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2026.1 Wintertauglichkeit

Auf dieser Reise testen wir unseren Johneli, ob er schnee- und wintertauglich ist. Wir hoffen dass wir eisige Temperaturen und viel Schnee finden. Læs mere
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    🇨🇭 Salgesch, Schweiz

    Unser 2. Start ins Abenteuer!

    I går, Schweiz ⋅ ❄️ -3 °C

    Nach einer Nacht mit leichtem Schneefall – sogar bei uns im Unterland am Zürichsee – brechen wir motiviert und voller Vorfreude in unser Winterabenteuer auf. Der kurze Boxenstopp zu Hause war genau die richtige Entscheidung.

    Im Radio wird immer wieder vor schwierigen Strassenverhältnissen gewarnt. Und tatsächlich: In der Linthebene treffen wir auf eine Schneeverwehung, die eine beachtliche Menge Schnee auf die Autobahn geweht hat. Mit Geduld und vorsichtigem Fahren meistern wir auch diese Herausforderung problemlos.

    Vorbei an den Churfirsten geht es weiter, diesmal begleitet von leichtem Schneefall. Die Landschaft wirkt bereits deutlich winterlicher.

    An einer Entsorgungsstelle wagen wir einen weiteren Versuch – mit Erfolg! Das Ablassen von Grau- und Schwarzwasser über die Pumpe funktioniert wieder einwandfrei. Lediglich das Schwarzwasser über das Fallrohr bleibt weiterhin ungelöst.
    Schmutzwasser leer, Frischwasser voll – es kann weitergehen.

    Der Tag meint es gut mit uns: Der Schneefall wird intensiver, die Strassen färben sich langsam weiss. Genau dieses Wetter haben wir uns gewünscht, denn nun kann sich Johneli endlich im Schnee bewähren.

    Zur Mittagszeit erreichen wir den Stellplatz in Rona, wo wir herzlich empfangen werden. Der kräftige Schneefall hält bis in den frühen Nachmittag an. Wir sitzen gemütlich im Fahrzeug, schauen aus dem Fenster und geniessen die ruhig tanzenden Schneeflocken.

    Sobald es aufhört zu schneien, zieht es Yvonne nach draussen. Sie spaziert entlang der noch nicht fertiggestellten Langlaufloipe über frisch verschneite Wege. Das leise Knirschen des Schnees unter den Füssen ist das einzige Geräusch – alles wirkt gedämpft, still und friedlich.

    Da diese Region bisher nicht mit viel Schnee und Kälte gesegnet war, ist die Loipe noch im Aufbau. Nun scheint sich das Blatt zu wenden: Schneekanonen, Pistenfahrzeuge, Bagger und Traktoren sind im Dauereinsatz, um die Strecke so schnell wie möglich fertigzustellen.

    Den Abend lassen wir gemütlich ausklingen – mit einem heissen Fleischkäse und passenden Beilagen. Draussen setzt erneut Schneefall ein, und wir sind gespannt, wie sich die Winterlandschaft morgen präsentieren wird.
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  • Der Entscheid ist gefallen...

    7. januar, Schweiz ⋅ ☁️ -4 °C

    Der Wecker klingelt heute wie gewohnt, und gut gelaunt sind wir bald aus den Federn.

    Der Rest des Dreikönigskuchens muss dran glauben – und wir haben eine Königin 👸.

    Nach diesem kurzen Frühstück fährt Andreas mit Johneli zum Baumarkt, um noch ein paar Besorgungen für unsere Kälteprobleme und kleinere Reparaturarbeiten zu erledigen.

    Im Nu sind die Arbeiten gemacht, und Andreas ist zufrieden mit dem Ergebnis.

    Auch die bereits gestern vorgenommenen Anpassungen haben uns heute keinen Strich durch die Rechnung gemacht.

    So fällen wir beim Nachtessen den Entscheid: Wir fahren morgen nochmals los! 🚐❄️
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  • Zwangspause oder Abbruch?

    6. januar, Schweiz ⋅ 🌙 -18 °C

    Die Nacht war wirklich bitterkalt. Unsere Heizung lief auf Hochtouren und hatte ordentlich zu kämpfen. Am Abend dann noch eine Schreckminute: Wasseralarm beim Frostwächter. Rundum war alles nass. Zum Glück war der Frostwächter selbst in Ordnung – der Ablauf jedoch zugefroren. Also schalteten wir den Boiler aus und vertagten die Ursachenforschung auf den nächsten Tag. Trotz allem schliefen wir überraschend gut.

    Der Morgen beginnt jedoch nicht besser. Die Klospülung gibt nun ebenfalls ihren Geist auf – kein Spülwasser mehr, und das verheisst bekanntlich nichts Gutes. Draussen herrschen weiterhin eisige Temperaturen, begleitet von einem schneidend kalten Wind. Nach kurzer Beratung ist der Entscheid klar und einstimmig: Wir fahren nach Hause.

    Trotzdem halten wir uns an unsere ursprünglich geplante Route über St. Moritz und den Julierpass. Unweit des Lai Marmorera legen wir eine Pause ein und frühstückten gemütlich mit einem Dreikönigskuchen. Leider schafften wir nicht alles – für heute gibt es keinen König. Das verschieben wir auf morgen.

    Als wäre das alles noch nicht genug, meldet sich der nächste Wasseralarm. Dieses Mal in der Durchreiche im Doppelboden – erneut alles nass. Also wieder die Wasserpumpe ausschalten. Das schmutzige Geschirr wandert ungewaschen in ein Becken, der Abwasch muss warten.

    Im Unterland finden wir schliesslich eine Entsorgungsstelle für Grau- und Schwarzwasser. Wir versuchen, das Schwarzwasser über das Fallrohr abzulassen. Neue Sicherung rein, auf ON – und wieder nichts. Doch immerhin passiert etwas: Auch diese Sicherung ist nun defekt.

    Mit all diesen Problemen im Gepäck freuen wir uns umso mehr auf unser Zuhause. Dort machen wir uns gleich an die Arbeit. Zuerst räumen wir den gesamten Unterboden aus und trocknen alles gründlich. Die Ursachen der Probleme sind gut sichtbar und können relativ schnell behoben werden. Wir hoffen sehr, dass diese Anpassungen nun den gewünschten Effekt bringen. Die Schwarzwasserentsorgung über das Fallrohr funktioniert zwar weiterhin nicht, über die Pumpe ist sie jedoch möglich.

    Eigentlich stünde einer Weiterreise nichts im Weg. Dennoch warten wir ab, was der morgige Tag bringt, und entscheiden dann, ob wir am Donnerstag erneut aufbrechen. Natürlich halten wir euch auf dem Laufenden.

    Den Abend lassen wir entspannt ausklingen – mit Spaghetti und selbstgemachter Bolognese. Ein kleines Wohlfühlessen nach einem anstrengenden Tag. Und ja, ein bisschen stolz sind wir schon auf die gelösten Probleme. Auch das Thema der Reise macht immer mehr Sinn. Ist dies doch zur Vorbereitung für die nächste Winterreise ans Nordkapp.
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  • Frostige Nacht, warme Hoffnung

    5. januar, Schweiz ⋅ 🌙 -9 °C

    Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht bei angenehmen Temperaturen – so dachten wir zumindest – kriechen wir aus unseren warmen Betten. Doch die Realität holt uns schnell ein: In unserem Womo hat es ordentlich abgekühlt. Gerade noch 11 Grad im Innern. Brrr. Was ist passiert?

    Am Abend zuvor hatten wir Johneli mit Gas auf kuschlige 20 Grad aufgeheizt und danach auf Strom umgestellt, da dieser auf dem Campingplatz im Preis inbegriffen ist. Doch offenbar reichen 3 kWh Heizleistung bei diesen eisigen Aussentemperaturen nicht aus. Draussen herrschen stolze –17 Grad. Also heisst es: zurück auf Anfang.

    Gleichzeitig entscheiden wir uns, noch einen weiteren Tag auf diesem Campingplatz zu bleiben. Uns gefällt es hier sehr – und ausserdem hoffen wir, unsere technischen Herausforderungen in den Griff zu bekommen.

    Zuerst nehmen wir uns erneut die Heizung vor. Also wieder mit Gas auf voller Leistung auf 15 Grad hochgeheizen und anschliessend erneut auf Strom umstellen, diesmal mit Gasunterstützung. Die Idee: Wenn der Strom es nicht schafft, springt die Gasheizung ein. Anfangs will es allerdings überhaupt nicht funktionieren. Die Heizung fährt immer wieder herunter. Offenbar ist das System überfordert – bei diesen Temperaturen sind 5 Grad Aufheizen schlicht zu viel verlangt.

    Zwischendurch telefonieren wir mit unseren bekannten „Pinguianern“ Sonja & René. Wir tauschen unsere Erfahrungen aus, und auch sie bestätigen uns, dass das Ganze mit der Alde-Heizung grundsätzlich so funktionieren sollte, wie wir es uns vorgestellt hatten. Vielen Dank euch beiden für die hilfreichen Tipps!

    Wir geben nicht auf. Zuerst heizen wir Johneli mit Gas auf die gewünschten 20 Grad hoch, schalten danach den Strom erneut als Hauptquelle hinzu – und siehe da: Jetzt funktioniert es! Die Temperatur bleibt konstant, die Heizung schnurrt leise vor sich hin. Wir lassen die Einstellungen nun erst einmal so bis morgen.

    Vielleicht haben wir auch ein weiteres Problem gelöst: die Schwarzwasserentleerung. Die Sicherung für die elektrische Steuerung haben wir gefunden – und sie scheint defekt zu sein. Beim nächsten Entleeren tauschen wir sie aus und hoffen, dass dann alles wieder funktioniert. Den Austausch verschieben wir jedoch bewusst noch, nicht dass sich der Schieber automatisch öffnet und wir eine unfreiwillige Überschwemmung rund um unser Womo mit eher unangenehmen Gerüchen verursachen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

    Die Sonne unterstützt Johneli heute immerhin ein wenig von aussen, und ein Spaziergang in der klirrenden Kälte ist ohnehin Pflicht. Die frische Winterluft tut unglaublich gut. Entlang der Flaz und des Inns spazieren wir auf verschneiten, gut präparierten Fusswegen, vorbei an den Langlaufloipen der Promulins-Arena Gravatscha – Teil der 7,5 Kilometer langen Rundloipe des Frauenlaufs Engadin Skimarathon.

    Zurück am Womo schnurrt die Heizung immer noch zuverlässig, und die Temperatur hält sich stabil. Ein gutes Gefühl.

    Den Abend verbringen wir gemütlich in unserem Johneli und sind gespannt, was der morgige Tag bringen wird. Uns steht wohl die bisher kälteste Nacht unserer Reise bevor.
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  • Winterstart mit Herausforderungen!

    4. januar, Schweiz ⋅ 🌙 -16 °C

    Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht auf 1’300 m ü. M. beginnt unser Tag bei eisigen −13 Grad. Bevor wir weiterfahren können, steht erst einmal das Ent- und Versorgen unseres Johneli auf dem Programm – im Winter immer ein kleines Abenteuer für sich.

    Beim Ablassen des Schwarzwassers dann die erste Ernüchterung: Nichts geht. Offenbar erhält die Bordelektrik in diesem Bereich keinen Strom. Da die Kälte nicht gerade zur Fehlersuche einlädt, vertagen wir das Problem auf später. Wenigstens lässt sich das Grauwasser problemlos entsorgen.

    Kaum gelöst, wartet schon die nächste Herausforderung: Der Wasserhahn an der Zapfstelle ist eingefroren. Mit etwas heissem Wasser und Geduld geben wir ihm jedoch den nötigen Anstoss – und plötzlich läuft alles wieder wie es soll. Immerhin: In unserem Womo ist es angenehm warm. Die Dieselheizung läuft zuverlässig, nachts mit einer Absenkung auf 16 Grad.

    Endlich können wir losfahren. Die Fahrt durch die winterliche, bergige Landschaft Richtung Samedan ist einfach traumhaft. Unser erster Campingplatz in der Schweiz liegt direkt an der Lande- und Startbahn des Flughafens St. Moritz in Samedan. Normalerweise herrscht hier wenig Betrieb, doch heute – an diesem sonnigen Sonntag – scheint grosser Abreisetag zu sein.

    Bei strahlend blauem Himmel, gefrorenem Schnee und klirrender Kälte spazieren wir rund um die Piste. So viele kleine und grössere Privatjets haben wir noch nie auf einmal gesehen. Das absolute Highlight: die Landung eines Airbus A320 – ebenfalls ein Privatjet. Wer da wohl an Bord war?

    Zurück bei unserem Johneli folgt die nächste Erkenntnis: Die Dieselheizung schafft es bei diesen Temperaturen nicht, die abgesenkte Nachttemperatur von 16 Grad wieder auf angenehme 20 Grad zu bringen. Ob wir etwas falsch eingestellt haben? Wir testen später nochmals. Für den Moment heizen wir zusätzlich mit Gas – und nach ein paar Stunden ist es wieder richtig gemütlich.

    Den Abend lassen wir entspannt im Restaurant Piste 21 ausklingen, gleich ums Eck vom Campingplatz. Kulinarisch werden wir dort so richtig verwöhnt – ein perfekter Abschluss für diesen kalten, aber erlebnisreichen Tag.
    https://findpenguins.com/6kdeanaddcs1g/footprin…

    Das Problem mit dem Schwarzwasser bleibt ungelöst. Hier wird unser Händler helfen müssen, der allerdings erst ab dem 6. Januar wieder erreichbar ist. Zum Glück verfügt der Campingplatz über ein hervorragendes Sanitärgebäude.

    Genau aus diesen Gründen sind wir unterwegs: um zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und auch mit unerwarteten Situationen umzugehen. Und sollte wirklich alles schiefgehen, könnten wir jederzeit abbrechen und in unsere kleine, gemütliche Wohnung zurückfahren.
    Doch aufgeben? Das ist zum jetzigen Zeitpunkt ganz sicher keine Option.
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  • Immer dem Inn entlang bis nach Scuol

    3. januar, Schweiz ⋅ ☀️ -3 °C

    Nach einer ruhigen Nacht lassen wir den Tag gemütlich angehen. Bis zu unserem nächsten Etappenziel morgen sind es lediglich 100 Kilometer, den ersten Campingplatz für eine Nacht haben wir bereits reserviert. Wo wir heute übernachten werden, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

    Unsere Diesel-Zusatzheizung läuft seit der Abfahrt von zu Hause im Dauermodus. Sie schnurrt leise vor sich hin und verrichtet ihren Dienst absolut zuverlässig. Auf dieser Reise verzichten wir bewusst aufs Heizen mit Gas, da es sowohl in Tirol als auch in Graubünden keine Gastankstellen gibt – und wir keine Lust haben, ständig nach Ersatz-Gasflaschen zu suchen.

    In der Nacht hat es leicht geschneit, doch liegen geblieben ist fast nichts.

    Die heutige Etappe führt uns entlang des Inns bis nach Martina, wo wir erneut die Schweizer Grenze passieren. Von dort geht es auf einer kurvenreichen Strecke weiter nach Scuol. Hier finden wir einen Wohnmobilstellplatz, betrieben vom TCS, ruhig gelegen und gut organisiert.

    Scuol ist bekannt für seine typischen Engadiner Häuser mit kunstvollen Sgraffiti an den Fassaden. Wir schlendern durch das Dorf, bestaunen die alten Gebäude und verlieren uns ein wenig in den verwinkelten Gassen.

    Ebenso berühmt ist Scuol für seine zahlreichen Mineralquellen, die dem Ort seit Jahrhunderten eine besondere Bedeutung als Kur- und Erholungsort verleihen.
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  • Start unserer Reise unter dem Motto…

    2. januar, Østrig ⋅ ☁️ -3 °C

    … Wintertauglichkeit unseres Johneli!

    Wir suchen Schnee und klirrende Kälte im Bündnerland (Graubünden), um unser neues Wohnmobil unter möglichst extremen Bedingungen zu testen. Ziel ist es herauszufinden, wie sich unser Zuhause auf Rädern bei winterlichen Temperaturen verhält – und was wir eventuell noch verbessern müssen. Dieser Testlauf ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserer grossen Reise ans Nordkap im Winter 2026/2027.

    Da viele Schweizer Pässe im Winter gesperrt sind, wir den Vereina-Autoverladetunnel bewusst meiden möchten und ausserdem unsere kürzlich gekaufte Go-Box für Österreich ausprobieren wollen, entscheiden wir uns für die Anfahrt durchs Tirol ins Engadin. Was wir bei unserer – schon etwas länger zurückliegenden – Planung jedoch übersehen haben: In Tirol ist das Übernachten im Wohnmobil ausserhalb von Campingplätzen verboten. Und so kurzfristig noch einen freien Platz zu finden, war selbst eine Woche vor der Abreise unmöglich. Wir hatten alle Campingplätze entlang unserer Route angeschrieben – und nur Absagen erhalten.

    Also fahren wir einfach los und lassen uns überraschen, wo wir die heutige Nacht verbringen werden.

    Auf dem Weg darf unser Johneli ein neues (winziges) Land durchqueren: Liechtenstein.

    Auf den österreichischen Strassen ist ordentlich Verkehr, vor allem in der Gegenrichtung – der Rückreiseverkehr hat bereits eingesetzt. Die Go-Box piepst fleissig vor sich hin: Sie scheint zu funktionieren! Auf der Passhöhe am Arlberg beginnt es leicht zu schneien. Schnee ist definitiv nötig für unseren Test, doch leider bleibt er zunächst nicht liegen.

    Im Oberinntal, kurz vor Serfaus, versuchen wir unser Glück spontan bei einem Campingplatz. Und siehe da: Ein Stellplatz ist tatsächlich frei – zumindest bis morgen. Diesen schnappen wir uns ohne zu zögern.

    Nach einem kurzen Spaziergang ins Dorf machen wir es uns im Wohnmobil gemütlich. Zum Abendessen gibt es eine in Urnäsch gekaufte Siedewurst mit Makkaroni und Apfelmus – ganz traditionell serviert. Genau das Richtige, um den Tag entspannt und warm ausklingen zu lassen.
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    Start på rejsen
    2. januar 2026