• Immer dem Inn entlang bis nach Scuol

    January 3 in Switzerland ⋅ ☀️ -3 °C

    Nach einer ruhigen Nacht lassen wir den Tag gemütlich angehen. Bis zu unserem nächsten Etappenziel morgen sind es lediglich 100 Kilometer, den ersten Campingplatz für eine Nacht haben wir bereits reserviert. Wo wir heute übernachten werden, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

    Unsere Diesel-Zusatzheizung läuft seit der Abfahrt von zu Hause im Dauermodus. Sie schnurrt leise vor sich hin und verrichtet ihren Dienst absolut zuverlässig. Auf dieser Reise verzichten wir bewusst aufs Heizen mit Gas, da es sowohl in Tirol als auch in Graubünden keine Gastankstellen gibt – und wir keine Lust haben, ständig nach Ersatz-Gasflaschen zu suchen.

    In der Nacht hat es leicht geschneit, doch liegen geblieben ist fast nichts.

    Die heutige Etappe führt uns entlang des Inns bis nach Martina, wo wir erneut die Schweizer Grenze passieren. Von dort geht es auf einer kurvenreichen Strecke weiter nach Scuol. Hier finden wir einen Wohnmobilstellplatz, betrieben vom TCS, ruhig gelegen und gut organisiert.

    Scuol ist bekannt für seine typischen Engadiner Häuser mit kunstvollen Sgraffiti an den Fassaden. Wir schlendern durch das Dorf, bestaunen die alten Gebäude und verlieren uns ein wenig in den verwinkelten Gassen.

    Ebenso berühmt ist Scuol für seine zahlreichen Mineralquellen, die dem Ort seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung als Kur- und Erholungsort verleihen.
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