Tag 14: Bahia Blanca bis Médanos
October 4 in Argentina
🌬 21 °C
Wir entscheiden uns dazu heute weiterzufahren. Das Wetter ist gut und Lukas‘ Knie geht es schon wieder besser. Allerdings nehmen wir uns ab heute vor, erstmal nicht mehr so viele Kilometer bei Gegenwind zu fahren. Es war vielleicht etwas viel für den Anfang.
Also ist unser heutiges Ziel das 45 km entfernte Médanos. Ursprünglich wollten wir dort auf einen Campingplatz mit Therme, da der Platz aber nur donnerstags bis sonntags offen hat, entscheiden wir uns für eine Unterkunft. Allerdings bleibt auch immer noch die Möglichkeit umzukehren, falls es mit dem Knie nicht klappen sollte.
Wir fahren also langsam los und freuen uns auch wieder, auf den Rädern zu sein. Am Ortsrand treffen wir zwei Fahrradfahrer, die gerade einkaufen waren. Die Frau spricht ganz gut Englisch und mit den paar Brocken Spanisch von unserer Seite, unterhalten wir uns mit ihr und ihrem Mann über unsere Tour und die beste Straße, die uns unserem Ziel näher bringt.
Dieser dann folgend, treffen wir durch Zufall auf eine Art Bauernmarkt. Von außen sehen wir die Gauchos (argentinische Cowboys) eine Show mit Rindern aufführen. Leider dauert das Abstellen der Räder dann allerdings zu lange und so sehen wir am Ende nur noch die Gauchos auf dem Feld mit ihren Pferden.
Dennoch genießen wir es, über diesen Markt zu spazieren. Wir essen Chipas (Teig mit Käse) und den angepriesenen Cubanito, eine gerollte Eiswaffel, außen mit Oreokrümeln (oder anderen Geschmacksrichtungen) bedeckt und innen mit der typischen Dulce de Leche (Karamellsoße) gefüllt. Zuckerschock garniert!
Auf der Weiterfahrt haben wir wieder ordentlich Gegenwind, aber die meiste Zeit einen super Standstreifen und relativ wenig Verkehr.
Auf einem Tankstellenparkplatz trauen wir dann unseren Augen nicht. Ist das ein Wohnmobil-Stellplatz? Mehrere Wohnmobile und Wohnwägen stehen dort beisammen. Später, als wir am Straßenrand Pause machen, kommen sie an uns vorbei gefahren. 14 Camper sind es insgesamt und alle sind nummeriert.
Zwischenzeitlich ist es auf der Strecke richtig abwechslungsreich und wir fahren sogar inmitten einiger Hügel. Diese und unsere Erkenntnis, dass wir hier deutlich einfacher Zeltplätze finden könnten, macht die Vorfreude auf die weiteren Kilometer noch größer.
Wir finden nach den geplanten 45 km dann auch ein Hotel und essen auf unserem Bett gemütlich Reis mit Kürbissoße und schauen nebenbei die spanischen Simsons an.Read more
























