Los gehts nach New York 🗽
July 23 in Germany
⛅ 22 °C
Heute geht es los - wir fliegen nach New York. Unsere Reise beginnt ganz entspannt. Papa holt uns ab und fährt uns zur S-Bahn. Danke nochmal Papa fürs Fahren 💛
In wenigen Minuten sind wir am Flughafen und bereit für ein paar Tage Großstadtabendteuer.
Leider verläuft die Gepäckabgabe dann nicht so toll. Mir wurde gesagt, es gibt ein Problem und ich muss mich am Gate beim Personal melden. Eigentlich ist sowas ja garnicht schlimm, leider konnte mir niemand sagen Was für ein Problem es gibt und am Gate sind wir erst in 3 Stunden. Solange gedulden? Wohl eher nicht. Also haben wir erst mal das gesamte Personal am Schalter aufgescheucht, bis uns jemand sagen konnte was los ist. Und siehe da, mein Sitz ist kaputt und ich muss einfach umgebucht werden. Ein Problem, welches sich leicht lösen lässt. Ich habe nun also einen neune Sitzplatz, nur leider weit weg von Michi, aber Hauptsache wir können fliegen.
Nach der ersten Aufregung braucht es erst mal einen guten Kaffee und Frühstück. Wir machen uns auf durch diverse Kontrollen und zur Lounge. Doch sooo schnell sollte es nicht gehen. Denn am Flughafen gibt es nicht 1 oder 2 nein gleich 3 Lounges, die wir nutzen dürfen. Wie sollen wir uns da nur entscheiden?
Wir hören auf die nette Dame bei Lounge zwei und nehmen Nummer drei, da sie am nächsten zum Gate ist.
Mein Mann organisiert leckeren Cappucciono, ich einen Sitzplatz und so sind die 2 Stunden zum Abflug dann auch schnell rum.
Am Gate wartet noch eine nette Überraschung auf uns. Wir fragen nochmal ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, dass wir zusammen im Flieger sitzen können. Der Lufthansa Mitarbeiter meinte darauf hin „Ja also wer diese Business Class geplant hat, hat keine Freunde oder eine sehr nervige Familie. Es gibt praktisch keine zwei Plätze nebeneinander. Aber ich schau mal was sich machen lässt“. Wenige Minuten später zaubert er zwei Tickets für die Suite hinter dem Schalter hervor.
Wir grinsen, wie zwei Kleinkinder zu Weihnachten, die eben ihre Geschenke entdeckt haben, als wir in den Flieger steigen. Am Sitz angekommen gibt es auch schon Sekt und einen netten Empfang.
Die nächsten 8 Stunden Flug sind unfassbar entspannend, stressfrei und lecker. Wir bekommen eine Mehrgängemenü im Flieger mit hervorragendem Essen.
Michi bestellt sich einmal die gesamte Snackkarte (wo kann man das sonst den machen?) und auch sonst wird einem jeder Wunsch erfüllt. So kommen wir entspannt und glücklich in New York an. Mit der Metro geht es in die Stadt zum Hotel und wir beziehen unser Zimmer. Es ist schön hell und reicht von der Größe her locker für uns beide.
Hier kann man es eine Woche gut aushalten. Den Abend verbringen wir anschließend am Time Square. Wir staunend nicht schlecht, als wir ankommen. Alles leuchtet, viele Menschen, tolle Artisten und trotz allem geht es ordentlich zu. Nach dem ganzen Gucken und Staunen braucht es noch was zum Abendessen. Wir finden einen leckeren Mexikaner in einer Seitenstraße.
Nun wird es Zeit fürs Bett. Schließlich ist es für uns schon 04:00 Uhr morgens und wir sind fix und fertig von dem langen Tag.Read more
Ein Tag zum genießen
July 24 in the United States
☀️ 28 °C
Wer erst um 4 Uhr morgens ins Bett geht, braucht für den nächsten Tag einen Wecker. Dank Jetlag fällt das Aufstehen zwar nicht ganz leicht, aber wir haben schließlich einiges vor.
In der Lobby holen wir uns erst mal einen
Cappuccino. Beim kassieren staunen wir nicht schlecht. 16 $ und dann sollen es noch 20% Tip werden. Da wird uns klar, das wird kein billiger Urlaub. Naja oder es geht auf radikalen Kaffee Entzug. Beides ist möglich.
Unser erstes Ziel ist die Morgan Library. Schon beim Betreten des Gebäudes kommen wir aus dem Staunen kaum heraus. Es ist beeindruckend, was hier geschaffen wurde. Der Eingangsbereich ist ganz modern gestaltet und steht damit in radikalem Kontrast zur alten Bibliothek. Doch es passt alles hervorragend zusammen.
Welche Reichtümer J. P. Morgen besessen haben muss, lässt diese Bibliothek nur erahnen. Zwischen dem Büro von J.P. Morgan, seiner Bibliothekarin und der Hauptbibliothek befindet sich eine spektakuläre Rotunde. Das Decken Fresko und der verbaute Marmor sind atemberaubend. Wir sitzen allein hier fast eine Stunde und bestaunen das Kunstwerk.
In der Mitte der Rotunde wird anlässlich der 250 Jahr Feier der USA die Declaration of Independence ausgestellt. Natürlich nicht das unterzeichnete Original, aber es wurden 1776 ca. 200 Exemplare angefertigt. Eines der wengen Erhaltenen Schriftstücke dürfen wir heute bewundern.
Dabei fällt uns auf, 250 Jahre USA ist eigentlich noch garnicht alt.
Neben einer spannenden Tarot-Ausstellung begeistert uns vor allem die eigentliche Bibliothek mit all ihren gesammelten Werken und das Gebäude. Wir setzen uns auf eine der Bänke und lassen alles auf uns wirken. Bücher und Bibeln aus den unterschiedlichsten Ländern, uralte Ausgaben von bekannte Werke wie Robinson Crusoe – egal wohin man schaut, überall gibt es etwas Neues zu entdecken. Sogar den geheimen Aufgang in die Galerie haben wir entdeckt. Es ist kaum zu glauben, welche Schätze hier gesammelt wurden. Und das alles von der Frau die als Erste der Welt Harvard absolviert hat.
Nach so viel Kultur meldet sich langsam der Hunger. Bei Whole Foods werden wir fündig. Es gibt eine Art Kantine bei der nach Gewicht bezahlt wird. Wir verschätzen uns natürlich ein kleines bisschen bei der Menge, aber dafür schmeckt das Essen wirklich richtig gut.
Frisch gestärkt machen wir uns auf den Weg zur Roosevelt Island Tram. Die Gondel bringt uns in wenigen Minuten auf die andere Seite des East River. Allein die Fahrt lohnt sich schon wegen der Aussicht.
Drüben angekommen legen wir erst einmal eine kleine Trinkpause ein. Michi fällt dabei etwas auf, worüber wir beide schmunzeln müssen: Die Flaschendeckel lassen sich hier ganz normal abschrauben und bleiben nicht wie in Deutschland an der Flasche hängen. Ein Highlight.
Anschließend laufen wir bis zur Südspitze der Insel. Hier befindet sich das Roosevelt Memorial. Es ist in eine wunderschöne Parkanlage eingebetet. Im Schatten eines Baumes genießen wir einfach den Ausblick auf die Manhattan Skyline und freuen uns darüber, dass trotz der sommerlichen Temperaturen immer wieder eine leichte Brise weht.
Auf dem Rückweg nehmen wir die andere Seite und entdecken unterwegs ein kleines Gehege mit Gänsen, Schwänen, Eichhörnchen und vielen weiteren Tieren. Total süß und irgendwie ein schöner Kontrast zur Großstadt.
Auf dem Weg von der Gondel zum Central Park kommen wir noch an einem Instagram Restaurant vorbei. Serendipy heist der Laden und ist für seine frozzen hot choccolate berühmt.
Beim Blick auf die Preise trifft uns der Schlag. Die Preise sind wirklich fern von gut und böse. Nach kurzem Überlegen finden wir aber doch eine Lösung und teilen uns einfach einen riesigen Erdbeer-Eisbecher. Dazu gibt es zwei Eiskaffees.
Und das war definitiv die richtige Entscheidung. Selbst gemeinsam haben wir den Eisbecher kaum geschafft. Das war wie ein Hermine-Taschen-Eisbecher. Egal wie lange wir gegessen haben, es war kein Ende in Sicht. Mehrere Kugeln Eis, Käsekuchen, frische Erdbeeren, Sahne und jede Menge Erdbeersoße – eine süße Sünde. Und sooo lecker.
Um den Zucker wieder etwas abzubauen, geht es anschließend in den Central Park. Wir starten im Südosten, direkt beim unterirdischen Apple Store. Erst hier merkt man, wie riesig der Park eigentlich ist.
Wir laufen quer durch den Park und beobachten die Menschen. Überall wird gepicknict, Sport gemacht oder einfach die Sonne genossen. Unterwegs entdecken wir verschiedene Statuen wie die von Columbus. Michi lässt es sich nicht nehmen und macht mit mir ein Späßchen. Gegenüber steht „Das geschüttelte Bier“. Na wer kommt auf die Berühmtheit?
Wir setzen uns zwischendurch immer wieder auf eine Bank, um das bunte Treiben zu beobachten.
Natürlich kommen wir auch an der berühmten Treppe und dem Platz vorbei, die man aus unzähligen Filmen kennt – unter anderem aus John Wick. Wie so oft wirkt im echten Leben alles deutlich kleiner, als man es sich vorher vorgestellt hat.
Je weiter wir durch den Park laufen, desto ruhiger wird es. Am See entdecken wir mehrere Schildkröten, die gemütlich auf den Steinen in der Sonne liegen. Als es langsam dämmert, beginnen sogar die ersten Glühwürmchen zu leuchten – ein richtig schöner Abschluss für unseren Spaziergang.
Über den Obelisken machen wir uns schließlich auf den Rückweg zum Hotel. Dort heißt es erst einmal duschen, Wasser auffüllen und die Füße hochlegen. Nach über 30.000 Schritten sind wir beide ziemlich geschafft.Read more
Bye Bye Manhattan 🌉
July 25 in the United States
☀️ 26 °C
Der dritte Tag bricht an und heute verlassen wir Manhatten. Unser Ziel ist Brooklyn.
Auf dem Weg dort hin besuchen wir Chinatown. Das Stadtviertel ist größer als wir dachten und es gibt jede Menge zu Entdecken. Michi sagt es ist genau wie in China.
Von dort aus geht es weiter zu Traders Joe. Shoppen ist angesagt. Hier gibt es die berühmten Taschen. Wir haben Glück. Der Laden ist voll davon. Also nehmen wir ein paar mit.
Von hier geht es zur Brooklyn Bridge und zu Fuß einmal über den River. Die Brücke ist gigantisch. Stahlseil um Stahlseil um Stahlseil rankt sich um die massiven Stahlmasten, die die Brücke halten. Wir schaffen es durch die Menschenmassen ans gegenüberliegende Ufer des East River und erreichen Brooklyn.
Langsam kommt der Hunger. Auf unserer Food Bucket List stehen noch Donuts, also machen wir uns auf die Suche.
In einer Straße in einem super schönen Wohnviertel werden wir fündig. Cloudy Donuts versorgt uns mit Süßem und neben an im Niko gibts passend dazu Kaffee. Dabei hat uns der “Snack” mal schnell wieder 50 $ gekostet. Nach kurzer Schnappatmung trösten die leckeren Sünden über den Schock hinweg. Ich liebe die kleinen Dinger und Michi wird noch viele Tage später von dem Kaffee schwärmen. Also hat sich das ganze doch irgendwie gelohnt.
Nach der Stärkung geht es zu Fuß die Flussmeile entlang zurück zur Brooklyn Bridge. Hier macht Michi noch ein paar tolle Fotos. Da wir uns nicht nochmal durch die Menschenmasse quetschen wollen, verzichten wir auf den Rückweg zu Fuß und nehmen stattdessen die Ubahn. In nur wenigen Minuten sind wir zurück im Hotel und machen erst mal eine Pause.
Ausgeruht und erholt geht es zum Time Square. Mal wieder. Da wir in der Lottery keine Broadway Tickets gewonnen haben, versuchen wir unser Glück am Last Minute Office. Und siehe da wir bekommen Karten für Aladdin. Was ziemlich witzig ist, da ich genau das Musical vor 9 Jahren schon mal gesehen hatte. Das es immer noch gespielt wird ist in der heutigen Schnelllebigkeit schon etwas besonderes.
Doch bevor es los geht haben wir noch einiges an Zeit. Nicht weit weg ist die Grand Central Station. Direkt neben an Los Tacos Nr.1. So lassen sich gleich zwei unserer Ziele für New York sinnvoll verbinden.
Die Grand Central Station hat ihren Namen mehr als verdient. Die Halle, die in so vielen Filmen eine Rolle spielt, ist gigantisch. Das Deckenfresko - ein Sternenhimmel - einzigartig und der Stein, aus dem die Halle gebaut ist wunderschön. Wir bleiben eine ganze Weile in der Halle und bestaunen das Gebäude. Es ist wunderschön. Doch auch das hat irgendwann ein Ende. Unsere Mägen melden sich und wir ziehen weiter zu Los Tacos Nr. 1. Hier gibt es leckere Tacos. Die Karte ist überschaubar. Wir bestellen von so ziemlich allem einmal etwas. Ob wir das alles schaffen werden? Ich bin ja skeptisch. Michi hingegen ist überzeugt, das geht weg.
Wir lassen uns die Tacos und Quesedias schmecken und siehe da, alles weg. Und trotzdem hab ich noch ein bisschen Hunger. Mal sehen, vielleicht finden wir noch eine Nachspeise. Nun geht es aber erst mal direkt zum Musical.
Die Show startet pünktlich und ist es wirklich wert angesehen zu werden. Die Darsteller haben einen tollen Job gemacht und uns eine wunderbare Show beschert. Ob wohl das Spektakle über 2,5 Stunden lang war, ging es dann doch schnell vorbei. Genau so der dritte Tag in New York.Read more
Von Rockefeller bis Hundson River 🌇🦦
July 26 in the United States
☀️ 29 °C
Heute können wir unseren Pass zum ersten Mal nutzen – und das lohnt sich direkt. Das Erste Ziel ist das Rockefeller Center. Dort machen wir eine Tour. Ich dachte erst wir schauen uns nur das Hochhaus an auf dem Top of the Rock ist.
Tatsächlich besteht das Rockefeller Center jedoch aus insgesamt 14 verschiedenen Gebäuden. Anstatt also nur ein einzelnes Gebäude zu besichtigen, machen wir eine Tour über das weitläufige Gelände. Der gesamte Komplex erstreckt sich über einen ganzen Block und ist wirklich riesig. Er wurde ursprünglich als Zentrum für Radio und Medien gebaut und ist bis heute Heimat zahlreicher bekannter TV-Produktionen. Hier werden unter anderem Shows wie die Tonight Show aufgezeichnet. Auch die berühmte Radio City Music Hall gehört zum Rockefeller Center.
Da sich hier täglich viele bekannte Persönlichkeiten aufhalten und unter der Woche ganz normal gearbeitet wird, sind die Zutrittsbestimmungen entsprechend streng. Wir dürfen nur die öffentlich zugänglichen Bereiche besichtigen. Das stört uns aber überhaupt nicht, denn auch diese haben mehr als genug zu bieten. Außerdem ist es Sonntag und somit sind fast keine Menschen unterwegs. Sehr angenehm. Wir fangen im Hauptgebäude an und arbeiten uns dann Stück für Stück über das Gelände.
Die Atrien und Lobbys sind im zeitlosen Art-déco-Stil gestaltet und einfach wunderschön. Überall gibt es etwas zu entdecken. Die Wände sind mit beeindruckenden Gemälden, Reliefs und Kunstwerken verziert – nicht nur im Inneren, sondern teilweise auch an den Außenfassaden. Wir besichtigen insgesamt vier verschiedene Eingangsbereiche und jeder ist beeindruckender als der vorherige.
Unter den Gebäuden verläuft ein weit verzweigtes Tunnelsystem mit Restaurants, Cafés und einigen Geschäften. So wirkt das Rockefeller Center fast wie eine kleine Stadt für sich.
Auch die Plaza im Außenbereich ist prachtvoll gestaltet. Hier steht jedes Jahr der berühmte Rockefeller Weihnachtsbaum.
Nach der Tour geht es dann einmal ganz nach oben - Top of the Rock. Der Blick über Manhattan ist beeindruckend und zählt definitiv zu den Highlights der unsere Trips.
Das viele schauen und entdecken macht uns hungrig. Deshalb ist der nächste Stop Stardust Diner. Hier servieren die Kellner nicht nur das Essen, sondern singen auch Musical HITs. Ein absolutes Spektakel. Wir genießen das Essen, die Unterhaltung und die gesamte Stimmung im Dinner. Americanischer geht es kaum.
Von America geht es nun nach Britanien. Zumindest auf der Bühne. Wir haben Karten für Harry Potter and the cursed chilled. Das besondere: Tom Felton spielt Draco Malfoy persönlich. Ein Highlight, dass wir nicht missen wollen.
Wir waren nicht die Einzigen die das dachten, denn das Theater ist brechend voll. Wir organisieren noch schnell ein paar Snacks und sind dann froh auf unseren Plätzen aufgeräumt zu sein. Dann geht es auch schon los.
Und oh meine Güte! Was für eine schlechte Geschichte. Der jüngste Sohn von Harry Potter ist hauptprotagonist und hat seine Ersten Jahre in Hogwarts. Er kann die großen Fusstapfen seines Vaters nicht ausfüllen und ist sehr unglücklich. Aus purer verzweiflung überlegt er sich, welche Heldentat er vollbringen kann um seinem Erbe gerecht zu werden. Er befreundet sich mit Cedric Diggorys Cousine, die ihren Cousin vor dem Tod durch Voldemort retten will. Gemeinsam mit Scorpius Malfoy, der Sohn von Draco und Albus Potters bester Freund, brechen Sie in das Ministerum ein um den Zeitumkehrer zu stehlen.
Bei dem Versuch die Vergangenheit zu ändern geräte alles durcheinander, Gini, Hermine und Draco retten die Welt und am Ende wird alles gut.
Was der Story fehlt macht das Bühnenbild wieder wet. In jeder Szene ist eine Überraschung versteckt und es macht einfach Spaß dem ganzen zuzuschauen. Am Ende sind wir sehr happy mit unserer Wahl. Und Tom Felton einma live zu sehen war ein echtes Hightlight.
Da die Vorstellung bereits Nachmittags war, haben wir nun noch den ganzen Abend. Wir nutzen das gute Wetter aus und machen eine Hundson River Rundfahrt bei Sonnenuntergang. Eine absolute Empfehlung für alle die mal nach New York wollen.
Während die Sonne langsam untergeht und die Lichter der Skyline immer heller werden, genießen wir New York noch einmal aus einer ganz besonderen Perspektive – ein wunderschöner Abschluss eines ereignisreichen Tages.Read more
Sonnenuntergang bei schönem Wetter kann ja jeder
July 27 in the United States
☀️ 28 °C
Morgen Glory….nicht 😅 Der Kaffee muss noch wirken, aber immerhin ist er kostenlos. Dafür lohnt es sich früh auf zu stehen. Und mit Cookies gehts dann auch schnell mit dem auf wachen.
Nun sind wir schon fast eine Woche im Big Apple und haben noch immer nicht genug. Deshalb gibt es heute das extrem Programm. Wir machen eine 5 H walking Tour von der Wall Street bis zum Central Park. Unser Guide ist ein lustiger Typ mit einer klaren politisch Meinung, die er gern mitteilt. Im Gegenzug weiß er aber auch sehr viel über die Stadt und so fliegt der Vormittag nur so dahin.
Wir starten an der Wall Street, gehen weiter nach Chinatown, Little Italy und stehen schließlich vor dem Radhaus. Es geht weiter an der Brooklyn Bridge vorbei und zum 09/11 Memorial. Wir bewundern das Flatiron bevor wir zurück ins Herz von Manhatten zum Empire State Building fahren. Von hier nehmen wir die uns schon bekannte Route zur Central Station und dann weiter die Fives Avenue rauf.
In der Gruppe lernen wir Boggi kennen. Sie ist eine Ungarische Studentin und gerade in den USA für Work und Travel. Es ist spannend sich mit ihr über das Studentenleben zu unterhalten und die politische Lage in Ungarn.
Nach 5 H zu Fuß und jede Menge gucken, schauen, staunen und Wissen aufsaugen haben wir wieder mal Hunger. In der Nähe vom Central Park finden wir das Carnagie Diner und machen hier eine große Verschnaufpause. Es gibt Pancakes für Michi & Sandwitch für mich. Jammy!
Da wir noch etwas Zeit vor unserem Abendprogramm haben, setzten wir uns satt und erschöpft in den Hop on Hop Off Bus und fahren den Central park entlang und an der Met vorbei.
Den Abend wollen wir auf dem Edge Hochhaus verbringen. Zunächst sieht das auch nach einer guten Idee aus, doch leider ziehen Wolken auf. Es wird wohl nix mit Sonnenuntergang. Da wir aber nur noch diesen Abend haben, fahren wir trotzdem rauf. Oben ist es brechende voll, aber wir finden ein rhuiges Eck am Fenster und dürfen Zeuge eines spektakulären Naturschauspiels werden. Sonnenuntergang auf die andere Art. Die Regen-/Gewitterwolken ziehen von New Jersey über den Hundson direkt auf die Skyline zu. Wir zählen die Minuten bis der Regen an die Scheiben prasselt. Ein tolled Spektakel! Sonnenuntergang bei schönem Wetter kann ja jeder, also musste es mal was andere sein.
Wir warten den Regen ab und machen uns dann auf den Heimweg. Erneut geht ein fantastischer Tag zu ende.Read more
New York at Night 🌚🌃
July 27 in the United States
☀️ 28 °C
Nach „The Edge“ sind wir im dunkeln nach Hause gelaufen und New York bei Nacht ist schon ein besonderes Highlight. Natürlich brauchte es nach so viel Action noch eine Stärkung.
Die dunklen Seiten der Stadt 🏙️🍸
July 28 in the United States
🌧 26 °C
Neben all den wundervollen Dingen, die man in New York entdecken kann, gibt es hier auch das vermutlich grausamste Denkmal der westlichen Welt aus dem 21. Jahrhundert.
Das 9/11 Memorial und Museum. Es war sowohl mein als auch Michis erster Schultag, als die Twin Towers angegriffen wurden und einstürzten. Nichts, woran man sich gerne erinnert. Doch heute machen wir die Kiste mit diesen Erinnerungen auf und besuchen das Museum.
Fotografieren ist nur in bestimmten Bereichen erlaubt und so entstehen hier gar nicht viele Fotos. Dafür eine nicht enden wollende Gänsehaut. Das Grauen, das die Stadt New York und die Welt an diesem Tag erlebt hat, ist nicht in Worte zu fassen. Und im Museum wird wirklich alles von diesem Tag gezeigt. Ungeschönt und (fast) uneingeschränkt.
Fast vier Stunden sind wir in der Ausstellung. Während Michi starke Nerven zeigt und sich alle Exponate bis zum Schluss ansieht, wird es mir irgendwann zu viel und ich muss aus dem Museum raus. Es ist brutal ehrlich und gleichzeitig fantastisch gemacht. Ein Besuch ist definitiv empfehlenswert, wenn man starke Nerven hat.
Wir machen draußen Mittag und lassen das Gesehene Revue passieren. Eigentlich wollten wir noch auf das One World Trade Center und den Ausblick genießen. Nachdem wir aber zuerst in aller Ausführlichkeit den Einsturz zweier Hochhäuser studiert hatten, fühlten wir es beide nicht, jetzt noch auf ein Hochhaus zu fahren. Wir hätten es zuerst machen sollen. So lassen wir es aus und machen uns zu Fuß auf Richtung Uptown Manhattan.
Wir sind ganz in der Nähe von Tribeca. Das Stadtviertel der Stars. Vielleicht treffen wir ja jemanden?
Wir schlendern durch die Straßen und erleben eine ganz andere Seite von New York. Es ist hier eher wie in London oder sogar München. Ein Wohnviertel mit normalen Geschäften, Baustellen, Wohnhäusern, Cafés und Shops. Genau das Richtige, um ein bisschen die Seele baumeln zu lassen. Und ein wenig neugierig sind wir natürlich auch.
Wir finden das Townhouse, in dem angeblich Taylor Swift lebt, und ein Ghostbusters-Gebäude.
Unser Weg führt vorbei an vielen Statuen, dem Union Square und einer Uhr zum Klimawandel. Unser Ziel ist der Harry-Potter-Shop am Flat Iron. Hier holen wir uns ein gratis Butterbeer und schlendern durch die magische Welt des Zauberers.
Irgendwann haben wir alles gesehen und machen uns auf den Weg zum nächsten Food-Spot. Draußen regnet es in Strömen. Das erste Mal seit Tagen, dass es etwas kühler wird.
Es gibt Sandwiches. Verdammt gute Sandwiches. Sowas gibt es bei uns daheim nicht.
Was es bei uns auch nicht gibt, sind die Speakeasy-Bars. Sie stammen aus der Prohibitionszeit und sind auch heute noch sehr beliebt. Auch wenn sie heute nicht mehr ganz so geheim sind.
Wir schließen uns einer Tour an und entdecken an diesem Abend drei versteckte Bars, die fantastische Getränke servieren und tolle Themen haben.
In der ersten dreht sich alles um Sex. In der zweiten um den Broadway und die dritte ist klassisch im Stil der 1920er/30er-Jahre gehalten.
Für die erste Bar braucht es ein Passwort, um durch eine Stahltür in den geheimen Gang zu kommen, der uns in die Untergrundbar bringt. Diese Art von Versteck war einer der Klassiker in dieser Zeit.
Die zweite Bar ist ein Separee in einem Hotel. Da das Hotel selbst eine Hauptbar hat, ist der Speakeasy-Vibe nicht ganz so da, aber die Ausstellungsstücke vom Broadway sind fantastisch zu bewundern.
Die dritte Bar erreichen wir, indem wir durch ein Deli gehen. Auch ein absoluter Klassiker. Nur dass diese Bar hier im Deli beworben wird. Also auch nicht mehr ganz so geheim. Dafür sind der Cocktail und der Nacho-Snack einfach nur großartig.
Ein nettes Erlebnis, das einen tollen Abschluss in New York bietet.Read more




































































































































































































































