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  • Day6

    Faulenzen...

    October 13, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 25 °C

    Zu erzählen gibt es nix, außer dass Alina bei der Talentshow mitmachen will, bitte??? Ja, tatsächlich! Sie meint, sie könne ja tanzen oder reiten, wenn sie ihr ein Pony leihen 😂 Also tun sich vier Mädels zusammen für Arielles "Unter dem Meer". Mal sehen ob sie es sich am Abend auch zutraut...
    Wir faulenzen heute ganztägig - ist ja Urlaub!!!
    Bisschen baden, bisschen sonnen und zwischendurch ein Eis 😉
    Beim Abendessen ist Alina schon voll aufgeregt und mag kaum was runterkriegen. Wir schicken sie spielen - Ablenkung ist alles. Dummerweise kommt sie mit der nächsten Beule heulend an den Tisch...
    Irgendwann wird es dunkel und sie tut es, ja! Stellt sich mit den anderen dreien da hin und tanzt! Sehr cool!
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  • Day5

    Pooltime

    October 12, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Tag bringt keine großen Abenteuer mit sich, Alina ist recht früh wach - trotz Abendshow und Bühneneinsatz. Thomas geht mit ihr schon mal vor, ich döse noch bis halb zehn... Nach dem Frühstück steuern wir den Flohmarkt im Ort an, allerdings ist er erstens seeehr überschaubar und zweitens gibt es mehr Gerümpel als "Flöhe" 🤩
    Wir schauen bei einem Sprayer/Maler zu, der kleine Kacheln verschönert und kaufen ihm zwei ab, schlendern durch die Straßen und sind gegen eins schon wieder zurück. Dann heute eben mal Poolnachmittag mit Planschen, Lesen, Relaxen.. Alina genoss es sichtlich :) Abends nach dem Abendessen ne Runde Billiard und natürlich Minidisco mit Yzzy, welch Vergnügen 😂
    Ach ja zwischendurch mussten wir noch Bescheid geben, weil es durch die Decke tropfte als über uns geduscht wurde,. An der Rezeption stand ein älteres Paar, die doch tatsächlich beklaut worden waren und nun - ohne Pass - etwas nervös waren, weil der Rückflug schon für Montag geplant war. Ärgerlich!
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  • Day4

    Auf vier Rädern durch die Butnik

    October 11, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute schlummern wir länger, macht nix, uns drängelt niemand... Alina macht um 10 Uhr das Family Workout mit, danach packen wir unseren Rucksack für einen Ausflug der besonderen Art, ne Buggytour. Wir haben als Einzige den Viersitzer, damit wir zusammen fahren können. Alle anderen Fahrzeuge sind Zweisitzer, etwas tiefer, unserer ist höher, bequemer, hat allerdings nen Wendekreis wie ein Bus 😂
    Über Alcudia geht es nach Port de Pollenca (sehr hübsch) zum Cap de Formentor und später über Campanet und Sa Pobla zurück. Zwischendurch Pausen mit netten Fotoausblicken und leckeren Snacks. Mit breitem Grinsen - besonders in der ersten Reihe bei Alina und mir - kehren wir nach viereinhalb Stunden wieder ein in die "Boxengasse". Darauf nen Eis und im Hotel ne ordentliche Dusche!
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  • Day3

    Kein lohnenswerter Ausflug

    October 10, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute war es bewölkt, etwas kühler und daher hatten - welch Überraschung - nicht nur wir die Idee mit dem Bus irgendwo hinzu fahren. Zwei Busse fuhren völlig überfüllt an uns vorbei, ehe wir uns mit gefühlt 75 Personen in einen Bus für 50 Personen quetschen. Da Alina wenig Bock auf lange Busfahrten hat, düsen wir nur nach Alcudia zum Hafen. Dieses Ziel ist allerdings wenig spannend, wir trödeln also etwas rum, fahren 20 Minuten mit ner Kutsche - ja wem zu liebe wohl? - und suchen ne Eisdiele mit leckerem Eis. Und landen doch tatsächlich bei Sandy-Eis von Burger King - unfassbar! Zurück im Hotel faulenzen wir bis zum Abendessen. Danach hat Alina tatsächlich Anschluss gefunden, spielt, läuft und bestimmt 🙄 während wir mal ne Runde Tischtennis spielen. Um 20 Uhr Kinderdisco wird heute schon in der Gruppe vor der Bühne absolviert, danach wartet ne ganz coole Africa-Artistik-Show auf ihre Betrachter, "Manyatta". "Ich konnte gar nicht hingucken, so verschwitzt waren die" war Alinas erster Kommentar, 😂 Kein Wunder, die hatten schon was drauf.Read more

  • Day2

    Entspannt durch den Tag

    October 9, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute haben wir den Tag ganz entspannt angehen lassen, waren aber für die späte Schlafenszeit recht früh wach, halb neun. Wir konnten draußen frühstücken - wie herrlich ist das denn im Oktober!?! Danach haben wir erstmal ausgepackt und uns die Hotel-Anlage angeschaut, ehe wir uns auf einen ersten Stadtbummel begeben haben. Nachmittags war dann nur lesen und chillen angesagt! Am Abend dann Buffet - und das gar nicht mal schlecht. Alina tobt danach noch wild durchs Gelände und tanzt auf ihrer eigenen Bühne die Songs der Minidisc mit. Die haut mich nicht vom Hocker, etwas öde und lahme Songs... Nun ja.Read more

  • Day1

    Abflug nach Malle

    October 8, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Am Flughafen ging entgegen unserer Erwartungen alles sehr easy, kaum Wartezeit beim Gepäck abgeben und gar keine beim Sicherheitscheck. Nun warten wir auf den Abflug, aber auch da geht alles fix. Der Flieger landet sogar ne halbe Stunde früher in Palma de Mallorca, dort ist alles perfekt vorbereitet. Das Gepäck ist schnell da und die TUI-Schalter von weitem gut zu sehen. Dann warten wir im Bus, ehe alle eingetrudelt sind. Über Alcudia geht es schließlich nach Can Picafort, wir sind nach halb elf endlich da!Read more

  • Day29

    Schön war's!

    June 13, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 20 °C

    Tschüss Kalifornien müssen wir heute sagen, es war ein herrlicher Urlaub!!!

    Nach dem Aufstehen und Frühstück schmieren wir noch zwei Bagel, packen auch die restlichen Sachen in die Koffer und warten auf die überraschende Anzeige der Kofferwaage: einmal 21,5 kg und einmal 23,3 kg. Da lasse ich es erst einmal drauf ankommen. 300 g kriege ich ggf. umgepackt.

    Dann checken wir aus, fahren volltanken und ab zum Car Rental Center. Dort müssen wir den Autokindersitz wieder reisefest verpacken. Dann mit dem Shuttle ab zum Terminal 2. Ist in SD alles top organisiert und wir sind fix beim Check-in. Wegen der 300 g gibt es kein Gemecker, hätte mich auch verwundert. Dann noch durch die Sicherheitskontrolle und nun heißt es warten.

    Mir kommen durch die vielen Eindrücke allein die ersten zwei Ziele San Francisco und Sequoia so laaang her vor, schon nach zwei Wochen hatte ich das Gefühl wir wären schon viel länger weg.
    Einerseits ist es schön wieder heim zu fliegen, anderseits hätte ich mir jetzt zum Abschluss tatsächlich noch ein, zwei faule Strandtage vorstellen können - die hatten wir ja in Oceanside verleben wollen, aber da war es - uns zumindest - zu frisch. Die letzten Tage in San Diego dagegen waren wettertechnisch herrlich.
    Zwischen 0 und 25 Grad Celsius - Schnee und Sonne hatten wir auf der gesamten Reise so wirklich alles dabei!

    Fahren mit dem Auto, aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war sehr entspannt und unkompliziert.
    Auch die Menschen sind freundlich, sehr hilfsbereit und offen, wir sind schnell und oft ins Gespräch gekommen und haben uns nirgends unsicher gefühlt. Im Disneyland trafen wir eine Frau, die zehn Jahre in Kassel gelebt hatte und sich freute, mal wieder Deutsch sprechen zu können. Sie lebt in San Francisco und meinte, dass die Bettelei und auch die Kriminalität da deutlich zugenommen haben und sie überlegen woanders hin zu ziehen. Die vielen Bettler haben wir auch wahrgenommen, aber die sind in Hannover ja auch präsent - für uns also nichts ungewöhnliches. Die ersten Tage waren wir noch sehr vorsichtig, sind aber schnell relaxter geworden.
    Bis auf den ersten Teil des Hollywood Boulevards fanden wir es überwiegend sauber und gepflegt.
    Öffentliche Toiletten - für mich ja immer ein Thema 🤣 - sind eigentlich überall zu finden, aber in sehr unterschiedlichem Zustand. Die beste war tatsächlich im Headquarter Viertel in San Diego in Hafennähe, dort fühlte man sich eher wie auf nem Hotel-WC. Am schlimmsten waren die in Strandnähe, klar, die werden auch am intensivsten genutzt. Ich war sooo froooh, dass Alina so selten musste!!!
    Essenstechnisch kommt man auch gut über die Runden, Frisches kann man im Supermarkt kaufen und auch die Burgerketten haben Salate u. ä. im Angebot. Es ist in Restaurants und auch beim Imbiss meist etwas teurer als bei uns, aber hey, wir sind in Kalifornien! 😂
    Auf jeden Fall war der Tipp mit den gefrorenen Wasserballons als Kühlakkus in unserer 5-Dollar-Kühltasche super! Auch sonst hätten wir ein paar nützliche Dinge dabei, klappbare Schüsseln z. B. Darin haben wir nicht nur Reis in der Mikrowelle warm gemacht, sondern auch unsere Frühstücksflocken oder Müsli genossen.
    Das Moskitonetz dagegen war überflüssig, alle Unterkünfte hatten Fliegengitter. Wir mussten nur einmal eine jagen...
    Schutzengel haben uns ebenfalls tagtäglich begleitet und auf uns aufgepasst - mein von Alina selbst gebastelter Glücksring ging ausgerechnet gestern kaputt, wie passend...

    Ein paar wenige Daten und Fakten:
    28 Tage von San Francisco über den Sequoia NP nach San Diego, da wo möglich und passend über den Hwy 1
    1.264 Meilen = 2.034 Kilometer mit unserem Nissan Sentra, für vier Wochen recht smooth 🙃
    316.816 Schritte (wobei ich nicht weiß, wie und ob die Fahrradstrecken mitgezählt werden), die meisten Schritte haben wir mit 24.454 an dem Tag mit Disneyland hinter uns gebracht, wen wundert's.

    Ganz lieben Dank für euer Interesse und eure Kommentare und bis bald zu Hause!
    Herzliche Grüße von Alina & Conny
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  • Day28

    Auf der Sonnenseite

    June 12, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    Ein toller Abschluss war das heute: sind wir doch mit dem Fahrrad damals (!) am ersten Tag in San Francisco gestartet, so haben wir heute mit der gleichen Kombination unsere abenteuerlichen vier Wochen abgeschlossen.
    Dabei wussten wir morgens noch gar nicht so recht, ob wir überhaupt loskommen. Alina hatte leichte Bauchschmerzen und war etwas blass um die Nasenspitze. Zum Glück ging es nach dem Frühstück bei Waffle Spot wieder. Es ist nach elf, ehe wir starten. Wir wollen auf die Halbinsel Coronado, über die 3,4 Kilometer lange und 60 Meter hohe Brücke ist man fix da. Schon von oben sehe ich dass der Parkplatz des Tidelandparks noch viele freie Plätze bietet, also gleich abgebogen... Wir parken da und bestaunen die Aussicht auf San Diego und die Brücke, dann laufen wir Richtung Fähranleger. Da kommt uns das erste Verleihschild für Fahrräder in den Weg. Alina kreischt gleich auf, dass wir das doch nochmal machen könnten, aber der erste ist vom Hotel und sehr teuer. Beim Anleger gibt es noch einige andere Anbieter und da schlagen wir zu, denn das Wetter ist herrlich und wie könnte man die Halbinsel besser erkunden? Alina lässt sich wieder "ankuppeln" und wir düsen los, unter der Brücke hindurch, am Golfplatz vorbei Richtung Hafen und entlang wunderhübscher Häuser und toll bepflanzter Vorgärten. Dann sehen wir den großen Komplex des bekannten Coronado Hotels, das schon 1888 erbaut wurde und das einige vielleicht aus "Manche mögen's heiß" kennen. Es liegt an einem feinsandigen und weitläufigen Strand, der sich noch einige Kilometer zieht. Dann ist Ende, denn über die Hälfte der Halbinsel ist ein großes Militärgebiet der Navy, zwei Flugzeugträger sind ebenso stationiert. Kein Wunder also, dass recht oft Militärmaschinen über einem kreisen.
    Wir machen ein kurzes Picknick am Strand und strampeln dann weiter Richtung Hauptstraße. Hier lassen wir uns treiben, essen (natürlich!) frozen yogurt - aber nicht von Yogurtland ☺️
    Und nicht viel später sind drei Stunden auch schon um und wir sind wieder in dem kleinen Zentrum am Anleger, wir wollten heute ja nicht so lange unterwegs sein, wir müssen ja noch packen... Hat nur halbwegs hingehauen, sich aber allemal gelohnt! Um fünf etwa starten wir die Packarie, alles einmal raus und gut gefaltet, gerollt, gedrückt wieder rein 😂
    Abends um 20 Uhr sind wir frisch geduscht und alles ist gepackt - auch Alinas Schlafanzug, uups 😄 Aber man kann ja mal im Unterhemd schlummern. Die Preisfrage mit den Kilos habe ich auf morgen verschoben. Immerhin sieht es so aus, als wenn die Koffer ohne größere Probleme zugehen 😉
    Morgen melden wir uns mit einer Art kurzer Zusammenfassung das letzte Mal, bis dahin gute Nacht bzw. guten Morgen für Euch!
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  • Day27

    San Diego Top Spots

    June 11, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    Dank Tagesticket düsen wir heute kreuz und quer durch San Diego. Pünktlich um 10.17 Uhr fährt der Bus direkt vorm Hotel ab und bringt uns erstmal nach Old Town. Ich hatte mir das eher wie ein historisches Zentrum inmitten der Stadt vorgestellt und nicht wie ein extra touristisches Viertel, aber schön war es dennoch. Wir haben uns z. B. das Seeley Stable Museum angeschaut, mit alten Pferdekutschen und Zubehör des Wilden Westens und bei Toby's Candle Shop einer jungen irischen Dame beim Kerzen ziehen zugeschaut. Wir haben auch tolle Läden entdeckt wie einen Lederladen mit wirklich detailverliebt gearbeiteten Sachen, Schmuckläden mal mit etwas anderen Stücken und viel weiteres Kunsthandwerk.
    Danach sind wir mit dem Bus weiter nach Downtown und von da zu Fuß zum Seaport Village. Wir starten beim Kreuzfahrtpier, schlendern am Museumskriegsschiff vorbei und machen Fotos bei den Küssenden, dem Denkmal "Embracing Peace". Im Village dann ist alles wirklich hübsch angelegt, manches wirkt trotzdem etwas deplatziert, wenn man im Hintergrund die modernen Hochhäuser auf dem Motiv hat.
    Uns fallen hier ne Menge Obdachlose auf, die hier (erstmalig) auch direkt nach Kleingeld fragen, aber die gibt es ja nunmal in jeder Großstadt.
    Nach einem anschließenden paradiesisch leckeren Eisstopp bei Gelato Paradiso und der Besichtigung von ein paar alten Gefängniszellen im ehemaligen Headquarter des San Diego Police Department machen wir uns per Straßenbahn ins nächste Viertel auf: ins Gaslamp Quarter. Hier tobt abends und nachts sicher das Leben, echt coole Restaurants und Bistros reihen sich aneinander. Der Hunger treibt uns dann nach Little Italy, wo wir bei Isolas Pizza Bar erst einen Teller zerdeppern (aber Scherben bringen ja Glück) und dann noch in der Happy Hour ne leckere Pizza Mozzarella verdrücken. Ja, was sonst... Wird wohl nix mit den Fischtacos. Mein Bedarf an Pizza und Burgern ist jedenfalls vorerst gedeckt, dabei waren es gar nicht so viele... Danach machen wir uns satt auf den Rückweg, neun Stunden und rund 18.500 Schritte sind genug... Tja und morgen liegt auch schon der letzte Tag vor uns. Wir wissen noch nicht hundertprozentig, ob wir nach La Jolla oder auf die Insel Coronado fahren, aber das machen wir morgen einfach spontan mit uns aus :) Jedenfalls wollen wir nicht soo lange unterwegs sein, denn zwei Koffer müssen noch ordentlich gepackt werden. Hoffentlich passt alles rein... Hinzu hatten wir gewichtsmäßig jedenfalls noch viel Luft 😄
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  • Day26

    Orcas und Delfine @ SeaWorld

    June 10, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Zur Auswahl standen Zoo oder SeaWorld, da wir in Hannover aber einen Zoo haben, der oft mit dem von San Diego verglichen wird und wir selten Orcas und Delfine zu Gesicht bekommen, war die Entscheidung klar. Wir wollten eigentlich per Lyft (sowas wie Uber) fahren, ich hatte schon bestellt. Aber abends im Bett fiel mir ein, dass wir ja nen Kindersitz brauchen, weiß nicht wie eng die das hier nehmen. Also Fahrt wieder storniert, denn die haben wohl keine, man kann seinen eigenen mitnehmen. Haha, was soll ich mit dem in SeaWorld? Mit dem Bus, der vom Hotel aus fährt, wären wir über eine Stunde unterwegs, obwohl es nur fünf Kilometer sind. Aber 22 Dollar fürs Parken fand ich auch übertrieben. So sind wir mit dem Auto in die Nähe einer Bushaltestelle gefahren und die letzten drei Stationen mit dem Bus gefahren. Das ging so schnell, dass wir schon um kurz vor zehn da waren, obwohl der Park heute erst um halb elf aufmachen sollte. Sie spielten um zehn die Nationalhymne und machten dann die Tore auf, einige Bereiche im Park machten dann erst halb elf auf. Alina wollte erst die Haie und Schildkröten sehen und unbedingt Achterbahn fahren. Na mal sehen. Einiges ist schon etwas in die Jahre gekommen und klar muss man sich fragen, ob die Tiere da wirklich artgerecht untergebracht sind. Gerade Orcas benötigen vermutlich deutlich mehr Platz, um sich "richtig auszutoben".
    Andererseits bekommen Kinder so Tiere zu sehen, die sie in freier Natur kaum sehen werden und es wird vermittelt, warum der Schutz der Meere so wichtig ist. SeaWorld unterstützt Artenschutzprogramme, Forschungsprojekte und ähnliches, päppelt zudem verletzte Tiere wieder auf.
    Und die Shows - Diskussion hin oder her - sind schon ein (nasses) Erlebnis! Wir schauen uns die Delfin-, die Orca- und die Robbenshow an. Delfine hatten wir ja glücklicherweise vor einigen Tagen schon in freier Natur erleben dürfen. Die Killerwale sind schon sehr majestätisch und eindrucksvoll. Wir saßen jeweils fast ganz oben in der "wet" oder "soak zone", bei der Show mit den Orcas bekam eine Frau direkt vor uns, bestimmt neunte, zehnte Reihe, ne ordentliche Dusche ab, auf uns tröpfelten nur ein paar Spritzer, Glück gehabt 😀
    Das mit der Achterbahn wird leider nix, die mindestens 48 Zoll hat sie einfach noch nicht - und ist megatraurig... Hier hätte vielleicht der Kindersitz genützt 😂 Wir könnten bei den nassen Rides mitmachen, aber eine davon ist außer Betrieb, wie so einiges andere auch, oder so nass, dass man danach Wechselsachen bräuchte... Schade. Wenigstens der simulierte Helikopterflug auf die Forschungsstation der Arktis entschädigte mit dem Geruckel und Gezuckel etwas.
    Dennoch sehen wir viel und nutzen den Tag bis zur Schließung um 18.00 Uhr aus. Dann ab zum Auto, das zum Glück noch da ist, denn es stand ein Schild dort, dass es abgeschleppt werden kann, wenn man das Grundstück verlässt. Da die meisten Amerikaner aber am liebsten direkt vor die Tür fahren ist die Gefahr wohl nicht so groß, dass es viele Nachahmer gibt 🙃 Jetzt noch was essen, denn das Essen ist ähnlich wie im Disneyland sein Geld nicht wert, wir beschränkten es auf ein Minimum 🙄
    Wir parkten schräg gegenüber der Pechanga Arena und da spielt heute Abend keine geringere als Jennifer Lopez! Wir wunderten uns, dass es im Schnellrestaurant unweit unseres Parkplatzes so voll wurde, überwiegend Frauen, die sich schick zurecht gemacht hatten - ich sag nur 'I ain't your mama" und sende herzliche Grüße an einen großen Fan der Sängerin 😉
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