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Zentralamerika 2025/26

An open-ended adventure by Annundjoachim Read more
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    🇺🇸 Morgan's Point, Vereinigte Staaten vo…

    La Porte, Tag 2

    Yesterday in the United States ⋅ ☁️ 8 °C

    Gestern Abend kam aus dem Nord-Westen eine Kaltfront. Von 24 Grad gestern Mittag auf 3 Grad die Nacht und heute nur 8 Grad. Übermorgen sollen es schon wieder 21 Grad werden.

    Diese Temperatur Schwankungen sind hier nicht selten. Auch schon mal mit einem Hurrikan.
    Wir hatten Glück, das Gewitter Zentrum war weiter nördlich.

    Den Tag verbringen wir mit Wäsche waschen, Fotos sichern und ausruhen. Zum Abend gehen wir gemeinsam in ein Seafood Restaurant am San Jacinto River. Draußen ziehen die großen Schiffe vorbei und wir genießen drinnen die super leckeren Scrimps.
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  • La Porte

    Yesterday in the United States ⋅ 🌬 8 °C

    Nun sind wir in einem Vorort von Houston und besuchen Amy‘s Eltern und ihre Schwester.
    Amy hatten wir in Pinnacles NP kennengelernt und seit dem 4x an unterschiedlichen Orten wiedergesehen. Nun sind wir von Ihren Eltern eingeladen worden und dürfen auf Ihrem Grundstück übernachten.

    Amy arbeitet zur Zeit in Kanada und kann leider nicht hier sein. So schicken wir Ihr Bilder von einen wunderschönen Abend mit Ihren Eltern und ihrer Schwester.
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  • Brazos Bend State Park, Teil 3

    March 15 in the United States ⋅ ☁️ 23 °C

    ! Achtung: Bilder sind nichts für zarte Seelen !

    Nach einer super ruhigen Nacht müssen wir bis 12:00 Uhr unseren Platz räumen. Also fahren wir mit dem Womo zu einem anderen Parkplatz, von wo wir noch einen Trail laufen.

    Dieser wir als der beste Trail um Alligatoren zu sehen beworben.

    Und … sie sollen recht behalten.

    Zuerst schleicht uns noch eine kleine Schlage über den Weg bevor wir ein Alligator nach dem nächsten sehen. Teilweise nur ein paar Meter entfernt.

    Etwas weiter weg hat ein Alligator eine Schildkröte im Maul. Wir schauen noch ganz fasziniert, da sehen wir direkt vor uns einen zweiten Alligator mit einer Schildkröte am Kämpfen. Mehrfach versucht er die Schildkröte zu „knacken“ , ein ungleicher Kampf, aber der Alligator schafft es nicht und lässt dann von der Schildkröte ab.

    So was live, nur aus ein paar Meter Entfernung, zu sehen ist unglaublich.

    Das hat sich ja nochmal gelohnt.

    Brazos Bend State Park: absolut Empfehlenswert
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  • Brazos Bend State Park, Teil 1

    March 14 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Ein letzter schöner Sonnenaufgang, dann verabschieden wir uns vom Golf von Mexico.

    Unser Plan ist über Dallas und St.Louis zu den Großen Seen nach Michigan zu fahren. Unser heutiges Ziel ist kleinen State Park. Wir sind natürlich leichtsinniger Weise dort einfach hingefahren, um dann am Eingang von einem Ranger zu erfahren: Ausgebucht.

    Doof, und nun? Wir halten am Visitor Center und checken unsere Möglichkeiten. In der unmittelbaren Umgebung gibt es nicht viel. Hier gibt es noch einen Overflow Campground. Vielleicht geht da was. Also ins Visitor Center und nachgefragt. Die Junge Rangerin schaut nochmal in den Computer und siehe da, es hat jemand abgesagt. Den Platz nehmen wir ungesehen, super gut.

    Der Platz ist eigentlich für Zelte mit einem kleinen Raum, aber ist für uns genau Richtig.

    Im Brazos Bend State Park sind 300 Arten von Vögeln zu sehen, aber das Highlight sind die Amerikanischen Alligatoren.

    Zum Nachmittag laufen wir den Elm Lake Loop Trail.
    Wunderschön angelegt und sehr gut zu laufen.

    Unsere Tierausbeute kann sich heute sehen lassen, das hatten wir garnicht erwartet.
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  • Magnolia Beach

    March 13 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    In Corpus Cristi gibt es eine deutsche Bäckerei. Sie heißt JB German Backery. Das JB steht dabei für Jürgen und Brigitte. Wir kaufen ein Brot, ein paar Teilchen und reden noch kurz mit Brigitte. Sie versuchen gerade die Bäckerei zu verkaufen und dann nach Deutschland zurückkehren.

    Wir wünschen Ihnen alles Gute und fahren auf die vorgelagerte Mustang Island und dann nach Port Aranses. Die Insel ist zum Glück nicht so zugebaut mit Hotelanlagen, dafür gibt es viele Resorts und große RV-Parks. Leider sieht man das Meer von der Straße nicht. In Port Aranses geht es mit der Fähre zurück zum Festland. Fünf Fähren sind gleichzeitig im Betrieb. Die Überfahrt dauert 10 min und kostet nichts.

    Es gibt einige Lagunen in Richtung Houston, wo man für 14 Tage am Strand frei stehen kann. Wir suchen uns den Magnolia Beach aus. Hier stehen etliche Snowbirds, die aber reichlich Abstand voneinander halten. Ansonsten grüßt man sich und hält ein kleines Schwätzchen, alles sehr entspannt.

    Ann wollte eigentlich noch ins Wasser, aber beim Spaziergang am Strand haben zwei Jungs einen kleinen Bullshark am Hacken gehabt. So ist schwimmen vielleicht nicht die beste Idee.

    Später sprechen uns Julie und ihr Mann aus Wisconsin an. Sie fragen uns über unsere Verschiffung und unser Wohnmobil aus. Sie würden gerne Europa bereisen. Nachdem wir unser Wohnmobil gezeigt haben, schauen wir Ihres an. Sie haben einen Trailer mit Slide-Outs, Waschmaschine, riesigen Kühlschrank und eine Terrasse. Das gesamte Gespann wiegt 15 Tonnen.
    Sie haben Ihr Haus verkauft und leben jetzt darin.

    Die beiden sind super nett und so verquatschen wir fast unser Abendessen.
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  • Sunny Day Farm

    March 13 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Da es nicht viel zu sehen gibt in Brownsville und man auch nicht direkt ans Meer fahren kann, fahren wir 300 km weiter nach Corpus Christi.

    Wikipedia:
    Die Stadt ist nach der Corpus Christi Bay benannt, die 1519 vom Spanier Alonso Álvarez de Pineda am Fronleichnamsfest entdeckt und daher so genannt wurde (lateinisch für „Leib Christi“).

    In den USA können wir wieder unsern Harvest Host Account nutzen und buchen uns bei der Sunny Day Farm ein.

    Dort stehen wir an einem See sehr idyllisch und verbringen eine super ruhig Nacht.

    Morgens schauen wir uns noch den Nachwuchs auf der Farm an: kleine Schweine und zwei Tage alte Ziegen. Sehr Süß.
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  • Starbase, eine Stadt von SpaceX

    March 12 in the United States ⋅ 🌬 18 °C

    Wenn man schon mal hier ist, kann man sich auch Elon Musk‘s Weltraumbahnhof anschauen.

    2011 begann die Planung und 2014 der erste Spatenstich für einen zusätzlichen Startplatz für Falcon 9 Raketen. Eigentlich sollte schon 2016 alles fertig sein, aber gebaut wir noch immer. Dazu kommen neue Ideen, so wird hier inzwischen die Starship Raketen gebaut.

    Für die 500 Mitarbeiter werden neben dem Komplex
    Wohnungen gebaut und seit 2025 ist Starbase offiziell eine Stadt.

    Der nächste Start ist für April vorgesehen, da sind wir schon weit weg.
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  • Back in Texas

    March 11 in the United States ⋅ 🌙 26 °C

    Die Nacht war einigermaßen ruhig, 4x hat die Polizei nach uns geschaut. Heute Morgen klebt alles vom Salz, dafür gibt es einen schönen Sonnenaufgang.

    Plan ist: Richtung Grenze zu fahren. Ca 500 km und man weiß ja nie, wie die Straßen sind. Wir wollen der schwülen Hitze entkommen.

    Um 13:30 Uhr haben wir 300 km geschafft, und um 15:45 Uhr stehen wir an der Grenze. Eigentlich ist es 16:45 Uhr, es ist eine neue Zeitzone.

    Unser Spruch: Jede Grenze ist anders bewahrheitet sich mal wieder. Bei der Ausreise ist die Pass und Tip-Kontrolle nicht Richtung USA, sondern einmal um den Block und wir stehen Richtung Mexico. Hier scheint der „normale“ Grenzverkehr automatisch zu funktionieren. Nur für uns nicht, den wir brauchen ja einen Stempel und müssen das Auto für Mexico abmelden.

    Wir halten an einem Gebäude und sind richtig. Ausreise Stempel geht ganz schnell, mit dem löschen des TIP fürs Auto dauert etwas, aber nach 30 min war alles klar.

    Dann geht es wieder um den Block Richtung USA.
    Hier geraten wir an eine Beamtin, die nicht so recht weiß, was Sie mit uns machen soll. Zweimal telefoniert Sie, dann soll wir Ihr in ein Gebäude folgen. Hier warten wir erstmal und hören wie verschiedene Beamte beraten, wie es nun weitergeht. Dann werden wir gefragt, ob wir an der Grenze zu Mexico abgewiesen worden sind.

    Also erklären wir von wo wir kommen und wohin wir wollen. Das wir ein B2 Visa haben und keine Waffen, keine Drogen, kein Alkohol und keine 10.000$ dabei haben. Inzwischen kommt eine andere Beamtin und möchte meinen Autoschlüssel, zwecks Kontrolle haben. Während wir weiter mit dem Beamten zugange sind, schauen sich andere Beamte unser Wohnmobil an.

    Wenig später und wir bekommen unsere Stempel und weitere 6 Monate Aufenthalt.

    Von den anderen Beamten, die mit unserem Auto beschäftigt waren, fragt uns ob wir Gemüse oder Obst dabei hätten. Ja sag ich, ein paar Äpfel und gekochtes Gemüse. Ja, die Äpfel müsste er konfiszieren, alles andere wäre ok.

    Nach 2,5 Stunden haben wir die beiden Grenzen geschafft und sind nun wieder in Texas.

    Zum übernachten fahren wir den nächsten Walmart an. Hier sind es noch 36 Grad, aber schon viel trockener.
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  • El Xanath Vanille-Führung

    March 10 in Mexico ⋅ 🌙 25 °C

    Die Vögel sind gnädig mit uns, „erst“ um 6:30 Uhr fangen Sie mit ihren lauten Gezwitscher an.

    Um 9:00 Uhr starte für uns eine Vanille-Führung.
    José, der Besitzer, spricht nur spanisch, aber mit Google Übersetzer können wir ihm gut folgen.

    Hier hat alles angefangen. Die Totonaken waren lange die einzigen, die um den Anbau von Vanille wussten. Die Orchidee Planifolia wird hier noch von der dazugehörigen Biene bestäubt, die nur hier vorkommt. Als die Franzosen die Orchideenart nach Madagaskar, bzw. nach Réunion einführten, nahmen sie keine Bienen mit und so wurde die Bestäubung dort manuell vorgenommen. José zeigt uns eine „wilde“ Vanille Schotte. Diese glänzt voll Zucker und riecht unglaublich.

    Mexico ist nur noch mit 7% an der weltweiten Vanille-Produktion beteiligt. In Deutschland kommen über 95% der Vanille Schoten aus Madagaskar.

    Dann schauen wir uns noch seine kleine Plantage an. Es war super interessant und nun denken wir, wenn wir zu Hause Vanille essen, an José und seine mexikanische Vanille.

    Wir fahren heute noch bis Tampico, wo Pemex eine der modernsten Erdöl Raffinerien betreibt. Es ist die letzte größere Stadt, bevor wir zur Grenze nach Matamoros kommen. Hier stellen wir uns an den Strand, hinter jede Menge Palapas. Noch dröhnt es von der Raffinerie, leider gibt es nicht viele Alternativen zum stehen. Mal sehen wie es sich entwickelt.
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  • Parque El Xanath

    March 9 in Mexico ⋅ ☁️ 27 °C

    In El Tajin treffen wir einen Kanadier, der uns vom Parque El Xanath zum Übernachten vor schwärmt.

    Der ist „nur“ 8 km entfernt, also los.
    Das erste Hindernis ist eine Baustelle, die aber gut durch die Stadt zu umfahren ist. Das zweite Hindernis ist der letzte Kilometer. Eine etwas anspruchsvollere Schotterstraße.

    Aber die meistern wir auch und werden mal wieder sehr herzlich empfangen.

    Nun stehen wir unter einer Palme, voll mit Nestern des Montezumastirnvogels. Die machen ganz eigenartige Laute, wobei sie dabei fast vom Baum fallen.
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  • El Tajin

    March 9 in Mexico ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute besuchen wir die letzte präkolumbische Ruinenstadt in Mexico: El Tajin (der Blitz).

    Die Stadt ist von den Totonaken erbaut, ihre Blütezeit war 700 bis 900 n. Chr..

    Das bekannteste Bauwerk ist die Nischenpyramide“ (Piramide de los Nichos). Sie ist 25 m hoch und hat eine Grundfläche von ca. 1225 m². Die Pyramide hat 365 Nischen, was höchstwahrscheinlich ein Sonnenjahr symbolisieren soll.

    Auch die anderen Pyramiden haben Nischen, sind aber nicht so gut erhalten. Insgesamt sind über 20 Tempel und Pyramiden zu sehen. Dazu kommen etliche Ballspielplätze.

    Im Museum von Xalapa haben wir etliche Fundstücke von hier gesehen. In einem Raum waren Wandbilder von hier, die zeigen, wie die Räume von ihnen bemalt waren.

    Eine tolle Anlage. Und es war sehr wenig los. So taten uns die Händler vor dem Eingang leid, so viel Zeug sie auf Ihren Tischen hatten.
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  • Museo de Antropología de Xalap

    March 8 in Mexico ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Nacht auf dem Walmart Parkplatz war eine der ruhigsten Supermarkt-Parplätze die wir bis jetzt hatten. Zum Museum sind es nur 10 min mit dem Auto, dank Sonntag.

    Als wir dort angekommen sind wir etwas überrascht, den es gibt keinen offiziellen Parkplatz. Auf Nachfrage wird uns gesagt: wir sollen irgendwo an der Straße parken. Dort ist zum großen Teil allerdings ein gelber Bordstein, also parken nicht erlaubt. Schließlich finden wir einen Platz in einer Seitenstraße.

    Das Museum wurde 1986 eingeweiht und in Wikipedia steht dazu: „ein schmuckloser Bau“, „das zu den sehenswertesten archäologischen Museen des Landes gehört“

    Von außen ist es ein langezogener Block, aber von innen sehr eindrucksvoll, weil die Aufmerksamkeit den Exponate gilt und das Gebäude nicht ablenkt. Wir sind beeindruckt. Hinzu kommt, das wir keinen Eintritt bezahlen brauchen, Sonntags sind die meisten Museen in Mexico frei (allerdings nur für Einheimische).

    Hier sind die 5 besterhaltenen Olmekenköpfe ausgestellt. Aber auch der Rest ist sehr sehenswert bzw. interessant bis hin zu abschreckend.
    So sind etliche deformierte Schädel zu sehen. Die wurden mit Bandagen und Brettern im Kindesalter durchgeführt.
    Sehenswert sind eine ganze Vitrine voll lachender Tongesichter. Oder die vielen anderen Tonfiguren.

    Der Besuch hat sich gelohnt. Nun überlegen wir, wie es weitergeht. Für unseren nächsten Besichtigungspunkt ist es zu spät. Aber in der Nähe gibt es eine Ranch, La Aldea del Buen Vivir.

    Hier ärgern uns zwar viele kleine beißende Fliegen, aber es ist ruhig und sehr schön hier.
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  • 400 km von Minatitlán bis Xalapa

    March 7 in Mexico ⋅ ⛅ 22 °C

    Ein Reisetag auf der MEX 145D, 150D, 180D und 140.

    Die ersten 200km waren eine echte Frechheit: Mautstrasse und in einem erbärmlichen Zustand. Aber was will man machen wenn man schnell vorran kommen will.

    Landschaftlich nicht sehr abwechslungsreich, alles Flach und viele Felder. Heute ist es sehr diesig und so gibt es auch keine Fernsicht und so freuen wir uns an den gelb und rosa blühenden Bäumen neben der Straße.

    Die lezten 70 km geht es bis auf 1000m hoch. Zum Nachmittag erreichen wir Xalapa. Hier wollen wir morgen das Museo de Antropología de Xalapa besuchen.

    Ganz unspektakulär stehen wir seit langem mal wieder auf einem Walmart Parkplatz. Interessant ist das Wetterphänomen hier in Xalapa, vom Meer kommt warme Luft und aus den Bergen kalte. Die beiden Luftströmungen sorgen hier für viel Nebel, so auch heute.
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  • Green Forest Park

    March 6 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Gegen Mittag kommen wir los und wollten zur Laguna de Catemaco, ungefähr 300 km weit.

    Doch vor dem Rio Coatzacoalcos stehen wir ungefähr 1 Stunde im Stau. Die Brücke, eine 1170m lange Schrägseilbrücke mit 100 m hohen Pylonen, wird gerade repariert.

    So landen wir im Green Forest Park, ein öffentliches Schwimmbad mit Übernachtungs-möglichkeit.

    Hier treffen wir auf Jörg. Ist mit 4 kleinen Welpen unterwegs die er beim vorletzten Halt aufgesammelt hat. Da Ihm mal ein Hund das Leben gerettet hat, konnte er die 4 nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Nun hat er sich zur Aufgabe gemacht, ersten. die vier erstmal zu Kräften kommen lassen und dann, zweitens, nach Deutschland zu bekommen. Keine leichten Aufgaben.
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  • Finca Cholula, Kakao Führung

    March 6 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Manolo, der Besitzer der Farm war pünktlich um 9:00 Uhr da, um uns seine Farm zu zeigen. Wir sind die einzigen Teilnehmer, was natürlich super angenehm ist. Voller Stolz erzählt er uns, das in der 4 Generation hier Kakao geerntet und verarbeitet wird. Die Kakao-Pflanze braucht einen Mix aus Sonne und Schatten um optimal zu Wachsen. Er erklärt uns, wie die Sonneneruptionen und der Erdmagnetismus Einfluss auf die Qualität und Ertrag der Kakaobohne hat.
    Während wir durch die Plantage laufen, gibt er uns verschiedene Sorten der Kakaofrucht zum probieren. Die sind gar nicht so bitter wie gedacht.

    Zum Schluss rösten und mahlen wir noch unseren eigenen Kakao. In den Sud kommen noch Pfeffer, Chili und Honig. Es schmeckt unglaublich gut.

    So vergeht der Morgen viel zu schnell, aber super informativ. Herzlichen Dank.

    Und ein paar Tiere sahen wir natürlich auch.
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  • Finca Cholula

    March 5 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach dem Park fahren wir Heidi und Gerhard besuchen. Die stehen nur 30 km entfernt auf einem anderen Platz. Das letzte Mal hatten wir uns in El Salvador getroffen.

    Schnell ist 1 Stunde verquatscht und wir machen weiter nach Comalcalco. Dort gibt es mehrere Kakaofarmen, die man sich anschauen kann. Wir entscheiden uns für eine kleinere, da können wir auch übernachten. Die Nächste Führung ist erst Morgen und so geht es erst nochmal in die Stadt. An einer anderen Finca testen wir noch warmen und kalten Kakao, der hier angebaut wird. Man kann zwischen süß und bitter wählen. Wir nehmen bitter, sehr lecker. Zusätzlich probieren wir 72% Schokolade und nehmen 200 Gramm mit.

    Im Chedraui füllen wir unsere Vorräte auf, bevor es zurück zur Finca Cholula geht.
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  • Parque museo La Venta

    March 5 in Mexico ⋅ ☀️ 23 °C

    Zeitlich gehen wir nun noch einen Schritt weiter in die Vergangenheit. Vor den Maya waren hier die Olmeken, etwa 1500 bis 400 v. Chr.. Ihre bekanntesten kulturellen Hinterlassenschaften sind mehrere Kolossalköpfe.

    In Villahermosa gibt es in einem Park, in dem man einige sich ansehen kann. Das Parque Museo La Venta ist zweigeteilt. Zuerst muss man durch einen kleinen Zoo, um zu den Fundstücken zu gelangen.

    Der Zoo ist so, naja, aber der Bereich mit den Köpfen ist sehr schön in einem alten Wald angelegt.
    Sehr beeindruckend und wir sind bis auf ein paar Nasenbären alleine hier unterwegs.
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  • Rancho El Jaguar

    March 4 in Mexico ⋅ 🌙 25 °C

    Heute schaffen wir es fast bis Villahermosa. Zum Glück ist nicht mehr ganz so feucht, aber immer noch über 30 Grad. Deshalb suchen wir uns einen Platz mit Schatten. Die Rancho El Jaguar bietet nicht nur Schatten, sondern auch noch eine kalte Dusche. Die Konstruktion ist schon speziell.
    Aber funktioniert.

    Wir stehen in einem wunderschönen alten Park, der zu der Ranch gehört, es gibt nur zwei kleine Nachteile: 1. verläuft die Hauptstraße direkt daneben und 2. hat es viel Moskitos.

    Man kann eben nicht alles haben.
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  • Ciudad del Carmen

    March 4 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Die MEX 180 führt uns am weiter an der Küste entlang, diesmal mit schöner Aussicht. Vor Ciudad del Carmen wollen wir am Strand frühstücken, doch sofort kommt ein Mann und will 250 peso (12€) für etwas Schatten haben. Da fahren wir lieber in die Stadt und schauen da mal.

    Ciudad del Carmen überrascht uns mit einer sehr schönen 2,5 km langen Promenade am Golf. Überall gibt es Sitzmöglichkeiten, freien Strandzugang mit Palapas und einen Fahrradweg. Hier lassen wir uns, unser Frühstück schmecken.

    Draussen auf dem Golf sieht man die ersten Ölplattformen. Die werden uns jetzt noch was begleiten.

    Bei weiterfahren entdecken wir noch ein paar Skulpturen aus Sand. Eigentlich schade, das die so vergänglich sind.

    Sehr nett sind hier auch die Ampeln, alle leuchten in Herzform. Das wäre was für zu Hause.
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  • Champotón, Costa del Sol

    March 3 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Da es ist heute nicht so heiß, zumindest kommt es uns so vor, nutzen wir das und machen noch ein paar Kilometer. Bei 222222 wird natürlich 3 x gehupt.

    Es geht wieder an die Küste. Der Küstenstreifen ist recht unspektakulär, bis wir an unseren Übernachtungsplatz kommen. Wie in einem kleines Paradies stehen wir unter Palmen an einem fast weißen Strand. Schwimmen im Meer wird hier zur Zeit nicht empfohlen, aber es gibt einen kleinen Pool zum abkühlen.

    In Campeche waren wir noch einkaufen und haben uns Tunfischburger mitgebracht. Sehr lecker und als Nachtisch gab es einen Sonnenuntergang dazu.
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  • Uxmal, 2 x bezahlen

    March 3 in Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    Uxmal gehört zu den meist besuchten Maya-Stätten in Mexico, insbesondere wegen der besonderen Architektur. Sie liegt quasi auf unserem Weg und da kann man ja mal halten. Um nicht so viele Besucher zu sehen und die Mittagshitze zu umgehen, stehen wir um 6:00 Uhr auf. 150 km später ist es 8:30 Uhr und wir sind da.

    Am Eingang haben wir dann 2 Tickets von 120peso (6€) pro Person gekauft und gehen damit zum Eingang. Dort fragt man uns wo den die anderen Tickets sind? Wir: Welche anderen Tickets?
    Das was wir gekauft haben ist der Eintritt für die Anlage vom Staat. Wir benötigen noch die Eintrittskarten von Bundesland Yucon.

    So was haben wir ja noch nie erlebt. Die Eintrittskarten kosten nochmal 499 Peso (25 €) pro Person. Erstaunlicherweise konnte man die ersten Tickets nur Cash bezahlen, während die Eintrittskarten man auch mit Karte bezahlen kann. Die Eintrittskarte ist auch ein richtig gedrucktes Ticket, während das andere nur ein Zettel mit QR Code ist. Sehr Dubios! Insbesondere haben wir davon vorher nirgendwo was dazu gelesen.

    Zurück am Eingang wird zuerst das Eintritts Ticket gescannt und man geht durch ein Drehkreuz. 10m weiter sitzt jemand an einem Tisch, und kontrolliert das andere Ticket. ???

    Warum das so ist, konnte uns keiner vernünftig erklären. So haben wir insgesamt also 30 € pro Person plus 6 € Parkplatzgebühr bezahlt.

    Ob das alles so richtig ist?

    Die gesamte Anlage wird dominiert von der Pyramide des Zauberers (Adivino Pyramide).
    Erstaunlicherweise hat die Pyramide abgerundeten Ecken. Man kann sie immer wieder aus unterschiedlichen Blickwinkeln sehen.

    Weiter gibt es mehrere Paläste und Tempel. Die sind reich Verziert und die Göße ist beeindruckend.
    Wir sind froh so früh hier zu sein, gegen Mittag fühlt sich das Gelände zusehends.

    Insgesamt empfanden wir die Gebäude aber „überrestauriert“, das hießt, man weiß garnicht mehr was ist Orginal und was ist rekonstruiert.
    Natürlich ist es eine großartige Anlage, das mit den verschiedenen Tickets hat aber einen komischen Beigeschmack.
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  • Izamal, bei Harald

    March 2 in Mexico ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach der Bootstour hatten wir uns noch den Übernachtungsplatz Tip von Leonardo angeschaut, aber dann beschlossen weiter zu fahren, da dort nirgendwo Schatten war. Inzwischen sind es 33 Grad bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit.

    Schön wäre eine Cenote, nur 50 km/h entfernt liegt eine. Wie immer wurden wir freundlich empfangen, Schatten gab es auch, aber in die Cenote konnten wir nicht. Diese liegt 10 m unter der Erde, ist 37 m tief, aber nur über eine steile Leiter zu erreichen. Das ist für Ann garnichts. Und 20€ nur für die Übernachtung, da fahren wir weiter.

    Schließlich landen wir am Hotel Santa Domingo. Hier lebt seit 27 Jahren Harald und betreibt das Hotel. Daneben gibt es noch einen Platz für Wohnmobile. Hier gibt es zwar auch wenig Schatten, aber eine schöne Dusche.

    Heute wollten wir eigentlich von hier in die Stadt, aber es ist so heiß, das wir den Tag für ein paar Reparaturen und ausruhen nutzen. Um 17:00 Ihr kommt etwas Regen und bringt Abkühlung.

    Hier auf dem Platz stehen auch Inge und Knut mit einem selbstausgebauten Peugeot Kastenwagen. Zwei tolle Menschen mit denen wir einen wunderschönen Abend verleben.
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  • Rio Lagartos

    March 1 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Von El Cuyo nach Rio Lagartos sind es nur 60 km. Dies ist aber eine kleine Sandpiste, also nichts für uns. Wir nehmen die Straße, das sind dann knapp 100 km.

    Hier in Yucatan waren die Straßen bisher gut, so auch die, obwohl auf manchen Karten, die garnicht eingezeichnet ist.

    Rio Largartos ist bekannt für die pinkfarbenen Salzseen in der Nähe und den Flamingos.
    5 km vor der Stadt gibt es ein kleines Café, wo wir frühstücken. Beim Essen erzählt uns Leonardo, der Besitzer, einiges über Mexico und wie es sich verändert hat. Zum Schluss fragen wir ihn, ob er ein paar Tips in der Umgebung für uns hat. Zum einen schlägt er eine Bootstour vor und wo wir übernachten könnten.

    Bei der Bootstour bezahlen wir nur das Boot und zusätzlich sparen wir den Eintritt für die Salzbecken.
    Kurzfristig entscheiden wir uns dafür und am Hafen erwartet uns schon der Kapitän mit seinem Boot.

    Die Tour geht die Lagune entlang durch Mangrovenwälder. Kraniche, Reiher, Pelikane sehen wir als erstes. Dann das erste Krokodil, es liegt träge in den Mangroven, schon ein ganz schön großes.

    Etwas weiter liegt eins im Wasser und nähert sich dem Boot. . Im Wasser sind sie garnicht mehr so träge.

    Unser Bootsführer hat ein paar Fische dabei und ärgert damit die Pelikane und Möwen. Dann kommen wir zu den Flamingos, so nah kommt man vom Land einfach nicht dran. Es sind beeindruckende Tiere, und so einen großen Schnabel bei so einem kleinen Kopf.

    Zum Abschluss können wir noch auf die Salzfelder schauen. Die Pinkfarbene Tönung ist heute leider nicht zu sehen.

    Eine tolle Tour und wieder ganz anders. Da haben wir noch was zu verarbeiten.
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  • El Cuyo

    February 28 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Ganz früh morgens werden wir von den Hühnern neben uns geweckt. Die hatten irgendwie kein Lust länger zu schlafen.

    Bevor die Wäscherei aufmacht haben wir noch etwas Zeit, erstmal einen Kaffee, dann schwimmen und zusammen packen. Per WhatsApp bekommen wir Bescheid, Lavanderia ist offen und die Wäsche fertig. Gegenüber der Wäscherei können wir noch etwas Wasser tanken, alles erledigt.

    Das Ziel heute: 150 km an die Küste nach El Cuyo. Ein kleines Dorf, das an der Ruta Flamingo liegt. Zwischen März und Juli sind hier die meisten Flamingos. Wir sind gespannt ob wir auch schon welche sehen. Und tatsächlich, ein Damm verbindet die Stadt mit dem Festland und von dort sehen wir schon von weitem die ersten Flamingos. Es sind noch gar nicht alle so Pinkfarben. Da müssen wohl noch einige kräftig essen.

    Es sind gar nicht so wenige, nur leider alle weit weg. Egal, es ist ein toller Anblick.

    El Cuyo ist auch bei Kitern sehr beliebt, vom Strand sieht man den vollen Spot. Wir nehmen die andere Richtung und finden einen schönen Platz am Hafen.

    Und zum Abend packen wir noch ein paar Phototapeten aus. 😜😜😜
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