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Miami to New Orleans, 03-2018

An open-ended adventure by An Read more
  • Trip start
    March 9, 2018

    Ein Blog - kein Whatsapp, 03.03.2018

    March 3, 2018 in Germany ⋅ ☀️ -3 °C

    Lehmi und ich haben lange überlegt, wie wir euch - nach zahlreichen WhatsAppreisegruppen (Sardinien, Zypern, Gardasee, Rogowo, Kolberg, USA 2016 und und und) - so auf dem Laufenden halten, dass wir wenig Aufwand aber viel Input haben und anschließend ein schönes FotoBuch für uns beide herausspringt.

    Und da das mit WhatsAppgruppen im Urlaub immer so ‘ne Sache ist - wir haben schließlich vor lauter baden und sonnen und lachen und Margaritas trinken und Auto fahren wenig Zeit zu kommentieren - diesmal also per Link zu meinem Reiseblog!

    Have fun!
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  • Vorbereitungen, 04.03.2018

    March 4, 2018 in Germany ⋅ ⛅ -1 °C

    Südvorstadt, Leipzig, Sonntag und kalt
    ... die Vorfreude steigt, heute sind’s noch 4 Tage bis uns Tom zum Flughafen fährt ☝🏻🙂

    Anke hat den Umzug gewuppt und ich checke noch die Maut in Miami.
    Die Flugdaten kamen vorgestern per Mail - haben ja blind gebucht.

    Sind ansonsten hervorragend gewappnet:
    Große Koffer mit wenig Inhalt - ist ja schließlich warm und wir kaufen ein.

    Das mit der Bose-Box entscheiden wir kurzfristig.
    iTunes habe ich upgedatet - Musik macht sich bei ´nem Mustang-Cabrio einfach hervorragend.

    Geld (35 $ reichen anfangs für den Taxifahrer) haben wir heute auch aufm Bahnhof getauscht und rückzu Tom (und ja - wir standen 30 Minuten für Dich und 2 Flaschen in der Schlange) noch Bier mitgebracht. Doof, wenn man keinen Späti mehr um die Ecke hat ;-)

    Heute Abend noch schnell Zwischen-Koffer-Packen für München vom 05.-06.03.2018 ⚽️

    PS: Die nächste Reise mit dem Camper geht nicht nach Pripyat (Geisterstadt in der Ukraine) sondern nach Beelitz Heilstätten - der Film war mega.

    PS 2: Ich hab die letzten beiden Tage endlich häkeln gelernt - kann jetzt schon Luftmaschen Deluxe! Sini sei Dank!
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  • Schnee adé - welcome sun

    March 7, 2018 in Germany ⋅ 🌫 0 °C

    7 Uhr - immer noch nicht meine Zeit trotz etlicher Meetings und Veranstaltungen die letzten Tage.

    Aber kein Trübsal - heute nochmal ins Büro mit Tommy in die Tasten hauen, danach zur Family verabschieden, anschließend zu meinen zuckerzuckerzuckersüßen Lieblingskinds und schließlich Kofferpacken für Profis 2.0. ehe ich mich abends bei Stukais einniste, damit wir morgen zeitig (7 Uhr ist bei mir sehr zeitig) starten können.

    Soeben habe ich uns eingecheckt. Aber auch das - wie der Sardinienrückflug uns gelehrt hat - ist noch kein Freifahrtsschein für Sitzplätze nebeneinander (dort wurden wir - weil der Flieger so leer war - auseinandergesetzt und das nicht, wegen der Gewichsverteilung (meine ernsthafte Frage an die Stewardess) sondern um die Notausgänge zu besetzen. Haha - Lehmi und ich an den Notausgängen also! Die eine schläft, die andere ist die erste aus dem Flieger))

    Was noch zu klären ist, Lehmannski, wer von uns was einpackt - Gewicht sparen und so!

    Wollte heute morgen ein letztes Mal aus meinem Fenster auf das Rathaus, das WestInn, das Bundesverwaltungsgericht und den Weisheitszahn schauen. Aber nitschewo - alles weiß.
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  • Apparillos und Panzertape

    March 8, 2018 in the United States ⋅ 🌙 19 °C

    Donnerstag, 08.03.2018
    Frauentag, Abflugtag, unser Tag!!!

    Das Taxi war für 6.45 Uhr geordert.

    Jedenfalls stand das Taxi mit Jacky pünktlich in der August-Bebel-Straße. Und stand. 6.55 Uhr hatte ich es dann geschafft, meine beiden Koffer (16.6 kg und 0kg) aus dem 5. Stock runterzutragen. Meine Frage, ob sie (Lehmi) schon da ist oder schon drin sitzt, beantwortete er mit: „Ihr Weiber macht mich fertig!“
    Koffer eingeladen, mein Auto noch umgeparkt, in der Zwischenzeit Lehmi angefunkt, wo sie denn steckt. Alles halb so wild. Kommunikationsprobleme gehören bei uns halt manchmal dazu.

    Wenigstens war das Taxi nun warm und wir haben Lehmchen eingesackt. Am Flughafen
    Koffer abgegeben und ab zum Frühstück. Als Jacky später noch dazu kam, musste erstmal mein Handgepäck weichen...

    Jacky: „Sage mal - was hast Du denn im Koffer?“
    Ich: „Nix!“
    Jacky: „Wie nix?“
    Ich: „Na der ist leer.“
    Jacky: „Wie? Der ist leer?“
    Ich: „Wenn wir Übergepäck haben. Weil Lehmi immer Übergepäck hat und ich einkaufe.“
    Jacky: „Du machst mich fertig!“ und nach 10 Sekunden nachdenken: „Aber macht Sinn!“

    Im großen Koffer haben wir jedenfalls alles notwendige. Von Oma Lenchen‘s Steckhalma aus DDR-Zeiten über den Gameboy mit Tetris bis hin zum allerwichtigsten: dem "Apparillo“. Apparillo ist Lehmis Wortschöpfung für eine Verteilersteckdose (wir haben nur einen Adapter).

    Einziger Wermutstropfen: Es gibt kein Kolberg-Revival. Lehmi hat den Baywatch-Badeanzug vergessen.

    Zwischenlandung in München.
    Anschlussflug nach Miami nicht verpasst.

    Uns erwarteten 10h Flug.
    Das erste, was Anke bemerkte, als sie unsere Sitznachbarn im Flieger bemerkte, war deren osteuropäischer Einschlag. Natürlich hat sie wieder Rückschlüsse auf ihr slawisches Erscheinungsbild gezogen. Der Flug jedenfalls war gut, das Essen auch und der Rotwein hat geschmeckt. Das Highlight war aber nicht etwa der Alkohol sondern das Entertainmentprogramm: eine Doku über RB Leipzig!!! Und darin zu sehen mein YANNICK! Klein und witzig ist die Welt eben <3

    Darauf gleich noch einen Weißwein!!!

    Gelandet um 16.30 Uhr Ortszeit Miami, Auto abgeholt (unser Mustang stand noch nicht zur Verfügung, sodass wir einen Infiniti bekommen haben) Auch gut.

    Danach gleich schnurstracks rein nach Miami, Miami Beach und über den Ocean Drive! Anschließend ewig lang nach einem Motel gesucht. Fündig geworden im Days Inn. Der „Concierge“ war gleich not amused wegen uns - ja, wie waren mit unserem
    Infiniti den One Way in falscher Richtung reingefahren und haben uns kurz auf den Behindertenparkplatz gestellt, um das Zimmer zu buchen. Halb so schlimm also. Koffer aus dem Auto geladen und losgelaufen. Auf einmal Geschrei vom „Concierge“ - wir Anjas einen Handtaschenkoffeer vergessen. Und da wir eh schon durch und mega übermüdet waren, hat uns das auch nicht interessiert, denn er hatte schon angepackt und brachte uns den Koffer eh schon wild gestikulierend hinterher.

    Als wir das Zimmer aufschlossen, hatte die Klimaanlage schon mächtig Gas gegeben und auf gefühlte - 10 Grad runtergekühlt. Nach Beschwerde bei der Rezeption kam ein netter Handwerker vorbei und klebte - amerikalike unkonventionell - die Klimaanlage mit Panzertape zu.

    Darauf haben wir uns jeder ein Bier gegönnt und angestoßen. Highlight an der Tanke: Wir haben einer jungen Russin, die keinen Ausweis mithatte, Zigaretten gekauft.

    Tag zu Ende!
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  • Kassler in Downtown Miami

    March 9, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Freitag, 09.03.2018

    Der erste richtige Tag startete früh - sehr früh.
    3 Uhr bei Anja, 4.30 Uhr bei Anke - der Jetlag hat uns noch im Griff. Anke war mitten in der Nacht putzmunter, weil unsere Nachbarn im Motel nebenan Eier gebraten und sehr laut gequatscht haben.

    Aber was soll’s, da haben wir eben schon 8.30 Uhr ausgeheckt und viel vom Tag.

    Gestartet mit Zähneputzen am Miami Beach (wer kann das schon von sich behaupten) und einem ordentlichen USA-Beginner-Frühstück (Pancakes und Eiweißrührei mit Spinat sowie 3 Litern Kaffee) bei Dennys, ehe uns im Supermarkt das erste Schnäppchen gleich am Eingang ins Auge sprang: Buy 1, get 1 free - 9.30 Uhr ist ne gute Zeit, um 2 Flaschen Weißwein zu shoppen.

    Anschließend sind wir mit unserem Infiniti zurück zum RCC (Rental Car Center), um unser Auto in unseren gebuchten Convertible zu tauschen. Gesagt, getan - wir fahren seitdem einen schwarzen Ford Mustang als Cabrio!

    Von dort nach Little Havanna, einem multikulturell kubanischem Stadtteil Miamis.

    In Little Havana hat es uns sehr gut gefallen. Wir haben gelernt, dass Domino der Nationalsport in Kuba ist und haben die alten Herren beim Zocken im Domino Park beobachtet - voll konzentriert und verbissen haben sie gespielt. Anschließend haben wir kubanischen Kaffee getrunken und gekauft, Zigarren aus der Manufaktur geshoppt und zum Mittag eine Margarita (Anke) und O-Saft (Anja) gegessen. Anke war dann auch erstmal satt und außer Gefecht 😅

    Nach dem Ausflug ins multikulturelle Miami weiter Richtung Bayside Marketplace nach Downtown Miami, einer netten Shoppingmall am Yachthafen. Wir haben das Hard-Rock-Café besucht, welches definitiv schöner ist, als das auf dem Hollywood Blvd in Los Angeles (USA 2016). Beim Verlassen des Cafés haben wir 2 originale Männer aus Kassel getroffen. Und da wir ja erst in Kassel (auf dem Weg nach Mönchengladbach haben wir dort gehalten) waren und uns fragten, ob die Einwohner Kassels Kassler oder Kasselaner heißen, konnten wir gleich den Experten himself fragen:

    Kassler: ein dazugezogener
    Kasselaner: ein in Kassel geborener
    Kasseläner: ein in Kassel geborener, dessen Eltern schon Kasselaner waren

    Nach Kassel-Wiki Unterwäsche shoppen und damit ab in die Fotobox, welche gleich um die Ecke von Victoria’s Secret lag - wir haben manchmal echt schräge Ideen.

    Anschließend sind wir mit unserem Mustang und dem Philipp-Poisel-Supermix in den Sonnenuntergang zum Venetian Pool gefahren. Die Anlage des Venetian Pool hat mit einem herkömmlichen Freibad nichts zu tun. Der Venetian Pool in Miami zählt zu den besten, schönsten und größten Swimmingpool-Anlagen der gesamten Vereinigten Staaten von Amerika.

    Danach ins Motel 6 nach Fort Lauderdale, noch einen Weißwein auf den Tag, Koffer aufräumen und schlafen!
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  • Die Wade macht Parade!

    March 10, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Samstag, 10.03.2018

    Ein schöner Tag auf Reise in den USA (vorweg gegriffen: es war ein unvergesslich schöner Tag) beginnt immer mit einem Motel-Kaffee, Sonne, dem Philipp-Poisel-Mix aus der Bose und Gekicher auf dem Balkon. Da kann der Kaffee noch so dünn sein, er schmeckt trotzdem.

    Wir brachen 8.30 Uhr auf in Richtung unseres Lieblingsdiners. Samstags sind irgendwie immer alle im Dennys - Parkplätze gab es nicht viele, dafür aber einen, wo nur noch der Daumen zwischen unseren Mustang und der Bordsteinkante gepasst hat.

    Auf unseren Tellern lag diesmal Eiweißomelett mit Pilzen, Spinat, Tomate und Käse, Veggie-Bratkartoffel-Dings, Obst und für jeden zwei Kaffee.

    Und damit Oma weiß, dass ich immer gut esse, habe ich die Chance mit dem Wifi genutzt und fix nach Profen videotelefoniert.

    Vollgefuttert und gut gelaunt weiter Richtung Triple A (sowas wie der ADAC), weil wir noch Stadtkarten brauchten. Nach 40 minütiger Fahrt dorthin stellten wir fest, dass der Laden samstags zu hat. Egal.

    Weiter Richtung Nationalpark Everglades. Die Everglades sind ein riiiiiiiiiiesiges Mangroven-Sumpf-Alles-Feuchtgebiet im Süden Floridas. Hier leben über 1 Mio Krokodile und Alligatoren (weltweit der einzige Ort, wo beide Krokoarten miteinanderleben, wobei die Krokodile die Jungen der Alligatoren futtern), 6 Schlangenarten, wovon 4 ultragiftig sind, Pumas, Panther, zig Greifvögelarten und Schildkröten. Also genau richtig für uns - gefährlich ist immer gut. Auf der Straße herrscht Panther Crossing - also Augen auf, falls ein Panther vor den Mustang hüpft!

    Nach etlichen Kilometern auf der Junction 41, bekannt als Tamiami-Trail (Verbindungsstraße von Tampa-Miami), Richtung Naples erreichten wir den ersten Hot Spot: das kleinste Postamt der USA. Und wie es sich als liebe Tochter gehört, habe ich meiner Mutti wie versprochen eine Karte von dort geschrieben und abgeschickt. Check!

    Als nächsten Hotspot „suchten“ wir Coopertown. Coopertown muss man suchen, Coopertown hat nämlich nur 8 Einwohner. Gesagt, getan und ein Erinnerungsfoto am Ortseingang samt Angabe der Population gemacht.

    Als Highlight unseres Everglades-Ausflug machten wir noch eine Airboot-Tour durch die Sümpfe und Mangrovenwälder vorbei an Krokos, Alligatoren und anderen Tieren. Die Karten hatte Anja schon vorab über Groupon organisiert, sodass wir für uns beide statt 60 $ nur 40 $ bezahlt haben. Die gesparten 20 $ haben wir später im Bayside Market versoffen ;-)

    Die Airboot-Tour war laut und windig aber beeindruckend. Wasser, Gras, Bäume und das unendlich weit.

    Schließlich haben wir die Everglades wieder verlassen und sind weiter Richtung Miamis Downtown. Diesmal gab’s Pur auf die Ohren.

    In Miami Downtown wieder zum Bayside Marketplace. Dort für jeden einen Humpen Weißwein, Kingprawns und Krabbencocktail. Von dem Humpen waren wir zwar halbbesoffen, aber immerhin hatten viel Fantasie, um unsere Ansichtskarten zu schreiben!

    6.30 pm standen wir dann vor den Toren der American Airlines Arena, der Heimstätte von Miami Heat, die 19.600 Zuschauer fasst. Lehmis Befürchtungen, ihre Handtasche nicht mit reinzubekommen, wurden nicht bestätigt. Die ließ sich nämlich wie eine Clutch zusammenfalten und nachdem am Securitycheck - genauso wie am Flughafen - keine Bomben und Bengalos bei uns aufgespürt wurden, waren wir drin:

    NBA, Eastern Conference, Miami Heat vs. Washington Wizzards!

    In der Arena: Rolltreppen, die die Zuschauer zu den upper Levels transportieren. Amerikaner und Treppensteigen sind nämlich zwei nichtkompatible Dinge.

    Zu essen und zu trinken gab es alles, was der amerikanische Gourmet begehrt. Vor dem Anwurf wurde die Hymne geträllert und dann ging es los! Wow - wirklich beeindruckend! Jeder dritte Zuschauer hatte ein Shirt von Dwyane (ausgesprochen Dwäin) Wade an und um uns herum haben alle nur gegessen!
    Aber Wayne interessierts, ob es jetzt 2000 oder 4000 kcal waren? Bei uns gab es Nachos (mit doppelt Käse) und M&Ms! Nebenbei erwähnt: Wade hat gut performt und geskillt!

    Miami gewann 129:102. Auf ewig ist so eine amerikanische Sportveranstaltung aber nix für uns - das Spiel an sich ging vor lauter Highlights und Ansagen und Musik völlig unter. But that‘s America!

    Zu guter Letzt shoppte ich noch einen Aufkleber für meine Vespi und zurück ging es zum Auto. Dach runter und rein in die Nacht durch Downtown zum Motel 6.

    Knülle vom Tag haben wir uns hingelegt und sind sofort eingepennt.
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  • www.Mustang-Betriebsanleitung.de

    March 11, 2018 in the United States ⋅ 🌙 22 °C

    Sonntag, 11.03.2018

    Aufstehen, Duschen, Balkon, Sonne, Motel Kaffee!

    8.30 Uhr zu Dennys in die Stirling Road (2541 N. 29th Avenue) zum Frühstück und WLAN nutzen.
    Danach Tanken und anschließend den Tamiami-Trail weiter Richtung Westen. Also erst die Junction 41 langcruisen und dann auf die Interstate 75 wechseln. Auf der I75 kurz an einer Raststätte anhalten, toilettieren und fix ein Bild mit unseren Jelly Belly Sonnenblenden (vom Campusfest 2016) aufnehmen, um weiter Richtung Naples zu fahren.

    Das anschließende Fortschreiten des Tages hat mich echt voll umgehauen - keines Wegs wegen des tollen Wetters oder des guten Essens oder der schönen Strände.

    Nein - Der Mustang-Schlüssel war weg und die Karre sprang in Naples (englisch für Neapel) auf einmal nicht mehr an.

    So schön das Wetter und der Parkplatz unter der Palme direkt zum Strandübergang ins Rentnerpradies an den Golf von Mexiko auch waren - wir kamen nicht vom Fleck und das Auto samt Dach gingen nicht mehr zu. Keyless Start und so! Anzeige im Display: no key found.

    Der Tag war also geprägt durch die Seiten 184-185 des Drivers Manual. Dort steht nämlich, wie man das Verdeck manuell schließen kann. Die Regenwolke kam nah und wir mussten improvisieren. Seite 184-185. Und beim manuellen Hochklappen siehe da, der Schlüssel! In den Falten des Verdecks. Also den Vermieter und den Techniker angerufen und Entwarnung gegeben. ALLE waren erleichtert. Darauf haben wir die halbe Flasche Wein geleert, um anschließend im Regen unter dem Dach der schicken Strandbar einen Strawberry Daiquiri auf ex zu trinken! Wir waren heillos erleichtert.

    Die Wartezeit während des Schlüssel-Gates verkürzte Anja übrigens mit extrem geilen Chicken Wings und Riesengarnelen!

    Jetzt sind wir in Ft. Myers und echt groggi von der Aufregung! Viele Bilder gibts heute also nicht - dafür haben wir umso mehr gelernt.

    Abends vorm Motel haben wir einen Routenplaner für die nächsten Tage bis nach New Orleans geschmiedet - vielleicht schaffen wir es nach St. Petersburg ins Dali-Museum - der Surrealist, den sie erst im vergangenen Sommer exhuminiert haben und von dem das Bild „Die weichen Uhren“ stammt.

    Wir sind gespannt!!!
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  • Kartenlesen für Profis

    March 12, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Montag, 12.03.2018

    Wir waren diesmal nich im Denny‘s futtern, sondern im Perkins. Dort gab es auf der Karte nicht unbedingt was mit weniger als 2000 kcal, dafür aber einen stärkeren Kaffee und leckere Eiergerichte mit Sauce Hollondaise. Zur Feier des Tages haben wir einem äußerst betagten Kriegsveteranen die Türen aufgehalten. Mensch, der hat sich gefreut.

    PS: Anja ist jetzt schon so gewieft und dreht die Karten beim Lesen nicht mehr ;-)
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  • Galacidalacidesoxiribunucleicacid

    March 12, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Montag, 12.03.2018

    Galacidalacidesoxiribunucleicacid ist keine wahllose Aneinanderreihung von Konsonanten nach 8 Wein.

    Nein, es ist Kunst.

    Wir waren heute nämlich im Dalí-Museum in St. Petersburg - und nein, wir haben uns nicht verfahren und es gab auch keine Zwiebeltürme um uns rum!

    Über Dalí und seine surrealistischen Werke habe ich schon viel zu Abi-Zeiten am guten alten GSG in Zeitz gehört und gelesen. Es fasziniert mich, in seinen Bilder die Logik links liegen zu lassen und einfach was reinzuinterpretieren.

    Lehmchen kannte den Künstler zwar nicht, aber sie googlet voll geflasht nach Fliegen, seiner Amme, Gala (seiner Muse) und fand die Ausstellung wirklich schön. Sie wusste aber auch nicht, was sie erwartet.

    Highlight übrigens:

    Wir sind zum Studentenrabatt von 17 statt 24 $ reingekommen.
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  • Kilometerschrubberrinski

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 9 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Heute haben wir lange geschlafen - bis 8 Uhr.

    Der Motorradfahrer mit seiner Harley, der um 6.15 Uhr voll laut vor unserem Motel losgeknattert ist, konnte uns mal ;-)

    Der blaue Himmel, der Morgenkaffee, der Philipp-Poisel-Mix alles war perfekt. Es war nur sehr frisch ;-)

    Sind gegen 9.30 Uhr ausgeheckt und aufgebrochen gen Frühstück zum nächsten Dennys.

    Heute erwartete uns nicht viel, außer Kilometer schrubben.

    Ein kleiner Anfall von Dödeilgkeit direkt an der Tankstelle nach dem Frühstück.

    In den USA ist es so, dass man in der Tankstelle für die Tanksäule vor dem Tanken bezahlen muss. Das habe ich ja auch gemacht, nur leider haben wir nicht an der Tanksäule gestanden, für die ich 30 $ bezahlt hatte. Aber alles halb so schlimm - die Tanksäule, für sie wir bezahlt hatten, war glücklicherweise noch frei. Also sind wir an diese rangefahren. Doch dort Fauxpas Nummer 2: Lehmchen setzt den Diesalzapfhahn an. Konnte sie noch rechtzeitig aufmerksam machen, bitte Benzin zu tanken ;-)

    Glück gehabt :-)
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  • Horseshoe Crabs in Cedar Key

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 11 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Das schönste an einem Roadtrip ist ja, dass man nie weiß, wo es einen am Tag hinverschlägt und was man alles so entdecken wird.

    Cedar Key war definitiv eine tolle Entdeckung auf dem Weg von New Port Richey nach Tallahassee.

    Muckelige kleine Stadt mit 702 Einwohnern, in der die Horseshoecrabs (Pfeilschwanzkrebse) ihre Eier legen.

    Das Wetter war sehr sonnig aber trotzdem sehr windig und kalt bei 61 F.

    Hier haben wir einen schönen Kaffee getrubken, Eis gegessen, uns im Souvenirladen ins W-Lan eingeloggt, um Oma Sigrid in Profen per WhatsApp-Videoanruf zum Geburtstag zu gratulieren und um tolle Fotos zu machen.

    Weiter nach Horseshoe Beach - die haben’s hier aber auch mit den Horseshoes ;-)
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  • Ein Bild für Perry

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Ein Besuch in Perry war Pflicht. Schon allein wegen Perry ;-)

    Perry hatte schon mehr Einwohner als Cedar Key und Horseshoe Beach zusammen - nämlich 7017!

    Schnell ein Foto vom Ortseingangsschild gemacht, im Subway gehalten und die Aasgeier beim Fressen am Straßenrand beobachtet.

    Da lag irgendwas Totes.

    Anschließend weiter gen Tallahassee, der Hauptstadt des Bundesstaates Florida - Motel suchen!
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  • Tallahassee

    March 13, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Dienstag, 13.03.2018

    Irgendwann abends erreichten wir ziemlich knülle und mit etwas Sonnenbrand im Gesicht, Tallahassee, die Hauptstadt des Bundesstaates Florida mit 181.000 Einwohnern.

    Viel gibt es hier nicht zu sehen - es ist eine typische amerikanische Verwaltungs- und Regierungshauptstadt.

    Dafür war unsere Motel 6-Buchung viel aufregender:
    Erst standen wir vorm falschen Zimmer - dann fehlte im richtigen Zimmer die Fernbedienung und nun riecht es hier auch noch nach Gras...

    Hier gilt: Augen zu und durch - schlafen, Zähne putzen und weg hier. Schaffen wir!

    Das letzte mal Motel 6 für die Reise...

    Gute Nacht!
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  • Manatees, Gators und Renate

    March 14, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 10 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Unser Motel in Tallahassee war echt reudig, aber ein reudiges Motel auf einem Roadtrip ist immer ein Muss.

    Soweit haben wir aber gut - weil beide in Joggern und Pulli über Nacht angezogen - geschlafen und sind gegen 10 Uhr ausgecheckt. Diesmal Breakfast to Go bei Dunkin Donuts um die Ecke und einen großen Schluck Pino Grigio als Kaffeeersatz. Da wir die Tage zuvor doch etwas dünn angezogen waren, haben wir uns diesmal etwas dicker angezogen - es waren nämlich nur 54 F, was etwa 12 Grad Celsius entspricht. Wir waren also bestens prepared für unsere Tour in den Edward Ball Wakulla Springs State Park in der Nähe von Tallahassee.

    Der Edward Ball Wakulla Springs State Park beherbergt eine der weltweit größten und tiefsten Süßwasser-Quellen; die Wakulla Springs. Diese Quellen bilden auch den Ursprung des Wakulla Rivers der durch ein mit Zypressen bewachsenes Sumpfgebiet verläuft. Die Wakulla Springs waren auch Drehort für diverse Film-Klassiker wie „Tarzan“ mit Johnny Weissmüller, „Airport ’77“ und dem Gruselstreifen „Der Schrecken vom Amazonas“ (Original: „Creature from the Black Lagoon“) aus dem Jahr 1953. Das war zwar alles weit vor unserer Zeit, aber wenn einer von uns mal bei „Wer wird Millionär“ sitzt, ist sowas gut zu wissen!

    Auf dem Wakulla River, der 3 Meilen pro Stunde fließt, haben wir mit ca 30 Rentnern eine geführte Bootstour über den Fluss und die Sümpfe gemacht. Wir sahen echte Manatees, also Seekühe, und etliche Krokos. Für die betagten Amerikaner neben uns muss das echt eine Sensation gewesen sein, so wie sie ständig von der einen auf die andere Seite des Bootes gehastet sind, wenn einer schrie „There‘s a gater“. Alle, nur nicht Renate hat es interessiert. Renate haben wir die ältere, abwesend und unfreundlich blickende Dame neben uns genannt, die nie eine Miene verzogen und auch sonst nur böse drein geschaut hat. Uns war das egal - wir wollten Fotos machen und Tiere sehen, da sind wir ihr eben in die Quere gekommen.

    Obendrein, und das war echt verblüffend, haben uns unabhängig voneinander andere Rentner aus Renates Reisegruppe gefragt, wo wir her sind. Und als wir sagten, wir sind aus Leipzig, kannten das sogar 3 Leute. Wow - die waren im scheenen Leipzsch 2017 alle zum Lutherjahr bei uns.

    Highlight der Tour war die Dame neben mir, die mich fragte: „You’r out off school today?“
    Also wie eine Schülerin sehe ich ja nun nicht mehr aus. Und als ich erklärt habe, dass ich 29 bin und wir einen Roadtripp von Miamia nach New Orleans machen, fiel ihre Kinnlade fast ins Wasser. Unfassbar für die Rentner auch, wie wir beiden jungen Deutschen uns 11 Uhr vormittags für diesen State Park interessieren können und überhaupt davon wissen...

    Es war ein rundherum gelungener Vormittag und die Bootstour durch die Sümpfe wirklich sehenswert!

    Renate war dann übrigens die erste, die vom Boot wollte...
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  • Please make a fox for us

    March 14, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Es war wieder soweit - wir haben es verdödelt, dass wir durch eine Zeitzone gefahren sind.

    14 Uhr (Anja)
    15 Uhr (Mustang)
    15 Uhr (Anke)

    Subway in Springfield zeigte uns dann glücklicherweise an, dass es 2 pm war und sich das iPhone selbst umgestellt hatte. Das mit dem Zeitzonengate kennen wir ja noch vom Hoover-Dam mit Arizona - Utah - Kalifornien. Da hatten wir garnicht mehr durchgeblickt.

    Das schöne Wetter - aber immer noch nur 18 Grad - auf dem Weg nach Pensacola veranlasste auch einige Springfielder dazu, ihre Boliden auszuführen. So auch Bob mit seinem tiefröhrenden Chevrolet.

    Wir haben kurz überlegt, ob wir ihn ansprechen und bitten: „Please make a fox for us!“

    Wir waren uns aber nicht ganz sicher, ob das die orthografisch richtige Übersetzung für Fuchs machen ist. Im umgangssprachlichen Englisch sind wir noch nicht so sicher...
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  • Spring Break und 2 Shots in Seaside

    March 14, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Lehmi hatte mir schon viel von Seaside erzählt.
    Hier wurde The Truman Show gedreht, die Stadt entstand am Reißbrett und es gibt weder Autos noch viele Menschen hier, der Strand ist sehr breit, sehr sauber und einfach schön.

    Mit diesen Vorstellungen hat sie mich bei bestem Cabriowetter zu Klängen von Matze Reim, Jürgen Drews und der Münchner Freiheit gen Seaside chauffiert.

    Seaside empfing mich bei schönen 18 Grad Celsius und einem wolkenfreien Himmel mit Tausenden von Autos, Zehntausenden Menschen und Fahrrädern.

    Lehmi war zwar schon mal hier, aber damals war nicht Spring Break!

    Die Straßen gesäumt von Futtertrucks, die „Original German Pretzels“ anprießen, amerikanischen Fahrrädern, die nicht angeschlossen waren, und über all Teenies in knappen Bikinis und Badeshorts bei 18 Grad und Wind. Die sind anscheinend hart im nehmen hier oder waren tüchtig betrunken.

    Wir haben uns dann an die nächste Strandbar gestürzt und eine Strawberry-Margarita mit 2 Shots (Lehmi) und einen Strawberry-Daiquiri ohne Shots (Anja) auf der wunderschönen Strandterasse getrunken.

    Dann sind wir die Stadt abgelaufen, haben den älteren Seasidern beim Boule zugeschaut, an Häuser geklopft, um herauszufinden ob die Fassade aus Holz oder Plaste ist und das Post Office gefunden.

    Gegen 17 Uhr sind wir weiter nach Pensacola, unserem heutigen Tripmarker, aufgebrochen.

    Man sieht uns an der einen Gesichtshälfte an, dass es für uns heute mit dem Auto nur nach Westen ging. Die rechte ist zur linken Gesichtshälfte nämlich ganz schön blass ;-)
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  • Motelsuche in Pensacola

    March 14, 2018 in the United States ⋅ 🌙 10 °C

    Mittwoch, 14.03.2018

    Zum Schluss unseres heutigen Tripps erreichten wir Pensacola. Pensacola ist eine Stadt und der County Seat des Escambia County im US-Bundesstaat Florida mit 53.779 Einwohnern. Sie ist die größte Siedlung der gleichnamigen Metropolregion Pensacola, hat aber nicht wirklich was zu bieten außer ein paar Motels, die wir alle anfuhren, die aber auch alle no vacancy versprachen.
    Beim siebenten Motel hatte es dann geklappt und wir hatten ein Zimmer im Qualitiy Inn. Nicht reudig, Hotelcharakter, 2 Queensize-Betten für uns 2 Queens und ein sauberes Bad. Sollte für eine Übernachtung reichen

    By the way:
    Die Dame an der Rezeption hielt uns schon für 2 Kanadierinnen, so akzentfrei ist unser Englisch mittlerweile ;-)

    Morgen erreichen wir lt Plan New Orleans!

    Nachti
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