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  • Day17

    Schmuddelkram

    June 1 in the United States ⋅ ☁️ 15 °C

    Das Hostel ist zwar bezahlbar und hat eine gute Lage, aber akustisch hat dieses Zeltcharakter, man hört einfach alles so, als würde man nur unter der Plane liegen... Das liegt zum einen an den alten und (sehr) einfach verglasten Fenstern und zum anderen eben am Innenhof, in dem sich alles abspielt. Fluch und Segen zugleich 😉 Dementsprechend laut war die Party gestern. Zum Glück wurde die Musik wirklich kurz vor elf abgedreht und man konnte noch den weiteren Balzgesprächen nach dem ersten Kennenlernen lauschen. 😂
    Es roch die ganze Nacht nach Gras - das zum Rauchen, nicht zum Mähen - für Entspannung war also gesorgt 😁 Es wurde in Californien ja mittlerweile legalisiert.
    Das Frühstück in der Tiki-Bar war Hostel-typisch, Alina freute sich über Nutella und mir fehlte Butter, aber was macht das schon, wenn wenigstens der Kaffee genießbar ist.
    Wir lassen uns dann den Hollywood Boulevard entlang treiben, nicht weit vom Hostel fangen dann auch schon die "Sternchen" des Walk of Fame an. Ich bin etwas überrascht wie schmuddelig es zumindest in der ersten Hälfte des Walks ist. Sehr viele Bettler kreuzen unseren Weg, Ramschläden sind in asiatischer Hand und bei den Läden mit "lustiger" Bekleidung fragt mich Alina ständig warum Männer oder Frauen sowas komisches anziehen, ähm ja, bestimmt für Fasching - ach guck doch mal da drüben...
    Bei Capitol Records stehen vorwiegend junge kreischende Mädels in einer endlosen Schlange um mindestens drei Hausecken! Meine Recherche ergab dann ein Fan-Event von NCT 127. Was, die kennt Ihr nicht?!? 😜 Ich auch nicht, ist ne Boygroup aus Seoul/Korea!
    Es gibt Museen u.a. für Selfies und den Tod, bei uns wären die vermutlich schon pleite...
    Je näher wir dann dem Zentrum des Boulevards kommen, umso voller wird es logischerweise, ist ja auch Wochenende. Uns begegnen Catwoman, Batman, Michael Myers, Edward mit den Scherenhänden, Hulk, Spiderman, Superman, Mickey Mouse und der Zottel aus StarWars. Die meisten sind Alina unheimlich und sie flüchtet regelrecht. Ist auch gut so, denn die werden fast ungemütlich wenn man für ein Foto mit ihnen kein Geld rausrücken möchte. Wir gucken hier und da den vielfältigen Straßenkünstlern, ausgefallenen Autos und dem ganzen Gewusel in den riesigen Souvenirshops zu, echt irre... Aber 23 kg sind 23 kg 😅
    Beim chinesischen Theater schauen wir uns die verschiedensten Hand- und Fußabdrücke an und schreiten im Dolby Theatre die Treppe hinab, auf der seit 2002 ja auch Oscar-Preisträger rauf und runter gehen. Apropos Oscar, da ist Alina doch glatt mal die Hand verrutscht, ha ha...
    Gegen fünf kehren wir in den Bananen-Bungalow zurück und lassen den Tag ausklingen. Die Vorfreude auf Montag steigt, da steht Disneyland auf dem Programm 🤩
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