• Philip Weidauer
  • Svenja Weidauer
Sep – Nov 2024

Unsere kleine Weltreise

Namibia, Kapstadt, Kambodscha, Vietnam, Australien – Natur, Kultur und Abenteuer pur! Read more
  • Trip start
    September 2, 2024

    Freital

    September 2, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    "Xin chào, Sôsdey, Sawubona! Oder einfach nur: Hallo.

    Die Koffer stehen bereit, die Reisepläne sind geschmiedet und die Vorfreude/Aufregung steigt. Vor uns stehen mehr als 51 000 km mit dem Flugzeug. Und heute geht es damit los!!!!
    Von den weiten Savannen Afrikas bis zu den pulsierenden Städten Asiens. Wir können es kaum erwarten, die Tempel von Angkor Wat zu sehen, in den Straßen Hanois zu schlendern und am Great Barrier Reef zu schnorcheln. Aber auch die kleinen Abenteuer zwischendurch, die spontanen Entscheidungen und die Begegnungen mit fremden Menschen machen diese Reise so spannend. Begleitet uns auf unseren Weg und lasst uns gemeinsam die Welt entdecken!

    Beginn ist Freital, wo wir mit zwei großen Rücksäcken und zwei kleineren Rücksäcken unsere Reise antreten wollen. Erster Stopp FlughafenLeipzig/Halle.
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  • Frankfurt am Main Flughafen

    September 2, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    Mit einer 10 minütlichen Verspätungen kommen wir am Flughafen Frankfurt am Main an. Das ist aber egal, da wir sowieso 5h auf unseren Flug in Windhoek warten müssen. Erster Verpflegungsstelle ist Starbucks, danach gibt es bei dem Bistro Airport Frankfurt lecker Pasta und Salat.
    Damit sind wir gestärkt für unseren 10h Flug nach Windhoek. Ankunft ist planmäßig morgen 8:20 Uhr Auf geht’s 👏🏻 wir sind gespannt…
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  • Windhoek Flughafen

    September 3, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 10 °C

    Geschafft. Wir sind gelandet am Hosea Kutako International Airport nahe Windhoek. Der Flug war unkompliziert und ging durch Filme schauen und schlafen schnell vorbei.
    Jetzt steht das Besorgen einer SIM-Karte und eines Mietwagens an.
    Die Fahrt nach Windhoek selbst dauert dann nochmal 45min. Alles natürlich im Linksverkehr!
    Bis später ✌🏻
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  • Windhoek Gästehaus Chameleon Backpackers

    September 3, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Fahrt nach Windhoek war recht einfach. Breite asphaltierte Straßen die wenig befahren sind machen es leicht sich an den Linksverkehr zu gewöhnen. In Windhoek angekommen fühlt man sich wie ein Anfänger, alle fahren kreuz und quer und von einspurigen Straßen geht es direkt zu dreispurigen Straßen. Ein großes Durcheinander aber trotzdem machbar. Unser Gästehause „Chameleon Backpackers Guesthouse“ ist klein aber dennoch sehr schön. Es gibt einen kleinen Pool, Sitzecken zum Lesen und auch eine riesige Gemeinschaftsküche zum Kochen. Heute sind wir aber zu geschafft, um uns selbst essen zu kochen und greifen auf das Pizzaangebot des Gästehauses zurück. Ich weiß, nicht gerade typisch aber der Magen ist wenigstens voll.

    Morgen geht es dann richtig los. Wir wollen für die nächsten zwei Wochen einkaufen und uns Windhoek nochmal intensiv anschauen. Bis dahin 👋🏻
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  • Christuskirche
    Independence MuseumSam Nujoma, 1. Präsident des unabhängigen Namibias

    Christuskirche & Independence Museum

    September 4, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute haben wir uns zu Beginn des Tages die Christuskirche und das Independence Memorial Museum in Windhoek angeschaut. Dabei wurden wir beim Parken direkt von Roberto angehalten mit dem wir uns mindesten 10min unterhielten. Und das auf deutsch, da er sich seit 20 Jahren über das Reden mit Touristen selbst deutsch beibringt. Die Christuskirche, erbaut zwischen 1907 und 1910, steht mitten in einem Kreisverkehr und ist das Wahrzeichen Windhoek‘s. Da sie heute geschlossen war, konnten wir sie leider nicht von innen besichtigen.

    Wenn man sich von der Christuskirche 180 Grad dreht sieht man direkt das Independence Museum. Dieses wird durch seine Form, so sagte Roberto uns, auch liebevoll Kaffeemaschine genannt. Das Museum selbst zeigt einen Abriss der Geschichte Namibias und der Weg zur Unabhängigkeit im Jahre 1990. Dabei wird von der Kolonialzeit durch das deutsche Kaiserreich, über die Besetzung durch Südafrika und der folgenden hart erkämpften Unabhängigkeit bis hin zu einem Freundschaftsspiel im Fußball (mit Karl-Heinz Rummenigge) vieles abgedeckt. Ein Besuch der selbst mich als Museumsmuffel gut unterhalten hat.

    Zudem wurde uns erklärt, welche Bedeutung die Flagge Namibias hat 🇳🇦
    ☀️ Die Sonne steht für Leben und Energie.
    🟦 Blau steht für den Himmel und den Atlantik.
    ⬜️ Weiß hingegen steht für Frieden.
    🟥 Der Rote Streifen symbolisiert das Blut, welches im Krieg vergossen wurde.
    🟩 Und zum Schluss Grün, was die Natur und Landwirtschaft Namibias widerspiegeln soll.

    Zum Schluss konnte man vom Aussichtspunkt des Museum nochmal Windhoek von oben anschauen.
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  • Einkauf in Windhoek

    September 4, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 27 °C

    Wer denkt Einkaufen in Namibia ist besonders und kompliziert irrt sich. Angekommen im Superspar Maerua sind wir von der Größe und der Auswahl der Lebensmittel überwältigt. Trotzdem findet man sich schnell zurecht und das aus gutem Grund. Fast jegliche Lebensmittel die nicht frisch sind kommen aus Europa beziehungsweise Deutschland. Von unter anderem „Gut und Günstig“, „Dr. Oetker“und „Knorr“ bis zu „Kinderschokolade“ oder „Haribo“ gibt es alles zu kaufen. Ebenfalls interessant ist, dass das Obst und Gemüse teilweise geschält und geschnitten ist, damit man es nur noch essen oder kochen muss.
    Gekauft haben wir einiges: Obst, Nudeln, Eintöpfe, Toast, …
    An der Kasse wurden wir von zwei Mitarbeitern abgefangen, die in kürzester Zeit unseren Einkauf ausräumten und wieder in Tüten verpackten um ihn direkt im Anschluss zu unserem Auto zu bringen. Sicherlich wollten sie Geld dafür haben, jedoch hatten wir nur eine Karte zum bezahlen dabei und kein Bargeld, da uns dies von unserer Unterkunft geraten wurde.

    Wir werden sehen, wann wir nochmal etwas Essen nachlegen müssen.
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  • Etappe Waterberg Plateau

    September 5, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute stand unsere erste Etappe zum Waterberg Plateau an. Bevor wir aber erzählen, was heute passiert ist, denke ich wäre es gut über die Straßen Namibias zu reden, den hier ist Straße ist nicht gleich Straße.

    In Namibia wird in vier Arten von Straßen unterteilt.
    A-Straßen sind zweispurige Autobahnen, die super asphaltiert sind und man mit der Höchstgeschwindigkeit von 120km/h einiges an Strecke zurücklegen kann.
    B-Straßen kann man mit den Landstraßen in Deutschland vergleichen und sind daher ebenfalls gut asphaltiert.
    C-Straßen sind Schotterwege die mit maximal 80km/h befahrbar sind.
    Und zuletzt die D-Straßen, welche hauptsächlich aus Sand bestehen.

    Unsere heutige Etappe führte dabei über 300km A, B und C Straßen und die letzte Strecke direkt zum Waterberg Plateau bestand aus 16km D-Straße. Zuerst sehr ungewohnt auf Sand und Kies zu fahren, da es ordentlich wackelte und krachte, aber auf dem Rückweg hatte man sich daran gewöhnt und traute sich auch schneller als 40km/h zu fahren. Während dieser Etappen standen immer wieder Affen und Warzenschweine am Straßenrand, die sich vom Verkehr nicht stören ließen. Beeindruckend sind außerdem die aller 50m stehenden Termitenhügel, die mit über 3 bis 4 Metern Höhe aus dem Boden ragen.
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  • Waterberg Plateau

    September 5, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 30 °C

    Mehrere 100km ist keine Erhöhung weit und breit zu sehen und plötzlich erhebt es sich vor uns, das Waterberg Plateau. Mitten im Nirgendwo steht eine gigantische orange-rote Felsfront vor uns. Der sich ewig anfühlende Sandweg hat sich also doch gelohnt!
    Zudem stellten wir uns eine Frage: Wie ist hier so ein riesiges Plateau entstanden?
    Durch Google fanden wir raus, dass bei der Trennung von Afrika und Südamerika gewaltige Kräfte wirkten und sich dabei ein Platte über das Gebiet des heutigen Plateaus schob. Infolge der Erosion über mehrere Millionen Jahre wurde diese Platte abgetragen und das darunter liegende Waterberg Plateau kam zum Vorschein. Die charakteristische rote Farbe stammt dabei vom Sandstein.

    Nun aber gut mit Geografie und weiter im Text:
    Angekommen beim Waterberg war unser Ziel der Aussichtspunkt auf dem 200m hohen Plateau. Bei 30 Grad kämpften wir uns über große Steine und orangenem Sand innerhalb von 40min zum Aussichtspunkt. Und ja es hat sich gelohnt. Einerseits war die Aussicht unglaublich schön und überwältigend, andererseits trafen wir auf unseren Auf- und Abstieg einige Tiere wieder. Affen tobten in den Bäumen und Warzenschweine als auch kleine Rehe versteckten sich zwischen den dichten Gebüsch. Nach anderthalb Stunden Wanderung erreichten wir unser Auto wieder und traten den Weg zum Gästehaus in Okakarara an.
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  • Onguma Tamboti Campsite

    September 6, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Am heutigen Tag war unser Ziel das Onguma Tamboti Campsite direkt am Etosha Nationalpark. Dabei legten wir auf ausschließlich asphaltierten Straßen 383km zurück. Im Vergleich zum gestrigen Tag war unsere heutige Fahrt sehr ereignisarm, da es außer Bäumen, den andere Autos und der Straße nichts besonderes zu sehen gab. In Otjiwarongo tankten wir das erste Mal. Dies ist in Namibia wiedermal etwas anders, denn der Tankwart übernimmt alle Tätigkeiten für einen. Scheibe wischen, Luftdruck überprüfen und logischerweise auch das Betanken des Autos. Dafür möchte er natürlich etwas Trinkgeld haben, laut Internet sind 3 Namibische Dollar empfehlenswert, was umgerechnet nur 15 Cent sind.

    Vollgetankt ging es nun weiter zu unserem Campingplatz. Um 15:30 Uhr kamen wir entspannt an und bauten das erste Mal unser Zelt auf. Dabei kamen wir bei 32 Grad ordentlich ins Schwitzen, was uns veranlasste, nochmal in den Pool zu springen. Dort angekommen überraschte uns eine Mangustenfamilie, die sich anscheinend auf ihren Abendspaziergang befand. In den kalten Pool haben wir uns natürlich trotzdem getraut, da die Mangusten sehr zahm schienen.

    Jetzt am Abend sitzen wir im Restaurant des Campingplatzes, welches direkt an einem Wasserloch liegt. Uns wurde gesagt, dass gestern Löwen zum Trinken vorbeigeschaut haben. Leider hatten wir heute bisher nicht das Glück welche zu sehen.
    Hingegen konnten wir bisher kleine Rehböckchen und einem Sambesi-Großkudu beim Trinken zuschauen. Dennoch ein erstes richtig großes Highlight für uns.

    Morgen beginnt unser erster Tag im Etosha Nationalpark und wir sind super gespannt welche Tiere uns begegnen werden.
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  • Etosha Nationalpark Part 1

    September 7, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Der frühe Vogel …

    Heute ging es bei uns früh los und das hatte auch gute Gründe. Eigentlich wollten wir um 6:30 Uhr nach einer entspannten Nacht zu unserem Wasserloch am Camp, um möglicherweise erste Tiere zu sehen und den Sonnenaufgang zu genießen. Dieser Plan wurde dann aber 5 Uhr in der Nacht unterbrochen, da sowohl Svenja als auch mir eisekalt war. Also haben wir die Feldbetten und Decken aus dem Zelt genommen und provisorisch im eigenen Duschhaus weitergeschlafen.

    Um 6:45 Uhr standen wir dann am Wasserloch unserer Campsite und konnten den Sonnenaufgang dann doch genießen. Glücklicherweise sahen wir ein paar Rehböcke am Wasserloch.

    Für uns hieß es dann das Zelt zusammenzubauen und unser Gepäck ins Auto zu verfrachten. Unser Plan: einmal vom Osten des Etosha Nationalparks bis in den Süd-Westen zu fahren. Dabei wollten wir möglichst viele Wasserlöcher anfahren, da sich dort zur momentanen Trockenzeit die meisten Tiere aufhalten.

    Mit diesem Plan starteten wir um 9 Uhr Richtung Etosha. Bevor unsere Tour so richtig losging und der Eintrittspreis bezahlt war, stand schon die erste Giraffe an der Straße. Wir konnten unsere Glück nicht Glauben ohne zu wissen, dass wir im Nationalpark mindesten weitere 50 sehen werden. Dennoch war jede Begegnung atemberaubend!

    Der Etosha Nationalpark ist mit 22 912 Quadratkilometern einer der größten Nationalparks der Erde und das bekamen wir auch zu spüren. Über Schotterwege schlichen wir uns 300 km lang über 8 Stunden durch den Nationalpark und wurden mit hunderten Tierbegegnungen belohnt. Da die Tiere an die Autos und das Fotografieren gewöhnt sind konnten auch wir die Möglichkeit ergreifen, unglaublich viele atemberaubende Augenblicke festzuhalten. Die Bilder spiegeln jedoch nur einen kleinen Teil wieder, von dem was wir erlebt haben.
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  • Etosha Trading Post Campsite

    September 7, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Noch ein paar letzte Worte für heute. Unser Campingplatz für die nächsten zwei Nächte liegt 7 km südwestlich vom Etosha Reservoir entfernt und ist mit Abstand der Billigste der Gegend. Bis heute früh dachten wir der letzte Campingplatz war absolut perfekt. Aber dieser hier hat erneut unsere Erwartungen übertroffen.

    Wir hoffen, dass es diese Nacht nicht allzu kalt ist und wir morgen unsere zweite Runde im Etosha Nationalpark, diesmal ausgeschlafen, drehen können. Bis morgen ✌🏻
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  • Etosha Nationalpark Part 2

    September 8, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Der König der Tiere
    Heute stand der zweite Tag im Etosha Nationalpark an. Das Ziel für heute war die Westseite des Parks abzufahren und möglicherweise doch noch einen Löwen zu sehen. Anfangs sahen wir wie gestern schon gezeigt: Zebras, Antilopen, Büffel, Giraffen und Elefanten. Doch der Löwe blieb noch aus. An dem Eingangstoren des Parks wurde uns mitgeteilt, dass am Wasserloch „Aus“ gestern Löwen gesichtet wurden. Um 12 Uhr konnte wir in der Ferne bei einem Kadaver einen Löwen sitzen sehen, der aber nach wenigen Minuten im Gebüsch verschwand. Um 16 Uhr suchten wir zum Abschluss erneut das Wasserloch „Aus“ auf und was fanden wir vor: Nichts… Nirgendwo ein Tier zu sehen und wir überlegen, ob wir direkt wieder weg fahren wollen. Doch zum Glück entschieden wir uns abzuwarten. Und dieses Warten lohnte sich. Zwei Löwen kamen nach 30min, in aller Seelenruhe, zum Wasserloch gelaufen und legten sich dort gemütlich hin. Wir beobachten die beiden mindesten 1h und waren fasziniert.
    Ein Tier, welches wir leider nicht von Nahem betrachten durften war das Nashorn. Trotz dessen, dass wir gestern sogar den „Rhino Drive“ entlanggefahren sind, zeigte sich uns keines. Erst kurz vorm Ausgang sahen wir gestern eins in weiter Ferne weglaufen.

    Ein Tag geht zu Ende, der uns wiedermal viele Tierbegegnungen gebracht hat. Wie schon gestern im Beitrag gesagt, können diese Bilder nicht wiedergeben, was wir heute wieder alles entdecken durften.
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  • Henties Bay

    September 9, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 14 °C

    Der heutige Tag war recht unspektakulär, da wir nur vom Etosha Nationalpark zur Westküste Namibias gefahren sind. Wir entschieden uns einen größeren Umweg in Kauf zu nehmen, um auf asphaltierter Straße fahren zu können, anstatt mehrere hundert Kilometer auf Schotterwegen zu verbringen. Bei der Abfahrt im Etosha Nationalpark zeigte dabei das Thermometer noch über 30 Grad an und sank, je näher wir an die Küste kamen. In Henties Bay angekommen sind es nun nur noch 12 Grad und wir sind dazu gezwungen uns dick anzuziehen. Gründe gibt es einige, warum die Namibküste zu einer der kältesten Küsten der Welt zählt. Der Hauptgrund ist die Benguelaströmung, denn diese bringt kaltes Wasser aus den antarktischen Gewässern mit und kühlt dabei die Luft an der Westküste Namibias stark ab. Zudem verhindert Nebel tagsüber die Einstrahlung von Sonnenstrahlen, wodurch ein größerer Temperaturanstieg verhindert wird. Ein weiterer Grund ist das trockene Wüstenklima, was dazu führt das Nachts weniger Wärme, für den nächsten Tag, gespeichert wird.

    Durch die lange Autofahrt konnten wir nur noch eine kleinen Abendspaziergang durch Henties Bay machen. Dabei viel uns auf, dass die Stadt wie leergefegt scheint. Dies liegt daran, dass es ein beliebtes Urlaubsziel für den namibischen Sommer, vor allem über Weihnachten und Neujahr ist und folglich viele Wohnungen momentan leer stehen.

    Morgen fahren wir dann noch ein Stück nach Norden, um uns die Robbenkolonien anzuschauen und hoffentlich eins der vielen Schiffswracks zu bestaunen.
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  • Cape Cross

    September 10, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute führte uns der Weg noch ein Stück weiter entlang Küste nach Norden. Während das Wetter in Henties Bay noch recht kalt und grau war, wurden wir bei Ankunft an unserem heutigen Ausflugsziel, dem Cap Cross (Kreuzkap) von strahlendem Sonnenschein, aber dennoch kalten 13 Grad erwartet. Das Cap Cross ist ein Naturreservat in welchem eine der größten Robbenkolonien weltweit lebt. Bereits beim Verlassen des Autos stieg uns der wirklich sehr unangenehme Geruch der Tiere in die Nase. Dies hielt uns nicht davon ab die Tiere über eine Stunde lang zu beobachten, ihren Geräuschen zu lauschen und vor ihnen wegzulaufen, wenn sie einen verfolgt haben. Neben den Robben hat der Ort auch eine geschichtliche Bedeutung, welchem ihm diesen Namen gibt. An diesem Punkt betrat 1485 ein Portugiese als erster Europäer namibischen Boden und errichtete diesbezüglich ein Kreuz an der Küste. An der Stelle des Originalkreuzes steht mittlerweile ein Replikat, welches durch die deutschen Kolonialherren aufgestellt wurde.Read more

  • Moon Valley

    September 11, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 21 °C

    Der heutige Tag stand unter dem Motto „erstmal runterkommen“.
    Unsere Unterkunft in Swakopmund ist eine riesige Villa, die wir mit den Besitzern gemeinsam nutzen dürfen. Das fühlt sich zwar etwas komisch an, aber wir haben Platz, können zudem kochen und unsere Wäsche konnten wir auch waschen lassen.

    Der Vermieter gab uns für den heutigen Tag einige Ausflugsziele mit auf den Weg, die wir besuchen könnten. Eines davon ist das Moon Valley. Da dieses Tal nur 30km entfernt von Swakopmund liegt entschieden wir uns es anzuschauen. Und was soll man sagen, es sieht hier wirklich wie eine Mondlandschaft aus. Als weiteren Tipp nannte er die Oase Goanikontes welche mitten im Moon Valley liegt und als Unterkunft, Restaurant und Veranstaltungsort genutzt wird. Ohne den Tipp des Vermieters wären wir wohl nie hierher gekommen.
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  • Swakopmund

    September 11, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 15 °C

    Im Anschluss an das Moon Valley stand die Stadtbesichtigung von Swakopmund an. Eine Stadt die den Flair einer Westernstadt hat und wirklich hübsch aussieht. Geschichtlich hat die Stadt natürlich auch etwas zu bieten. Swakopmund, gegründet 1892, diente als Haupthafen der deutschen Kolonialverwaltung in Deutsch-Südwestafrika. Die Stadt spiegelt noch heute den Einfluss der Kolonialzeit wider, mit ihren gut erhaltenen deutschen Architekturdenkmälern und Straßennamen. Viele Andenken an diese Kolonialzeit finden sich zudem im Swakopmunder Museum wieder, in welchem wir unglaublich viele originale Erinnerungsstücke sehen konnten. Am Nachmittag schauten wir im Café Anton (ebenfalls ein Tipp unseres Vermieters) vorbei, was ein Café mit typisch deutschen Essen ist. Hier gibt es neben Apfelstrudel, Frankfurter Kranz oder Schwarzwälder Kirschtorte auch Hackepeterbrötchen oder Brot mit Eiersalat zu essen. Bisher haben wir nur die Kuchen probieren können, kommen aber morgen früh nochmal her damit wir noch ein Mettbrötchen verköstigen können.Read more

  • Walvis Bay

    September 12, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 15 °C

    Der erste Stopp am heutigen Tag, bevor unsere Tour zum Sandwich Harbour stattfand war Walvis Bay. Zu sehen und erzählen über die Stadt gibt es wenig, da es ausschließlich eine Hafenstadt für den Export von Salz sowie ein großer Fischereistandort ist. In der Bucht von Walvis Bay gibt es über 80.000 weiße und pinke Flamingos. Die pinken Flamingos ernähren sich von den Algen im Meer woher sie ihre pinke Farbe bekommen. Die weißen Flamingos sind etwas größer und ernähren sich hauptsächlich von Shrimps und Krabben.

    Nachdem wir uns nun die Flamingos angeschaut haben ging es los mit unserer Sandwich Harbour Tour.
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  • Sandwich Harbour

    September 12, 2024 in Namibia ⋅ 🌬 17 °C

    Stell dir vor, du stehst an einem Ort, an dem die Wüste direkt ins Meer übergeht: Willkommen in Sandwich Harbour.

    Südlich von Walvis Bay gelegen bietet Sandwich Harbour spektakuläre Sanddünen, die direkt ins Meer abfallen. Diese natürliche Gegebenheit findet sich so nur an wenigen anderen Orten der Welt wieder. Um die Landschaft besser genießen zu können haben wir uns eine geführte Allradtour gebucht. Dabei konnten wir Flamingos und Pelikane beim Sonnen zuschauen und die wunderschöne Namib-Wüste auf uns wirken lassen.

    Unser Tourguide und Fahrer Marius, übrigens ein echt cooler Typ, erzählte uns über 4h lang unglaublich viel interessante Dinge über die Landschaft, die Bewohner und die Natur Namibias. Der Hinweg führte uns vorbei an den pinken Seen und entlang der Küstenlinie. Dann fuhren wir hoch auf die über 100m hohen Dünen und hielten an verschiedenen Aussichtspunkten an. Der starke Wind wehte uns dabei den ganzen Sand um die Ohren. Auf dem Rückweg ging es dann über die Dünen zurück. Die Fahrt glich einer Achterbahnfahrt. Bevor wir die Dünen dann endgültig verließen bereitete uns Marius ein wunderschönes Picknick mit Sekt, namibischen Bier und kleinen Snacks vor. Die Tour war einfach nur atemberaubend schön und wir werden dieses Highlight nie wieder vergessen. Jeder der vor hat Urlaub in Namibia zu machen sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.
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  • Sossusvlei

    September 13, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 27 °C

    Roter Sand, riesige Dünen, ausgetrocknete Salzseen, abgestorbene Bäume - das ist Sossusvlei.
    Heute führt uns unser Weg weg vom kalten Ozean mitten in den heißen Bereich der Namib Wüste um uns weitere drei Highlights anzuschauen. Die Düne 45, eine der bekanntesten Comupterhintergrundbilder, das Deadvlei ein ausgetrockneter See umgeben von roten Dünen und der 30m Tiefe Sesriem Canyon.
    Im Gegensatz zu den goldenen Dünen an der Küste sind die Dünen hier durch ihre orange-rote Farbe charakterisiert. Diese Farbe erhalten sie von den verrosteten Metallen, welche zahlreich im Sand enthalten sind.

    Und nun zum heutigen Tag. Dabei hat sich der Plan im Laufe des Tages sehr stark geändert. Der eigentliche Plan war es entspannt zu unserer Campsite 80 km entfernt von Sossusvlei zu fahren und den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Dieser Plan ändert sich aber auf halber Strecke, da wir gut in der Zeit lagen und wir morgen eine deutlich weitere Strecke, bis nach Lüderitz, zurücklegen müssen. Aus diesem Grund entschieden wir uns heute doch noch Sossusvlei anzuschauen. Dabei war es ein ständiges Rennen gegen die Zeit, da der Nationalpark 18:30 Uhr schließt. Um 16 Uhr haben wir es dann endlich geschafft und sind in Sossusvlei angekommen. Dort wartet jedoch noch eine Wanderung von 1,5km über die Dünen ins Deadvlei auf uns. In dem Moment als die letzte Düne erklommen und man auf den ausgetrockneten Salzsee schauen konnte, war die ganze Mühe und der Schweiß den man vergossen hatte vergessen. Eine Landschaft die wir beide so noch nie gesehen haben. Der weiße Grund des ehemaligen Salzsees, die kargen abgestorbenen Bäume und das alles ungeben von riesigen roten Dünen. Einfach nur Wow.

    Auf dem Rückweg zur Campsite machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Sesriem Canyon, einem beliebten Fotospot, welcher jedoch am Vormittag aufgrund des optimaleren Sonnenstandes besser wirkt.
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  • Vielfalt Namibias

    September 14, 2024 in Namibia ⋅ 🌬 25 °C

    Kurze Nacht, langer Tag heute beginnt die weite Fahrt. Mensch, bei diesen poetischen Zeilen wäre Herr Wille stolz auf mich 😉
    Da wir den heutigen Tag hauptsächlich mit Autofahren auf Schotterstraßen (460km von Sossusvlei nach Lüderitz) verbracht haben und somit keine Highlights präsentieren können, dreht sich der heutige Post um die vielfältigen Landschaften die wir auf unseren vielen Autofahrten durchqueren durften. Dabei gehen wir nacheinander die einzelnen Stationen unserer bisherigen Reise durch.

    Windhoek: Die Hauptstadt Namibias mit rund 486.000 Einwohnern liegt in der Mitte des Landes auf 1650m über NN. im Becken einer über 2000m hohen Hochebene gelegen. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über warm und steigen im namibischen Sommer auf über 30 Grad an. Aufgrund dessen, so erzählte uns unser Guide Marius, verlassen viele Einwohner über die Sommerferien zu Weihnachten/Neujahr die Hauptstadt und fahren an die deutlich angenehmere Atlantikküste. Da Windhoek zudem in einem regenarmen Gebiet liegt sind überall Schilder zu finden, dass das wenige Wasser nicht verschwendet werden darf.

    Etosha-Nationalpark: Im Etosha-Nationalpark im Norden Namibias zeigten sich für uns sehr vielfältige Landschaften. Von ausgetrockneten Salzseen, welche nur zur Regenzeit Wasser beinhalten, über pflanzenreiche Zonen mit hohe Bäumen bis zu kilometerweitem kargem Ödland ohne Tiere ist alles zu finden. Eine Besonderheit die wir beim Campen zu spüren bekommen haben sind die täglichen Temperatursprünge. Von heißen 35 Grad am Tag fällt die Temperatur nachts über 30 Kelvin bis auf 5 Grad ab. Temperaturschwankungen, die wir Europäer nur innerhalb eines Jahres und nicht eines Tages kennen.

    Die Namib-Wüste: die Namib-Wüste erstreckt sich von Südafrika entlang der 1.600km langen Küstenlinie Namibias bis in den Süden Angolas. Aufgrund des kalten Meeresstroms, welcher hier entlang fließt, ist die Küste durch ihre besondere Lage am Ozean mit über 100m hohen Dünen gekennzeichnet. Unser Guide Marius erklärte uns, dass die Wüste von Ozean zum Landesinneren in drei verschiedene Zonen eingeteilt wird. Die erste Zone, ungefähr 30km breit, welche sich in nächster Nähe zum Ozean befindet ist durch morgendlichen Nebel, tagsüber Sonne und starke Winde am Nachmittag, welche wir gestern zu spüren bekamen, gekennzeichnet. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr zwischen 10-25 Grad Celsius. Die zweite Zone ist durch starke Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen zwischen 30-40 Grad Celsius und ihr mondlandschaftsartiges (siehe Beitrag zu Moon Valley) Aussehen charakterisiert. Die dritte Zone besteht aus Steppen wo Tiere leben. Dies ist nur möglich, da die Niederschläge, welche den Kontinent von Osten aus durchqueren, ab und zu diese Zone erreichen.

    Mittlerweile befinden wir uns in Lüderitz, einem kleinen Örtchen an der Atlantikküste. Den restlichen Tag nutzen wir zum Ausruhen, morgen schauen wir uns eine Geisterstadt und Lüderitz nochmal genauer an.

    PS: bei uns ist seit 15 Uhr in ganzen Ort der Strom weg, die Vermieterin hofft, dass er bis zum Abend wieder an ist. Wir müssen zum Abendessen nun in eine Restaurant gehen in der Hoffnung, dass die einen Generator haben. Wir können jedenfalls nicht selbst kochen :(
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  • Straße der MillionäreKrankenhausKrankenhausHaus des LehrersHaus des QuatiermeistersMienenverwalter

    Kolmanskuppe

    September 15, 2024 in Namibia ⋅ 🌬 22 °C

    Eine Stadt die vor 100 Jahren voller Lebenslust und Dynamik blühte in einer Umgebung die lebensfeindlich erscheint. Diese Stadt und wie es die Menschen damals lebten kann man heute nur noch erahnen. Die Rede ist von Kolmanskuppe.

    Ungefähr 12min entfernt von Lüderitz liegt im absoluten Nirgendwo Kolmanskuppe. Ein Ort der vor 100 Jahren in voller Blüte stand und mittlerweile nur noch eines ist: eine Geisterstadt. Grund dafür war der Diamantenboom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Dabei wurden im Sand immer wieder Diamanten gefunden und so zog es immer mehr deutsche Siedler in das Gebiet nahe Lüderitz. Gegründet wurde Kolmanskuppe schließlich im Jahre 1908 und war insbesondere für seine moderne und luxuriöse Infrastruktur bekannt. Darunter zählten eine Schule, ein Krankenhaus, eine Eisfabrik, ein Bäckerei, eine Fleischerei aber auch ein großer Festsaal-und Turnsaal zur Unterhaltung. Doch als die Diamantenfunde versiegten, wurde die Stadt in den 1950er Jahren allmählich verlassen. Im Laufe der letzte 60 Jahre wurde Kolmanskuppe vom Sand der Namib-Wüste zurückerobert, die Gebäude sind leergeräumt und teilweise zusammengebrochen. Nur noch ein paar Gebäude mit deutschen Beschriftungen erinnern daran, was hier einmal gewesen ist.
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  • Felsenkirche

    Lüderitz

    September 15, 2024 in Namibia ⋅ 🌬 15 °C

    Zum Abschluss unseres Namibia-Trips schauen wir uns Lüderitz an. Lüderitz wurde 1883 von dem deutschen Kaufmann Adolf Lüderitz gegründet, der das Land von den einheimischen Nama erwarb und somit den Grundstein für die spätere deutsche Kolonialisierung Namibias legte. Die Stadt erlebte Anfang des 20. Jahrhunderts wie Kolmanskuppe einen Aufschwung durch den Diamantenboom, was den Bau zahlreicher prächtiger Kolonialbauten zur Folge hatte. Mit dem Ende des Diamantenabbaus verlor Lüderitz an wirtschaftlicher Bedeutung, blieb jedoch als historischer Ort beispielsweise für den Tourismus erhalten.

    Wir selbst haben die Stadt als eher leblos wahrgenommen, was vielleicht damit zusammenhängen kann, dass es fast ausschließlich durch die Geisterstadt Kolmanskuppe als Tourismusziel am Leben bleibt. Morgen treten wir dann unsere „Heimreise“ nach Windhoek an. Dabei werden wir in ca. 8h um die 900km zurücklegen.
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  • Bevölkerung Namibias

    September 16, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute haben wir uns auf unsere letzte große Fahrt von Lüderitz in Südwesten des Landes zurück Richtung Windhoek gemacht. Da die Autofahrt mit 8h sehr lang war haben wir die Zeit genutzt, unsere Erfahrungen und Kenntnisse zur Bevölkerung Namibias aufzuschreiben.
    Wie ihr wahrscheinlich wisst, war Namibia vor über hundert Jahren eine deutsche Kolonie gewesenen. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass aufgrund der Seefahrt viele Europäer (Niederländer, Franzosen, Spanier) hier angekommen sind leben in Namibia auch einige weiße Menschen. Sie machen ca. 7% der Bevölkerung aus. Aufgrund der geschichtlichen Hintergründe sowie des Apartheidsystems, welches in der Zeit der Besetzung durch Südafrika (bis 1990) eingeführt wurde besitzt die weiße Bevölkerung große Teile des Landes und arbeitet vorwiegend in wohlhabenderen Berufen. Sie leben in der Hauptstadt Windhoek, vor allem aber an der Westküste in den wirtschaftlich bedeutenden Städten Swakopmund und Walvis Bay. Die Präzenz des deutschen und niederländischen Hintergrunds ist in diesen Städten besonders stark anhand des Stadtbildes, der Beschriftungen, der Läden und der Sprache zu erkennen. Vielen der weißen Bevölkerung leben in recht komfortablen Häusern, Villen und vielen Farmen, teilweise mit mehreren Angestellten. Bis auf unseren Guide Marius hatten wir jedoch keinen intensiven persönlichen Kontakt mit dieser Bevölkerungsgruppe.
    Ein Großteil (ca. 87%) der Bevölkerung ist schwarzafrikanischer Abstammung, welche aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammengesetzt sind. Diese Gruppen bewohnen verschiedene Regionen, hauptsächlich den Norden und Osten Namibias. Wie wir von Marius gelernt haben leben mindestens 60% der Bevölkerung Namibias im Norden Namibias, überhalb des Etosha Nationalparks, auch genannt Ovambo. Trotz der Fortschrittlichkeit des Landes gibt es dennoch eine ethnischen Gruppe, die San, auch Buschleute genannt, die ihre traditionelle Lebensweise als Nomaden weiterleben möchten.
    Die Wohnsituationen der schwarzafrikanischen Bevölkerung sind sehr unterschiedlich. Von normalen Häusern, bis kleinen Häuser so groß wie unser Schlafzimmer bis zu kleinen Wellblechhütten oder einfach Strohhäuser haben wir alles gesehen. Wir hätten uns gern mehr damit auseinandergesetzt, jedoch wurde unsere Führung durch einen Slum, um die Menschen und deren Kultur kennenzulernen, abgesagt.
    Auf unserer Reise hatten wir dennoch den meisten Kontakt mit den ärmeren Bevölkerungsteilen. Dabei ist uns aufgefallen, dass häufig die ersten Wortwechsel sehr distanziert wirkten, wenn man dann tiefer ins Gespräch kommt die Gesichter aber anfangen zu strahlen und alle ein wenig „auftauen“. Hierbei wurden wir von jeder Person immer erst mit den Worten „Hello my friend, how are you?“ begrüßt bevor das eigentliche Gesprächsthema folgte. Nachdem wir gefragt wurden aus welchem Land wir denn kommen wurden immer drei deutsche Großstädte aufgezählt und gefragt ob wir aus eine dieser Städte kommen.
    Eine weitere Besonderheit, die ein bisschen gewöhnungsbedürftig war ist, dass in Namibias Jobs ausgeübt werden, damit die Menschen Arbeit haben, die wir aus Deutschland nicht kennen. An der Tankstelle muss man nichts machen, das Auto wird von teilweise drei Person gleichzeitig vollgetankt, die Scheiben werden gewischt und der Luftdruck des Reifens überprüft. Das hierbei offiziell ein Trinkgeld festgeschrieben ist, ist verständlich, gibt man jedoch gerne. Ein weiterer Job, den wir aber als eher unangenehm empfunden haben ist, dass an jeder Straße und auf jedem Parkplatz Parkplatzwärter stehen, die (ungewollt) auf das Auto aufpassen und am Ende Geld dafür möchten.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass wir fast nur nette und freundliche Menschen treffen durften und uns zu keinem Zeitpunkt unwohl gefühlt haben.
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  • Flughafen Kapstadt

    September 18, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 11 °C

    Wie einige mitbekommen haben, haben wir den gestrigen letzten Tag in Namibia zum Runterkommen und Entspannen genutzt. Außer am Pool zu liegen, zu baden und zu lesen ist nichts erwähnenswertes passiert.
    Zum Abschluss ein paar letzte Worte zu Namibia:
    Namibia war und ist ein super tolles Land mit wunderschönen Landschaften und unglaublich freundlichen Menschen. Und dabei war das was wir sehen durften, sicherlich nur ein Bruchteil was Namibia zu bieten hat. Wieder Sagen also Danke & Tschüss zu Namibia und machen uns auf den Weg nach Südafrika.

    Damit wir unseren Flieger nach Kapstadt um 7 Uhr rechtzeitig schafften, klingelte der Wecker um 3:30 Uhr. Wie immer war es ein angenehmer Flug in einer winzigen Maschine und wir sind nach 2h Flug sicher in Kapstadt gelandet.
    Heute steht erstmal ein ordentliches Frühstück und die Besichtigung der Victoria & Alfred Waterfront auf dem Plan. Das Wetter in Kapstadt ist im Gegensatz zu Windhoek deutlich kälter.
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