• Durch den Hohen Atlas nach Fés

    March 7, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 9 °C

    Schweren Herzens verabschiede ich mich von der Wüste, und es geht nach Norden. In Erfoud besuche ich einen Dattelsouk und decke mich ein. Danach statte ich noch einem Fossiliengeschäft einen Besuch ab und schaue mir an, wie die Fundstücke herausgearbeitet und in Form gebracht werden.

    In der Nähe von Errachidia, zwischen zwei steilen Felsformationen, finde ich einen Platz für die Nacht.

    Weiter geht es, die Landschaft verändert sich – die Flüsse führen Wasser und die Umgebung wird zunehmend grüner. Der schneebedeckte Hohe Atlas begleitet mich. Und dann hat es mich doch erwischt: ein Ticket wegen zu schnellen Fahrens. Zum Glück nur 15 Euro, aber trotzdem unnötig.

    Ich komme nun in die Region um Ifran im Mittleren Atlas. Mit dem Nationalpark Ifrane ist der Ort in der Region Fès-Meknès weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Denn hier leben Berberaffen in Marokko in freier Wildbahn.

    Und es dauert auch nicht lange, da erblicke ich die ersten Exemplare - natürlich muss ich sofort anhalten. Ein netter Marokkaner gibt mir ein paar Erdnüsse zum Füttern. Erst bin ich etwas skeptisch, aber die Affen sind ganz friedlich und turnen nach einer Weile sogar auf meinem Auto herum. 😍

    Für die Nacht stehe ich jetzt in einem kleinen Garten voller Kirschbäume. Auf den Dächern sitzen Störche, und es ist richtig kalt. Irgendwie erinnert mich hier alles an zu Hause. Heute Nacht werden es 0 Grad, also hole ich erstmal den Daunenschlafsack raus, den ich so lange nicht gebraucht habe.

    Morgen werde ich Fès erreichen und hoffe auf ein paar Regenlücken, um die Stadt entspannt erkunden zu können.
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