Albania
Lumi i Drinit

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13 travelers at this place:

  • Day8

    Was für ein Land

    August 29 in Albania ⋅ ⛅ 27 °C

    Albanien hat sich nicht von seiner besten Seite gezeigt. Wir sind schockiert. Die Straßen sind übersäht mit Müll und in der Luft liegt der stetige Geruch von verbrennendem Müll. Der Strand war voll mit Plastikmüll und Einheimische warfen ihren Müll dort einfach zu Boden.

    Nachdem unser erster Zeltplatz-Wunsch nicht erreichbar war (ohne Meinen immer gewünschten Defender zumindest), haben wir lange nach einer Alternativen suchen müssen, denn uns war es etwas zu heiss, die Autos einfach vor dem Hotel stehen zu lassen. Im Dunkeln ging es dann noch 1.5h Richtung Norden. Verkehrsregeln gibt es übrigens nicht. Überholt wird, wann es einem genehm ist. Gegenverkehr? Easy! Einfach Lichthupe geben und zeigen, dass man da ist.

    Albanien hat eine wunderschöne Natur - weite Flächen und große Berge, aber das mit dem Müll muss hier irgendwie erst einmal ankommen.

    Letztendlich sind wir gerade übrigens in einem ziemlich gut ausgestatteten Campingplatz. Pool, Restaurant und was weiß ich für Schnickschnack. Schön hier. - Toni
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  • Day9

    Nachtgast

    August 30 in Albania ⋅ ⛅ 25 °C

    Hunde gibt's wirklich an jeder Ecke in diesem Teil Europas und so machte es sich heute Nacht direkt einer neben unserem Zelt gemütlich. Erstmal hat er die Lage überprüft und ins Zelt geschaut, um sich dann entspannt zu betten.

    Gute Nacht - Florian

  • Apr8

    Erste Nacht in Albanien

    April 8, 2018 in Albania ⋅ ☀️ 25 °C

    Die erste Nacht in Albanien verbringen wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Shkodra. Wir werden sehr herzlich empfangen, neben einem Wohnmobil sind wir die einzigen Gäste. Die eigentliche Zeltwiese, bzw. der Zeltwald, ist aktuell nicht nutzbar, da der gesamte Platz noch mit den Folgen einer Überflutung zu kämpfen hat. Von unserem Zelt aus blicken wir auf eine auf einem Hügel gelegene Festungsanlage. Wir fühlen uns sehr wohl, einzig die kitschige Festbeleuchtung, die auch nachts über unserem Zelt leuchtet, hätte nicht sein müssen...! Den nächsten Morgen beginnen wir entsprechend wärmster Empfehlung unserer Campinplatz-Gastgeberin mit einem Spaziergang hinauf auf die Festung, bevor es dann gegen Mittag wieder auf die Räder geht 🚴🚴Read more

  • Day74

    Mit Bammel nach Albanien

    November 23, 2018 in Albania ⋅ ☀️ 15 °C

    Nach der Nacht stellten wir fest, dass unser Bett im Van sogar bequemer ist als das im Apartment der vier Nächte davor. Wir frühstückten in der Sonne und teilten unseren Käse mit einer miauenden Katze.

    Da wir ja den Norden aus Wettergründen meiden wollen, stand als letztes Ziel in Montenegro der Shkodrasee auf dem Programm, der größte See der Balkanhalbinsel. Wir nahmen uns vor am Südufer entlang zu fahren. Am See angekommen, stellten wir schnell fest, dass wir uns da beide etwas anderes vorgestellt hatten. Denn statt gemütlich am Ufer entlang, führte die Straße schnell hinauf in die Berge. Ein Zugang zum Wasser war quasi nicht möglich. Es war schon ein wenig abenteuerlich wie sich die einspurige Straße um die Berge herumwand. Dafür wurden wir an mehreren Aussichtspunkten mit wunderbaren Ausblicken belohnt.

    An einem kleinen Straßenstand kauften wir regionalen Berghonig und Brombeersaft von einer alten Dame. Außerdem durchquerten wir einen Wald aus Esskastanien. Ein paar Wochen eher und wir hätten Freudolin mit Esskastanien bis unters Dach füllen können.

    Der letzte Akt von Montenegro war die Grenzüberfahrt, vor der wir ein bisschen bammel hatten. Wir machten uns Gedanken ob unsere fehlende Registrierung im Land zu Problemen und einer Strafe führen würde. Davon hatten wir zumindest im Internet gelesen. Die Grenzpolizisten kontrollierten unsere Pässe und ließen uns passieren. Keinerlei Probleme, wie Goran es uns prophezeite. Einen Ausreisestempel erhielten wir jedoch seltsamerweise nicht.

    Damit schließen wir das Kapitel Montenegro und freuen uns auf Albanien.

    Die Grenze von Montenegro hatten wir also problemlos passiert und erwarteten nun die albanische Grenze. Statt einer Grenze kamen jedoch bereits die ersten Häuser mit Bäumen die mit Unmengen von Mandarinen und Kakis behangen waren. Zunächst begegneten wir ein paar Radfahrern, die auf viel zu kleinen und klapprigen Räder mitten auf der Straße unterwegs waren. Im nächsten Ort gesellten sich dann ganze Schulklassen dazu, die auf dem nach Hause Weg waren sowie Hunde die sich zu einem Mittagschlaf hingelegt hatten, Pferdekutschen, Mofafahrer und Hühner. Hier scheint tatsächlich jeder gleichberechtigt die Straßen auf seine Art nutzen zu dürfen.

    Der erste Ort den wir besichtigen wollten war Shkodra. Dort hatten wir uns einen park4night Platz an einem Restaurant ausgesucht. Bevor wir zur Festung fuhren, wollten wir uns diesen Platz zunächst kurz ansehen. Versehentlich verpassten wir die richtige Abfahrt und standen plötzlich in einem sehr verwahrlosten und armen Viertel. Die Häuser hatten teilweise keine Türen, überall hing Wäsche am Straßenrand und es lagen Sachen rum. Wir hatten ein ganz mulmiges Gefühl und fühlten uns richtig fehl am Platz.

    Deshalb wollten wir so schnell wie möglich weg und fuhren erstmal zu Festung hinauf von der man einen weiten Blick über die ganze Stadt hatte, besonders schön sah diese von oben jedoch leider nicht aus. Dafür waren wir umso begeisterter von riesigen Bergketten, die sich ringsherum befanden und teilweise schon mit Schnee bedeckt waren.

    Von dort aus ging es in die Stadt um uns mit der entsprechenden Währung auszustatten. Doch wie bereits vorher befürchtet bewahrheitete sich der mega chaotische Verkehr. Überall liefen Tiere umher, alle hupten und überholten wie sie wollten, drängelten sich durch und machten nach Lust und Laune aus drei plötzlich vier Spuren. Total überfordert und schwitzend haben wir zum Glück bereits nach zwei Mal Wenden eine kleine Parklücke gefunden. Deshalb hieß es flott zum Geldautomaten springen und so schnell als möglich wieder aus dem Zentrum rausfahren!

    Obwohl es erst Nachmittag war, wollten wir nach diesen Erfahrungen nicht noch weiter umher fahren. Wir machten deshalb am geplanten Restaurant halt und genossen in entspannter Atmosphäre ein 2-Gänge Menü inklusive Getränke und Kaffee für umgerechnet gerade mal 21,00 Euro. Nach kurzer Rückfrage ob wir die Nacht auf deren Parkplatz verbringen dürften, wurden wir freundlich gebeten doch in den geschützten Innenhof zu fahren, da es dort sicherer war.

    Verrückt, dass dies ohne Probleme möglich war, obwohl sich dort auch ein Hotel befindet.
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Lumi i Drinit

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