• Steinbauten und Steine

    12 maj, Frankrike ⋅ ⛅ 15 °C

    Nachdem wir neuerlich mit ofenwarmen Croissants und Baguettes beglückt wurden, steuern wir das nahe Huelgoat an. Wir spazieren ein bißchen in den mythischen Wald zwischen großen angeblich verwunschenen Steinen hinein. In diesem Wald, so wird erzählt, haben sich Tristan und Isolde auf dem Weg zu Isoldes Bräutigam unsterblich verliebt. Wir tun es ihnen gleich und spielen hinter den Steinen turtelnd Verstecken. 😊

    Weiter gehts zum Montagne Saint Michel, eine der höchsten Erhebungen der Halbinsel. Wir wundern uns, dass trotz der nur 381 Metern Höhe rund um die steinerne Kapelle aus dem 17. Jahrhundert alles karg und nicht grün ist. Aber wir können eine tolle 360 Grad Sicht genießen.

    Heute wollen wir uns einige Menhire sowie Dolmen und eine Allee Cuverte ansehen. Alles Steine die laut Historikern bereits 2000 bis 3000 v. Chr von den Kelten errichtet wurden. In der Bretagne treten sie vermehrt auf, bzw sind erhalten und man findet sie de facto überall. Wir starten mit der Allee Cuverte, einer plattenförmig angeordneten Steinsammlung, die evtl eine Grabstätte war.

    Danach gehts weiter zu einem Freilichtmuseum aus alten Steinbauten, super interessant. Die Wächterin lässt uns ein und will nur eine kleine Spende.

    Wir machen noch Halt bei der großen steinernen Kirche samt Krypta in Saint Thegonnec, bevor wir wieder zurück an die Nordküste fahren. Bei Plouescat finden wir einen Campingplatz direkt auf den Dünen mit Blick aufs Meer. Supercool!

    Wir schwingen uns noch aufs Rad und fahren an der Küste entlang um den Menhir Cam-Louis zu finden. Einen großen Hinkelstein bei dem wir uns nicht sicher sind ob er tatsächlich von den Kelten, oder nicht doch von Obelix stammt. Auch an etlichen anderen Steinanhäufungen kommen wir vorbei.

    Gabi interessieren weniger die Steine, als die Artischocken auf den Äckern.
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