auch einen Katamaran beobachtet, der regelrecht über die Wellen gesprungen ist. Schließlich hatten wir als Geschenk für Franks morgigen Geburtstag eine Segeltour gebucht. Er wusste nur noch nichts von seinem "Glück". 14°C und wechselhaft und windig, naja...

    Zurück in unserem Haus, machen wir uns einen gemütlichen Abend. Frank und ich haben den Kamin eingeheizt und spielen zusammen mit den Mädels Karten. Der Plan ist, Frank irgendwie ins Bett zu schicken, wir wollen noch ein wenig schmücken für morgen und die Mädels wollten auch nochmal den Tanz üben, den sie zu Hause einstudiert hatten.
    Die Heizkörper arbeiteten, der Geschirrspüler auch (wir haben in den 7 Tagen nicht herausgefunden, wie er genau funktioniert. Heute klang er so, als ob er das Geschirr gleich stapelt). Als dann noch einer den Fernseher einschaltet, macht es peng und wir sitzen im Dunkeln. Mit der Haussicherung ist anscheinend alles OK, Gritti und ich gehen um die Ecke zur Hausmeisterwohnung. Dort finden wir eine junge Frau, die auch nur zu Besuch ist und sich nicht auskennt. Also machen wir uns warme Gedanken und bei romantischen Kerzenlicht weiter, dank Franks Geburtstag haben wir davon genug dabei. Tanja schreibt zwar abends noch eine E-Mail an die Vermieterin, aber vor morgen können wir wohl nicht viel erwarten.
    Tanja hat Frank tatsächlich überredet, schon mal abzutauchen. Später schmücken wir dann im diffusen Licht den Raum und sind sehr gespannt auf das Ergebnis bei Tageslicht.
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  • Happy Birthday

    April 13, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 15 °C

    Nachdem die Mädels ein üppiges Frühstück gezaubert hatten, gab es danach die Geschenke. Einzig unsere Kleiderordnung war eher rustikal. Da ja die Heizung wegen des Stromausfalls nicht funktionierte, mussten wir improvisieren und uns dabei warme Gedanken machen. Und sagen erstmal: "Prost auf die Gesundheit"!

    Nun hatte ich als Schwester Michaela meinen Auftritt. Franks Blick schwankte zwischen Fassungslosigkeit und Begeisterung und lässt alle Untersuchungen brav über sich ergehen.
    Danach kommt der Einsatz von Tanja und Gritti. Sie haben eine Tanz eingeübt, also los Frank: lass die Puppentanzen! Ich denke Frank war von der Überraschung begeistert.

    Nach diesem Highlight sollte es zum Bootshafen gehen, schön dass dazu die Sonnen scheint. Vorher kam noch die Vermieterin vorbei und hatten dann wieder Strom.

    Das Boot, welches wir gebucht hatten, fiel aus, wegen Motorschadens. Zum Glück ist Mario eingesprungen und die Tour fand statt. Es gab nur eine einzige dicke Wolke, die die ganze Zeit über uns hing. Und es fing natürlich auch prompt an zu regnen, als wir starteten. Aber das war nur eine kurze Husche, danach wurde es besser. Mario überlies erst Frank und dann Tanja das Steuer - er hatte ja noch ein paar englische Touristen an Bord, um die er sich kümmern musste.

    Mit einem Abendessen in einem Restaurant auf den Klippen in der Nähe von Cascais ging der Tag zu Ende. Wir hatten uns die Speisekarte vorher schon am Computer übersetzt ausgedruckt, so konnten wir entspannt wählen, ohne zu raten.
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  • Sintra

    April 14, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute sieht das Wetter gut aus, wir fahren nach Sintra und besichtigen den Palácio Nacional da Pena oder auch Schloss Sintra genannt. Der Park um das Schloss ist riesig, da verläuft sich alles, während es in den Palasträumen nur mit Stop & Go in der Menge vorwärts geht.
    Aber so bunt wie der Palast, so üppig ist das Grün der Parkanlage.

    Nachdem wir uns satt gesehen hatten und das Castelo dos Mouros unmittelbar auf dem nächsten Hügel stand, sind wir auch hier gleich noch mal langgeklettert. Die alte Burg wie ein kleiner Abenteuerspielplatz, überall kleine Nischen und Ausgucke. Man konnte fast die gesamte Burg auf der Burgmauer umrunden und dabei schöne Blicke ins Land bis zum Meer genießen.

    Nach soviel Bewegung an der frischen Luft hatten wir Hunger und haben auf der Rückfahrt in einem landestypischen Restaurant in Colares Halt gemacht. Lecker!
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  • Lissabon 2.0

    April 15, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 16 °C

    Aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster gedacht wir wären in Costa Rica! Wolken auf Augenhöhe, Dunst und Regen stehen heute auf dem Programm. Unsere Blicke bewegen sich zwischen indifferent und bemüht neutral-freundlich... Also wollen wir nochmal nach Lissabon, da kann man vielleicht irgendwo drin was anschauen. Außerdem muss man ja als Lissabon-Tourist mit der berühmten Straßenbahn gefahren sein.

    Also ins Auto und am Stadtrand an einer Straßenbahnstation abgestellt. Rein in die Straßenbahn und los. Tanja checkt nochmal das Wetter für den Tag. Naja, besser kann es auf jeden Fall werden. Am Luis de Camóes-Platz ist Schluss, ab hier gibt es einen Schienenersatzverkehr. Somit müssen wir improvisieren, unsere Routenplanung stimmt nun nicht mehr.

    Irgendwann sind wir in der Stadt angekommen und steigen als Erstes zur Burg "Castelo de Sáo Jorge" hoch und verschaffen uns einen Überblick über die Stadt. Hier gibt es viele Türme und Innenhöfe und wer mich kennt, der weiß, dass wir uns alle anschauen müssen.

    Hinterher wollen wir in die historische Altstadt Alfama absteigen, diese soll besonders schön sein. Tanja lenkt uns in eine Richtung, die dann doch aufwärts führt, wogegen Gritti moniert. Die Mädels haben sich kurz angezickt und stellen fest, dass wir unterzuckert sind und gehen in Richtung Wasser. Da vermuteten wir am ehesten, dass es dort was zu essen gibt, was auch stimmt. Und schon war die Welt wieder in Ordnung.

    Anschließend sind wir noch ein wenig durch die Gassen geschlendert. Hier haben wir auch einen Hauch von mediterranem Flair entdeckt. Als wir näher kommen, stellen sich die Blumen als Kunstpflanzen heraus. Tja, immer schön warm angezogen und alles in Grautönen - auch eine Stadt macht mit Sonne mehr Spaß. Aber immerhin regnet es nicht mehr.
    Tanja suchte in einen der kleinen Läden einen kleinen Teller in blau und landen deshalb in einem Touristenshops. Hier kann man auch Portwein verkosten, gute Gelegenheit! Wir wollten schon einen kaufen, schließlich muss man in Portugal doch mal einen Portwein trinken. Kosten hat gereicht, ist nicht unser Ding!

    Danach sind wir in Richtung Wasser entlang der Rue Augusta zum Praca do Comerico gelaufen. Unser Ziel war der alte Fahrstuhl, welche die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet. Wieder einmal ist Anstehen angesagt, angeblich eine halbe Stunde. Wir stehen nach einer Stunde immer noch, nicht mehr ganz so entspannt. Aber wir geben nicht auf, schließlich soll von oben der Blick auf den Platz Rossio besonders gut sein.
    Irgendwann war es soweit und es stimmte! Allerdings wird es nun langsam spät, so dass wir auch mit dem Fahrstuhl wieder runter fahren - ist der schnellste Weg zum Platz.

    Nach vielen tausend Schritten sind wir irgendwann fußlahm geworden und haben uns auf den Heimweg gemacht.
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  • Palácio e Quinta da Regaleira

    April 16, 2018 in Portugal ⋅ ☁️ 14 °C

    Zwei Tage haben wir noch und das Wetter wird besser. Heute haben wir uns für den Palácio e Quinta da Regaleira entschieden, da soll schließlich der Brunnen (den Gritti für einen Turm hielt) zu finden sein, welcher der Anstoß für diese Reise gab. Also wieder in Richtung Sintra gefahren und nicht gebummelt! Schließlich wollten wir vor allen Anderen da sein. Kein Problem, Colares ist ja gleich nebenan und wir kennen uns inzwischen aus - dachten wir. Also Navi an und los. Als wir nach längerer Fahrt am Stadtrand von Lissabon sind, schwant uns, da kann was nicht stimmen! Also kehrt und zurück nach Sintra. Das Navi kennt den Weg auch nach dem 2. Versuch nicht, wir geben entnervt auf und nehmen den Bus.

    Aber das ist schnell vergessen, als wir erstmal da sind. Das Schloß samt Park wirkt wie aus einem Märchen, verwunschen und verspielt. Den Rapunzelturm haben unsere beiden Burgfräuleins natürlich in Null-Komma-Nichts erklommen und blickten huldvoll auf ihre Helden, also uns.

    Überall Laubengänge, Türmchen, Tunnel - hinter jeder Ecke gibt es was zu entdecken. Vor einer schönen gebogenen Mauer bot sich ein Gruppenfoto an. Also warteten wir auf den Moment ohne andere Leute auf dem Bild. Frank, Gritti und ich stehen in Bereitschaft, aber Tanja ist verschwunden in der Dunkelheit der Gänge. Sie taucht auch nicht wieder auf. Irgendwann klingelt sie uns per Handy an, sie ist an einem anderen Ende des Labyrinths herausgekommen und hat DEN BRUNNEN entdeckt. Juhu! Es gab kein Halten mehr, wir stiefelten alle hinterher.
    Der Brunnen war schon toll gebaut und lohnenswert. Wir entdeckten noch einen älteren Brunnen und waren immer wieder erstaunt, wo wir nach dem nächsten Tunnel landeten.

    Danach haben wir uns das Haus auch noch angeschaut.

    An einem eher unscheinbaren Restaurant mit Bistro-Charme essen wir zu Mittag. Aber das essen war lecker und alle machten einen zufriedenen Eindruck.

    An diesem Tag sind wir etwas eher zurück und haben die Nachmittagssonne genossen. Während Frank faulenzte, bin ich mit den Mädels noch eine kleine Tour durch die Umgebung gelaufen. Ich glaube hier kann man es aushalten, nur zum Einkaufen ist der Weg etwas beschwerlich.
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  • Cabo da Roca

    April 17, 2018 in Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser letzter Urlaubstag in Portugal. Und die Sonne scheint. Da müssen wir doch noch was Tolles draus machen. Wir beschließen zum Leuchtturm Cabo da Roca zu fahren, dem westlichsten Punkt Europas.
    Der Blick von der hohen Felsenklippe war schon schön. Wir haben uns alles in Ruhe angeschaut, leider kamen immer mehr Busladungen von Chinesen und Russen, deshalb machten wir die Biege und suchten uns eine ruhige Bucht zum Verweilen. Der steile Abstieg zum Strand war nicht ohne, die Bucht war aber auf jeden Fall diese Mühe wert.
    Hier haben wir gemeinsam gefaulenzt und ein bißchen Quatsch gemacht. Ich habe Hand- , nein Kopfstand gemacht, welcher mir tatsächlich noch gelungen ist. Frank war noch mutiger und ist in Richtung der Brandung gelaufen. Aber er hat sich verschätzt, die Welle war schneller da, als er weglaufen konnte. Somit war die Hose nass. Aber da die Sonne schien, konnte man sie gut in der Sonnen trocknen.

    Irgendwann ging es dann den steilen Weg auf die Klippe hinauf - war hier auf jeden Fall ein schönes Plätzchen.

    Eigentlich hatten wir noch Essen im Haus und Frank sowieso keinen Hunger. Tanja wollte trotzdem ein letztes Mal zum Abschluss essen gehen. Nach kurzem allgemeinen Brummen habe ich bei der erstbesten Gelegenheit auf dem Rückweg zu unserem Haus angehalten. Was sollen wir sagen - kleiner unscheinbarer Imbiss, aber sehr lecker. Letztendlich naschen wir doch alle Vier und finden es prima.

    Auch heute sind wir nicht so spät am Haus angekommen und können wieder die Sonne genießen. Jeder hat sich ein schönes Plätzchen auf der Dachterrasse gesucht und in die Sonne geschaut. Ist ja schließlich Urlaub. Packen können wir auch im Dunkeln.
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  • Rückkehr

    April 18, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Hilft ja nix, irgendwann müssen wir wieder zurück und im Hamsterrad Geld verdienen.
    Alles hat sehr gut geklappt und der Rückflug war entspannt. Die Airline TAP kann man empfehlen.

    Trip end
    April 18, 2018