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Baltikum und Polen 🚐

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    🇱🇹 Luokesa, Litauen

    Ruinen und andere Steine am Weg

    Yesterday in Latvia ⋅ ⛅ 18 °C

    Bevor wir Aluksne verlassen, besuchen wir noch die Ruine der alten Ordensburg sowie das „neue“ Schlösschen das an die Tudors erinnert. Eine gutgemachte Multimediashow führt uns durch die Entstehungsgeschichte. Wir plaudern nett mit der Dame am Empfang, und zum Abschied schenkt sie uns Birnen aus ihrem Garten.

    Wir fahren gemütlich Richtung Süden. Es sieht hier ganz anders aus als an der Küste. Wiesen, oftmals mit Kühen, wechseln sich mit Mooren und großen Wäldern ab. Die wenigen Orte die wir passieren, sehen ein wenig heruntergekommen aus. Es gibt keine bunten Holzhäuser mehr, sondern Steinhäuser in schlechtem Zustand. Wir passieren auch kaum noch Kleeblätter auf braunen Tafeln, die im ganzen Baltikum auf Sehenswürdigkeiten hinweisen.

    In Balvi halten wir kurz, unser Reiseführer weist auf den „Bärengarten“ hin. Eine Ansammlung von Steinen. 😅 wir halten nur kurz.

    Bald danach machen wir unsere erste Bekanntschaft mit der Exekutive. Zwei junge (und hübsche), und bewaffnete(!!!) uniformierte Beamtinnen, die sich als Grenzschutz vorstellen, überprüfen erst unsere persönlichen und die Fahrzeugpapiere, und dann auch den Innenraum des Campers. Zum Glück sind wir keine Schlepper, und haben auch keine Flüchtlinge aus den nahen Grenztunnels zu Russland im Auto, und so dürfen wir weiterfahren.

    Wir halten noch bei der Burgruine von Rezekne. Es steht zwar nicht mehr allzuviel, aber der Ort ist sehr malerisch.

    Unser letzter Stopp ist die Wallfahrtskirche von Aglona, einer der größten Marienwallfahrtsorte des Landes. Wir bestaunen die schöne Basilika und die Umgebung und fahren dann um die Ecke zum nahen Campingplatz. Dieser ist zwar erst verlassen, doch nach einem kurzen Anruf kommt der Betreiber, sperrt die Sanitäranlage auf und weist uns eine Steckdose zu. 🙂
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  • Sandstein und baba Estland

    September 18 in Latvia ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einer absolut stillen Nacht und einem schönen Sonnenaufgang besuchen wir das nahegelegene Setumuseum. Dieses bringt uns die Lebensweise der orthodoxen Setukesen einer kleinen Volksgruppe näher, deren Land Setumaa durch die Unabhängigkeit Estlands in zwei Teile gespalten wurde. Die zweite Hälfte liegt in Russland.

    Danach fahren wir zu den Sandsteinhöhlen von Piensa. Wir wandern durch den Wald und den leuchtenden Quarzsand, der früher zur Glasherstellung verwendet wurde. Die nahegelegene Töpferei hält leider nicht, was der Reiseführer verspricht. Da gibt es im Atelier unserer lieben Schwägerin mehr zu sehen.

    Wir besuchen die Burgruine Vastsellina, die sehr mitgenommen aussieht. Ein paar Arbeiter versuchen derzeit zu retten was geht. 😄

    Wir erwandern noch einen kleinen Canyon, wo sich ein Bächlein in den Sandstein gegraben hat, bevor wir Richtung lettischer Grenze fahren.

    Als uns das Navi über eine 10 km lange Schotterpiste leitet, fragen wir uns schon ob wir richtig sind. Doch dann kommen wir mitten im Nirgendwo zu einem Grenzübergang. 😆

    Als wir wieder Asphaltstraßen und Häuser erreichen decken wir uns fürs Wochenende mit Lebensmitteln ein und steuern unseren Campingplatz hinter einer Gaststätte in Aluksne (Marienburg) an.
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  • An der Ostgrenze nach Süden

    September 17 in Estonia ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir machen einen kleinen Spaziergang durchs Nachbardorf und bewundern die bunten Häuser und roten Felswände am Seeufer.

    Kurz danach kommen wir grade rechtzeitig zur Öffnung des Schlosses Allatskivi, das uns ein wenig an Schottland erinnert. Wir erfahren die geschichtlichen Hintergründe, und besuchen das Wachsfigurenkabinett im Keller, bevor wir weiterfahren.

    In Tartu machen wir einen längeren Spaziergang durch die Innenstadt und auf den Domberg. Die Universitätsstadt besticht durch seine Lebendigkeit und die vielen schönen Häuser.

    Am Weg zum heutigen Campingplatz liegt noch ein Freiluftmuseum. Die Dame an der Kassa freut sich sehr als sie uns sieht, sind wir doch die ersten Gäste seit drei Tagen. 🙂 als sie hört woher wir kommen, gibt sie uns eine Einführung auf deutsch. Eigentlich dachten wir, wir hätten schon alles gesehen, doch hier entdecken wir wieder viel Neues. Und wir sind eingeladen alles anzugreifen und auszuprobieren. Echt super.

    Unser heutiger Stellplatz liegt am Yachthafen von Räpina, wo wir wieder mal alleine sind. Wir haben freien Blick zum anderen Seeufer, das schon in Russland gibt. Es ist total ruhig hier, Flugverkehr gibt es auch keinen, 😆 was uns aber nicht verwundert.
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  • Ab nach Russland (oder nicht?)

    September 16 in Estonia ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir fahren gleich nach der ruhigen Nacht und dem Frühstück weiter ostwärts. Um uns endgültig von der Ostsee zu verabschieden, halten wir kurz in Sillamää. Eine seltsame Stadt!!! Während der Sowjetzeit militärische Sperrzone in der Uran angereichert und das Material dann entsorgt wurde, heute angeblich Badeort. Wir finden sie zwar in schönem Zustand, aber sehr leer vor. Kein einziges Kind ist zu sehen. Kein Hund. Im Supermarkt spricht niemand ein Wort, nichtmal die Kassierin. Um unser beklemmendes Gefühl loszuwerden verschwinden wir schnell wieder um den Ort zu erreichen, der am weitesten von daheim entfernt ist.

    Narva, direkt an der russischen Grenze. St. Petersburg ist grade mal 100 km entfernt. 90 % der Bevölkerung hier spricht russisch, viele sind staatenlos, da sie die Voraussetzung estnisch zu sprechen, nicht erfüllen.
    Die Brücke nach Russland ist mit Zäunen und Panzersperren dicht gemacht. Nur eine lange Schlange Fußgänger wartet auf den Grenzübertritt. Wir besichtigen die Herrmansfestung, eine mittelalterliche Burg, und winken zur russischen Schwesternburg in Nowograd auf der anderen Seite des Grenzflusses.

    Ab jetzt beginnt die Heimfahrt, und wir halten beim Nonnenkloster in Kuremäe. Wir sehen die Nonnen bei der Arbeit und besuchen den zugehörigen Friedhof. Alle Kreuze sehen beinahe gleich aus und alle Gräber, egal vom Todeszeitpunkt sind sehr gepflegt.

    Kurz danach erreichen wir den riesigen See Peipus, an dem wir heute nächtigen. Man kann das gegenüberliegende Ufer wegen der Größe nicht sehen, und wir lassen den Tag in der Sonne mit Seeblick ausklingen.
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  • Moore und Gutshäuser

    September 15 in Estonia ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir bunkern frisches Wasser bevor wir abfahren und halten ganz in der Nähe bei einigen fast 3000 Jahre alten Steinkistengräbern. Hier wurden einige Skelette und Grabbeigaben aus der späten Bronzezeit freigelegt, und wir fragen uns was es wohl von uns noch in 3000 Jahren geben wird.

    Am Weg durch die Moore, die nun häufiger werden, stoppen wir kurz bei einem Wasserfall, dessen gelbschwarze Farbe vom nahen Moor zeugt. Danach machen wir eine kleine Wanderung durchs Viru Moor. Ein schön angelegter Holzsteg führt und zu einer Aussichtsplattform mit herrlichem Ausblick.

    Bevor wir die Küste nochmal streifen besuchen wir zwei ehemalige Gutshäuser. Besonders das erste, in Palmse, errinnert eher an ein kleines Schlösschen, und man sieht immer wieder, dass hier früher deutsch gesprochen wurde.

    Wir halten noch bei der Ruine der Burg Toolse, um die sich viele Legenden ranken und steuern unseren heutigen Campingplatz an.

    Dieser präsentiert sich erstmal geschlossen. Als ich eine illustre Männerrunde in der Nähe danach frage, ruft einer den Besitzer an und drückt mir sein Telefon in die Hand. 😅 ich verstehe etwas von „in 20 Minuten“
    Kurz darauf habe ich ein Bier in der Hand, und einer der, wie sich herausstellte, Jäger holt eine 3-Literflasche Selbstgebranntem 😂 Erst werde ich gefragt ob ich morgen mitarbeiten möchte, sie bauen grad einen Lift und eine Skipiste auf dem 300 Meter hohen Hausberg, oder ob ich morgen einen Bären oder Elch schießen möchte. 🤣 ich lehne beides dankend ab.

    Dann kommt der Campingplatzbetreiber, stellt den Strom an, sperrt die Duschen auf, und verschwindet wieder. Auch die anderen lassen uns bald alleine mitten im Wald. 🥲

    Nachtrag: einer der Jäger kommt zurück und bringt mir 2 Dosen Elchpastete und selbst gefangenen und geräucherten Lachs und noch ein paar Bier vorbei. Nachdem er nichts dafür will, gebe ich ihm eine Flasche österreichischen Wein als Austausch. 🙂
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  • Tallinn und fetzblauer Himmel

    September 14 in Estonia ⋅ ☀️ 15 °C

    Während dem Frühstück ordere ich die Bahnkarten online und gleich danach spazieren wir zum Bahnhof. In 25 Minuten erreichen wir Tallinn, das sich heute von seiner sonnigsten Seite zeigt.

    Als erstes schlendern wir steil bergauf in die obere Altstadt um uns einen Überblick zu verschaffen. Wir sehen bis zum Hafen, wo bereits zwei Kreuzfahrtschiffe angelegt haben. Wir besuchen die umstrittene orthodoxe Alexanderkirche, über die sogar ein Abbriss diskutiert wird. Umstritten deshalb, weil sie an die russische Besatzung erinnert. Somit ist es auch nicht verwunderlich dass wir in der Kirche russische Wörter hören. Danach schlendern wir an der gut erhaltenen Stadtmauer entlang und an einigen alten Wachtürmen vorbei die der Stadt ein mittelalterliches Flair verleihen und an die blühende Hansezeit erinnern.

    In der ganzen Stadt gibt es viele große und kleine Kunstgalerien, das Kunsthandwerk generell wird hier hochgehalten. Wir besuchen einige der Werkstätten, besonders die Katherinengasse hat es uns angetan. Sie erinnert uns ein wenig an die Winkelgasse aus Harry Potter. Hier haben sich ausschließlich Frauen zu einer Gilde zusammengeschlossen und vermarkten ihre Produkte gemeinsam.

    Am Rathausplatz kehren wir ein und überlegen ob wir das angepriesene Bärengulasch oder doch lieber das Elchsteak essen sollen. Wir entscheiden uns dann aber lieber für Lachs und Hühnchen. 😆

    Unglaublich wie viele schöne Gässchen und alte Häuser es hier gibt. Jedes Mal wenn wir wo abbiegen entdecken wir etwas neues. Nach einem Besuch der Markthalle beim Bahnhof, fahren wir dann aber zurück zum Campingplatz und entspannen uns in der warmen Sonne, bevor sie untergeht.
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  • Langsam ostwärts

    September 13 in Estonia ⋅ 🌧 16 °C

    Wir beginnen mit der Besichtigung der Klosterruine von Padise. Wir erkunden die engen Gänge und Treppen vom Keller bis unters Dach und entdecken auch die geheimsten Gänge. 😆

    Danach besuchen wir das ehemalige Gefängnis von Karjäär sowie das zugehörige Kalkbergwerk, in dem die Insassen Zwangsarbeit verrichteten. Der Audioguide der uns durchs Gefängnis geleitet und viele Geschichten erzählt, sowie die alten engen Zellen lassen uns eine dunkle Beklemmung verspüren. Die abstrakten Formen des Bergwerkes heitern uns aber schnell wieder auf.

    Wir halten kurz bei einem unspektakulären Wasserfall, bevor es ins nationale estnische Freilichtmuseum kurz vor Tallinn geht. Waren wir bisher in jedem Land in solch einem Museum, gefällt und dieses bisher am Besten . Die Häuser vermitteln den Einduck als wären sie gestern noch bewohnt gewesen. In der alten Schule ist sogar der Herd eingeheizt, und der Audioguide erzählt Packendes aus der Vergangenheit.

    Danach steuern wir unseren Campingplatz außerhalb von Tallinn an, nur 300 Meter von der Bahn entfernt mit der wir morgen ins Zentrum wollen.
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  • Willkommen in Estland

    September 12 in Estonia ⋅ ☁️ 16 °C

    Wir starten mit einem Spaziergang bei den Veczemju Klintis, skurrilen Sandsteinen in die die Brandung kleine Höhlen gegraben hat. Wir ritzen unsere Initialen in den weichen Stein, was auch schon viele andere vor uns taten.

    Dann gehts weiter zur lettischen Grenze, wo wir in Ainszi erst das Schiffahrtsmuseum in der ehemaligen Schule der Seefahrer besuchen und danach einen Spaziergang zur Nordmole unternehmen. Dieser Steinwall, der genau an der Grenze von Lettland nach Estland liegt und 200 Meter ins Meer ragt, hätte eigentlich mit Eisenbahnschienen zur Schiffsentladung bestückt werden sollen. Dazu kam es nie, also balancieren wir munter über die großen Steine zurück.

    Zu Mittag kehren wir in Pärnu in das urige Restaurant Edelweiß ein und essen traditionell estländisch. 😋 danach schlendern wir durch die Fußgängerzone mit vielen bunten Holzhäusern, die es hier in Estland wieder häufiger gibt. Gabi entdeckt viele kleine Läden zum Stöbern.

    Wir diskutieren kurz ob wir mit der Fähre auf eine der drei westlichen Inseln übersetzen sollen, entscheiden dann aber am Festland zu bleiben. Somit suchen wir uns einen Campingplatz in Haapsalu. Der Betreiber empfiehlt uns, noch das Festival im Zentrum zu besuchen, was wir dann auch tun. Wir schwingen uns aufs Fahrrad, besuchen das Fest samt Oldtimertreffen, sowie die Burg und den ehemaligen Bahnhof.
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  • Wind und Windmühle

    September 11 in Latvia ⋅ ☀️ 17 °C

    Der Wind verbläst die letzten Regenwolken schon während dem Frühstück. Nach unserem Riverside Yoga unternehmen wir eine Zeitreise durch Lettland, zu der das nahegelegene Freilichtmuseum einlädt. Obwohl wir nicht in jede Ecke gewandert sind, und nicht alle Gebäude besuchten, kommen wir auf mehr als 4 km. Besonders nett finden wir die historisch gekleideten „Bewohner“. 🥰

    Am Weg nach Westen liegt die Gutmann Höhle wo wir kurz stoppen. Hier sind unzählige Inschriften in die weiche Wand geritzt, und ein kleines Bächlein mit angeblich heilendem Wasser umspült den Höhlenrand. 🧐

    Danach unternehmen wir eine kleine Wanderung im Vienkocu Park, die in einem Holzmuseum endet. Nachdem die Holzfiguren schon unseren Weg gesäumt haben, wissen wir nun aus welcher Werkstatt sie stammen.

    Die letzte Pause legen wir bei der letzten noch funktionierenden Windmühle von Lettland ein. Zur Begrüßung fragt uns der Besitzer woher wir kommen, um uns anschließend zu sagen, wenn wir auf russisch geantwortet hätten, hätte er uns hinausgeworfen. 😂 er lässt erst eine Schimpftriade auf die Letten los, die immer noch russisch als Hauptsprache verwenden, danach zeigt er uns stolz die Windmühle, die die Urgroßeltern seiner Frau 1918 nach dem Ende des russischen Zarenreiches errichtet haben.

    Für die Nacht finden wir einen Campingplatz direkt am Strand von Tuja, wo wir auf einen schönen Sonnenuntergang hoffen. Wir parken uns möglichst windgeschützt ein, der Wind bläst sehr heftig.
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  • Im Regen nach Riga

    September 10 in Latvia ⋅ ☀️ 17 °C

    In der Nacht schlägt das Wetter um, und wir werden von Tropfen am Dach geweckt. Wir starten ganz in der Nähe mit einer Besichtigung der Ordensburg in Bauske.

    Nette Burgfräuleins in adretter Kleidung begrüßen uns freudig, sind wir doch wieder mal die einzigen Gäste. Nachdem wir Überschuhe verpasst bekommen haben, um den Boden nicht zu versauen 😅, werden wir durch den schön restaurierten Teil geleitet. Danach besichtigen wir noch den nicht restaurierten Teil.

    Im Regen starten wir dann die Fahrt ins gar nicht mehr soweit entfernte Riga, wo wir am späten Vormittag ankommen. Den ersten Campingplatz lassen wir nach einem Blick links liegen und parken uns dann am Riverside Campingplatz ein.

    Der Regen scheint vorbei zu sein und so laufen wir ins Zentrum wo wir uns erstmal stärken. Danach schlendern wir durch die Fußgängerzone. Wir bestaunen die schönen Häuser der Handelsgilden, an denen man sieht, dass Riga eine Hansestadt war und ist. Durch die Mündung des Flusses Duna hat Riga einen direkten Zugang zur Ostsee.

    Als Abschluss des Tages besuchen wir noch die Schokolademanufaktur samt Museum der Firma Laima. Beim Fräulein, das uns eine Einführung gibt und mit Schokolade überhäuft, erfahren wir wie stolz alle darauf sind, dass seit 1870 unter dem selben Namen produziert und verkauft wird. Der Name Laima ist einer der wenigen, der die Verstaatlichung durch die Sowjets und die spätere Reprivatisierung überstanden hat.

    Nachdem wir schon 10 km in den Beinen haben nutzen wir Bus und Bim für den Rückweg. 😅
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  • Nach Lettland

    September 9 in Latvia ⋅ ☁️ 23 °C

    Beim Frühstück steht die Entscheidung an, welche Route wir heute nehmen. Entweder nach Norden, weiter an der Küste entlang, wofür das sommerliche Wetter spricht, oder nach Osten ins Landesinnere. Wir entscheiden uns wegen der Sehenswürdigkeiten für das Landesinnere.

    Beim ersten angepeilten Museum erklärt uns eine Frau mittels Google Translator dass das Museum geschlossen hat, also fahren wir weiter zum mystischen Garten des Vilius Orvidas. Hier sind hunderte Skulpturen aus Stein und Holz und ein vergessener sowjetischer Panzer auf einem riesigen Areal scheinbar willkürlich angeordnet. Auch wenn viele Schaustücke aussehen als würden sie gleich umfallen, macht das ganze doch einen gepflegten Eindruck. Fotomotive gibt es genug.

    Am Weg nach Lettland halten wir noch beim Berg (Hügel) der Kreuze. Hier sind weit über 100.000 Kreuze in allen Größen aufgestellt. Den Ursprung hat die Stätte als Protest gegen die sowjetischen Besetzer, welche alle Kreuze durch Panzer zerstören ließen. Doch einen Tag später standen wieder welche da. Heute ist es eine Pilgerstätte, Papst Johannes Paul II. las hier eine Messe.

    Danach überfahren wir die Grenze und erreichen unser letztes Highlight für heute. Schloss Rundale, ein Barockschloss, ist das größte seiner Art im Baltikum. Die prunkvollen Räume lassen uns staunen, danach schlendern wir noch durch die Gartenanlage.

    Übernachten werden wir auf einem kleinen Campingplatz ganz in der Nähe.
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  • Wieder an die Ostsee

    September 8 in Lithuania ⋅ ☁️ 20 °C

    Bei strahlendem Sonnenschein wachen wir auf. Wegen der Zeitverschiebung seit der Grenze ist es eine Stunde später als gewohnt.

    Als wir abfahren ist es schon warm. Wir fahren gemächlich am Fluss Memel, welcher die Grenze zur russischen Enklave darstellt, entlang nach Westen. Im Rambynas Nationalpark halten wir und wandern den Opferberg, der eigentlich nur ein Hügel ist, hinauf und auf der anderen Seite hinunter zum Grenzfluss.

    Danach wandern wir durch einen Wald mit hübschen Zwergenhäuschen und besuchen noch ein Buchdrucker Museum, welches die regionale Geschichte der Bücherträger erzählt. Diese sorgten nach der Erfindung des Buchdrucks für die Verbreitung der Bücher und wurden vom russischen Zaren, der das unterbinden wollte, erbittert verfolgt und hingerichtet.

    Die Betreiberin des Museums macht extra für uns die Fenster auf und lässt die Sonne herein. Danach erzählt sie uns ein paar Geschichten, und als sie hört woher wir kommen, bittet sie und um einen Eintrag ins riesige Gästebuch.

    Danach decken wir uns in einem Supermarkt mit Lebensmitteln ein. Davor sitzt eine Frau, die überraschend gut Englisch spricht, und verkauft uns voller Freude frische Eierschwammerl. Sie meint sie kann sich noch vom letzten Einkauf an uns erinnern. 😂

    Gemütlich geht es über die Landstraße weiter. Schmucke kleine Holzhäuser in kleinen Ortschaften säumen den Weg. Zurück an der Ostsee finden wir unseren heutigen Campingplatz. Wir nutzen das schöne Wetter für eine Radtour nach Palanga. Endlich können wir die Zehen im warmen Meer baden. 😅
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  • Ab nach Litauen

    September 7 in Lithuania ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute starten wir mit frischen polnischen Semmeln in den Tag. Für die nächste Zeit wars das mit polnisch, denn schon bald nach der Abfahrt überqueren wir die Grenze nach Litauen.

    Im ethnografischen Freiluftmuseum von Rumsiskes verschaffen wir uns einen Überblick über die Litauische Geschichte. Auf ca 200 Hektar sind 150 Gebäude verteilt. Am Besten gefällt uns das hierherversetzte Dorf.

    Danach halten wir noch in Kaunas, einer mittelgroßen Stadt, mit schönem Ortskern und Fußgängerzone. Neben einigen Kirchen ist auch die Festung supergut erhalten.

    Als wir Kaunas verlassen, fällt uns die große Veränderung zu den letzten Tagen auf. Die unzähligen Seen, die in Polen unseren Weg gesäumt haben, gibt es hier nicht mehr. Und auch die Häuser sehen ganz anders aus. Holzhäuser in bunten Farben sind nun vorherrschend. War in Polen schon alles grün, hier ist es noch grüner.

    Am Weg zu unserem Campingplatz im Honigtal, halten wir noch kurz bei Schloss Panemune. Die Farbe des Schlosses ist ungewöhnlich.

    Der Campingplatz liegt mitten im Wald und wird von einer Imkerfamilie betrieben. Als die hören woher wir kommen wird eine kleine österreichische Fahne ins Rezeptionshäuschen gesteckt. 🥰

    Mit Bratwurst vom Grill und Aperol machen wir es uns vor dem Camper gemütlich.
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  • Zwischen den Dreiländerecken

    September 6 in Poland ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir starten gegen 9 und fahren als erstes zur Basilika in Swieta Lipka. Wir verpassen ganz knapp die Orgelprobe, die wir eigentlich erreichen wollten, doch stimmen die Zeitangaben in unserem Reiseführer leider nicht mehr. So kommen wir nur zum sonntäglichen Rosenkranz zurecht, der aber in polnisch nur halb so viel Spaß macht. 😆 Bevor die Erntedankmesse beginnt, geben wir unseren Sitzplatz an die in der Schlange stehenden Wartenden weiter. Am kleinen Markt vor der Basilika merkt man schon die Nähe zu Russland. Wir erstehen eine handgemachte Matrjoschka (ehrbare Hausmutter)

    Danach peilen wir einen historischen Ort an. Das ehemalige militärische Hauptquartier von Adolf Hitler. Die Wolfsschanze, bei der Stauffenberg einen fehlgeschlagenen Anschlag verübte. Der Audioguide führt uns in mehr als einer Stunde durch die riesige Anlage. Wir erfahren viel für uns neues. Adolf Hitler verbrachte hier immerhin mehr als 800 Tage.

    Wir verlassen das Dreiländereck Polen/Litauen/Russland (Kaliningrad) und fahren Richtung Suwalki. Dreiländereck Polen/Litauen/Weißrussland. Beim Stadion in dem grad fürs Sonntagsmatch aufgewärmt wird, finden wir unseren heutigen Parkplatz. Bevor wir ins Zentrum zum Abendessen spazieren, aktiviert Gabi noch Waschmaschine und Trockner. 😊
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  • Durch Ermland und Masuria

    September 5 in Poland ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir verlassen den Danziger Hafen und steuern Elblag an. Hier leben keine Elben 😆sondern die Masuren, ein weiterer Volksstamm. Die Altstadt präsentiert sich von ihrer besten Seite. Kaum zu glauben, dass die Stadt am Ende des 2. Weltkrieges komplett zerbombt war und in mühevoller Kleinarbeit wieder aufgebaut wurde. Wir steigen die 365 Stufen auf den Kirchturm hinauf und bewundern die Aussicht .

    Es geht weiter nach Frombork (Frauenburg) wo der Astronom Nikolaus Kopernikus im 16. Jh als Bischof tätig war. In der Basilika platzen wir in ein Orgelkonzert. Als dieses aus ist, fragt mich eine der Helferinnen um Unterstützung beim Umdekorieren. Dem komme ich natürlich gerne nach. Wir sind weniger als 5 km von der russischen Enklave Kaliningrad entfernt. Nach einer Stärkung im Cafe neben dem Bischofspalast, verlassen wir die Küste für die nächsten Tage um Kaliningrad zu umfahren.

    Wir peilen das Freiluftmuseum in Olsztynek an. Über 70 bis zu 300 Jahre alte Gebäude aus allen Gegenden der Region wurden hierher gebracht, wieder aufgebaut und eingerichtet. Während wir durch das 100 Hektar große Gelände schlendern und die Häuser betreten überrascht uns ein kurzer Regenguss.

    Nach einem schnellen Einkauf biegen wir in unseren heutigen Campingplatz ein. Wunderschön am See Jezioro Pisz gelegen. Gekocht und gegessen wird heute im Freien,
    auch wenn es frisch wird. 🙂
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  • Durch Kaschubien nach Danzig

    September 4 in Poland ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute stehen wir etwas später auf. Das Gebäck gibts erst ab 8.

    Danach brechen wir bei beginnendem leichten Regen ins Land der Kaschuben auf. Eine weitere Volksgruppe, die sich rund um die Danziger Bucht angesiedelt hat. Wir stoppen kurz bei einem Kloster das am Weg liegt, um den schönen Kreuzgang zu bewundern. Hier wird auch anschaulich dargestellt, wie die hier ansässigen Nonnen ihren Alltag bewältigen. Nachdem wir die Nonnen in unser Gebet einschließen lacht uns plötzlich die Sonne entgegen.

    Den nächsten Halt machen wir in Puck. Ein Hafenstädtchen mit schönem Ortskern. Wir besuchen das Regionalmuseum, in dem wir einiges über die Kaschuben erfahren, sowie eine Glasbläserei.

    Danach geht es nach Danzig. Wir ändern wegen des wechselhaften Wetters unseren Plan und peilen nun doch nicht den 10 km entfernten Waldcampingplatz mit Radanbindung an, sondern entscheiden uns für einen einfachen Stellplatz am Hafen in Zentrumsnähe.

    Wir staunen nicht schlecht als uns auf dem (wildromantischen 😆🤣) Stellplatz neben einem großen Katamaran einparken. Aber es gibt Strom und Sanitäranlagen.

    Ruckzuck sind wir im Zentrum von Gdansk (Danzig) und schlendern durch die wirklich wunderschöne ehemalige Hansestadt.

    Nachdem wir polnisch gegessen haben kehren wir zurück zum Camper.
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  • Ein turbulenter Tag

    September 3 in Poland ⋅ 🌧 17 °C

    Nach dem Spaziergang zum Bäcker und dem Frühstück bei Sonnenschein im Freien wird noch Wasser getankt. Dabei passiert ein Malheur. Die Düse vom Campingplatzschlauch springt herunter und setzt sich tief im Einlassschlauch zum Wassertank fest, so dass sie sich nicht mehr bewegt. Der Zufluss ist dadurch so verstopft, dass auch kein Wasser mehr aufgenommen werden kann. 🙈

    Egal, das wird später repariert, erst starten wir unsere Tour. 🫣 Wir fahren gemächlich von Ort zu Ort, nie allzuweit von der Küste entfernt. Der Unterschied von den Touristenorten zu den anderen ist riesig. Bei ersteren stehen riesige Hotels und Wohnburgen, Geschäfte und Kiosks reihen sich aneinander, und bei den anderen sind viele Häuser und die Straßen in schlechtem Zustand.

    Den ersten Halt legen wir in Darlowo ein, der erste Ort in Polen der zumindest ansatzweise eine Altstadt zu bieten hat. Bisher wurde vieles im 2. Weltkrieg zerstört.

    Weiter gehts und schon bald stoppen wir in Ustka (ehemals Stolpemünde) . Wir parken am Hafen und schlendern über ein kleines Brückchen in die schöne Altstadt, wo sich zwischen den Fachwerkhäusern viele Touristen tummeln. Wir besuchen ein Brot- und danach ein Schifffahrtsmuseum.

    Danach geht es noch weiter in ein Freilichtmuseum, das das Leben der Slowinzen (eine teilweise deutsch sprechende Volksgruppe) zwischen 1780 und 1920 zeigt. Es beginnt zu regnen, und wegen der Regenkapuze schlage im mir den Kopf an einer der niedrigen Türen blutig. 🤪

    Auf unserem heutigen Campingplatz in Bela wird in einer Regenpause der Wassertank in der Heckgarage freigelegt und die Verstopfung mühevoll beseitigt.

    Heute werden uns die Regentropfen in den Schlaf begleiten.
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  • An die Ostsee

    September 2 in Poland ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute gibt es kein frisches Gebäck zum Frühstück, sondern die Reste von gestern. 😆 Als wir gegen 8:30 Uhr losfahren muss Gabi erst noch die Platzbetreiberin aufwecken, weil das Tor noch verschlossen ist.😊

    Unser erster Halt ist in Stargard. So wie in allen bisherigen Städten die etwas auf sich halten, gibt es auch hier eine gotische aus roten Backsteinen gebaute Marienkirche.

    Nachdem die Parkplatzsuche wieder etwas schwierig verläuft, entscheiden wir uns für einen doppelten Behindertenparkplatz und deponieren sicherheitshalber Gabis Ausweis hinter der Scheibe 🧐

    Neben der Kirche besichtigen wir auch noch die gut erhaltenen Wehranlagen und Stadtmauern.

    Am Weg durch Pommern nach Norden zur Küste stoppen wir noch in Gryfice. Wir essen eine Kleinigkeit und besuchen wieder eine Marienkirche. An alten Steintafeln kann man sehen dass in der Gegend Jahrhunderte lang deutsch gesprochen wurde. Heute kann das hier kaum noch jemand. Auch mit englisch kommt man nicht weit, wie wir an der Kassa zum schön gestalteten örtlichen Eisenbahnmuseum feststellen.

    Gegen 14 Uhr checken wir in unseren heutigen Campingplatz ein, nur 200 Meter vom hunderte Kilometer langen Sandstrand entfernt. Wir schwingen und aufs Rad und düsen in den 12 km entfernten Touristenort Kolberg. Der Dünenradweg führt uns am Meer entlang bis zum ersten von 20 Leuchttürmen, die uns die nächsten Tage begleiten werden. Die Einkaufsmeile von Kolberg erinnert ob der vielen Leute ein wenig an Jesolo. 🙂

    Am sehr ruhig gelegenen Campingplatz, beenden wir den schönen Tag, heute wird uns das Meeresrauschen in den Schlaf begleiten.
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  • Von der Elbe über die Oder zur Warta

    September 1 in Poland ⋅ ☁️ 22 °C

    Die vom örtlichen Bäcker angepriesenen Kaiserbrötchen entpuppen sich als altbekannte Semmeln. 🙂

    Nach dem leckeren Frühstück bewältigen wir den Rest der Anreise ins Reisegebiet. Nachdem wir einige Male die Spree überquert und den riesigen Spreewald durchquert haben, passieren wir bei Frankfurt an der Oder in der Mitte des Flusses die Grenze nach Polen.

    Schon bald nach der Grenze lässt uns der Hunger sowie eine schöne gotische Kirche in Osno Lubuskie anhalten. Als wir etwas verloren um die versperrte Kirche herumschleichen, stürmt ein Mann aus dem Nachbarhaus, der sich als der örtliche Pfarrer vorstellt. Als er hört woher wir kommen, zieht er einen dicken Schlüsselbund heraus und lädt uns zu einer Kirchenbesichtigung ein. Ein Highlight! 🤩

    Es geht weiter durch die polnische Woiwodschaft Lebus durch nicht enden wollende Wälder, oft über den Camper durchschüttelnde Kopfsteinpflaster Straßen nach Gorzow Wielkopolski, auch bekannt als Landsberg an der Warthe 😆. Nach der schwierigen Parkplatzsuche schlendern wir zum Warta-Ufer und besichtigen die Marienkirche.

    Nicht weit von hier finden wir unseren heutigen Campingplatz. Nach einer abenteuerlichen Zufahrt stehen wir zwar erst vor einem verschlossenen Tor, das uns die überaus freundliche Besitzerin aber gerne aufsperrt. Gabi freundet sich gleich mit dem Campingplatzhündchen an. Wir sind heute die einzigen Gäste, und beenden den Tag mit gegrilltem am Teichufer.
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  • Pirna

    August 31 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Schon bald überqueren wir die Grenze nach Sachsen. Der angepeilte, von Andrea E. empfohlene Campingplatz in Pirna, hat leider schon geschlossen, weshalb wir kurzentschlossen zum Wasserplatz wechseln. Ein schöner Stellplatz mit ganz neuen Duschen sehr schön direkt an der Elbe gelegen.

    Wir stellen die Stromversorgung her und schlendern dann an der Elbe entlang Richtung Altstadt. In einem netten Lokal am alten Marktplatz lassen wir den Abend ausklingen.
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  • Ab nach Norden

    August 31 in Czech Republic ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir bekommen unseren Camper schon um 10:15 Uhr. Die obligatorische Einschulung samt Funktionscheck dauert eine gute Stunde. Auch das Umräumen unseres Gepäcks vom Nissan in den Camper dauert wie erwartet länger. Nach einem kurzen Lebensmitteleinkauf und einem Mittagssnack düsen wir gegen 13 Uhr gut gelaunt los.

    Am Weg durchs Waldviertel ordert Gabi online eine Tagesvignette für die tschechischen Autobahnen. Wir wollen heute Tschechien ruck zuck durchqueren um unser eigentliches erstes Ziel, die deutsch-polnische Grenze rasch zu erreichen. Einige Staus und der viele Verkehr auf den Landstraßen bremsen uns aber etwas. Bei Prag schickt uns das Navi durchs Zentrum. 🙈 Für Speed-Sightseeing sind wir aber dann doch zu schnell durch.
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    Trip start
    August 31, 2026