Valfréjus nach Lac du Peyron
September 9 in France ⋅ ☁️ 8 °C
Uns war ja schon vor diesem Tag klar, dass wir warten werden bis das Wetter besser wird.
Gestern Abend zog, wie erwartet, ein ordentliches Gewitter mit lautem Donner und Blitzen über den kleinen Ort. Es regnet, es regnete viel!
Der heutige Tag startet durchwachsen und das sollte er auch bleiben.
Da wir für den restlichen Weg noch ausreichend Zeit haben, haben wir keinen Stress und warten bis sich der Regen gegen Mittag verzieht.
Heute möchten wir den Lac du Peyron auf 2.450 Meter Höhe erreichen. 11 KM Strecke und 950 Meter im Anstieg stehen ab heute Mittag auf dem Zettel.
Wir verlassen Valfréjus. Die Wolken hängen tief und nur selten gelingt ein Blick auf die umliegenden Berge und Gipfel. Die breite Dirtroad ist einfach zu gehen und wir kommen gut in den Tritt. Wir merken die 370 KM und die vielen Höhenmeter im Körper. WIR sind stärker geworden, der Körper hat sich angepasst. 💪
Ab und an lichten sich die Wolken und wir erhalten die typischen Panoramen. Wolken umschließen die schroffen Felsen und Wiesen leuchten fast schon in den Sonnenstrahlen, die es zwischen den Wolken bis auf den Boden schaffen.
Warm ist es nicht. Es hat sich ordentlich abgekühlt. Wenn wir gehen, braucht es zwar keine Jacke, aber stehen bleiben wird meist direkt mit einem kühlen Schauer bestraft.
Je höher wir kommen, je kühler der Wind. Es ist Zeit sich ein Buff über Hals und Ohren zu ziehen.
Die Murmeltiere in dieser Gegend sind aus irgendwelchen Gründen weniger scheu als andere Artgenossen ein, zwei Bergketten weiter im Norden. Teils rennen sie gar nicht weg und bleiben an einem ihrer Eingänge zum Höhlensystem, direkt neben dem Weg, stehen. 1,5 Meter entfernt. Spannend!
Am Passo Di Vallée étroite auf 2.434 Meter genießen wir die Aussicht in ein schmales Tal und wählen dann leider den falschen Pfad!
Heute folgt der HexaTrek in erster Linie dem GR57 und an diesem Col trennen sich GR57 und der GR5, dem wir ja immer wieder, oder auch mal nicht, folgen.
Die 800 Meter Umweg sind schnell vergessen. Schnell biegen wir auf den richtigen Trail und sind wieder auf Kurs.
45 Minuten später sind wir schon in der Nähe des Sees und schauen direkt nach einem Biwakplatz. Suchen brauchen wir nicht lange, hier gibt es ausreichend gerade Flächen und Steinkreise, die einem auch aus der Entfernung signalisieren, hier kannst‘de schlafen.
Es ist wirklich sehr frisch und der Wind macht es final kalt. Wir ziehen uns erstmal um, Zelt aufbauen ist ja erst um 19 Uhr. Doch dann ziehen die Wolken in unsere Ebene und es wird etwas Nass. Sicherheitshalber bauen wir unser Zelt schon früher auf und verstauen unsere Sachen. Essen wollten wir gerne draußen, es ist aber dann doch mit 5 Grad zu kalt, um nicht im Schlafsack zu sitzen.
Ab und an kriechen wir nochmal aus dem Zelt um die Stimmung hier zwischen den Bergen in mitten der Wolken zu genießen.
Morgen haben wir noch einmal auf dieser Tour einen vollen Tag. Ab 14 Uhr ist für den Nachmittag Gewitter angekündigt, da möchten wir dann schon am nächsten Refuge sein um dort das schlechte Wetter abzuwarten. Zum Abend hin stehen noch ein paar Kilometer auf dem Plan, bevor dann unsere letzte Nacht, auf der Stage 2 des HexaTrek ansteht.
Biwak auf 2.439 Meter.
➡️ 12,1 KM ⬆️ 1.017 HM ⬇️ 132 HMRead more
























Traveler
niedlich - und so near bye!
Traveler
Huhuuuuu! Pfiff!
Traveler
Wieso seid ihr nicht ins Steinnest? War der Boden da nicht gut?
Alex und Franzi on trailJa richtig. Wer die Wahl hat….. wir haben den kleineren gewählt da der Boden dort besser war 🏕️
Traveler👌