• Drei Dinge braucht der Biker …

    October 7 in Italy 🌧 18 °C

    … wenn es regnet. Erstens: Ein Plastiktütchen, um die Navihalterung abzudecken, damit die Kontakte trocken bleiben. Zweitens: Gute Regenbekleidung. Drittens: Einen Föhn, wenn es die Regenbekleidung dann doch nicht mehr schafft. Dieser Zeitpunkt ist in meinem Fall etwa nach zwei Stunden gekommen. +++ Wir fahren heute leider knapp drei Stunden, somit zu lange, um halbwegs trocken anzukommen, aber zugleich zwei Stunden weniger, als wir uns ursprünglich vorgenommen hatten. Der Dauerregen zwingt uns jedoch, eine relativ direkte Route von Barolo nach Finale Ligure einzuschlagen. +++ Das Piemont verlassend, gelangen wir ins recht kleine Ligurien (nur 1,5 Millionen Einwohner). Dessen sichelförmige Region schmiegt sich 300 Kilometer an die Küstenlinie und ist als “die Riviera Italiens” bekannt. +++ Das wirklich sehr schöne und sehr italienisch anmutende Hotel Punta Est bewahrt trotz des schlechten Wetters seinen Charme, wenngleich wir die Außenbereiche naheliegenderweise nicht nutzen können. +++ Trotz Rikes Abhärtungstrainings der letzten Jahre kann ich mich nicht entschließen, ins Meer zu gehen. Norbert und ich schlendern stattdessen auf der Strandpromenade zu einem Café mit angeschlossenem Privatstrand. Davon gibt es mehrere, und wie in Italien üblich, stehen die Liegen wohlgeordnet in Reih’ und Glied. Selbst jetzt im Oktober werden sie tapfer von zumeist dunkelhäutigen Strandwächtern bewacht. Zwar gibt es keine Badegäste mehr, aber man kann sich vorstellen, wie trubelig es am Lido im August zugeht. Ein wirklich schönes Fleckchen, dass auf die “Noch-einmal-bei-Sonnenschein-besuchen”-Liste rückt.
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