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Zentralamerika 2025/26

Ein Abenteuer von Annundjoachim mit offenem Ende Weiterlesen
  • Derzeit in
    🇬🇹 Zacapa, Guatemala

    Santa Marta Hot Springs

    Vor 4 Stunden in Guatemala ⋅ 🌙 16 °C

    Unser Weg geht nun nach Nord Ost Richtung Karibischer Ozean.

    Wir haben uns eine Platz mit heißen Quellen ausgesucht. Dafür müssen wir durch Zacapa durch.
    Doch da gibt es eine Baustelle und die eigentliche Straße ist gesperrt.

    Mit Umleitungen ist das hier mal wieder so eine Sache, da die Einheimischen wissen wie sie fahren müssen, gibt es keine Schilder. Wir nehmen die erste Abzweigung, von der wir glauben, das die Richtung stimmt.

    Heute fährt Gabriel das erste Mal hier und die Umleitungs-Straße durch das Dorf wird immer schmaler, bis auf jeder Seite nur noch wenige Zentimeter Platz sind. Er meistert die und die weiteren super engen Stellen ohne einen Kratzer.
    Hochachtung!!!

    Aus dem Dorf raus geht es noch etwas über eine Schotterpiste bis zu den Thermalquellen.
    Die genießen wir natürlich zuerst.
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  • Museo de Arqueología y Etnología

    Gestern in Guatemala ⋅ ☀️ 17 °C

    Nachdem es nur 2 Grad in der Nacht war, verlassen wir Antigua und fahren nach Guatemala Stadt ins Nationalmuseum für Archäologie und Ethnologie.

    Eine imposante Sammlung von den Mayastädten: Tikal, Uaxactún, Piedras Negras und Kaminaljuyú.

    Uns hat es super gefallen, insbesondere da man die filigranen Stücke an den Ausgrabungsstätten Garn nicht zu sehen bekommt.
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  • Antigua Tag 4.2 Stadt

    2. Februar in Guatemala ⋅ 🌙 10 °C

    Dann geht es zum Campground wo wir vor ein paar Tagen waren. Hier ist der Blick auf den Vulcan doch schöner.

    Auf dem Weg dorthin müssen wir eine Umleitung fahren und es ist so eng mit viel Verkehr, das selbst die Polizei überfordert war. Dreimal hab ich meinen Rückspiegel eingeklappt, sonst wäre er abgefahren worden. Nur mit Millimeter Abstand zur Mauer auf der einen Seite und den entgegen kommend Autos auf der anderen Seite, ging es weiter.
    Aber wir sind ohne Schramme durchgekommen.

    Zum Nachmittag nochmal in die Stadt und uns die Convento Santa Clara Ruinas angeschaut. Das war einmal riesiger Konvent. Besuch empfehlenswert.

    Während Gabriel sich noch etwas anschauen geht, laufen wir zurück zum Campingplatz.

    Hier gibt’s nochmal den Fuego in allen Farben.
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  • Antigua, Tag 4.1 Cerveceria 14

    2. Februar in Guatemala ⋅ ☀️ 20 °C

    Die erste Nacht im Zelt mit 8 Grad war sehr frisch, es besteht noch was Optimierungsbedarf.

    In der Touristen Info hatten wir einen besonderen Tip bekommen. 8 km Richtung Vulcan Fuego gibt es eine Brauerei mit der besten Sicht auf den Vulcan.
    Das wollen wir uns nicht entgehen lassen, da es heute auch besonders klar ist.

    Und tatsächlich ist die Aussicht grandios. Auch die Brauerei ist toll. Sehr schön angelegt und es gibt auch leckeres Essen. So genießen wir den Morgen.
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  • Antigua, Tag 3

    1. Februar in Guatemala ⋅ ⛅ 10 °C

    Zum Abend gehen wir zusammen nochmal in die Stadt. Von weiten sehen wir einen Umzug. Heute ist anscheinend ein Kirchlicher Feiertag. Auf Schultern wir ein großer Marienaltar durch die Straßen getragen. Davor und dahinter eine Kapelle, dazu wir getanzt und einige der Teilnehmer sind verkleidete.

    Wir gehen ein Stück mit und genießen das Treiben auf der Straße.

    Dann geht es zur Iglesia la Merced und dann zum Plaza Mayor bevor wir beim Sushi Restaurant einkehren. Sehr Lecker.

    Zum Abend wird es nun sehr kühl, nur noch 10 Grad und so machen wir die Heizung im Womo an.
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  • Guatemala Airport hin und zurűck

    1. Februar in Guatemala ⋅ ☀️ 16 °C

    Es war überraschend, aber um Punkt 23 Uhr ging die Musik von der großen Hochzeit aus und die Nacht war schön ruhig.

    Um kurz vor neun saßen wir im Chicken Bus nach Guatemala. Was für ein Abenteuer. Jeder Bus hat einen Helfer, der das Fahrgeld einsammelt und am Straßenrand schaut, ob Fahrgäste mitwollen.

    Bei lauter Musik geht es los, zuerst bremst uns noch das Kopfsteinpflaster, aber dann geht es Vollgas den Berg hinauf. In den Kurven muss man sich festkrallen um nicht vom Sitz zu fallen. Selbst der Fahrer klemmt sich ans Lenkrad fest. Ein Wahnsinns Erlebnis für kleines Geld: die 35 km lange Strecke bezahlen wir 2,20€ pro Person.

    Es geht bis zu einer Mall und von da mit dem Uber zum Flughafen. Dort holen wir unseren Sohn Gabriel ab. Den nächsten Monat wollen wir zusammen Guatemala, Belize und Yucatan unsicher machen.

    Der Flieger ist pünktlich und die Freude riesengroß.
    Zurück nach Antigua nehmen wir die gleiche Strecke und auch die zweite Fahrt macht unglaublich Spaß.

    An unserm Platz bauen wir erstmal das Zelt auf und planen die nächsten Schritte.
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  • Antigua, Tag 3.2

    31. Januar in Guatemala ⋅ ⛅ 13 °C

    Besonders bunt ist der Zentralmarkt. Dort sehen wir an einem Stand ganz viel Konfetti und bunte Eier abgepackt. Wir schauen neugierig und uns wird erklärt, das ist Pica Pica und wird in Eierschalen über den Köpfen von Menschen zerbrochen. Speziell Ende Juli zur Karnevals Zeit und soll Glück bringen.

    Der Markt ist toll und das Obst und Gemüse lädt zum kaufen ein, aber noch haben wir genug, nur ein paar kleine grüne Tomaten kommen doch mit.

    Ansonsten sehen einige Hochzeitspaare und an einigen Stellen wird kräftig aufgebaut, das kann ja noch was geben.
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  • Antigua, Tag 3.1

    31. Januar in Guatemala ⋅ 🌙 15 °C

    Nachts ist es mit 11Grad doch recht frisch und es soll noch kühler werden. Wenn die Sonne aufgeht, wird es schnell warm und zum Frühstücken draußen ist dann angenehm. So genießen wir nochmal den Blick auf den Fuego, bevor wir den Platz wechseln.

    Auch Monika und Michael machen weiter, war sehr schön euch kennen gelernt zu haben, hoffentlich sehen wir irgendwo mal wieder.

    Es geht nochmal auf den Platz, wo wir beim ersten Besuch Antigua‘s gestanden haben. Noch etwas einkaufen und um kurz nach 12:00 sind wir schon auf dem Platz. Morgen wollen wir nach Guatemala Stadt mit dem Bus. Und der Platz liegt nur 5 min vom Busterminal.

    Doch welcher Bus fährt wo ab, um das herauszufinden schauen wir uns das Terminal mal an. Die bunten Buse hier heißen auch Chicken Bus und davon stehen hier eine Menge. Irgendwie werden wir nicht ganz schlau aus der Beschilderung und so gehen wir in die Stadt zur Touristen Information. Die Anzahl an Kirchen, ob noch in Funktion oder als Ruine, an denen man vorbei kommt, ist beeindruckend.

    In der Touristen Information bekommen wir die Richtigen Infos. Chicken Bus bis zur Tikal Futura Mall und dann mit UBER weiter. Wir lassen uns überraschen.

    Zurück durch die Stadt geht es noch durch ein schönes kleines Museum, einen Büchermarkt mit, naja, sehr fragwürdigen Büchern und natürlich noch einen leckeren Cappuccino.
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  • Antigua, Tag 2

    30. Januar in Guatemala ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ist es viel diesiger, so das wir vom Fuego wenig sehen. Ansonsten machen wir ruhig, lesen, Bilder sicher und Infos über die weitere Reiseziele recherchieren.

    Zum Abend gehen wir in die Stadt und treffen uns mit Monika und Michael in einem Veganen Restaurant.
    Leider vergeht so ein schöner Abend immer zu schnell.
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  • Antigua, Tag 1

    29. Januar in Guatemala ⋅ 🌙 15 °C

    Wir lassen es nach den anstrengenden Tagen ruhig angehen. Ausschlafen, Wäsche waschen lassen und den Fuego beobachten.

    Zur Zeit hat er wohl eine aktive Phase, den es ist unglaublich beeindruckend was da passiert.
    Tagsüber sieht man den unterschiedlichen Rauch und Abends dann die rote Lava.
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  • Back to Guatemala

    28. Januar in Guatemala ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir brauchen ein paar Tage Ruhe, deshalb geht es heute schon über die Grenze zur nach Guatemala.

    Ausreise El Salvador: 10 min !!!!
    Einreise Guatemala: 35 min !!! incl. neuer Kopien

    Neuer Rekord auf dieser Reise. Dafür ist die Fahrt in Guatemala anstrengend, bis Antigua sind es zwar nur insgesamt 200 km, aber für die letzten 20 km brauchen wir über eine Stunde. Stau und LKWs, die sich mit 10 km/h die Straße hoch quälen.

    Um kurz nach 17;00 Uhr erreichen wir eine Campingplatz In Antigua. Diesmal ein anderer wie letztes mal. Der liegt im Süden und hat auch eine schöne Sicht auf den Vulkan Fuego.

    Bei der Einfahrt sehen wir zwei deutsche Wohnmobile. Mit Monika und Michael gehen wir noch Pizza essen, sie sind Richtung Süden unterwegs. Uwe ist alleine unterwegs, Ihn lernen wir am nächsten Morgen kennen, bevor er weiter fährt.

    So bekommen wir wieder gute Tips für Belize und Mexico.
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  • Kaffeemühlen Führung

    28. Januar in El Salvador ⋅ ☀️ 26 °C

    Wenn man hier auf der Kaffeefarm übernachtet, ist ein Frühstück und eine Führung im Preis mit drin.

    Nach dem leckern Frühstück ging um 10:00 Uhr pünktlich die Führung los. Unser Guide konnte leider nur spanisch, aber da wir die einzigen waren half uns Google Translate ganz gut ihn zu verstehen.

    Im 17 Jahrhundert kam eine Italienische Familie nach El Salvador und begann 1930 Kaffee zu kultivieren und exportieren. Heute werden hier die verschiedenen Kaffeebohnen getrocknet und geröstet , um dann in die ganze Welt verschickt zu werden.

    Zuerst zeigt er uns die Trennung der frischen Bohne vom Fruchtfleisch.
    Dann werden die Bohnen 3 Wochen Luft getrocknet und zwischengelagert, bevor sie dann bei ca. 250 Grad geröstet werden.

    Die beste Bohne wächst über 1500m, darunter ist die Qualität nicht mehr so gut. Auch die unreifen Kaffeekirchen werden gepflückt und verarbeitet, obwohl die Qualitativ schlechter ist. Aber so wird nichts verschwendet.

    Hier wird auch eine ganz spezielle Bohne geröstet: „Bean of Fire“. Das ist eine Bohne die auf einem Lavafeld wächst und somit ein besonderes Aroma hat. Das ist ein Projekt des amtierenden Präsidenten.

    Es war eine tolle Führung, können wir auf jeden Fall weiterempfehlen.
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  • Benficio de Cafe Buena Vista

    27. Januar in El Salvador ⋅ 🌙 21 °C

    Die Gegend ist bekannt für Kaffee-Anbau und Verarbeitung. Auf einer Kaffeerösterei kann man hier sogar übernachten.

    Auf großen Flächen liegen hier die unterschiedlichen Kaffeebohnen zum trocknen. Jedes Feld ist von einem anderen Pflücker und dementsprechend beschriftet. Erstaunlich wie unterschiedlich gefärbt die Bohnen sind.

    Morgen bekommen wir noch eine Führung.

    Der andere Teil des Geländes ist ein toll angelegter Garten, wo man auch Zelten oder kleinere Hütten mieten kann. Ein besonderer Ort.
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  • Ruta de Flores

    27. Januar in El Salvador ⋅ 🌬 24 °C

    Der Übernachtungsplatz war sehr schön, nur die laute Musik bis 2:30 Uhr störte etwas.

    Auf dem Rückweg liegt die Ruta de Flores, eine der bekanntesten Touristenrouten in El Salvador. Sie verbindet mehrere Dörfer und führt durch die Bergkette von Apaneca und Ilamatepec.

    Im ersten Dorf machen wir halt: Concepción de Ataco. Es wird als malerischer Ort beschrieben, dem können wir nicht folgen. Ja, ganz nett, aber auch sehr touristisch. In einem Café, das einzigste hier, frühstücken wir. Dann laufen einmal die Straße rauf und runter, mehr gibt es hier nicht zu sehen.

    Auch der nächste Ort, Apaneca, haut uns nicht vom Hocker. Wir hatten uns auch vom Namen der Straße mehr erhofft, aber die meisten Blumen sind auf Hauswände gemalt.

    Dann endlich ein Aussichtspunkt mit Mega Blick. Wie an einer Perlenkette sind die Vulkane aufgereiht.
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  • San Salvador, Iglesia El Rosario

    26. Januar in El Salvador ⋅ 🌙 24 °C

    Der nächste Höhepunkt, ein Atlas Obscura Punkt:

    Von Außen ist der Halbrunde Betonbau kaum als Kirche zu erkennen, zumal er auch nicht freisteht, sonder von Häuser umbaut ist. Betonbauten sind ja häufig eher hässlich, wenn sie in die Jahre gekommen sind.

    Aber von Innen ….

    „Die 1971 fertiggestellte Iglesia El Rosario gilt als eines der schönsten Beispiele moderner Architektur in El Salvador. Der Bildhauer Rubén Martínez entwarf die Pläne für diese radikal avantgardistische Kathedrale in nur sechs Tagen. Das Bauwerk, das viele der traditionellen Merkmale einer Basilika aufgibt, war zu seiner Zeit so bedeutend und umstritten, dass Papst Johannes XXIII. persönlich aus Rom anreiste, um einen Teil des Baus zu beaufsichtigen.

    Hinter der brutalistischen Betonfassade verbirgt sich ein schillernder Regenbogen aus Buntglasfenstern. Die als „Treppe zum Himmel” bezeichnete, mit Glasplatten ausgekleidete, gewölbte Decke taucht den Altar und die Kirchenbänke in strahlendes Licht. Nahezu jedes Designelement ist mit einer präzisen symbolischen Bedeutung aufgeladen.“

    So viel aus Atlas Obscura, wir sind sehr beeindruckt von dem Lichtspiel innen und der so ganz anderen Bauweise. Absoluten Besuch wert.

    Danach gehen wir zurück zum Platz mit Kathedrale, Bibliothek und Nationalmuseum zum Frühstücken.
    Wieder typisch Zentralamerikanisch mit Rührei, Bohnenmus und Kochbananen.

    Wie schon gesagt, hier um das Viertel wird viel gebaut und erneuert, man merkt den Aufschwung in diesem Land, das 2016 noch die höchste Tötungsrate der Welt hatte und nun die niedrigste hier auf dem Kontinent. El Salvador gilt als das sicherste Reiseland hier.

    Für uns geht es nun nicht mehr so weit zur Rancho Tadajaz, einem kleinen Campingplatz mit schöner Aussicht über das Tal.

    Abends sehen wir noch, wie die Felder abgebrannt werden, von hier oben sehr interessant.
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  • San Salvador, BINAES

    26. Januar in El Salvador ⋅ ☁️ 30 °C

    Die Parkwächter empfahlen uns um 7:00 Uhr wieder runter zu fahren, da ist hier noch nichts los.
    Die Idee war gut und so gab es noch einen wunderschönen Sonnenaufgang vor dem losfahren dazu.

    San Salvador steht auf unserem Programm und
    unten in der Stadt hat der Verkehr schon kräftig zugelegt. Im Stadtzentrum gibt es einige Parkplätze in Innenhöfen, die haben häufig eine Höhenbegrenzung. Dazu kommt das die Innenstadt eine einzige Baustelle ist. Mit etwas Glück finden wir sogar einen überdachten Parkplatz, 1$ die Stunde, da kann man nicht meckern.

    Da die Igelesia El Rosario noch geschlossen hat geht es über den Plaza Libertad zur Catedral Metropolitana del Divino Salvador del Mundo.

    Die Kathedrale hat eine bewegte Vergangenheit;
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Sa…

    Außen wirkt sie riesig, Innen ist sie erstaunlich klein.

    Viel interessanter ist das Gebäude gegenüber:
    Die Nationalbibliothek von El Salvador (BINAES)

    Ein modernes Gebäude das 2023 in Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China fertiggestellt gestellt wurde.
    Es ist die erste Bibliothek der Welt, die rund um die Uhr geöffnet ist. Der Besuch und die Nutzung ist kostenlos und wir stellen fest, so eine Bibliothek haben wir noch nirgendwo gesehen.

    So gibt es auf der zweiten Etage: Stillräume, eine Krankenstation und einen psychomotorischer Lernbereich.

    Dritte Etage: Bibliothekssammlung mit 26.000 Büchern, Computern, El Principito-Bereich, LEGO-Zone, Gaming-Zone, Sonderschulklassenzimmer und sensorischer Raum

    Vierte Etage: Themen Game of Thrones, Star Wars und Herr der Ringe Räume, weitere Bibliothekssammlungen, Internet Lab und Gaming Zone

    Fünfte Etage : historische Standortdokumentation im Auftrag des National Generalarchivs, allgemeine Sammlungen, lateinamerikanische Literatur, Weltliteratur, mehrere Sitzbereiche und kontemplative Räume

    Sechster Stock: Flugsimulatoren, VR-Raum, Gaming-Zone, Makerspace und Robotikbereich

    Siebte Etage: Restaurant, Kunstgalerie, Terrassen und Auditorium

    Und hier sind Menschen drin, was wir in vielen Bibliotheken leider vermisst haben.
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  • NP El Boqueron

    25. Januar in El Salvador ⋅ 🌙 17 °C

    Wir wollen zum Vulcan San Salvador, der direkt neben der Hauptstadt liegt. Von 14m auf 1900m.
    Auf Maps sieht das ganz einfach aus, aber die letzten 2 Km sind herausfordernd. Sehr eng, steil und entgegenkommender Verkehr.
    Oben gibt es zwei kleine Parkplätze und auf dem besseren finden wir erstmal einen Platz. Eintritt in den Park sind 2$ pro Person und Auto kostet 0,50$ pro Stunde.

    Wir fragen, ob wir über Nacht stehen bleiben können und es ist wieder kein Problem. Es gibt einen Rundweg zum Kraterrand, toll angelegt mit vielen Blumen. Der beste Aussichtspunkt ist der Glass-View, ein kleiner Turm mit Glasboden.

    1917 gab es hier ein großes Erdbeben, das 90 % von San Salvador zerstört hat. Bei dem Erdbeben ist ein kleiner Krater in dem großen Krater entstanden. Der große Krater hat einen Durchmesser von 1,5 km und ist 500m Tief. Inzwischen ist er vollständig überwachsen.

    Um 18:30 Uhr ist der Parkplatz fast leer und wir stellen uns auf einen anderen Platz, der etwas gerader ist. Ein verrückter Übernachtungsplatz über San Salvador, das unter uns glitzert.
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  • NP Walter Thilo Deininger, am Morgen

    25. Januar in El Salvador ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach einer wundervollen Nacht alleine im National Park Thilo Deininger, machen wir morgens einen kleinen Trail. Es gibt neben der Möglichkeit zu Klettern, drei Wanderwege, die man allerdings nur mit Guide machen kann. Wir Suchen uns den einfachsten aus, der aber gar nicht so einfach ist.

    Der Park hat zwei Klimazonen. Zuerst geht es durch dichten Wald mit 100 jährigen Bäumen, bevor es steil hoch geht und sich die Vegetation in eine Trockenzone verwandelt. Der Weg führt zu einem View Point mit schöner Pazifik Aussicht.

    Nach 1 Stunde sind wir zurück und verabschieden uns von den sehr netten Menschen hier.
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  • NP Walter Thilo Deininger

    24. Januar in El Salvador ⋅ 🌙 27 °C

    In Deutschland ist es kalt und dort würde man sich über etwas Wärme freuen. Wir freuen uns über eine etwas kühlere Nacht und herrlich ruhig war es auch noch.

    Gestärkt machen wir uns auf den Weg wieder Richtung Pazifik. Doch nach wenigen Metern gibt es ein Problem: die eigentliche Straße geht durch Berlin und unser Navi zeigt uns eine Abkürzung an. Die ist uns zu steil und wir biegen die nächste Straße ab. Die endet nach 800 m vor einem Tor. Das ist der Eingang zu dem Geothermischen Kraftwerk. Der Wachmann sieht uns fragend an? Dann meinte er, wir sollten umdrehen. Unser Navi zeigt uns einen Weg direkt durch das Kraftwerkgelände hindurch, nur noch 200 m bis zur anderen Straße.
    Wenden ist etwas schwierig und so lässt er uns aufs Gelände zum drehen. Das sieht sein Kollege und der winkt uns zu einem anderen Tor, wir könnten doch durchfahren. Super, allerdings sieht das nicht mehr nach einer Straße aus, eher ein schlechter, wenig benutzter Waldweg. Aber bei soviel Freundlichkeit und es sind ja nur knapp 200m, versuchen wir es!

    Es gibt mehrere Rinnen, wobei eine besonders Tief ist. Als wir durchfahren knallt es, aber es ist nur ein Stein der wegrutscht. Im zweiten Versuch klappt es und wir schaffen es bis zur eigentlichen Straße. Etwas Abenteuer am Morgen.

    Die Straße schlängelt sich um den Vulkan und hier oben gibt es sogar ein paar Viewpoints an der Straße, das gibt es nicht so häufig in Zentralamerika. Von hier oben hat man einen 100 Grad Blick über das Tal. Sensationell.

    Unser Weg führt uns wieder auf Meershöhe und 34 Grad. Ziel ist der Parque Nacional Walter Thilo Deininger.

    Geplant war kurz die Lage zu checken und dann uns einen Platz etwas weiter an einem Hotel zusuchen.
    Da Fragen auch hier Nix kostet, fragen wir den netten Parkwächter Oscar, ob es nicht möglich ist, hier im Park zu übernachten. Nach einem Anruf bei seinem Chef bekommen wir grünes Licht. Eigentlich gibt es hier nur Zeltplätze, aber wir dürfen uns einen Platz unter einem Mangobaum aussuchen. Es gibt sogar duschen hier. Für 22 Dollar stehen wir nun sehr entspannt und können morgen früh noch einen Trail machen. Um 16:00 Uhr wird das Tor zugemacht und dann sind wir ganz alleine.

    „Walter Thilo Deininger (1891–1968) war ein deutsch-guatemaltekischer Geschäftsmann und Philanthrop, der sich in El Salvador durch die Förderung des Gesundheitswesens und Naturschutzes verdient machte.“
    Einen Teil seines Besitzes hat er dem Land El Salvador vererbt, das nun den National Park betreibt.
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  • Wir fahren nach Berlin

    23. Januar in El Salvador ⋅ ☀️ 27 °C

    Gestern haben wir noch Heidi und Gerhard aus Bayern kennengelernt, Sie sind mit einem großen Mercedes unterwegs den Sie Sternschnuppe nennen. Schöne Idee.
    Die ganze Nacht waren es immer noch 28 Grad. Heute soll es hier 34 Grad werden, da verziehen wir uns lieber in die Berge.

    Auf geht es nach Berlin:
    Berlín ist eine Stadt und Gemeinde im Departamento Usulután in El Salvador, die 1885 von dem deutschen Einwanderer Serafin Brennen mitbegründet wurde.

    Von 86m geht es rauf auf 957m zum Eco Parque Berlin. Eine Kaffee und Kakao Plantage mit einem Restaurant und eine Wiese, wo man übernachten kann. In der Einfahrt stehen 3 Berliner Bären, witzig.

    Da wir schon zum Mittag hier sind, frühstücken wir erstmal im Restaurant. Dann ruhen wir uns etwas aus, bevor es in die Stadt geht. Überall sieht man den Stätte-Namen Berlin, aber wir sind ja in El Salvador. In der Stadt gibt es einen schönen Aussichtspunkt, auch wenn es sehr diesig ist. Überall werden wir lächelnd gegrüßt und wir fragen uns: warum sind die Menschen hier so viel freundlicher als in Deutschland?

    Zurück am Womo schauen wir den Angestellten noch dabei zu, wie sie die Kakaobohnen aus der Frucht ausnehmen. Danach trocknen die Bohnen 2 Monate, während die Kaffeebohnen 4 Monate trocknen. Es ist sehr Interessant wieeine frische Kakaobohne schmeckt, gar nicht nach Kakao und eher süßlich.
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  • Grenze Honduras / El Salvador

    22. Januar in El Salvador ⋅ 🌙 27 °C

    Auch wenn man schon mal an der gleichen Grenze war, weiß man nie, was einen erwartet.
    So auch heute.

    Auf dem Weg zur Migration treffen wir René, der uns schon auf der Hinreise geholfen hat. Er kümmert sich wieder ums Auto und wir um den Rest.

    Auf der Honduras Seite gibt es ein Gebäude für Aus- und Einreise, bzw. die Schalter werden für beide Richtungen benutzt. So war es am 29.Dez bei der Einreise und auch heute. Der unterschied war:
    1. alles war neu gestrichen und gereinigt.
    2. die Stuhlreihen waren zum Teil weggeräumt.
    3. es waren viel weniger Menschen hier
    4. auf der gegenüberliegenden Seite der Schalter waren neue Schalter schon mit PCs bestückt aber noch nicht offen.
    5. der Grund für das alles: der Präsident kommt.

    Und diesmal haben wir mit Renés Hilfe super Glück, den bevor die Grenze wegen dem Besuch geschlossen wurde, durften wir noch durch. Das ganze hat gerade mal 30 min gedauert.

    Auf der Salvadorianischen Seite ist alles sehr gut organisiert und gechillt. Reisepässe stempeln, dann 1 km zur Aduanero weiterfahren, dort werden die Autopapiere fertig gemacht und schon ist man eingereist.

    Wir fahren nochmal zur Laguna de Aramuaca mit dem wunderschönen Blick auf den Vulcan San Miguel.

    Dort verbringen wir den Nachmittag mit schwimmen und das Auto von innen putzen und schwimmen.
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  • Grenze Nicaragua / Honduras

    21. Januar in Honduras ⋅ 🌙 27 °C

    Gestern Abend hat das ganze Dorf Baseball geschaut und als die Leon Leones nach einem dramatischen Siel gegen die Rivas Giantes gewonnen hatten war Party in der Stadt. Mit Musik und Feuerwerk wurde gefeiert. Zum Glück nicht zu lang, aber die Nacht war trotzdem nicht sehr ruhig.

    So sind wir dann zeitig los zur Grenze. Von der Straße sieht man immer wieder den rauchenden Volcan San Cristobal. Schon sehr beeindruckend, den 2013 ist er das letzte Mal ausgebrochen.

    An der Grenze ist kurz vor uns noch ein Bus angekommen und wird vor uns abgefertigt. Wir brauchen hier diesmal 75 min zur Ausreise.

    An der Honduranischen Grenze stauten sich diesmal nicht die Menschen, sondern die LKWS. Wir brauchten 30 min bis zur Migration, dann noch zweimal an unterschiedlichen Schaltern anstehen und nach 60 min waren wir fertig.

    Am Auto spricht uns David an. Er kommt aus Amsterdam und ist zu Fuß unterwegs. Er wollte mit dem Bus weiter, aber hier sind keine und so fragt er uns: ob wir Ihn bis in die nächste Stadt zum Bus Terminal mitnehmen könnten. Klar helfen wir gerne.
    Er hat eine Schiene am Bein, sein Fuß war umgeknickt. Da in Nicaragua das Gesundheitssystem auch für Touristen kostenlos ist, war die Behandlung kein Problem.

    Nachdem wir David am Bus abgeliefert hatten, suchen wir uns noch ein Café zwei Straßen weiter. Hier sprechen uns zwei junge Amerikaner an. Sie erzählen uns, das sie Missionare der Mormonen sind und zur Zeit hier in Honduras leben. Mit dabei waren auch zwei Freunde von hier und so ergab sich ein interessantes Gespräch mit den vieren.

    Für uns geht es weiter nach Nacaome, Hier gibt es ein Thermalbad mit mehreren Becken. Bei 34 Grad draußen eine ganz neue Erfahrung. Sie haben aber auch kühlere Becken, die dann etwas erfrischender sind. Fes Weiteren gibt es ein Restaurant in dem wir am Abend lecker Fisch gegessen haben, für 20 Dollar auch noch sehr günstig.

    Vor dem Aguas termales Ribot können wir auch kostenlos übernachten, auch wenn es hier an der Straße nicht so sauber ist. Aber das ist hier überall ein Problem.
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  • Managua

    20. Januar in Nicaragua ⋅ 🌙 27 °C

    Unser Weg führt uns durch Managua, die Hauptstadt von Nicaragua. Die Stadt wurde 1972 zu 90% durch ein Erdbeben zerstört. Als mahnendes Beispiel steht die Catedral de Managua noch im Zentrum als Ruine. Als wir auch von der Treppe ins Innere fotografieren wollten, wurden wir sehr unfreundlich von einem Security Mann weggeschickt. Die erste unfreundliche Begegnung in Nicaragua.

    Neben der Kathedrale steht das National Museum. für 2 $ können wir rein. Da das Museum nur im Erdgeschoss ist, in der 1.Etage sind Büros, ist es recht übersichtlich. Einige Exponate aus der Vergangenheit sind ganz nett, die neueren Kunstgemälde sprechen uns nicht besonders an. Dazu kommt, das es doch etwas müffelt in den Räumen

    Interessant ist, das wir fast die einzigen Besucher im Museum sind. Überhaupt ist hier im Zentrum und am See nichts los, und das bei einer 2 Mio-Stadt.

    Das haben wir schon oft in Diktatorischen Ländern erlebt, das die Stadtentwicklung komplett an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht.

    Das einzige was hier sehr zahlreich ist, sind die 17 m hohen „Lebensbäume“ aus Metall, die seit 2013 überall in Nicaragua rumstehen.

    Wir verlassen die Stadt und fahren weiter nach Norden. Der Übernachtungsplatz, den wir uns ausgesucht hatten, hat zwar eine grandiose Aussicht auf den Vulkan Momotombo, aber kein vernünftige Möglichkeit sich irgendwo hinzustellen, da der See extrem hoch ist zur Zeit. Also geht es nochmal 30 km weiter zu einem Platz an einem Park.

    Wir staunen allerdings nicht schlecht als wir aussteigen. In der Bäumen sind schwarze Vögel, nicht zwei, nicht zwanzig, nein hunderte. Und die machen einen unglaublichen Lärm. Ein Mann, der vorbeikommt, gibt uns zu verstehen, das es bei Dunkelheit ruhiger wird.

    Um den Park gibt es einige Imbiss Stände, aber etwas ohne Fleisch? Sehr schwierig. Letztendlich nehmen wir Pommes mit Ketchup und machen im Womo noch was Tomate und Käse dazu. Inzwischen ist auch dunkel und die Vögel sind ruhiger.
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  • Cementerio Municipal de Granada

    20. Januar in Nicaragua ⋅ 🌙 27 °C

    Der Morgen beginnt sehr interessant, vor dem Tor zieht ein Trauerzug vorbei. Vorne ein Auto mit Musik, dann kommt eine alte Kutsche mit dem Sarg und dahinter die Trauernde. Sehr ergreifend.

    Da wir eh los wollen, fahren wir zuerst zum großen Friedhof von Granada. Der ist wieder anders als in den anderen Ländern drumherum. Hier gibt es nur Mausoleen, die teilweise wie kleine Kirchen gebaut sind. Viele sind mit Figuren versehen. Den Trauerzug entdecken wir auch.

    Dann geht’s zu einem Lost Place aus Atlas Obscura.
    Ein Krankenhaus, was 100 Jahre in Betrieb war und dann aus nicht Bekannten Gründen aufgegeben wurde. Leider war drumherum alles abgesperrt, so konnten wir nicht aufs Gelände.
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