• Tag 1: Frankfurt bis Houston

    September 21 in the United States ⛅ 34 °C

    Es geht los! Zuerst werden wir von meinem Papa an den Flughafen gebracht. Schnell laden wir die Kartons aus und auf einen der Gepäckwägen. Kaum sind wir dann im Gebäude von Terminal 1 verfahren wir uns auch schon. Na das wird ja mal lustig!
    Letztendlich finden wir dann doch das richtige Gate und obwohl es noch deutlich zu früh ist, können wir das Gepäck schon einchecken. Natürlich erst, nachdem wir die Kartons nochmal gefühlt mit einem Kilo Klebeband zugeklebt haben. Dann geht es aber ganz schnell. Genau 23 kg hat jeder der Kartons. Gerade nochmal Glück gehabt!
    Entgegen unserer Befürchtungen werden die Kartons aber nicht mehr abgemessen und die Fahrräder werden ohne Extrakosten aufgenommen.
    Die letzten Tränen werden abgetrocknet, dann geht es für uns auch schon durch den Security Check, wobei ich, ganz in Gedanken, den Körperscanner links liegen lasse und erstmal ohne ihn zu beachten durch ihn hindurch gehe, nur um dann nochmal zurückzulaufen.
    Kurz bevor wir dann an das Abfluggate kommen, werden wir nochmal rausgewunken. Ein zusätzlicher Security Check, weil wir ja über die USA fliegen. Hauptsächlich nach Sprengstoffen wird geschaut. Die Sicherheitsbeamten finden es auch merklich unnötig. :)
    Der Flug selbst, mit seinen 11 Stunden, ist dann schon sehr lang, wenn auch ohne Turbulenzen. Trotzdem gibt es gefühlt ständig Essen. Nach einem kleinen Snack aus Oliven und Nüssen mit Getränken, gibt es kurz darauf das Abendessen, danach wieder Getränke, nach der Hälfte einen Wrap, zwischendurch nochmal mehrfach Getränke und zum Abschluss noch Pizza. Und ich würde gar nicht mal ausschließen, dass wir eventuell während den kurzen Schlafphasen doch noch etwas verpasst haben.
    Mit etwas Verspätung kommen wir dann in Houston an. Bei der ersten Passkontrolle gehe ich alleine an den Schalter und werde vom dortigen Sicherheitsbeamten mit grinsen gefragt, ob ich Lukas nicht mehr mag, weil ich ihn nicht an den Schalter mitgenommen habe. Ich meinte, der Flug hierher sei so lange gewesen, da macht der Abstand nichts. :)
    Der Transit verläuft problemlos. Es gibt allerdings etwas Verwirrung, ob wir denn jetzt tatsächlich unser Gepäck abholen und nochmal abgeben müssen. Alle nationalen Transits müssen das, wir eigentlich nicht. Hoffen wir mal, dass alle Gepäckstücke ankommen.
    Als wir ans Gate kommen, übrigens an genau das selbe, an dem wir gelandet sind, stehen schon einige zum Boarding an. Perfektes Timing!
    Wir haben also gerade noch Zeit unsere Zähne zu putzen, bevor wir in den nächsten Flieger steigen. Auf dem Weg rein, werden wir nochmal von einem Spürhund beschnüffelt und dann steht der nächste Flug von 10 Stunden an.
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