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  • Day4

    Grenzen.

    May 25 in Spain ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute morgen ging es schon für meine Verhältnisse früh los, um.halb acht war ich schon unterwegs. Der Weg sollte ziemlich anstrengend werden - am Ende waren es mehr als 400 Höhenmeter, es hätte auch keiner mehr sein dürfen!

    Anfangs ging es noch bergab, dann aber ständig hoch und runter,Ebenen gab es kaum. Zu Beginn waren die Wege auch o.k.,dann kamen Schotteroisten im Wechsel mit Matschfeldern und dann wieder Steinpisten mit tiefen.Schlaglöchern. Sechs Stunden war ich unterwegs, Phasenweise hab ich 100 Schritte gezählt, dann Pause, dann.ging es weiter. Ich bin sehr nah an meine körperlichen Grenzen gekommen, das sah man mir wohl.auch an. Immer wieder wurde ich gefragt, ob man.mit helfen kann, aber außer einen Sänfteträger gab es .da nicht wirklich was, was mir geholfen hätte. ... Trotzdem war es schön, dass die Pilger gefragt haben, denn wenn es wirklich notwendig wäre, wird auch geholfen.

    Spannend war, dass ich das mental erstaunlich gut weggesteckt habe, das kenn ich auch anders ...
    Aber Jammern hätte mich auch nicht schneller ans Ziel gebracht.

    Ich wusste ja, dass die ersten Tage hart werden,aber es ist halt noch Mal was anderes das dann .durch-zustehen ...

    Morgen geht es dann nochmal einige Meter hoch,mal schaun, wie das wird.
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