• Mehr Meer geht kaum 🌊

    June 15 in France ⋅ ☀️ 22 °C

    Eigentlich wollten wir nach der kurzen Nacht nur noch die Augen offen halten. Aber wir konnten es doch nicht ganz lassen: Also ab zum Pool, um die Lebensgeister wieder zu wecken. Das Wasser hatte angenehme 27 Grad – gerade kühl genug, um wach zu werden, und warm genug, um gleich wieder hineinzuwollen.

    Anschliessend gönnten wir uns ein Gläschen Rosé. Die Dame an der Bar fragte mich, ob ich gerne Eis im Wein hätte. Ich fragte zurück, ob sie das denn auch tue. Ihre Antwort: «No, but some people do.» Nun ja – andere Länder, andere Sitten. Aber irgendwo hört die Ferienentspannung dann doch auf. 😉

    Frisch gestärkt holten wir unsere E-Bikes und fuhren zuerst nach Giens und später weiter in die Bucht von La Madrague. Was für ein Ort! Traumhaft schön, erstaunlich ruhig und kaum touristisch. Statt Souvenirläden und Menschenmassen gibt es hier kleine Bars, Kite- und Kanuschulen, ein paar Restaurants und vor allem: Natur, Meer und Einheimische.

    Das Wasser ist glasklar, die Buchten sind wunderschön und die Zeit scheint hier ein wenig langsamer zu vergehen. Genau so haben wir uns Südfrankreich erhofft.

    Nachdem wir uns kaum sattsehen konnten, ging es zurück zum Campingplatz. Schnell noch etwas fürs Abendessen besorgt und schon standen Tomatenrisotto und Couscous-Salat auf dem Klapptischchen. Campingküche kann eben doch ziemlich gut sein.

    Jetzt freue ich mich noch auf genau zwei Dinge: eine feine Crème brûlée zum Dessert und auf einen tiefen, gesunden Schlaf. Nach der letzten Nacht dürfte selbst ein Campingbett heute wie ein Fünfsternehotel wirken.
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