Austria
Maiensee

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Travelers at this place
    • Day 8

      Arlbergpass & Bludenz

      June 8, 2023 in Austria ⋅ ☁️ 14 °C

      Weiter in Richtung Schweiz gings über den Arlbergpass weil der Tunnel gesperrt ist. Es war eine anstrengende Angelegenheit für Mensch und Maschine aber ganz oben wars schon eine sehr beeindruckende Stimmung. Toll, dass wir da hoch mussten!
      Eine Stärkung habe ich mir dann in Bludenz geholt mit einem leckeren Wiener Schnitzel. Das Gewitter konnte man so gut aussitzen. Rico musste im Parkhaus ausharren und konnte in Ruhe schlafen.
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    • Day 4

      Der Verwallsee

      September 7, 2023 in Austria ⋅ ☀️ 25 °C

      Der Verwallsee gehört zu St. Anton am Arlberg. Der Staussee ist mit seinem türkis schimmernden Wasser ein beliebtes Ausflugsziel.

      Der See ist hübsch eingebettet in die Bergwelt. Es gibt einen kleinen Spielplatz für Kinder, an dem Du auch WCs und viele Möglichkeiten zum Sitzen findest.

      Am Staudamm des Sees läufst Du über eine Hängebrücke.
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    • Day 2

      Tag 2 Braz nach Strengen

      May 18, 2022 in Austria ⋅ ⛅ 16 °C

      Es muss eine Balance zwischen radfahren und laufen geben sonst schaffe ich die Höhenmeter nicht. Von Stuben zum Arlbergpass Steigungen zwischen 8 u. 13% das war mir einfach zu viel. Für die halbe Stecke bis auf 1200hm habe ich den Bus genommen. Den Rest bis 1800hm habe ich unter Anstrengungen geschafft. St. Christoph !!
      Die Skiorte sind wie ausgestorben, keine Lokale oder Cafés haben geöffnet. Die Saison fängt erst im Juni an.
      Die Abfahrt mit 13% Gefälle erfordert Konzentration und Zurückhaltung. Bis zu 55km/h im gebremsten Zustand erinnert an Motorrad fahren.
      In St. Anton hatte wenigstens eine Bäckerei mit Selbstbedienung geöffnet, da gab es Kaffee und etwas zu essen. Die weitere Abfahrt über Flirsch nach Strengen war dann nur noch auslaufen lassen.
      Ich habe festgestellt... zu viel Gepäck 🤔
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    • Day 6

      Aufi! Etappe#6 Innsbruck —> St Christoph

      June 17, 2023 in Austria ⋅ ⛅ 16 °C

      Die Sonne scheint (wiedermal)! Doch wie die Pobacken vom Sattel sehnen auch wir, Roland und ich nach ein bisschen Abstand. Als es ums aufstehen und frühstücken ging war klar, heute sollten wir ein wenig Distanz schaffen.
      Gefrühstückt wurde bei einem nettem Buffet und dann packte jeder seine Taschen. Dennoch versuchten wir es etwas später als geplant gemeinsam abzufahren.

      Los gings dem Innradweg entlang. Erster Stopp war im cirka eine Stunde entfernten Dorf Zirl wo wir unsere Snackspeicher nochmal bis oben auffüllten.
      Es war dennoch spürbar, dass wir heute nicht die ganze Strecke gemeinsam fahren würden und Roli sprach kurz vor der Abfahrt aus, was nur darauf gewartet hatte gesagt zu werden. „Komm, fahr einfach und wir treffen uns in St. Anton“. Was hier vielleicht etwas hart rüberkommen könnte war aber aus einer guten Absicht heraus und so war es dann auch. Die Wege trennten sich das erste Mal seit unserem gemeinsamen Start am Montag.

      Schnell verloren wir uns und jeder fuhr in seinem Tempo und erlebte seine eigenen Eindrücke. Der Radweg am Inn entlang war wiedermal nicht von schlechten Eltern. Generell kann man sagen, dass wir in Österreich ein so top gepflegtes und echt fahrenswertes Radwegnetz haben. Ganz abgesehen von den wunderschönen Tälern, klaren Flüssen und atemberaubenden Natur ist der Bodenbelag einfach weltklasse.

      Wir strampelten fleißig dahin und die Kilometer purzelten. Als dann der Radweg mal den Inn verlies war es wieder unverwechselbar schön! Ein kleiner zweispuriger Radweg schlängelte sich neben einem Gebirgsbach entlang bis nach St. Anton. Die Sonne spiegelte sich immer wieder im Wasser und durch Holzarbeiten entlang des Weges, duftete es immer wieder mal sehr gut. Es war schon sehr verlockend hier das heutige Lager aufzuschlagen, doch der Plan war den Endgegner unserer Tour, den Arlberg, zu knacken um dann eine flache letzte Tour bis nach Bregenz zu haben.
      Deshalb wurden ein paar mobilisierende und dehnende Übungen im Rollen praktiziert und schließlich trafen wir uns wieder in Sankt Anton.

      Für Roland gabs eine kurze Ausruhpause und ich machte einen Nap. Der Spar im Ort versorgte uns wieder mit neuer Nahrung und einem Abendessen für den heutigen Abend.
      Ab die Post, doch was uns jetzt erwartete war schlichtweg heftig.

      Der Radweg führte uns durchs Zentrum und keine 50 Meter gefahren begann die Steigung Konstante 10%, manchmal mehr manchmal ein bisschen weniger, ließen uns nochmal so richtig schwitzen. Die Autofahrer riefen uns ihre Glückwünsche zu und mit einigen Hupgeräuschen fuhr man noch gleich ein wenig motivierter. (das war sarkastisch gemeint, da sich herausstellte, dass man über den Arlbergpass nicht mit dem Rad fahren darf)
      Es war ein harter Fight den wir da hatten ,nachdem wir in Sankt Anton schon die 100 Kilometermarke geknackt hatten.

      Naja aber so wies halt dann is lassen wir uns nicht lumpen und bei einer Umarmung am Höchsten Punkt unserer Tour fiel vieles an Anspannung ab. Es war vollbracht! Wir haben den Arlberg bezwungen und dies wurde im Restaurant auf der Passhöhe mit einem Bier und einem bomben Burger (siehe Bild) gefeiert.

      Am Nebentisch saßen zwei Franzosen und ich fragte ob sie den Jakobsweg gehen, da ich vorher einige Markierung bemerkte.
      Sie erzählten uns, dass sie eine Alpenüberqueung nach Innsbruck machen und ein paar Kilometer entfernt ein Bergsee ist.
      Sofort waren wir begeistert und suchten danach.

      Nochmal aufs Rad und ein wenig zurück von da wo wir kamen. Noch ein bisschen den Berg hinauf. Booooom!!! Das ist echt der absolute Wahnsinn. Wir schlafen heute auf ca 1900 Höhenmetern direkt an einem kleinen Bergsee. Das Panorama lässt nichts auszusetzhen und auch die kleine Disharmonie der Früh ist verflogen.
      Um uns herum liegen schneebedeckte Berggipfel und alles was man hören kann sind Naturgeräusche!

      Wir sind äußerst dankbar und glücklich für den heutigen Tag!
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    • Day 155

      Die letzte Etappe

      August 2, 2023 in Austria ⋅ ☁️ 16 °C

      Obwohl gutes Wetter angesagt war, regnet es leider auch heute. Trotzdem steht für Sam und mich fest, dass wir unsere letzte Etappe heute in Angriff nehmen wollen: die Überquerung des Arlbergs auf dem Jakobsweg.

      Vor vier Monaten lag auf dem Wanderweg so viel Schnee, dass ich nach einigen Kilometern Kampf mit dem Tiefschnee schweren Herzens auf die Straße gewechselt habe und auf dieser den restlichen Weg bis Sankt Christoph gegangen bin. Dadurch habe ich den offiziell höchsten Punkt des gesamten Weges bis Santiago verpasst. Und schon damals habe ich mir geschworen, dass ich den Abschnitt nachholen werde.

      Jetzt bin ich zurück. Ich habe Sam während unserer Rückreise bereits in Bilbao vorgeschlagen, diese letzte Etappe mit mir zu gehen und er hat sofort eingewilligt. Ich bin glücklich und dankbar, mit einem guten Caminofreund hier zu sein.

      Der Weg ist mir noch gut im Gedächtnis, auch wenn ohne Schnee alles ganz anders aussieht. Wir erreichen die Stiegeneckkapelle im Regen und bald darauf den Bach, den ich durchwaten musste, über den jetzt, im Sommer, Holzstege führen. Dann kreuzen wir die Arlbergstraße, wo ich vor all der Zeit den Wanderweg verlassen und mir geschworen habe, zurückzukehren. Ab hier ist mir der Weg völlig unbekannt.
      Es hat aufgehört zu regnen und zu unserer Freude kommt sogar die Sonne heraus, während wir immer höher steigen. Wir essen Heidelbeeren vom Wegesrand, während wir uns unserer Regensachen entledigen. Und dann sind wir auch schon da.

      Der Maiensee liegt in einer Senke im herrlichen Bergpanorama von Tirol und Vorarlberg. Hier zu stehen und auf ihn hinunterzusehen, nachdem ich ihn nach so viel Hoffen und Bangen im März nicht erreicht habe, fühlt sich unwirklich an, wie ein Traum vom Sommer in einer kalten Winternacht.
      Wir gehen am Ufer des Sees entlang und erreichen an seinem anderen Ende eine Tafel, die mir bestätigt, was ich längst weiß: wir haben den höchsten Punkt erreicht. Jetzt ist mein Camino komplett.

      Erst nach über einer Stunde verlassen wir den Maiensee und machen uns auf den kurzen Weg nach St. Christoph, von wo wir den Bus zurück nach St. Anton nehmen. Hier werden wir in den Zug Richtung Wien steigen. Nach Hause. Was für eine Vorstellung.
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    • Day 155

      Return

      August 2, 2023 in Austria ⋅ ☁️ 16 °C

      "You sail out across the sea, but it's when you make your return that you may discover what you have been seeking is in fact inside yourself."

      ~ Erling Kagge (Silence in the Age of Noise)

    You might also know this place by the following names:

    Maiensee

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