• Lac de la Vogealle nach Nahe Col Anterne

    August 27 in France ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Wecker reist uns aus dem tiefen Schlaf.
    Der Abstieg zum Viewpiont Le Bout du Monde
    Im Cirque du Fer à Cheval ist einfach aber recht steil. Die Luft ist diesig, es ist schwierig Fotos zu machen. Unzählige Wasserfälle zieren den Cirque. Ihr Wasser fällt teils tief in den Canyon. Wir genießen die Weite Sicht aus dem Canyon. Ziehen aber zügig weiter. Die ersten Besucher sind schon wie eine Perlenkette auf dem langen Weg hier hoch zu erkennen.

    Wir machen Rast am ersten Restaurant.
    Ich (Alex) muss mich um meine oberen Waden kümmern. Irgendwie wollen die heute nicht so. Alles ist kurz davor zu zumachen. Das wäre fatal. Neben Kaffee und Cola wird fleißig massiert und gedehnt.

    Wir treffen den ersten HexaTrek Thru Hiker.
    Er ist in Hendaye gestartet und hat/musste die Stage 4 skippen. Ankunft in Wissenbourg Ende September.

    Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Route über den Le Cheval Blanc schon gestrichen. Wir hatten gelesen, das die Seile, eher für’s Hochgehen geeignet wären. Jetzt kommen heute die Waden dazu.

    Am nächsten Campingplatz essen wir erstmal ordentlich. Wir entscheiden den bevorstehenden Aufstieg von 1.000 Metern und den dazugehörigen Abstieg zu umgehen um in Sixt-fer-à-cheval noch etwas zu essen zu kaufen. Von dort geht es dann recht einfach auf die HT Alternative. Sicherlich ist das so besser für die Waden!

    Der Supermarkt hat leider Mittags zu. Rund 50 Minuten liegen wir wie der klassische Hikertrash vor dem Supermarkt im Schatten. Wir kaufen Kekse, eine Packung Nudeln, Nüsse, Äpfel und Bananen für den Sofortverzehr.

    Wir nutzen noch das verfügbare Internet und checken das Wetter. Ohje, für den morgigen Tag ist kein gutes Wetter gemeldet. Bis zu 100 km/h Wind, Regen und am Nachmittag Gewitter für die Region, durch die uns die HT Alternative führt.

    Da wir nicht hier bleiben möchten plane wir den heutigen Tag um und folgen kurzzeitig dem GR 5. Wir erhoffen uns dadurch etwas Strecke zu sparen und bekommen Zeit, das schlechte Wetter morgen im Reserve Naturelle Sixt-fer-à-cheval / Passy abzuwarten.
    Im Refuge Anterne reservieren wir uns sicherheitshalber 2 Plätze für die morgige Nacht.

    Am Eingang zum Reserve Naturelle finden wir ein neues Schild mit ergänzenden Biwakregeln. Oder ist das Biwakieren jetzt verboten? Das wäre schlecht. Es ist schon spät!

    Da wir das Schild nicht richtig lesen oder interpretieren können und kein Handynetz verfügbar ist, fragen wir Wanderer, die wir auf dem Weg treffen. Zweit junge Mädchen, die auch auf dem Weg hoch sind klären uns auf. Biwaken ist erlaubt, allerdings gibt es erweiterte Regularien, die für uns kein Probleme darstellen. Also alles gut!

    Um 20:30 erreichen wir etwa 30 Minuten vom Refuge entfernt eine wunderschöne Area auf 1.753 Metern, wo wir unser Zelt aufbauen.
    Morgen früh schauen wir wie das Wetter ist und gehen zunächst zum Refuge. Dort können wir zur Not das Gewitter aussitzen.

    ➡️ 27,5 KM ⬆️ 1.215 HM ⬇️ 1.431 HM
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