• Namibia XXI - Otjiwarongo

    19. december 2025, Namibia ⋅ ☁️ 30 °C

    Unseren Tag starteten wir in der Gartenstadt Tsumeb mit einem Besuch in dem doch halbwegs informativen Heimatmuseum. Tsumeb wurde von den Deutschen gegründet, um dort Erz abzubauen. Noch heute ist die Stadt eine Bergbaustadt.

    Danach ging es schnurstracks gerade aus über eine top asphaltierte Straße bis Otjiwarongo. Wir wissen auch nicht warum die Leute über die Straßen im Norden schimpfen, die waren wahrscheinlich noch nie im Süden des Landes oder in anderen Ländern. 😅

    Die Region im Norden ist unfassbar grün, so dass wir nach all den kargen Landschaften das Gefühl hatten direkt durch den Dschungel zu fahren (es ist aber „nur“ die Vegetationszone der Feuchtsavanne).

    Otjiwarongo wurde ebenfalls von den Deutschen gegründet. Ähnlich wie Seeheim liegt Otjiwarongo an einem Eisenbahnknotenpunkt. Eisenbahnknotenpunkt heißt in Namibia, dass sich zwei Eisenbahnlinien kreuzen, es ist also kein Vergleich zu Deutschland. Da die Stadt außer einem gut sortierten Spar nicht viel zu bieten hat, statteten wir der ortsansässigen Krokodilfarm einen kleinen Besuch ab.

    Auf der Krokodilfarm werden Krokodile für die Krokodillederproduktion produziert. Heißt es gibt große, ca. 40-78 Jahre alte Krokodile, welche die Krokodileier produzieren. Diese werden eingesammelt und ausgebrütet (60% schlüpfen) und schließlich 5 Jahre lang großgezogen. Mit 5 sind sie groß genug und haben noch eine weiche Haut, um als Schuhe, Gürtel oder Handtasche weiterverwendet und international exportiert zu werden. Praktischerweise wird nicht nur deren Haut verwendet, auch deren Fleisch kann man im angrenzenden Restaurant verspeisen (schmeckt nach nicht viel).
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