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Irland - Schafe & grünes Land

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  • Doolin Cave

    7. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌧 14 °C

    Die "Doolin Cave" (irisch: Pol an Ionain) ist eine Kalksteinhöhle nahe dem kleinen Fischerdorf Doolin am Westrand des Burren im County Clare, Irland. Sie liegt etwa 80 Kilometer südlich von Galway an der Westküste Irlands am Atlantischen Ozean. Die Höhle befindet sich unter einem Kalksteintal, das wahrscheinlich in warmen Perioden vor der letzten Eiszeit entstand und heute von glazialen Gesteinen und Lehm bedeckt ist. Ihre Entstehung begann vor etwa 350 Millionen Jahren, als schwach säurehaltiges Wasser vom nahegelegenen Schiefer die Kalksteinriffe allmählich löste.

    Das bedeutendste Merkmal der Doolin Cave ist der sogenannte "Great Stalactite" (Großer Stalaktit). Er ist 7,3 Meter lang und gilt als der längste frei hängende Stalaktit in Europa sowie als der größte Stalaktit der nördlichen Hemisphäre. Mit einem Gewicht von etwa 10 Tonnen wächst er nur 2,5 Zentimeter pro 100 Jahre und würde bei diesem Wachstum noch etwa 30.000 Jahre benötigen, bis er den Höhlenboden erreichen würde. Dieser eindrucksvolle Tropfstein ist bereits mindestens 70.000 Jahre alt.

    Die Höhle wurde 1952 von den Universitätsstudenten J.M. Dickenson und Brian Varley entdeckt, die einem kleinen Fluss unter einer großen Kalksteinklippe folgten, der zwischen Felsen verschwand. Sie zwängten sich durch die enge Passage, um mehr als 400 Meter bis zur großen Kammer vorzudringen. 1990 kaufte das Ehepaar John und Helen Browne das Land. Es wurden Zugänge und ein "Treppenhaus" erschaffen, sodass die Höhle seit 2006 als Schauhöhle für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

    Für Besucher führt ein Pfad über 125 Stufen bis zu 21 Meter unter die Erde in dieses geologische Wunderland. Die geführten Touren dauern etwa 45 Minuten und finden stündlich statt. Direkt vor Ort gibt es ein Besucherzentrum mit Möglichkeiten für Essen und Getränke sowie einen Souvenirshop. Ein ein Kilometer langer Naturweg um das Besucherzentrum führt durch die umliegende Landschaft mit seltenen Pflanzen und Tieren.
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  • Poulnabrone Dolmen

    7. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌧 13 °C

    Der "Poulnabrone-Dolmen", auch Poulnabrone Grab genannt, ist das älteste datierte megalithische Monument in Irland und eines der bedeutendsten Portalgräber der Jungsteinzeit. Es befindet sich auf dem Hochplateau des Burren im County Clare, etwa 9,6 Kilometer nordwestlich von Kilnaboy, und ist die zweitbeliebteste Sehenswürdigkeit im Burren nach den Cliffs of Moher.

    Der Name Poulnabrone stammt aus dem Irischen und bedeutet ursprünglich "Poll na mBrón" – "Loch der Mahlsteine". Durch eine Fehlübersetzung ist es jedoch weithin bekannt als "Hole of the Sorrows", also "Loch der Sorgen" oder "Loch der Trauer". Das Grab wurde zwischen 3800 und 3200 vor Christus errichtet und über etwa 600 Jahre hinweg genutzt, was es zwischen 5.200 und 5.800 Jahre alt macht.

    Architektonisch ist Poulnabrone als Portal Grab klassifiziert. Zwei etwa 180 Zentimeter hohe Portalsteine, sogenannte Orthostaten, markieren den Eingang. Der auffälligste Bestandteil ist der massiv große Deckstein, der 3,65 Meter lang ist und etwa 10 Tonnen schwer ist. Damit ist er der größte Deckstein aller Megalithanlagen weltweit. Ursprünglich war das Grab von einem niedrigen Steinhügel, einem Cairn, umgeben, der die Steine stabilisierte. Heutzutage ist dieser Cairn jedoch größtenteils verschwunden.

    Bei archäologischen Ausgrabungen in den 1980er Jahren durch die Archäologe Anne Lynch wurden 33 menschliche Überreste entdeckt: 17 Erwachsene, 16 Kinder und ein Neugeborenes. Besonders bemerkenswert ist der über genetische Forensik ermittelte älteste bekannte Fall des Down-Syndroms bei einem männlichen Kind, was belegt, dass dieses Kind sorgfältig betreut wurde und eine würdevolle Bestattung erhielt. Viele der Verstorbenen starben vor ihrem 30. Lebensjahr, Arthritis wurde bei mehreren festgestellt, und ein Opfer hatte sogar einen Pfeilspitzenrest im Hüftknochen. Zu den Grabbeigaben gehörten eine Steinaxt, Pfeilspitzen, Steinanhänger, Perlen, Knochenanhänger, Quarzkristalle und Tonscherben.

    Das Poulnabrone-Dolmen ist nicht nur ein Grab, sondern wahrscheinlich auch ein rituelles Zentrum gewesen. Die auffällige Lage und Bauweise deuten darauf hin, dass es später noch von den Kelten zwischen 600 und 500 vor Christus als Druiden-Altar genutzt wurde. Eine besondere Besonderheit ist, dass zur Wintersonnenwende die Sonne direkt ins Grab hinein scheint.

    Das Grab ist heute gut zugänglich und an der R480 zwischen Corofin und Ballyvaughan ausgeschildert. Es gehört zu den meistfotografierten Megalithanlagen Irlands.
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  • Mullaghmoure View Point

    7. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌧 13 °C

    Der "Burren National Park" liegt im nordwestlichen Teil von County Clare, nur wenige Kilometer nördlich von Kilnaboy und südlich von "Father Ted’s House", einem bekannten Ort aus der irischen TV-Serie. Der Park ist Irland’s fünfter Nationalpark und wurde 1991 gegründet. Mit etwa 2.000 Hektar ist er einer der kleineren, aber besonders einzigartigen Nationalparks Irlands.

    Das Herzstück des Parks ist die spektakuläre Karstlandschaft des Burren – eine riesige, mondähnliche Felsplatte aus offenliegendem Kalkstein, die vor allem durch ihre zerklüftete, graue Oberfläche beeindruckt. Diese Karststruktur entstand aus 325 Millionen Jahre alten Meeresbodenschichten, die sich nach oben gedrückt, gewunden und gewellt haben, wie ein riesiger, grauer Schichtkuchen. Die Berge in der Umgebung sehen quasi aus wie aus grauem Blätterteig.

    Die Landschaft ist UNESCO-geschützt und in diesem Teil Europas einzigartig. Besonders faszinierend ist die unglaubliche Vielfalt an Pflanzen: Von einheimischen Arten bis hin zu arktischen, alpinen und mediterranen Blumen wachsen hier einige der seltensten Pflanzen Europas – manche sogar nur hier weltweit.

    Der "Mullaghmore" ist eine 180 Meter hohe Karstkuppel, die sich dramatisch aus der Landschaft erhebt. Vom Gipfel bietet sich eine eindrucksvolle Rundumsicht über den gesamten Burren, die Atlantikküste und benachbarte Karsthügel wie den "Slieve Rua". Der Mullaghmore Loop Walk ist die beliebteste Wanderung im Park. Die Strecke beträgt 7,5 Kilometer, die Dauer liegt bei etwa 2 bis 3 Stunden, wobei man mit Foto-Stops oft länger braucht. Der Aufstieg umfasst 155 Höhenmeter und die Schwierigkeit ist moderat, wobei eine gute Grundkondition erforderlich ist. Der Startpunkt ist der kostenlose Parkplatz an der L1112 bei Gortlecka Crossroads, nahe Kilnaboy.

    Der Eintritt in den Nationalpark ist kostenlos, der Park ist ganzjährig geöffnet und die empfohlene Besuchsdauer liegt bei 2 bis 3 Stunden.
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  • Galway Atlantiquaria

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    Das "Galway Atlantaquaria", direkt an der Küste von "Salthill" gelegen, ist Irlands größtes Aquarium für einheimische Meereslebewesen. In zahlreichen Becken werden die vielfältigen Ökosysteme des Atlantiks rund um Irland anschaulich präsentiert – von farbenfrohen Fischen bis hin zu Haien und Rochen. Besonders spannend sind die interaktiven Bereiche, in denen man Meeresbewohner beinahe hautnah erleben kann. Gerade auch für Kinder gut gemacht und während wir da waren, wurden Horden von Schulklassen durch die Anlage getrieben. Ein lehrreicher und zugleich unterhaltsamer Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt des Atlantiks. Allerdings frage ich mich durchaus, ob es artgerecht ist, diese Fische in den doch teilweise relativ sehr kleinen Becken zu halten.Lue lisää

  • Salthill Promenade

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    Die "Salthill Promenade" ist Galways berühmte Küstenpromenade mit weitem Blick über die Galway Bay und die Hügel von Clare. Der Spaziergang entlang des Meeres ist schön bei Wind und Wetter. Die Promenade entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, als man überall in England und Irland den Badeurlaub am Meer entdeckte und dabei viele Seebäder entstanden. Große, plakatiert Müllcontainer fordern die Leute dazu auf, ihren Müll amnständig wegzuwerfen, um die Strände sauber zu halten. Wie in vielen britischen Seebädern gibt es auch hier einen Vergnügungspark. Es sind nur 13°. Die Sonne scheint zwar, aber es geht ein sehr strammer Wind und trotzdem sind Leute im Wasser und schwimmen.Lue lisää

  • Cathedral of Galway

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    Die "Cathedral of Galway" ist eines der markantesten Wahrzeichen der Stadt: ein relativ modernes, aber sehr eindrucksvolles Gotteshaus am Ufer des River Corrib. Sie wurde in den späten 1950er-Jahren begonnen, 1965 fertiggestellt und ist der Jungfrau Maria und dem Heiligen Nikolaus geweiht.

    Die Kathedrale steht auf der Westseite des Corrib auf dem Gelände des ehemaligen Stadtgefängnisses und fällt schon von außen durch ihre grün schimmernde Kuppel und die massiven Steinmauern auf. Architektonisch mischt sie Renaissance-, Romanik- und gotische Elemente, was ihr einen ungewöhnlichen und sehr fotogenen Charakter gibt.

    Im Inneren erwarten Besucher hohe Räume, bunte Glasfenster, Mosaike, Skulpturen und eine beeindruckende Orgel. Besonders beliebt sind die Fenster und das große Kreuzigungs-Mosaik, die der Kathedrale eine ruhige, kunstvolle Atmosphäre geben.

    Der Besuch ist in der Regel kostenlos, Spenden sind willkommen. Für Reisende ist sie gut zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar und eignet sich ideal als kurzer, aber lohnender Stopp bei einem Spaziergang durch Galway.
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  • Spanish Arch

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Der Spanish Arch ist eines der bekanntesten historischen Wahrzeichen Galways. Der 1584 errichtete Torbogen gehört zu den letzten Resten der alten Stadtmauer und liegt malerisch am River Corrib. Mit der Stadtmauer verteidigte sich die einstige Handelsstadt gegen all die Kräfte, die eher keinen Handel treiben wollten. Direkt neben dem Spanish Arch ist das Stadtmuseum zu finden.Lue lisää

  • Lynchs Memorial Window

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    Das Lynch’s Memorial Window in Galway ist ein kleines, aber sehr bekanntes Denkmal an der Market Street, direkt bei St. Nicholas’ Church. Es erinnert an die berühmte Legende von James Lynch Fitz Stephen, dem Bürgermeister von Galway. Der hat 1493 angeblich seinen eigenen Sohn wegen eines Mordes an einem Fremden eigenhändig aus dem Fenster seines Hauses durch Erhängen hingerichtet.

    Das Denkmal besteht aus einem gotisch wirkenden Fensterfragment mit einer Tafel und einem Symbol aus Totenkopf und gekreuzten Knochen. Die Inschrift verweist auf „Sterblichkeit“ und „Vanitas“, also auf die Vergänglichkeit des Lebens.

    Die Geschichte ist in Galway tief verankert, wird aber oft als Mischung aus historischer Überlieferung und Legende verstanden. Der Ort selbst wurde später als Erinnerungsstätte neu gefasst; einige Quellen erwähnen, dass die heutige Form des Memorials aus dem 19. Jahrhundert stammt.

    Für viele Besucher ist das Fenster ein typischer Galway-Ort: klein, leicht zu übersehen, aber geschichtsträchtig. Es verbindet Stadtgeschichte, lokale Legenden und die Tradition der „Tribes of Galway“, also jener einflussreichen Familien, zu denen die Lynchs gehörten. Das Wort "Lynchmord" oder "lynchen" soll nicht im Zusammenhang mit diesem Ereignis stehen.
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  • The Hall of the Red Earl

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 14 °C

    "The Hall of the Red Earl" in Galway ist die Ruine eines mittelalterlichen Stadtpalasts aus dem 13. Jahrhundert. Sie liegt heute gut sichtbar unter Glas und erinnert an Galways frühe Geschichte als bedeutende Handelsstadt.

    Ausgegraben wurden die Fundamente im Jahr 1997, als mit den Bauarbeiten für ein modernes Gebäude begonnen wurde. Man hat sich dann entschieden, die Fundstätte so zu überbauen, dass sie für die Nachwelt erhalten bleibt. Das moderne Gebäude steht also darüber.
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  • Tyrone House - Lost Place historisch

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    Diese Ruine erzählt die Geschichte von Reichtum und Verfall. Das Tyrone House liegt an der Küste von County Galway und ist heute als Ruine erhalten. Es wurde im 18. Jahrhundert von der Familie St. George erbaut und galt damals als eines der bedeutendsten Herrenhäuser der Region. Die Anlage war Teil eines größeren Anwesens mit Gärten und landwirtschaftlichen Flächen, die den Wohlstand der Besitzer widerspiegelten.

    Im Jahr 1820 wurde das Gebäude durch ein Feuer schwer beschädigt und danach nicht wieder vollständig aufgebaut, wodurch es allmählich verfiel. Heute stehen nur noch Teile der Außenmauern, die jedoch einen guten Eindruck von der ursprünglichen Größe und Architektur des Hauses vermitteln. Die Lage nahe der Küste verstärkt die Wirkung der Ruine, da Wind und Wetter über die Jahre deutliche Spuren hinterlassen haben.

    Tyrone House ist ein Beispiel für die Geschichte des anglo-irischen Landadels und den Wandel ländlicher Herrschaftsstrukturen in Irland. Der Ort verbindet architektonische Überreste mit historischer Bedeutung und bietet einen Einblick in das Leben und den Niedergang eines einst bedeutenden Anwesens.
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  • Oranmore Castle

    8. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    Oranmore Castle wurde im 15. Jahrhundert von der Familie O’Hynes erbaut und ist ein gut erhaltenes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur an der Galway Bay. Die massive Bauweise mit dicken Steinmauern und die strategische Lage dienten ursprünglich der Verteidigung und Kontrolle der umliegenden Küstenregion. Über mehrere Jahrhunderte blieb das Schloss im Besitz der Familie, bevor es im 20. Jahrhundert restauriert wurde. Heute befindet sich Oranmore Castle in Privatbesitz, kann jedoch im Rahmen von Führungen besichtigt werden und wird gelegentlich auch für Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Konzerte genutzt.Lue lisää

  • Coral Beach in Connemara

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    "Coral Beach" in Connemara, auch Trá an Dóilín genannt, ist ein besonderer Strand in der Nähe von Ballyconneely im County Galway. Er ist bekannt für seinen hellen, leicht rosafarbenen Untergrund aus Maërl, einer kalkhaltigen Algenart, und das klare Wasser der Mannin Bay. Die recht harten Algenblätter trocknen, werden dann von Wind und Wellen kleingerieben und lagern sich am Strand ab.

    Der Strand gilt als seltene Naturerscheinung und eignet sich gut für Spaziergänge sowie bei ruhiger See auch zum Schwimmen oder Schnorcheln. Da es dort nur wenige Einrichtungen gibt, wirkt die Umgebung ursprünglich und ruhig. Als wir heute da waren, war hier eine Schulklasse am Schnorcheln.
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  • Roundstone

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    "Roundstone" (irisch *Cloch na Rón*, was Robbenfels bedeutet) ist ein kleines, pittoreskes Fischerdorf im Herzen von Connemara, County Galway. Der Ort liegt 77 Kilometer nordwestlich von Galway City und etwa 18 Kilometer südöstlich von Clifden, direkt an der Roundstone Bay mit Blick auf den Atlantik und die Twelve Bens-Berggruppe. Roundstone ist eines der ältesten und schönsten Fischerdörfer an Irlands Westküste und wurde in den 1820er Jahren vom berühmten schottischen Ingenieur Alexander Nimmo gegründet, der im gesamten Westirland Häfen, Straßen und Häuser baute. Schottische Fischer und ihre Familien siedelten sich hier an, und 1835 entstand ein Franziskaner-Kloster. Ende der 1840er Jahre hatte das Dorf bereits 400 Einwohner mit einer aktiven Fischereiindustrie.

    Das Dorf liegt am Fuß des Errisbeg-Massivs, von dem sich Ausblicke auf die von Seen durchsetzte Landschaft und die beeindruckenden Seascapes bieten. Zwei Kilometer entfernt befinden sich die spektakulären Sandstrände Dog's Bay und Gurteen Bay, die gemeinsam einen "Tombolo" bilden – eine natürliche Sandverbindung zwischen zwei Buchten. Der Roundstone Bog ist ein wildes, ungestörtes Moorgebiet mit hoher Biodiversität. Heute ist Roundstone ein beliebter Ferienort, beliebt bei Künstlern und Naturliebhabern, Es verfügt über ein traditionelles Kunsthandwerkzentrum mit Connemara-Töpferwaren, Schmuck und Bodhráns, den traditionellen irischen Trommeln.

    Im Hafen kommen täglich Hummer, Krabben, Shrimos und allerlei Fisch an. Roundstone hat eine breite Auswahl von Bars, Seafood-Restaurants und Cafés sowie viele Kunsthandwerksgeschäfte. Im Juli wird jährlich eine Regatta mit traditionellen Galway Hooker-Schiffen veranstaltet. Entlang dieses Küstenabschnitte soll man mit etwas Glück Seehunde sehen können, die sich auf den Felsen im Meer räkeln. Wir hatten kein Glück.
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  • Dog‘s Bay Beach

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    Der Strand in der "Dog’s Bay" ist schneeweiß, vor allem, wenn die Sonne scheint. Das liegt daran, dass er weniger aus Quarzsand, sondern vor allem aus Muschelschalen, die von Wind und Wellen klein gerieben wurden, besteht. Die Dünen entlang des Strandes sind Schutzgebiete und gesperrt. Man darf sie also nicht betreten. In den steilen Abbruchkanten der Dünen bauen Schwalben ihre Nisthöhlen. Man sieht die flinken kleinen Flieger immer wieder in den Löchern verschwinden und daraus wieder hervorschießen. Der Strand liegt in einer recht gut geschützten Bucht, sodass es kaum Wellen hat und das Wasser sehr flach ist. Nur die Benutzung der vor Ort zur Verfügung gestellten Toiletten scheint vorallem bei Wind sehr gefährlich zu sein.Lue lisää

  • Manning Bay

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 13 °C

    "Manning Bay" ist eine kleine, unscheinbare Bucht mit einem noch kleineren, unscheinbaren und leicht versifften Hafen. Laut Reisebeschreibung soll es eventuell möglich sein, hier auf den Felsen Seehunde zu beobachten, die sich in der Sonne räkeln. Die war heute aber wohl auswärts unterwegs. Immerhin haben wir die Gelegenheit schön für ein kleines Picknick benutzt, denn die Aussicht aufs Wasser ist schön.Lue lisää

  • Derrigimlagh

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 13 °C

    "Derrigimlagh" ist ein Moorgebiet bei Clifden in Connemara, das sowohl landschaftlich als auch historisch von großer Bedeutung ist. Die Gegend ist bekannt für ihre weite, karge Moorlandschaft und gilt zugleich als ein Ort, an dem zwei wichtige Kapitel der Technik- und Luftfahrtgeschichte stattgefunden haben: der Aufbau von Marconis transatlantischer Funkstation und die Landung von Alcock und Brown nach dem ersten Nonstop-Transatlantikflug. Damit verbindet Derrigimlagh eine besondere Naturkulisse mit einem außergewöhnlichen historischen Erbe. Viel zu sehen von den historischen Elementen ist allerdings nicht mehr. Es gibt einen Wanderpfad mit Informationstafeln.Lue lisää

  • Renvyle Castele

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 12 °C

    "Renvyle Castele", von dem zugegebenermaßen nicht mehr viel übrig ist, markiert den nordwestlichem Punkt von Conamara. Mittelalterliche Clanchefs bauten Festungen entlang der Küste, um den Handel zu kontrollieren und ihr Land zu verteidigen. Es wird gesagt, dass die "wilden O'Flaherties", Lords of Conamara, Renvyle vom Joyce-Clan eroberten, nachdem sie Gäste bei einer Joyce-Hochzeit abgeschlachtet hatten.

    Während des Rückzugs der spanischen Armada im Jahr 1588 wurde das Schiff Falco Blanco Mediano an einem Riff zerstört. Überlebende unter den 103 Männern an Bord wurden in Renvyle Castle festgehalten, bevor sie in Galway hingerichtet wurden.

    Als Oliver Cromwell in den 1650er Jahren die Zerstörung des Schlosses anordnete, bauten die O'Flaherties wahrscheinlich das komfortablere Renvyle House, das später von der Familie Blake in eine große Landresidenz umgewandelt wurde.

    Über 20 Wal- und Delfinarten schwimmen an Renvyle Point vorbei. Das klare Wasser enthüllt eine Unterwasserwelt von Meeresbewohnern, Höhlen, versunkenen Riffen und Schiffswracks.
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  • Classilaun Beach

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ 🌬 12 °C

    Der "Classilaun Beach" liegt in der Region Connemara im Westen Irlands, unweit von Louisburgh an der Grenze zwischen den Countys Galway und Mayo. Der Strand schmiegt sich sichelförmig in eine Bucht und ist bekannt für seinen feinen, hellen Sand und die weitläufige, offene Landschaft mit Blick auf den Atlantik. Direkt umgeben von hohen Bergen, von denen sich einige Gesteinsschichten auch bis an den Strand gezogen haben.

    Aufgrund seiner abgelegenen Lage ist Classilaun Beach meist ruhig und wenig besucht. Die Umgebung ist geprägt von Dünen, Grasland und einer naturbelassenen Küstenlinie, die sich gut für Spaziergänge und Naturbeobachtungen eignet.
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  • Aasleagh Falls

    9. kesäkuuta, Irlanti ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute haben wir auch die "Aasleagh Falls" am River Erriff im nördlichen Connemara besucht – eine kleine, hübsche Wasserfallserie etwa zwei Kilometer nordöstlich von Leenane an der R335, genau an der Galway-Mayo-Grenze. Der Name „Eas Liath“ bedeutet „Grauer Wasserfall“. Das Wasser hat eine moorig-braune Farbe, weil es durch die irischen Moore fließt. Die Kaskaden fließen über etwa zehn Meter felsige Hänge und sind besonders bei Hochwasser beeindruckend.

    Das Besondere: Der River Erriff ist berühmt für seine Lachse, und die Aasleagh Falls sind ein bekannter Hotspot für Lachsangler. Von Juni bis September steigen die Lachse hier zu ihren Laichplätzen auf. Daher gibt es hier auch eine "Lachs-Zählstation" zu Forschungszwecken.

    David Attenborough besuchte die Wasserfälle für seine BBC-Serie und erzählte dort von der Lebensgeschichte der Aale. Die Umgebung bietet wilde, bergige Landschaft . Überall dort wächst Rhododendron in riesigen, vier bis fünf Meter hohen Büschen.
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  • Westport Coast Hotel

    9.–10. kesäk., Irlanti ⋅ ☁️ 11 °C

    In unserem heutigen Hotel haben wir ein sehr gemütliches Zimmer mit Blick auf den Hafen bekommen. Von vorne sieht das Hotel sehr schick aus. Wenn man mit dem Auto aber nach hinten auf dem Parkplatz fährt, sollte man die Brille abziehen, damit man das Durcheinander und die wenig schmuckhafte Rückseite nicht so genau sieht.

    Das Hotel hat einen sensationell schönen Pool im zweiten Stock. Der macht aber leider um 20:00 Uhr abends zu und wir sind erst um 19:30 Uhr angekommen. Jetzt sind wir am überlegen, ob wir vor dem Frühstück eine Runde schwimmen sollen.
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