• VölkerschlachtdenkmalGräber

    Phnom Penh

    September 30, 2024 in Cambodia ⋅ ☁️ 34 °C

    Unser Tag hat nicht ganz so angefangen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Sowohl Svenja als auch mir ging es gesundheitlich nicht gut, wir hatten anscheinend das Essen gestern nicht so gut vertragen. Trotzdem beschlossen wir, an der geplanten Stadtführung und der Tour zu den Killing Fields teilzunehmen, die um 8:30 Uhr an unserem Hotel startete.

    Da uns sowohl Einheimische als auch die Rezeptionistin vor Überfällen in Phnom Penh gewarnt hatten, gingen wir mit etwas Skepsis in die Tour. Doch die Stadtführung und unser Guide waren wirklich großartig, und wir konnten sehen, wie vielfältig Phnom Penh ist. Wir besuchten mehrere Tempel, Statuen, den Königspalast und erkundeten verschiedene Stadtteile. Danach ging es zu den Killing Fields am Stadtrand. Die Killing Fields erinnern an die düstere Zeit unter den Roten Khmern, die zwischen 1975 und 1979 etwa zwei Millionen Menschen ermordeten, um eine agrarisch-kommunistische Gesellschaft zu schaffen. Eine schreckliche Epoche, die sich niemals wiederholen darf.

    Doch dann kam das große ABER:
    Svenjas Zustand verschlechterte sich im Laufe des Tages. Sie bekam Fieber und musste sich zweimal übergeben, also fuhren wir ins Krankenhaus. Dort bekam sie eine Infusion gegen die Symptome, und nach Blut- und Stuhltests stellte sich heraus, dass sie eine Lebensmittelvergiftung hat. Somit bestätigte sich unsere Vermutung mit dem Essen von gestern. Jetzt muss sie Antibiotika nehmen, und wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen besser wird. Der Ausflug auf die Seideninsel fällt morgen zwar aus, aber das ist nicht weiter schlimm. Jetzt stehen Erholung und Krafttanken im Vordergrund, damit wir bald wieder gestärkt weiter nach Vietnam reisen können.
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