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PanAmericana - Teil I - 24-26

A 1093-day adventure by Baerli.on.Tour Read more
  • Stadtbesichtigung QUÉBEC

    August 7, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach dem ungeplanten Aufenthalt im Autohaus haben wir uns dann 1½ Tage gegönnt, um durch die "Old Town" von Upper und Lower QUÉBEC zu gehen.

    Dabei half mal wieder die App "GPSmyCity" Mut ihren Informationen zu den Sehenswürdigkeiten von QUÉBEC.

    Die Altstadt hat uns richtig gut gefallen - natürlich war es ziemlich belebt, aber es war nicht überlaufen.
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  • Mercedes-Benz in QUÉBEC

    August 7, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf der Fahrt in Richtung QUÉBEC meldete unser Baerli plötzlich, dass die Bremsbeläge wohl nicht mehr so toll wären ....

    Wir wussten, dass das über kurz oder lang kommen würde - beim letzten Check vor Verschiffung wurde uns versichert, dass die Bremsen noch für "mindestens 25000 km" gut wären (deshalb der Verzicht auf vorheriges Wechseln) - jetzt sind es nur 15000 km geworden.

    Glücklicherweise wurden wir bei Mercedes QUÉBEC kurzfristig drangenommen. Abends angefragt und am nächsten Morgen schon dran.

    Und wenn unser Auto schon in der Werkstatt ist, haben wir gleich noch einen Ölwechsel (+Filter) mitmachen lassen. In D wäre das erst nach weiteren 22500 km (Wechselintervall 60000 km) fällig geworden - hier ist aber die Dieselqualität nicht die Beste ....
    Und wenn die Räder schon runter waren, konnten sie gleich "kreuzgetauscht" werden - außerdem wurde Spur und Sturz gecheckt/eingestellt.

    Am allerwichtigsten für "Frau Baerli": Mercedes hat das Auto auch gewaschen ..... 😅😅😅

    Die Nacht vor bzw. nach dem Service konnten wir auf dem Betriebsgelände (Abstellplatz) stehen - "nicht schön aber praktisch".
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  • MONTMORENCY-Waterfall

    August 6, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 22 °C

    Ein "Pflichtstopp", wenn man von NO in Richtung QUÉBEC-City fährt, sind die MONTMORENCY-Waterfalls.

    Hier stürzt das Wasser 83 mtr in die Tiefe - damit sind die Wasserfälle 30 mtr höher, als die NIAGARA-Fälle.

    Allerdings wussten viele 100 andere Besucher auch, dass man hier halten muss. Soviel "Mensch" waren wir nicht mehr gewöhnt ....
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  • BON-DÉSIR

    August 5, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 20 °C

    Neugierig geworden wegen eines Schildes am Straßenrand, sind wir kurzerhand hierher abgebogen.

    Hier ist einer des besten Plätze am St.-LORENZ-STROM, um Delfine und Wale von Land aus zu beobachten. Und tatsächlich: Innerhalb von ca. 20 min konnten wir 6x vorbeiziehende Delfine sowie 2 Mink-Wale beobachten.

    Während die Delfine leider nicht zu Fotografieren waren, konnten wir die Mink-Wale gut "einfangen".
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  • Ü-Platz "auf der Landzunge"

    August 3, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 20 °C

    Irgendwie kommen wir nicht richtig vorwärts: Eigentlich wollten wir nur mal kurz auf die Landzunge rausfahren.

    Nachdem wir das Auto erst einmal beim Wenden ordentlich im Sand verbuddelt hatten, haben wir uns an der Landzunge gerächt und sind an einem schönen Strand einfach geblieben. 🤣🤣🤣🤣

    Dank Luftablassen, Winch und tatkräftiger Hilfe von "Anwohnern" (also einheimischen Campern) waren wir jedoch schnell wieder frei.

    Hmmmm - wieder nur ca. 30 km Tagesetappe. So kommen wir nicht weiter ....
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  • Ü-Platz "BAIE-COMEAU"

    August 1, 2024 in Canada ⋅ 🌩️ 24 °C

    Das Ende des "TRANS-QUÉBEC-LABRADOR Hw" ist erreicht - wir sind an der Küste des St. Lorenz-Stroms angekommen.

    Ab sofort werden die einsamen Stellplätze sicherlich etwas seltener - die Küste ist schließlich sehr dicht besiedelt.

    Und hier fangen wir doch gleich mal damit an: Wir stehen auf einem Parkplatz mit noch anderen WoMos in einem schönen Park.
    Herzergreifend ist die Geschichte hinter den vielen bunten Steinen, die den Weg teilweise säumen: In der Ortschaft wohnt der 8-jährige HUGO. Er hat Krebs und wünscht sich - um ihn zu unterstützen und Hoffnung zu geben - die weltweit längste "bemalte Steine-Schlange".

    Außerdem gibt es eine "Poutinerie": Zwischen "Frau Baerli" und mir gehen die Meinungen da etwas auseinander. Ich mag die "Matsche-Pommes mit Bratensoße" - Anette eher nicht so. Egal: Eine Portion wurde geteilt.
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  • MANIC-5

    July 31, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 27 °C

    Wenn wir schon 2 Tage an dem MANICOUAGAN-Stausee verbringen, wollen wir doch etwas Näheres darüber wissen.

    Wir haben eine Besichtigung des Wasserkraftwerks MANIC-5 gebucht. Die Besichtigungen werden von dem Kraftwerksbetreiber kostenlos angeboten und das Angebot haben wir gerne angenommen.

    Der Name MANIC-5 leitet sich von dem Namen des aufgestauten Flusses "MANICOUAGAN" ab. Ursprünglich waren entlang des Flusses 5 Kraftwerke geplant: MANIC-5 flussaufwärts als erstes. Flussabwärts gibt es demzufolge noch weitere Staustufen/Kraftwerke: MANIC-1, MANIC-2 und MANIC-3. MANIC-4 wurde nie gebaut, weil es MANIC-3 negativ beeinflusst hätte.

    Die Staumauer erreicht oberirdisch eine Höhe von 165 mtr - weitere 50 mtr wurde die Mauer in die Tiefe gebaut, bis sie auf festem Fels stand. Die (absolut gerade) Dammkrone ist 1314 mtr lang - die Mauer ist an ihrer stärksten Stelle 21,5 mtr breit und an der Krone immer noch 3 mtr.
    Die gesamte Staumauer ist als Pfeilerstaumauer erbaut und weltweit die größte ihrer Art.

    Wir erhielten (als einzige nicht-französischsprachigen) eine eigene englisch-sprachige 30 minütige Erläuterung über das Gesamtprojekt - danach ging es mit Audioguides in einem typischen gelben Schulbus weiter: Erst zu dem in den Felsen gebautem Kraftwerk und danach IN die Staumauer, wo ein Abschnitt des Revisionsgangs abgelaufen wurde sowie danach wieder mit dem Bus auf die Staumauer. Leider waren keine Film oder Fotoaufnahmen in den Gebäuden/Mauern erlaubt.

    Anschließend sind wir nur noch etwas weiter in eine Schotterstraße gefahren, um unseren Platz für die Nacht zu finden.
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  • Am MANICOUAGAN-Stausee

    July 29, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 30 °C

    Perfektes Wetter voraus!!!! Da galt es doch, einen schönen Stellplatz zu finden, an dem sich auch mal >30°C aushalten lassen.

    Und diesen Stellplatz haben wir an dem MANICOUAGAN-Stausee gefunden. Dieser Stausee ist ringförmig, da er in einem gigantischen Meteoriteneinschlagkrater liegt. Vor 214 Mio Jahren schlug hier ein ca. 5 km durchmessender Meteorit ein, der diese Geländestruktur geschaffen hat. Und durch die in den 60er Jahren erbaute Staumauer wurde ein Fluss aufgestaut, der dann diesen gigantischen Stausee mit einer kreisförmigen zentralen 2020 km² großen und 72 km durchmessenden Insel entstehen ließ.

    Wir haben hier erstmals unser - noch namenloses - "Gummiboot" aufgepumpt und 2 Paddeltouren unternommen. Eine Gewöhnungstour von ca. 6 km und am nächsten Tag dann eine 15 km Tour. Dabei mussten mehrfach offene Wasserflächen von ca. 2500 mtr von Inselchen zu Inselchen überquert werden - wenn dann auch noch der Wind auffrischt und Wellen von 50 - 75 cm entstehen lässt, wurde dass durchaus etwas spannend. Aber für einen Kaffee auf einer kleinen Insel macht man das doch gern ...

    Der Stellplatz war absolut einsam und genial - nur machten leider fliegende Plagegeister das Leben etwas schwer. Zu gern hätten wir die Stellplatzromantik noch mit einem Lagerfeuer perfektioniert - angesichts hoher Waldbrandgefahr haben wir darauf jedoch verzichtet.
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  • Am "Trans-Québec-Labrador Hw"

    July 28, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach der großen Wäsche ging es noch etwas weiter - jetzt ist das "QUÉBEC" in den Namen des Highway mit eingezogen.

    Die ersten ca. 60 km Schotterpiste wurden dabei auch schon absolviert - und da es vorher geregnet hat, ist das Baerli jetzt nicht mehr soooo sauber ....

    Die Nacht werden wir in einer kleinen Parkbucht entlang des Hw verbringen - da nachts kaum Verkehr herrscht, wird das aber eine ruhige Nacht.
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  • FERMONT

    July 28, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 25 °C

    Jetzt sind wir "so richtig" in unserer 5. Provinz in KANADA - nämlich in QUÉBEC - angekommen. Zwar waren wir ja schon mal, nach der Fährüberfahrt von NEWFOUNDLAND, für ein paar Stunden in QUÉBEC - aber das zählte nicht so richtig.

    Hier haben wir auch wieder eine Stunde geschenkt bekommen - mittlerweile sind wir bei MESZ - 6 Std.

    In unserem ersten Stopp FERMONT sind wir allerdings nur zum Wäsche waschen gestoppt - unser Schmutzwäschefach war übervoll. Praktischerweise ist die Laundry hier komplett kostenlos.

    Allerdings hat die Ortschaft eine Besonderheit: Le Mur / The Wall.
    Darunter versteht sich EIN Gebäude von 1,5 km Länge!!!!. Dieses Gebäude ist als Windschutz für die im Lee dahinterliegenden Gebäude erstellt worden. In diesem Gebäude ist alles Mögliche untergebracht (Hotel, Schwimmbad, Läden, ....) - im Winter brauchen die Bewohner somit kein Fuß vor die Tür setzen.
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  • LAB-CITY / WABUSH

    July 25, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir sind angekommen in der "Hauptstadt" von LABRADOR (tatsächliche Provinzhauptstadt von NEWFOUNDLAND-LABRADOR ist St. JOHN auf NEWFOUNDLAND).
    LAB-CITY und WABUSH sind quasi eine "Doppelstadt" - die beiden Städte liegen nur 2-3 km auseinander. Man muss sich außerdem vor Augen führen, dass die Teilprovinz LABRADOR ca. die Größe von ITALIEN hat, in LABRADOR aber nur ca. 27000 Einwohner leben. Und davon ca. 9000 in LAB-CITY/ WABUSH.

    Unser Ü-Platz der nächsten Tage liegt an einem See in WABUSH - von hier aus unternehmen wir die Aktivitäten der nächsten Tage:

    Besuch des riesigen Kippers aus dem Tagebau. Allein der Durchmesser der Räder dieses Trucks entspricht der Höhe unseres Baerli - etwas über 3 mtr.

    Eine "Wanderung" (5,5 km) um den JEAN-LAKE.

    Besuch einer "Classic Car Exhibition": Neben einigen wunderschönen alten Autos standen aber überwiegend neuere Autos der letzten ca. 20 Jahre dort. Preise gab es z.B. für das leistungsstärkste Auto (860 PS) - aber auch ein BMW X5e bekam einen Preis (schönstes Hybridauto 🤔🤔🤔🤔)

    Wanderung auf den SMOKEY MOUNTAIN: Von diesem Berg hat man einen perfekten Blick in den riesigen Tagebau der Eisenerzmine. Von hier oben sahen die riesigen Trucks wie Matchbox-Autos aus.

    Außerdem kamen wir an unserem Ü-Platz immer wieder mit Einheimischen ins Gespräch: So wurden wir z.B. von Jim eingeladen, ihn in seinem "happy place" (einen Community-Garden) zu besuchen. Er bot uns sogar an, bei ihm zu Hause die Waschmaschine oder Dusche zu benutzen. Die Einladung in den Garten haben wir gerne angenommen, hier wurden wir mit frischem Salat versorgt.
    Da aber hier im Ort in der Sporthalle eine "free shower" zur Verfügung stand und unser Wäscheberg mit einer Maschine nicht hinkommt, haben wir diesen Teil dankend ausgeschlagen.
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  • CHURCHILL FALLS II

    July 24, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 18 °C

    Aber natürlich wurden auch die eigentlichen CHURCHILL FALLS besucht.

    An der Aussichtsplattform stand noch der Stein mit Plakette, auf der der ursprüngliche Name HAMILTON FALLS stand. Erst 1965 wurde der Fluss (und somit auch die Wasserfälle) zu Ehren des früheren britischen Prime-Minister Winston CHURCHILL umbenannt.

    Die Fälle sind ca. 75 mtr hoch. Leider sind sie nicht mehr sehr beeindruckend, da 90% des Wassers für das Kraftwerk umgeleitet werden.
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  • CHURCHILL FALLS

    July 23, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    CHURCHILL FALLS heißt die nächste Ortschaft auf unserem Weg.

    Diese Ortschaft ist komplett im Besitz des riesigen Wasserkraftwerks, das hier komplett in einer riesigen (künstlichen) Höhle in dem Felsen untergebracht ist. Die Kaverne hat knapp 300 mtr Länge, 25 mtr Breite und 45 mtr Höhe - alles in einem Granitfelsen.
    In dieser Kaverne stehen 11 Turbinen, die zusammen über 5480 MW Strom erzeugen - die ca. 4-fache Menge des ehemaligen AKW ISAR 2. Strom wird u.a. nach NEW YORK geliefert.

    Leider sind derzeit keine Führungen möglich - schade, wir hatten uns drauf gefreut.

    In der Ortschaft CHURCHILL FALLS leben die Beschäftigten dieses Kraftwerks: Sollten sie nicht mehr für das Kraftwerk arbeiten, müssen sie umziehen. Schließlich gehören die Häuser dem Kraftwerk. Wir haben die "free shower" gerne genutzt: Danke Kraftwerk!!!!

    Unser Ü-Platz war unten am Fluss, wo das Wasser nach der Stromerzeugung aus dem Berg strömt. Da kam schon einiges raus.
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  • .... am TransLabradorHighway

    July 22, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 12 °C

    So: Heute geht es weiter von HAPPY VALLEY-GOOSE BAY in Richtung "Westen".

    Vorher aber werden aber sowohl die Dieseltanks als auch der Wassertank gefüllt sowie ein größerer Einkauf getätigt - und auch das "Military Museum" der Airforce-Basis wird besucht.

    Unser nächstes Ziel ist CHURCHILL FALLS - allerdings sind 290 km Tagesetappe zu lang .... 🫣🫣🫣

    Entlang des Highway gibt es immer wieder gute Stellplätze - wir kommen in einem ehemaligen Steinbruch unter. Und hier werden wir abends noch von einem fantastischen doppelten Regenbogen überrascht - der Halbkreis des Regenbogens ist tatsächlich komplett!!!!
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  • HAPPY VALLEY - GOOSE BAY

    July 19, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 18 °C

    Während des WWII entstand mit GOOSE BAY einer der größten Luftwaffenstützpunkte Nordamerikas.

    Die Erbauer des Stützpunkts fanden in HAPPY VALLEY ihre Unterkunft. Heute ergeben diese zwei Stadtteile mit etwas über 8000 EW eine der größten Städte LABRADORS.

    Auch die deutsche Luftwaffe hatte hier bis März 2006 einen permanenten Trainingsstützpunkt - heute werden nur noch von Zeit zu Zeit deutsche Trainings hier durchgeführt. Die weite, menschenleere Wildnis wurde damals gern für die lärmintensiven Trainings genutzt - z.B. Überschallflüge in sehr geringer Höhe.

    Freitagabend gingen wir zum Burger-Essen in eine SportsBar mit Live-Musik.

    Und hier lernten wir Tanya kennen. Tanya lebt hier in HAPPY VALLEY-GOOSE BAY mit ihrem Partner Dominique. Nachdem wir uns so gut unterhalten hatten, wurden wir von Tanya für Samstag eingeladen: Erst zu einer Bootstour auf dem Speedboot von Dominique und anschließend zum Lachsessen bei ihm zu Hause. Da wir auch direkt auf dem Grundstück übernachten konnten, stand nach einem langen, feuchtfröhlichem Abend auch einem typischen, herzhaftem labradorischen Frühstück nichts im Wege.

    Tanya und Dominique sind Eskimo (wie sie sich selbst bezeichneten - von "Inuit" hielten sie nicht so viel (neumodisches pilitical correctnes)).
    Wir lernten viel über ihr Leben und ihre Kultur. Die Beiden sind ganz liebe Leute, die wir nicht vergessen werden.

    Und ihr Hund Bailey - ein "Golden Doodle" - hat sich sicherlich auch über viele Krauleinheiten gefreut.

    Vor und nach dem Treffen mit den Beiden standen wir noch zwei Nächte an einem Naherholungsgebiet mit einem 4,5 km langem Boardwalk durch Feuchtgebiete. Auch hier wieder ein toller Ü-Platz.
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  • North West River

    July 18, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging es durch HAPPY VALLEY-GOOSE BAY durch und noch weitere 40 km bis ans Ende dieser Sackgasse.

    Hier ist das LABRADOR INTERPRETATION CENTER angesiedelt, dass wir uns am nächsten Tag anschauen wollen. Unser Ü-Platz liegt hinter der Ortschaft an einem Waldparkplatz - eine weitere ruhige Nacht ist garantiert.

    Das LABRADOR INTERPRETATION CENTER war hochinteressant. Hier wurde anschaulich das Leben der unterschiedlichen Kulturen dargestellt: Die INNU, INUIT sowie die MÉTIS.

    Es ist uns wichtig, nicht nur durch das Land durchzufahren, sondern auch etwas über die Menschen zu erfahren.
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  • ... irgendwo am TransLabradorHighway

    July 17, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 19 °C

    Nachdem auch in CARTWRIGHT keine Eisberg-Tour zu haben war, setzen wir unsere Reise fort.

    Es geht weiter Richtung HAPPY-VALLEY GOOSE BAY. Allerdings liegen bis dahin fast 400 km NICHTS vor uns - also wurde in CARTWRIGHT noch einmal die Gelegenheit genutzt, den Wassertank zu füllen.

    Und 400 km gehen bei uns nicht in einer Tagesetappe - ungefähr auf halber Strecke finden wir einen schönen Ü-Platz neben der Straße.

    Und da hier so gut wie kein Verkehr ist, kann man/frau auch gut an der Mittellinie spazieren oder Sport treiben.

    Allerdings wissen wir aktuell nicht, welche Zeit wir haben: Offensichtlich muss irgendwo eine Zeitgrenze sein - aber "who cares"????
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  • CARTWRIGHT

    July 16, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach 3 Tagen an dem letzten Stellplatz ging es schließlich weiter.

    Unser nächstes Ziel liegt abseits des TransLabradorHighway - es gilt, eine knapp 100 km lange (perfekte) Einbahn(schotter)straße zur Ortschaft CARTWRIGHT zu fahren.

    Können wir hier doch noch eine Eisbergtour machen?????

    CARTWRIGHT ist eine kleine Ortschaft von ca. 400 Einwohnern - fast alle sind Inuit oder Métis (Mestizen - Nachkommen von europäischen Trappern/Händlern mit einheimischen Frauen. So heißt auch der 100 km lange Stich zur Ortschaft der "Métis-Trail".

    Tja - aber Bilder von dem Ort haben wir glatt vergessen .....
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  • PORT HOPE SIMPSON

    July 13, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 12 °C

    Von RED BAY ging es weiter Richtung Norden.

    Unser erster Stopp war in "MARY'S HARBOUR" - nach RED BAY die nächste Ortschaft. Es qaren auch nur 80 km zwischen den beiden Orten ....

    Hier gingen wir einen kleinen Trail zum "White Water Fall". Der Wasserfall an sich war jetzt nicht soooo beeindruckend - allerdings konnten wir hier Lachse bei ihrem Versuch, den Wasserfall stromauf zu überwinden, beobachten.

    Danach ging es noch weiter bis PORT HOPE SIMPSON. Hier stehen wir an einer Bootseinlaßstelle.

    Und hier wurden wir auch auf ein mögliches Problem bei unserer Weiterreise hingewiesen: Im Moment ist der TransLabradorHighway bei LABRADOR-City gesperrt. Hier wütet ein Waldbrand, der sogar die Ortschaft LABRADOR bedroht. Alle Einwohner wurden evakuiert - immerhin über 9000 Menschen mussten ihr Heim verlassen. Mal sehen, wie sich das entwickelt ....

    Als erste Maßnahme verlangsamen wir unsere Tour noch etwas mehr: Wir bleiben mindestens 2 Nächte an diesem Platz.
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  • RED BAY

    July 12, 2024 in Canada ⋅ 🌬 20 °C

    Unsere Fahrt ging bis RED BAY - einer wunderschönen Bucht. Hier haben wir zwei kleine Trails absolviert: Den "Tracy Hill Trail" sowie den "Boney Shore Trail".
    Von dem Hügel gab es eine fantastische Sicht auf die Bucht mit ihrer kleinen Ortschaft.
    Und der Name "Boney Shore" weist darauf hin, dass an der Küste Knochen (Bones) liegen. Hier wurden im 16.JH die Knochen der Wale einfach hingekippt: Diese sind teilweise heute noch zu sehen.

    Übernachtet wurde an einem "versteckten Platz" in der Ortschaft: Nur Mücken und (vor allem) Fliegen kamen zu Besuch.
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  • Point Armour Lighthouse

    July 12, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Endlich war es soweit: LABRADOR ist erreicht. Natürlich haben wir das große Schild mit einem Sticker "verschönert" (waren schon viele vor uns drauf - deswegen kein schlechtes Gewissen).

    Den Leuchtturm am "Point Armour" wollten wir uns gerne anschauen - also fuhren wir schon am Vorabend hin und haben dort übernachtet. Dabei konnten wir sogar noch einen Wal beobachten.

    Am nächsten Tag stand dann die Besichtigung des Leuchtturms an. Auf den Turm durfte man nur mit Begleitung - das war aber auch gut so: Haben wir doch von Alfred viel über den Turm, die Landschaft, das Leben der Leuchtturmwärter, .... gehört. Auch wurde aufgeklärt, wie es zu dem Namen "Point Armour" (Punkt der Liebe) kam: Eigentlich war es der "Point à Mort" (Punkt des Todes). Durch "Sprachschlamperei" wandelte es sich jedoch zum heutigen Namen - außerdem klingt "Liebe" besser als "Tod". De ursprüngliche Name ging auf die vielen Schiffsunglücke in der Region zurück.
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  • "OLD FORT BAY"

    July 11, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 17 °C

    Auch wenn das Aufstehen morgens sehr schwer fiel: Alles hat geklappt!!

    Wir haben unser Ticket bekommen und sind in LABRADOR - ....ähm: Nee in QUÉBEC.

    Der Fähranleger am Festland liegt tatsächlich in der Provinz QUÉBEC. Da hier eine um 90 Minuten spätere Zeitzone herrscht, sind wir somit fast zur selben Zeit angekommen, wie von NEWFOUNDLAND abgefahren. Back to future ....

    Natürlich sind wir nicht gleich nach "rechts" in Richtung LABRADOR abgebogen, sondern erst einmal bis zum Ende dieser Sackgasse nach QUÉBEC hereingefahren. Noch gibt es hier keinen Highway, der entlang der Küste weiter Richtung Süden führt - aber die Planungen sind weit fortgeschritten.

    Unterwegs haben wir uns noch einen schönen Wasserfall angeschaut.
    Ein kleiner Rundgang durch die Ortschaft "OLD FORT BAY" musste natürlich auch sein. Hier war die Kirche offen: Wahrscheinlich fand hier schon lange kein Gottesdienst mehr statt. Die Gemeinde hat keinen Pfarrer - wollte man einen "Service", (Hochzeit, Beerdigung, Taufe, ....) muss man auf eigene Kosten den Pfarrer kommen lassen (Grundgebühr + Reisekosten + Spesen).
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  • Ü-Platz "an der Fähre"

    July 10, 2024 in Canada ⋅ ☁️ 17 °C

    Von ST. ANTHONY ging es direkt zum Fähranleger für die Fähre nach LABRADOR.

    Allerdings war das Fähr-Office schon geschlossen - die nächste Fähre geht erst morgen um 0800.

    Also wurde der Wecker auf sehr frühe 0600 eingestellt - wir hoffen, dann noch ein Ticket für die Fähre zu ergattern.

    Übernachtet haben wir direkt am Fähranleger - so konnten wir auch gut beobachten, wie die Fähre von LABRADOR kommend, einläuft. Das soll die unsere morgen werden.
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