• Weg ist die Nase

    September 17 in France ⋅ 🌬 17 °C

    Das Oratoire de Saint-Guirec ist ein grandioses Fotomotiv und noch dazu mit einer hübschen Legende verbunden. Sie erzählt von jungen, unverheirateten Frauen, die auf Ebbe warteten, um es zu erreichen, am Fuße der Statue zu beten und eine Nadel in den hölzernen Heiligen zu stechen, insbesondere in seine Nase. Wenn diese nach der Flut noch steckte, war den Frauen die Erfüllung ihres Heiratswunsches vor Jahresende sicher; fiel sie heraus, mussten sie bis zum folgenden Jahr warten. Von der Nase blieb über die Zeit nicht viel übrig. Kein Wunder. +++ Ebenso fotogen wie das Heiligendenkmal ist der Leuchtturm de Maen Ruz. Die rote Granitküste hält farblich, was ihr Name verspricht. Dass es abends noch einmal so schön werden könnte, hatten wir mittags erhofft, aber nicht wirklich geglaubt: Im rechten faden Örtchen Treguier regnet es in Strömen. Immerhin sitzen wir trocken und können uns so ausgiebig mit Gouffre und Terrine beschäftigen. Zuvor verbringen wir den Vormittag in den Gärten von Kerdalo, in denen nicht mehr viel blüht und das wenige, zumeist Liliengewächse, herhalten muss, um die Portraitfunktion meines neuen IPhone 17 auszuprobieren.Read more