• Ruinen und andere Steine am Weg

    Yesterday in Latvia ⋅ ⛅ 18 °C

    Bevor wir Aluksne verlassen, besuchen wir noch die Ruine der alten Ordensburg sowie das „neue“ Schlösschen das an die Tudors erinnert. Eine gutgemachte Multimediashow führt uns durch die Entstehungsgeschichte. Wir plaudern nett mit der Dame am Empfang, und zum Abschied schenkt sie uns Birnen aus ihrem Garten.

    Wir fahren gemütlich Richtung Süden. Es sieht hier ganz anders aus als an der Küste. Wiesen, oftmals mit Kühen, wechseln sich mit Mooren und großen Wäldern ab. Die wenigen Orte die wir passieren, sehen ein wenig heruntergekommen aus. Es gibt keine bunten Holzhäuser mehr, sondern Steinhäuser in schlechtem Zustand. Wir passieren auch kaum noch Kleeblätter auf braunen Tafeln, die im ganzen Baltikum auf Sehenswürdigkeiten hinweisen.

    In Balvi halten wir kurz, unser Reiseführer weist auf den „Bärengarten“ hin. Eine Ansammlung von Steinen. 😅 wir halten nur kurz.

    Bald danach machen wir unsere erste Bekanntschaft mit der Exekutive. Zwei junge (und hübsche), und bewaffnete(!!!) uniformierte Beamtinnen, die sich als Grenzschutz vorstellen, überprüfen erst unsere persönlichen und die Fahrzeugpapiere, und dann auch den Innenraum des Campers. Zum Glück sind wir keine Schlepper, und haben auch keine Flüchtlinge aus den nahen Grenztunnels zu Russland im Auto, und so dürfen wir weiterfahren.

    Wir halten noch bei der Burgruine von Rezekne. Es steht zwar nicht mehr allzuviel, aber der Ort ist sehr malerisch.

    Unser letzter Stopp ist die Wallfahrtskirche von Aglona, einer der größten Marienwallfahrtsorte des Landes. Wir bestaunen die schöne Basilika und die Umgebung und fahren dann um die Ecke zum nahen Campingplatz. Dieser ist zwar erst verlassen, doch nach einem kurzen Anruf kommt der Betreiber, sperrt die Sanitäranlage auf und weist uns eine Steckdose zu. 🙂
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