March 2018 - March 2021
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  • Day7

    Pino Grigio und Waffle all in

    March 15, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    Donnerstag, 15.03.2018

    Wir sind ja echt pflegeleicht, was das Essen angeht. Ist es mal nicht der Pancake mit Banane und Schokosoße im Puschkin, Baked Beans von Tom oder das Rührei beim Wendl, geht auch immer ein Schluck Wein auf nüchternen Magen. Ob in Marienbad, Kolberg oder eben in Pensacola.

    Und da wir keine halbleeren Flaschen mit rumkutschieren, gab es 9 am für jeden einen Schluck Pino Grigio auf den erholsamen Schlaf und den anstehenden Trip nach New Orleans!

    Gegen 11 Uhr sind wir ausgecheckt und gleich im Waffle House eingekehrt.

    Dort gab es Waffle all in mit gerösteten Pecannüssen, fett Butter, 3 Litern Ahornsirup dazu Osaft, Rührei mit Tomate und Buttertoastbrot (hier geht nix ohne Butter, das wird Oma Regina zu Hause freuen - sie sagt nämlich immer, Butter ist gesund) und Grits (Maispolenta). Wir waren kulinarisch hervorragend gerüstet für unseren anstehenden Bundesstaatentrip durch Florida, Alabama, Mississippi und Louisiana!

    Übrigens erkannte man wieder, dass wir Deutsche sind - Heidi, die Kellnerin im Waffle House, hat nämlich ‘ne Schwester in Deutschland, die einen deutschen Piloten geheiratet hat und der hat den gleichen Slang wie wir ;-)
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  • Day6

    Motelsuche in Pensacola

    March 14, 2018 in the United States ⋅ 🌙 10 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Zum Schluss unseres heutigen Tripps erreichten wir Pensacola. Pensacola ist eine Stadt und der County Seat des Escambia County im US-Bundesstaat Florida mit 53.779 Einwohnern. Sie ist die größte Siedlung der gleichnamigen Metropolregion Pensacola, hat aber nicht wirklich was zu bieten außer ein paar Motels, die wir alle anfuhren, die aber auch alle no vacancy versprachen.
    Beim siebenten Motel hatte es dann geklappt und wir hatten ein Zimmer im Qualitiy Inn. Nicht reudig, Hotelcharakter, 2 Queensize-Betten für uns 2 Queens und ein sauberes Bad. Sollte für eine Übernachtung reichen

    By the way:
    Die Dame an der Rezeption hielt uns schon für 2 Kanadierinnen, so akzentfrei ist unser Englisch mittlerweile ;-)

    Morgen erreichen wir lt Plan New Orleans!

    Nachti
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  • Day6

    Spring Break und 2 Shots in Seaside

    March 14, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Lehmi hatte mir schon viel von Seaside erzählt.
    Hier wurde The Truman Show gedreht, die Stadt entstand am Reißbrett und es gibt weder Autos noch viele Menschen hier, der Strand ist sehr breit, sehr sauber und einfach schön.

    Mit diesen Vorstellungen hat sie mich bei bestem Cabriowetter zu Klängen von Matze Reim, Jürgen Drews und der Münchner Freiheit gen Seaside chauffiert.

    Seaside empfing mich bei schönen 18 Grad Celsius und einem wolkenfreien Himmel mit Tausenden von Autos, Zehntausenden Menschen und Fahrrädern.

    Lehmi war zwar schon mal hier, aber damals war nicht Spring Break!

    Die Straßen gesäumt von Futtertrucks, die „Original German Pretzels“ anprießen, amerikanischen Fahrrädern, die nicht angeschlossen waren, und über all Teenies in knappen Bikinis und Badeshorts bei 18 Grad und Wind. Die sind anscheinend hart im nehmen hier oder waren tüchtig betrunken.

    Wir haben uns dann an die nächste Strandbar gestürzt und eine Strawberry-Margarita mit 2 Shots (Lehmi) und einen Strawberry-Daiquiri ohne Shots (Anja) auf der wunderschönen Strandterasse getrunken.

    Dann sind wir die Stadt abgelaufen, haben den älteren Seasidern beim Boule zugeschaut, an Häuser geklopft, um herauszufinden ob die Fassade aus Holz oder Plaste ist und das Post Office gefunden.

    Gegen 17 Uhr sind wir weiter nach Pensacola, unserem heutigen Tripmarker, aufgebrochen.

    Man sieht uns an der einen Gesichtshälfte an, dass es für uns heute mit dem Auto nur nach Westen ging. Die rechte ist zur linken Gesichtshälfte nämlich ganz schön blass ;-)
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  • Day6

    Please make a fox for us

    March 14, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Es war wieder soweit - wir haben es verdödelt, dass wir durch eine Zeitzone gefahren sind.

    14 Uhr (Anja)
    15 Uhr (Mustang)
    15 Uhr (Anke)

    Subway in Springfield zeigte uns dann glücklicherweise an, dass es 2 pm war und sich das iPhone selbst umgestellt hatte. Das mit dem Zeitzonengate kennen wir ja noch vom Hoover-Dam mit Arizona - Utah - Kalifornien. Da hatten wir garnicht mehr durchgeblickt.

    Das schöne Wetter - aber immer noch nur 18 Grad - auf dem Weg nach Pensacola veranlasste auch einige Springfielder dazu, ihre Boliden auszuführen. So auch Bob mit seinem tiefröhrenden Chevrolet.

    Wir haben kurz überlegt, ob wir ihn ansprechen und bitten: „Please make a fox for us!“

    Wir waren uns aber nicht ganz sicher, ob das die orthografisch richtige Übersetzung für Fuchs machen ist. Im umgangssprachlichen Englisch sind wir noch nicht so sicher...
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  • Day6

    "May they rust in peace"

    March 14, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 12 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Auf dem Weg vom Wakulla Springs State Park Richtung Panama City sind wir an einem Auto-Friedhof vorbeigekommen.

    Uns als Horrorfilm-Fans zieht sowas ja immer magisch an.

    Staunen, Fotos machen und weiter gehts!
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  • Day6

    Manatees, Gators und Renate

    March 14, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 10 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Unser Motel in Tallahassee war echt reudig, aber ein reudiges Motel auf einem Roadtrip ist immer ein Muss.

    Soweit haben wir aber gut - weil beide in Joggern und Pulli über Nacht angezogen - geschlafen und sind gegen 10 Uhr ausgecheckt. Diesmal Breakfast to Go bei Dunkin Donuts um die Ecke und einen großen Schluck Pino Grigio als Kaffeeersatz. Da wir die Tage zuvor doch etwas dünn angezogen waren, haben wir uns diesmal etwas dicker angezogen - es waren nämlich nur 54 F, was etwa 12 Grad Celsius entspricht. Wir waren also bestens prepared für unsere Tour in den Edward Ball Wakulla Springs State Park in der Nähe von Tallahassee.

    Der Edward Ball Wakulla Springs State Park beherbergt eine der weltweit größten und tiefsten Süßwasser-Quellen; die Wakulla Springs. Diese Quellen bilden auch den Ursprung des Wakulla Rivers der durch ein mit Zypressen bewachsenes Sumpfgebiet verläuft. Die Wakulla Springs waren auch Drehort für diverse Film-Klassiker wie „Tarzan“ mit Johnny Weissmüller, „Airport ’77“ und dem Gruselstreifen „Der Schrecken vom Amazonas“ (Original: „Creature from the Black Lagoon“) aus dem Jahr 1953. Das war zwar alles weit vor unserer Zeit, aber wenn einer von uns mal bei „Wer wird Millionär“ sitzt, ist sowas gut zu wissen!

    Auf dem Wakulla River, der 3 Meilen pro Stunde fließt, haben wir mit ca 30 Rentnern eine geführte Bootstour über den Fluss und die Sümpfe gemacht. Wir sahen echte Manatees, also Seekühe, und etliche Krokos. Für die betagten Amerikaner neben uns muss das echt eine Sensation gewesen sein, so wie sie ständig von der einen auf die andere Seite des Bootes gehastet sind, wenn einer schrie „There‘s a gater“. Alle, nur nicht Renate hat es interessiert. Renate haben wir die ältere, abwesend und unfreundlich blickende Dame neben uns genannt, die nie eine Miene verzogen und auch sonst nur böse drein geschaut hat. Uns war das egal - wir wollten Fotos machen und Tiere sehen, da sind wir ihr eben in die Quere gekommen.

    Obendrein, und das war echt verblüffend, haben uns unabhängig voneinander andere Rentner aus Renates Reisegruppe gefragt, wo wir her sind. Und als wir sagten, wir sind aus Leipzig, kannten das sogar 3 Leute. Wow - die waren im scheenen Leipzsch 2017 alle zum Lutherjahr bei uns.

    Highlight der Tour war die Dame neben mir, die mich fragte: „You’r out off school today?“
    Also wie eine Schülerin sehe ich ja nun nicht mehr aus. Und als ich erklärt habe, dass ich 29 bin und wir einen Roadtripp von Miamia nach New Orleans machen, fiel ihre Kinnlade fast ins Wasser. Unfassbar für die Rentner auch, wie wir beiden jungen Deutschen uns 11 Uhr vormittags für diesen State Park interessieren können und überhaupt davon wissen...

    Es war ein rundherum gelungener Vormittag und die Bootstour durch die Sümpfe wirklich sehenswert!

    Renate war dann übrigens die erste, die vom Boot wollte...
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  • Day5

    Tallahassee

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Irgendwann abends erreichten wir ziemlich knülle und mit etwas Sonnenbrand im Gesicht, Tallahassee, die Hauptstadt des Bundesstaates Florida mit 181.000 Einwohnern.

    Viel gibt es hier nicht zu sehen - es ist eine typische amerikanische Verwaltungs- und Regierungshauptstadt.

    Dafür war unsere Motel 6-Buchung viel aufregender:
    Erst standen wir vorm falschen Zimmer - dann fehlte im richtigen Zimmer die Fernbedienung und nun riecht es hier auch noch nach Gras...

    Hier gilt: Augen zu und durch - schlafen, Zähne putzen und weg hier. Schaffen wir!

    Das letzte mal Motel 6 für die Reise...

    Gute Nacht!
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  • Day5

    Ein Bild für Perry

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Ein Besuch in Perry war Pflicht. Schon allein wegen Perry ;-)

    Perry hatte schon mehr Einwohner als Cedar Key und Horseshoe Beach zusammen - nämlich 7017!

    Schnell ein Foto vom Ortseingangsschild gemacht, im Subway gehalten und die Aasgeier beim Fressen am Straßenrand beobachtet.

    Da lag irgendwas Totes.

    Anschließend weiter gen Tallahassee, der Hauptstadt des Bundesstaates Florida - Motel suchen!
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  • Day5

    Horseshoe Beach und Stelzenhäuser

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Horseshoe Beach war nicht wirklich größer als Cedar Key - 169 Einwohner. Zu sehen gab es außer das Post Office und die vielen Häuser auf Stelzen nicht viel.

    Es war weiterhin sonnig, windig und kalt. Deswegen nur schnell Fotos machen und weiter Richtung Perry!Read more

  • Day5

    Horseshoe Crabs in Cedar Key

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 11 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Das schönste an einem Roadtrip ist ja, dass man nie weiß, wo es einen am Tag hinverschlägt und was man alles so entdecken wird.

    Cedar Key war definitiv eine tolle Entdeckung auf dem Weg von New Port Richey nach Tallahassee.

    Muckelige kleine Stadt mit 702 Einwohnern, in der die Horseshoecrabs (Pfeilschwanzkrebse) ihre Eier legen.

    Das Wetter war sehr sonnig aber trotzdem sehr windig und kalt bei 61 F.

    Hier haben wir einen schönen Kaffee getrubken, Eis gegessen, uns im Souvenirladen ins W-Lan eingeloggt, um Oma Sigrid in Profen per WhatsApp-Videoanruf zum Geburtstag zu gratulieren und um tolle Fotos zu machen.

    Weiter nach Horseshoe Beach - die haben’s hier aber auch mit den Horseshoes ;-)
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