Mit Alina vier Wochen auf Tour in Kalifornien
  • Day29

    Schön war's!

    June 13 in the United States ⋅ ⛅ 20 °C

    Tschüss Kalifornien müssen wir heute sagen, es war ein herrlicher Urlaub!!!

    Nach dem Aufstehen und Frühstück schmieren wir noch zwei Bagel, packen auch die restlichen Sachen in die Koffer und warten auf die überraschende Anzeige der Kofferwaage: einmal 21,5 kg und einmal 23,3 kg. Da lasse ich es erst einmal drauf ankommen. 300 g kriege ich ggf. umgepackt.

    Dann checken wir aus, fahren volltanken und ab zum Car Rental Center. Dort müssen wir den Autokindersitz wieder reisefest verpacken. Dann mit dem Shuttle ab zum Terminal 2. Ist in SD alles top organisiert und wir sind fix beim Check-in. Wegen der 300 g gibt es kein Gemecker, hätte mich auch verwundert. Dann noch durch die Sicherheitskontrolle und nun heißt es warten.

    Mir kommen durch die vielen Eindrücke allein die ersten zwei Ziele San Francisco und Sequoia so laaang her vor, schon nach zwei Wochen hatte ich das Gefühl wir wären schon viel länger weg.
    Einerseits ist es schön wieder heim zu fliegen, anderseits hätte ich mir jetzt zum Abschluss tatsächlich noch ein, zwei faule Strandtage vorstellen können - die hatten wir ja in Oceanside verleben wollen, aber da war es - uns zumindest - zu frisch. Die letzten Tage in San Diego dagegen waren wettertechnisch herrlich.
    Zwischen 0 und 25 Grad Celsius - Schnee und Sonne hatten wir auf der gesamten Reise so wirklich alles dabei!

    Fahren mit dem Auto, aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war sehr entspannt und unkompliziert.
    Auch die Menschen sind freundlich, sehr hilfsbereit und offen, wir sind schnell und oft ins Gespräch gekommen und haben uns nirgends unsicher gefühlt. Im Disneyland trafen wir eine Frau, die zehn Jahre in Kassel gelebt hatte und sich freute, mal wieder Deutsch sprechen zu können. Sie lebt in San Francisco und meinte, dass die Bettelei und auch die Kriminalität da deutlich zugenommen haben und sie überlegen woanders hin zu ziehen. Die vielen Bettler haben wir auch wahrgenommen, aber die sind in Hannover ja auch präsent - für uns also nichts ungewöhnliches. Die ersten Tage waren wir noch sehr vorsichtig, sind aber schnell relaxter geworden.
    Bis auf den ersten Teil des Hollywood Boulevards fanden wir es überwiegend sauber und gepflegt.
    Öffentliche Toiletten - für mich ja immer ein Thema 🤣 - sind eigentlich überall zu finden, aber in sehr unterschiedlichem Zustand. Die beste war tatsächlich im Headquarter Viertel in San Diego in Hafennähe, dort fühlte man sich eher wie auf nem Hotel-WC. Am schlimmsten waren die in Strandnähe, klar, die werden auch am intensivsten genutzt. Ich war sooo froooh, dass Alina so selten musste!!!
    Essenstechnisch kommt man auch gut über die Runden, Frisches kann man im Supermarkt kaufen und auch die Burgerketten haben Salate u. ä. im Angebot. Es ist in Restaurants und auch beim Imbiss meist etwas teurer als bei uns, aber hey, wir sind in Kalifornien! 😂
    Auf jeden Fall war der Tipp mit den gefrorenen Wasserballons als Kühlakkus in unserer 5-Dollar-Kühltasche super! Auch sonst hätten wir ein paar nützliche Dinge dabei, klappbare Schüsseln z. B. Darin haben wir nicht nur Reis in der Mikrowelle warm gemacht, sondern auch unsere Frühstücksflocken oder Müsli genossen.
    Das Moskitonetz dagegen war überflüssig, alle Unterkünfte hatten Fliegengitter. Wir mussten nur einmal eine jagen...
    Schutzengel haben uns ebenfalls tagtäglich begleitet und auf uns aufgepasst - mein von Alina selbst gebastelter Glücksring ging ausgerechnet gestern kaputt, wie passend...

    Ein paar wenige Daten und Fakten:
    28 Tage von San Francisco über den Sequoia NP nach San Diego, da wo möglich und passend über den Hwy 1
    1.264 Meilen = 2.034 Kilometer mit unserem Nissan Sentra, für vier Wochen recht smooth 🙃
    316.816 Schritte (wobei ich nicht weiß, wie und ob die Fahrradstrecken mitgezählt werden), die meisten Schritte haben wir mit 24.454 an dem Tag mit Disneyland hinter uns gebracht, wen wundert's.

    Ganz lieben Dank für euer Interesse und eure Kommentare und bis bald zu Hause!
    Herzliche Grüße von Alina & Conny
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  • Day28

    Auf der Sonnenseite

    June 12 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    Ein toller Abschluss war das heute: sind wir doch mit dem Fahrrad damals (!) am ersten Tag in San Francisco gestartet, so haben wir heute mit der gleichen Kombination unsere abenteuerlichen vier Wochen abgeschlossen.
    Dabei wussten wir morgens noch gar nicht so recht, ob wir überhaupt loskommen. Alina hatte leichte Bauchschmerzen und war etwas blass um die Nasenspitze. Zum Glück ging es nach dem Frühstück bei Waffle Spot wieder. Es ist nach elf, ehe wir starten. Wir wollen auf die Halbinsel Coronado, über die 3,4 Kilometer lange und 60 Meter hohe Brücke ist man fix da. Schon von oben sehe ich dass der Parkplatz des Tidelandparks noch viele freie Plätze bietet, also gleich abgebogen... Wir parken da und bestaunen die Aussicht auf San Diego und die Brücke, dann laufen wir Richtung Fähranleger. Da kommt uns das erste Verleihschild für Fahrräder in den Weg. Alina kreischt gleich auf, dass wir das doch nochmal machen könnten, aber der erste ist vom Hotel und sehr teuer. Beim Anleger gibt es noch einige andere Anbieter und da schlagen wir zu, denn das Wetter ist herrlich und wie könnte man die Halbinsel besser erkunden? Alina lässt sich wieder "ankuppeln" und wir düsen los, unter der Brücke hindurch, am Golfplatz vorbei Richtung Hafen und entlang wunderhübscher Häuser und toll bepflanzter Vorgärten. Dann sehen wir den großen Komplex des bekannten Coronado Hotels, das schon 1888 erbaut wurde und das einige vielleicht aus "Manche mögen's heiß" kennen. Es liegt an einem feinsandigen und weitläufigen Strand, der sich noch einige Kilometer zieht. Dann ist Ende, denn über die Hälfte der Halbinsel ist ein großes Militärgebiet der Navy, zwei Flugzeugträger sind ebenso stationiert. Kein Wunder also, dass recht oft Militärmaschinen über einem kreisen.
    Wir machen ein kurzes Picknick am Strand und strampeln dann weiter Richtung Hauptstraße. Hier lassen wir uns treiben, essen (natürlich!) frozen yogurt - aber nicht von Yogurtland ☺️
    Und nicht viel später sind drei Stunden auch schon um und wir sind wieder in dem kleinen Zentrum am Anleger, wir wollten heute ja nicht so lange unterwegs sein, wir müssen ja noch packen... Hat nur halbwegs hingehauen, sich aber allemal gelohnt! Um fünf etwa starten wir die Packarie, alles einmal raus und gut gefaltet, gerollt, gedrückt wieder rein 😂
    Abends um 20 Uhr sind wir frisch geduscht und alles ist gepackt - auch Alinas Schlafanzug, uups 😄 Aber man kann ja mal im Unterhemd schlummern. Die Preisfrage mit den Kilos habe ich auf morgen verschoben. Immerhin sieht es so aus, als wenn die Koffer ohne größere Probleme zugehen 😉
    Morgen melden wir uns mit einer Art kurzer Zusammenfassung das letzte Mal, bis dahin gute Nacht bzw. guten Morgen für Euch!
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  • Day27

    San Diego Top Spots

    June 11 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    Dank Tagesticket düsen wir heute kreuz und quer durch San Diego. Pünktlich um 10.17 Uhr fährt der Bus direkt vorm Hotel ab und bringt uns erstmal nach Old Town. Ich hatte mir das eher wie ein historisches Zentrum inmitten der Stadt vorgestellt und nicht wie ein extra touristisches Viertel, aber schön war es dennoch. Wir haben uns z. B. das Seeley Stable Museum angeschaut, mit alten Pferdekutschen und Zubehör des Wilden Westens und bei Toby's Candle Shop einer jungen irischen Dame beim Kerzen ziehen zugeschaut. Wir haben auch tolle Läden entdeckt wie einen Lederladen mit wirklich detailverliebt gearbeiteten Sachen, Schmuckläden mal mit etwas anderen Stücken und viel weiteres Kunsthandwerk.
    Danach sind wir mit dem Bus weiter nach Downtown und von da zu Fuß zum Seaport Village. Wir starten beim Kreuzfahrtpier, schlendern am Museumskriegsschiff vorbei und machen Fotos bei den Küssenden, dem Denkmal "Embracing Peace". Im Village dann ist alles wirklich hübsch angelegt, manches wirkt trotzdem etwas deplatziert, wenn man im Hintergrund die modernen Hochhäuser auf dem Motiv hat.
    Uns fallen hier ne Menge Obdachlose auf, die hier (erstmalig) auch direkt nach Kleingeld fragen, aber die gibt es ja nunmal in jeder Großstadt.
    Nach einem anschließenden paradiesisch leckeren Eisstopp bei Gelato Paradiso und der Besichtigung von ein paar alten Gefängniszellen im ehemaligen Headquarter des San Diego Police Department machen wir uns per Straßenbahn ins nächste Viertel auf: ins Gaslamp Quarter. Hier tobt abends und nachts sicher das Leben, echt coole Restaurants und Bistros reihen sich aneinander. Der Hunger treibt uns dann nach Little Italy, wo wir bei Isolas Pizza Bar erst einen Teller zerdeppern (aber Scherben bringen ja Glück) und dann noch in der Happy Hour ne leckere Pizza Mozzarella verdrücken. Ja, was sonst... Wird wohl nix mit den Fischtacos. Mein Bedarf an Pizza und Burgern ist jedenfalls vorerst gedeckt, dabei waren es gar nicht so viele... Danach machen wir uns satt auf den Rückweg, neun Stunden und rund 18.500 Schritte sind genug... Tja und morgen liegt auch schon der letzte Tag vor uns. Wir wissen noch nicht hundertprozentig, ob wir nach La Jolla oder auf die Insel Coronado fahren, aber das machen wir morgen einfach spontan mit uns aus :) Jedenfalls wollen wir nicht soo lange unterwegs sein, denn zwei Koffer müssen noch ordentlich gepackt werden. Hoffentlich passt alles rein... Hinzu hatten wir gewichtsmäßig jedenfalls noch viel Luft 😄
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  • Day26

    Orcas und Delfine @ SeaWorld

    June 10 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Zur Auswahl standen Zoo oder SeaWorld, da wir in Hannover aber einen Zoo haben, der oft mit dem von San Diego verglichen wird und wir selten Orcas und Delfine zu Gesicht bekommen, war die Entscheidung klar. Wir wollten eigentlich per Lyft (sowas wie Uber) fahren, ich hatte schon bestellt. Aber abends im Bett fiel mir ein, dass wir ja nen Kindersitz brauchen, weiß nicht wie eng die das hier nehmen. Also Fahrt wieder storniert, denn die haben wohl keine, man kann seinen eigenen mitnehmen. Haha, was soll ich mit dem in SeaWorld? Mit dem Bus, der vom Hotel aus fährt, wären wir über eine Stunde unterwegs, obwohl es nur fünf Kilometer sind. Aber 22 Dollar fürs Parken fand ich auch übertrieben. So sind wir mit dem Auto in die Nähe einer Bushaltestelle gefahren und die letzten drei Stationen mit dem Bus gefahren. Das ging so schnell, dass wir schon um kurz vor zehn da waren, obwohl der Park heute erst um halb elf aufmachen sollte. Sie spielten um zehn die Nationalhymne und machten dann die Tore auf, einige Bereiche im Park machten dann erst halb elf auf. Alina wollte erst die Haie und Schildkröten sehen und unbedingt Achterbahn fahren. Na mal sehen. Einiges ist schon etwas in die Jahre gekommen und klar muss man sich fragen, ob die Tiere da wirklich artgerecht untergebracht sind. Gerade Orcas benötigen vermutlich deutlich mehr Platz, um sich "richtig auszutoben".
    Andererseits bekommen Kinder so Tiere zu sehen, die sie in freier Natur kaum sehen werden und es wird vermittelt, warum der Schutz der Meere so wichtig ist. SeaWorld unterstützt Artenschutzprogramme, Forschungsprojekte und ähnliches, päppelt zudem verletzte Tiere wieder auf.
    Und die Shows - Diskussion hin oder her - sind schon ein (nasses) Erlebnis! Wir schauen uns die Delfin-, die Orca- und die Robbenshow an. Delfine hatten wir ja glücklicherweise vor einigen Tagen schon in freier Natur erleben dürfen. Die Killerwale sind schon sehr majestätisch und eindrucksvoll. Wir saßen jeweils fast ganz oben in der "wet" oder "soak zone", bei der Show mit den Orcas bekam eine Frau direkt vor uns, bestimmt neunte, zehnte Reihe, ne ordentliche Dusche ab, auf uns tröpfelten nur ein paar Spritzer, Glück gehabt 😀
    Das mit der Achterbahn wird leider nix, die mindestens 48 Zoll hat sie einfach noch nicht - und ist megatraurig... Hier hätte vielleicht der Kindersitz genützt 😂 Wir könnten bei den nassen Rides mitmachen, aber eine davon ist außer Betrieb, wie so einiges andere auch, oder so nass, dass man danach Wechselsachen bräuchte... Schade. Wenigstens der simulierte Helikopterflug auf die Forschungsstation der Arktis entschädigte mit dem Geruckel und Gezuckel etwas.
    Dennoch sehen wir viel und nutzen den Tag bis zur Schließung um 18.00 Uhr aus. Dann ab zum Auto, das zum Glück noch da ist, denn es stand ein Schild dort, dass es abgeschleppt werden kann, wenn man das Grundstück verlässt. Da die meisten Amerikaner aber am liebsten direkt vor die Tür fahren ist die Gefahr wohl nicht so groß, dass es viele Nachahmer gibt 🙃 Jetzt noch was essen, denn das Essen ist ähnlich wie im Disneyland sein Geld nicht wert, wir beschränkten es auf ein Minimum 🙄
    Wir parkten schräg gegenüber der Pechanga Arena und da spielt heute Abend keine geringere als Jennifer Lopez! Wir wunderten uns, dass es im Schnellrestaurant unweit unseres Parkplatzes so voll wurde, überwiegend Frauen, die sich schick zurecht gemacht hatten - ich sag nur 'I ain't your mama" und sende herzliche Grüße an einen großen Fan der Sängerin 😉
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  • Day25

    Grüner wird's nicht - im Balboa-Park

    June 9 in the United States ⋅ ☀️ 21 °C

    Was für ein schöner Park mit so vielen Möglichkeiten! Die Rede ist vom Balboa-Park, der knapp fünf Quadratkilometer großen Grünanlage
    Auch eine Vielzahl von kulturellen Einrichtungen und Museen hat dort ihren Standort, ebenso der berühmte Zoo, es ist für jeden was dabei.
    Da die Parkplätze dort kostenfrei sind versuchen wir unser Glück (nach dem Zimmerfrühstück mit Kelloggs) mit dem Auto und finden eine Lücke nicht weit vom Spacemuseum. Dann latschen wir los. Als erstes tapsen wir in eine Art Welt-Dorf, in einem Kreis stehen kleine Hütten verschiedener Länder. Die bereiten alle was vor, daher steht überall "closed" dran... Dann landen wir an einer Art Freilichtbühne, dem Spreckels Organ Pavilon. Hinter einer Art Stahlvorhang hören wir den oder die Organisten/in üben. Um 14.00 Uhr gibt es ein freies Konzert. Es ist im Übrigen die größte sich im freien befindliche Orgel mit 4518 Orgelpfeifen.
    Dann flanieren wir weiter, das Wort trifft es ganz gut. Überall im Park begegnet man architektonisch dem spanischen Kolonialstil, es macht Spaß sich das anzuschauen. Alina möchte gern ins Kunstmuseum (hä, ist das mein Kind?), aber das macht zum Glück erst 12.00 Uhr auf. Nicht dass ich was dagegen hätte, aber bei blauem Himmel und Sonnenschein und unserem gerade erst begonnenen Rundgang wäre das irgendwie eher was für Regenwetter...
    Überall stehen Leute die was anbieten, seien es Getränke, Seifenblasen, Schmuck, Kunst, Töne oder Hennamalereien... Einfach cool... Da kriegt man echt einige Stunden rum. Wir schauen uns den Rosengarten an, den Kakteengarten, laufen am Botanical Building vorbei und machen zwischendurch Rast am Spielplatz und am Springbrunnen vorm Sience Center. Auf dem Weg wieder in Richtung Parkplatz lauschen wir kurz dem mittlerweile begonnenen Orgelkonzert ehe wir noch in den in den Palmen-Canyon hinabsteigen. Dann drehen wir noch ne Runde mit dem Shuttle und machen uns dann auf den Weg. Die Liste der Filialen auf der Website von Yogurtland war offensichtlich nicht vollständig, denn es gibt doch welche in San Diego - nix wie hin, das haben wir uns verdient. Müssen eh noch tanken und etwas Obst für den geplanten Besuch in Sea World einkaufen.
    Kurz vor fünf sind wir zurück im Hotel und wer hätte es gedacht: es ist noch so warm, dass wir tatsächlich noch die Badesachen aus dem Koffer holen und in den hoteleigenen Pool hüpfen! Yeah! Heute hätte es vermutlich auch mit dem perfekten Sonnenuntergang geklappt, aber das wäre für heute zu viel des Guten gewesen...
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  • Day24

    Mit Sonne ab in „America’s Finest City"

    June 8 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    So nennen die Amerikaner die zweitgrößte Stadt Kaliforniens wegen des angenehmen Klimas. Zugleich ist San Diego die letzte Station unserer Tour, ehe wir zurück fliegen haben wir noch einiges auf dem Zettel. Aber erst einmal zu heute.
    Das Beste: die Sonne scheint, der Himmel ist blau, vielleicht wird's ja doch noch was mit dem Sunset!
    Wir haben in Ruhe gefrühstückt und unser schönes Quartier geräumt. Auf dem Weg kommt man an einem der größten Outlets quasi nicht vorbei, also sind wir nochmal kurz reingehüpft. Zwei Jeans für 10,75 Dollar blieben irgendwie an mir kleben, nein, nicht pro Stück - zusammen! Sonst fanden wir nix, haben es zeitlich aber auch begrenzt. Zum Glück waren wir recht früh dran, als wir zurück zum Auto kamen, war der Parkplatz pickepacke voll. Wir wollten dann zum Torrey Pines State Park, aber da war die Hölle los und im großen Pulk den Wegen folgen, das ist nicht meins. Da sind wir einfach weiter gefahren und haben uns vom Gefühl leiten lassen und landeten so zufällig beim Torrey Pines Gliderport. Von da starten die Paraglider ihre Flüge und der Ausblick war ebenfalls ganz wunderbar. Ein älteres Pärchen nahm sogar den Hund mit auf den Flug!
    Dort haben wir bestimmt eine, anderthalb Stunden zugeschaut, den Ausblick genossen und sind einfach rumgelaufen.
    Danach ab zum Hotel Circle, auf diesem sind nahe des Highways ohne Ende Hotels aufgereiht, auch unseres, das Kings Inn. Es ist tatsächlich ausgebucht wie wir mithören, uns fielen schon beim Gliderport die vielen Kennzeichen anderer US-Bundesstaaten auf... Die Ferienzeit hat vielerorts begonnen.
    Wir checken ein, packen bisschen aus und um und machen uns um halb sechs auf nach Ocean Beach! Wir wollen den Sonnenuntergang am Strand sehen, denn es ist immer noch blauer Himmel. Wir finden mit Glück einen Parkplatz - es ist ja auch noch Samstag, Ocean Beach offensichtlich auch ein guter Nightlife-Spot und daher voll. Das erste Lokal sieht gut aus, eigentlich ist es eher ne Bar, heißt auch OB Noodle House Bar 1502, also rein, wollen ja vorher noch was essen.
    Es ist ein bisschen laut, aber ganz cool. Alina gefällt's und noch besser ihr schmecken die "stir fried crispy egg noodles with chicken & assorted vegetables" supergut - zwar mehr die Nudeln als Gemüse und Hähnchen, aber besser als nix. Sind so knusprige Nudeln und alles asiatisch angehaucht, aber wirklich lecker...
    Danach kaufen wir im Supermarkt ne Flasche vom leckeren Apfelsekt und ab zum Strand.
    Leider lauern am Himmel nun doch noch ein paar Wolken, aber es ist dennoch eine schöne Lichtstimmung, wir stoßen an und schauen zu bis die Sonne hinter den Wolken verschwindet - immerhin erst kurz über dem Horizont. Ach wie herrlich kitschig...
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  • Day23

    Vom Pier ins Yogurtland

    June 7 in the United States ⋅ ⛅ 18 °C

    Süßes Nichtstun beschreibt den Tag ganz gut 😄 Nach Straßentennis und Eintragungen im Reisetagebuch von Alina ist es schon mittags, ehe wir losmachen, aber wen stört's!?! Wie laufen auf den Pier von Oceanside, mit einer Länge von 596 Metern ist er die längste hölzerne Seebrücke der US-amerikanischen Westküste! Von da aus beobachten wir die Versuche etlicher Wellenreiten in der Nähe. Danach schicken wir endlich die vielen Postkarten auf den Weg.
    Da es in San Diego nach unserer Recherche kein Yogurtland gibt, müssen wir unbedingt nochmal da hin! Ist zwar nicht um die Ecke, aber wir wissen ja, dass es sich lohnt - mmhhh, lecker...
    Wir vertrödeln die Zeit etwas und sind gegen halb sechs zurück - Alina möchte heute einen Spieleabend machen, ich vorher Rührei... Na dann mal los!
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  • Day22

    Auf zum Sunset Market ohne Sunset

    June 6 in the United States ⋅ ⛅ 18 °C

    Schon wieder keine Sonne und damit auch keinen Sonnenuntergang ☹️ Und dabei hat sich Alina gewünscht, dass wir uns gemeinsam einen anschauen... Ich hab es versprochen und hoffe, dass ich es noch halten kann. So angenehm es andererseits ist, dass es nicht zu heiß ist, aber gegen ein paar Grad mehr und etwas Sonne hätten wir nichts einzuwenden...
    Nun ja, so schreiben wir endlich noch ein paar Postkarten, waschen mal Alinas Haare (und den Rest gleich mit 🤣) und versuchen etwas Straßentennis... Nach dem Mittag fahren wir auf den Spielplatz, Alina ist da ja verabredet ;-)
    Um vier suchen wir uns nahe Downtown einen Parkplatz und schauen uns ein wenig um - nebst frozen yogurt - unsere tägliche Ration quasi, wobei das von Yogurtland drei Mal besser schmeckt. Um fünf startet dann der Sunset Market mit ganz viel Krimskrams, Essen und Trinken sowie Livemusik. Es gibt echt alle Richtungen: griechisches Giros, polnische Piroggen, kenyianische Speisen, hawaiianisches BBQ - dieses Mal heiß -, Flammlachs, Crêpes, ganz viel asiatische Gerichte und vieles mehr. Es duftet und brutzelt überall. Und wonach verlangt mein Kind? Schnöde Pizza! Oh nein... Wir lauschen der Musik und bestaunen noch den einen oder anderen schlurfenden Typen, von denen einer seine speckigen Hosen mit Flüssigwaschmittel einreibt, vielleicht damit sie wenigstens nicht so stinken 😫
    Wenigstens beim Nachtisch testen wir was neues: Cheesecakes in a cup with strawberry, sehr süß und recht lecker... Danach machen wir Schluss für heute. Gute Nacht und lieben Dank auch für Eure Kommentare, so wissen wir zum einen, dass es gelesen wird und freuen uns zum anderen, von euch zu lesen 🤩
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  • Day21

    Faul sein

    June 5 in the United States ⋅ ⛅ 17 °C

    Tja, heute gibt es eigentlich nix zu erzählen, denn wir wollten ja nix machen 😄 So haben wir erst mal schön ausgeschlafen und es ganz laaangsaaam angehen lassen. Leider ist es nach wie vor recht bewölkt und mit 18 Grad auch kein Strandwetter. Gegen Mittag düsen wir zum Buccaneer Beach Park, eine etwas größere grüne Wiese mit benachbartem Spielplatz. Warum die sowas Park nennen weiß ich auch nicht 🤔 Jedenfalls macht Alina dort Bekanntschaft mit Misui, einem Fünfjährigen, der sie gleich fragt ob sie nicht zusammen spielen wollen. Auch sonst ist er ganz hilfsbereit, bietet ihr immer helfend seine Hand an, wenn sie irgendwo hochklettern möchte. Bald ist das Sprachenproblem nebensächlich und die beiden toben über die Wiese, reiten auf Dancer oder beobachten die vielen Grauhörnchen, die auf der anderen Seite zu Hause sind.
    Irgendwann nach zweieinhalb Stunden schaffen wir es auch kurz auf die andere Straßenseite zum Strand, der hier aber sehr klein ist. Wir wollen mal zum Pier, stellen dort beim Parken aber fest, dass ich das Portemonnaie zu Hause vergessen habe, was den Ausflug deutlich abkürzt, denn ohne Moos nix los, nicht mal parken 🙄 Hier ist der Strand sogar richtig voll, eine Menge Leute liegen, spazieren und spielen da.
    Aber wir sind ja noch zwei Tage da, also ab nach Hause, und später nochmal zu Fuß zum Supermarkt, da gibt es eine Selbstbedienungskasse mit Scanner, die gefällt Alina... Ich hoffe trotzdem dass Kassiererin nicht ihr Traumberuf wird 😂 Am Abend stoßen wir draußen unterm Pavillon mit Apfelsekt auf die schöne Zeit an - herrlich!
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  • Day20

    Zurück ans Meer

    June 4 in the United States ⋅ ☁️ 16 °C

    Auch wenn Anaheim nicht sooo weit weg vom Meer ist, heute wollen wir uns wieder direkt ans Wasser begeben, nach Oceanbeach. Dort lassen wir uns die nächsten Tage einfach mal treiben, ohne Programm. Aber erstmal müssen wir aus Hecken, frühstücken und die Zeit bis zum Check-in überbrücken, was angesichts der vielen Stops für Connys Corner kein Problem ist 😜 Wobei: Alina will gleich am Morgen am liebsten nochmal Achterbahn fahren...
    Na jedenfalls halten wir hier und da, sind pünktlich um drei an unserer neuen Behausung, die bisher die beste ist! Wir "ziehen" in Ruhe "ein" und fahren später nochmal los, erst hawaiianisch essen und dann noch zum Supermarkt. Das Essen ist super, Reis mit Koriander, Gurke, Lachs, Thuna, Maus, Zwiebeln, Mango und verschiedenen Soßen; ich wusste nur nicht, dass man es wie Sushi kalt isst 😂 Wir haben also den größten Teil mitgenommen und daheim warm gemacht bzw. die Fischstücke gebraten... Dann war es noch leckerer...
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