• Nochmals an die Dordogne

    19 maj, Frankrike ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir werden durch Regentropfen geweckt, über Nacht hat das Wetter gedreht.
    Bis wir wegfahren, können wir aber ein Sonnenfenster sehen.

    Wir wollen heute noch ein Chateau besichtigen, wobei wir aber die Qual der Wahl haben. Im Tal der Dordogne reiht sich Schlösschen an Schlösschen, alle 5 bis 10 Kilometer sind an beiden Flussufern jede Menge zur Besichtigung geöffnet. Die Chateau-Dichte erscheint uns noch höher als im Tal der Loire, und es gibt rund zwanzig innerhalb von 30 Kilometern.

    Unsere Wahl fällt schließlich auf Les Milandes, dem Märchenschloss der Josephine Baker. Ursprünglich vom alten Adel erbaut, wurde es Mitte des 20. Jahrhunderts von Josephine Baker erworben und für rund 30 Jahre von ihr und ihren Adoptivkindern bewohnt. Es sind jede Menge ihrer ehemaligen Besitztümer ausgestellt, und der Audio-Guide erzählt uns die spannende Geschichte dieser interessanten Frau und Ausnahmekünstlerin.

    Danach machen wir noch Halt in dem kleinen schmucken Dörfchen La Roque Gageac. Es wurde vor etwas mehr als 50 Jahren von einem Felsbrocken aus der Steilwand in das es gebaut ist, verschüttet. Danach, wieder aufgebaut, ist es heute Touristenattraktion. Kein Wunder, es ist wirklich ein Blickfang. An der Vegetation hier merken wir, wie weit südlich wir schon sind. Es wachsen Bananenstauden, Bambus unf auch ein paar Palmen haben wir entdeckt.

    Leider beginnt es wieder zu regnen, und so entscheiden wir dem Regen südwärts davonzufahren und Carcasonne anzusteuern.

    Unterwegs kommen wir in ein heftiges Hagelgewitter, am Straßenrand ist alles weiß. Scheint es erst als wären wir dem Regen tatsächlich davon gefahren, holt er uns am Campingplatz wieder ein. 🤣

    Also grillen wir drin, die Stadt sehen wir uns morgen an. 😊
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