Kandysee
June 4 in Kazakhstan ⋅ ☁️ 19 °C
In einer Entfernung von etwa elf Kilometern von den Kolsai-Seen befindet sich in einer Höhe von rund 2000 Metern ein weiterer See, der Kaindysee. Er entstand 1911 durch einen von einem Erdbeben ausgelösten großen Erdrutsch. Die herabstürzenden Stein- und Geröllmassen bildeten einen Damm und versperrten einen Wasserabfluss in die Schlucht. Der See wird von Schmelz- und Regenwasser gespeist, ist ca. 400 Meter lang und maximal 30 Meter tief. Die vor dem Erdbeben auf trockenem Boden gewachsenen Bäume starben später ab und nur die kahlen Stämme ragen nun aus dem Wasser. Es handelt sich dabei in erster Linie um die zu den Kieferngewächsen (Pinaceae) zählende Schrenk Fichte.
Wir werden mit sogenannten UAZ, ca. 60 Jahre alten Fahrzeugen, über eine Schotterpiste in die Berge gefahren. Weitere 30 Minuten braucht man um zum Kandysee zu laufen 🏃♀️. Der See mit seinem blaugrünen Wasser sieht sehr malerisch aus.
Mit unseren Kleinbussen braucht man ca. 3,5 Stunden nach Almaty. Wieder durchqueren wir die flache, endlose Weite des Landes, nur am Horizont sind schneebedeckte Berge zu erkennen.
Gegen 15:30 erreichen wir das Hotel Otra, ein " Kleinod" aus russischer Zeit.
Almaty ist mit rund zwei Millionen Einwohnern die größte Stadt Kasachstans. Sie war von 1936 bis 1991 Hauptstadt der kasachischen SSR und bis 1997, nach dem Zerfall der Sowjetunion, die Hauptstadt von Kasachstan.
Sie ist die Stadt der Äpfel. Früher hieß die Stadt Alma-Ata, was in etwa so viel wie „Der Großvater der Äpfel“ bedeutete.
Der 1983 fertiggestellte 371,5 Meter hohe Fernsehturm Almaty gehört zu den höchsten Bauwerken der Welt.
Gegenüber von unserem Hotel liegt der Panfilow Park. Der Name des Parks beruht auf einer angeblichen Begebenheit aus dem Zweiten Weltkrieg. Damals sollen 28 Soldaten der Alma-Ata-Infanterieeinheit Moskau vor den Deutschen verteidigt haben und so zu mindest den Vormarsch der Deutschen stark verzögert haben, so dass die Kämpfer in der Stadt mehr Zeit für Verteidigung bekamen. Die Gruppe erhielt ihren Namen von General Ivan Panfilov, der die 316. Division befehligte. Hier im Park steht ein riesiges schwarzes Denkmal, das die Soldaten aus allen 15 Sowjetrepubliken abbildet und davor brennt eine ewige Flamme zum Gedenken an die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs und der Ostfront.
Inmitten des Parks steht die 1907 errichtete Christi Himmelfahrts Kathedrale.
Sie ist das größte orthodoxe Gebäude (56 Meter hoch), das vollständig aus Holz gebaut wurde, und das zweitgrößte der Welt. Dank ihrer Architektur überstand sie das Erdbeben von 1911, unbeschadet.
Wir schienen durch die Fußgängerzone wo man Geschäfte aller Art vorfindet, auch edle Parfümerien oder Marken wie Boss und Rolex.
Im Restaurant Nowat bestellen wir wieder eine Auswahl kasachischer Gerichte. - Fleisch, Gemüse, Nudeln....Sie sind sehr unterschiedlich gewürzt und schmecken alle ausgezeichnet.
Das Hotel Kazakhstan ist wahrscheinlich das bekannteste Gebäude Kasachstans, denn mit seiner unverwechselbaren goldenen Krone wurde ein 102 Meter hohes Wahrzeichen geschaffen. Gebaut wurde das Hotel von 1975 bis 1977 und damals war auch nicht geplant, dem Hotel eine goldene Krone aufzusetzen. Die Architekten hatten vielmehr geplant, dass der Zipfel des Hotels einer goldenen Weizenähre ähneln sollte, die die Bedeutung Kasachstans als Kornkammer der Sowjetunion symbolisieren sollte.
In der Rooftop Bar des Hotel Kasachstan soll man einen ausgezeichneten Blick auf die Stadt haben. Im Bereich des Aufzugs und in der Umgebung werden offensichtlich Bauarbeiten durchgeführt, Kabel hängen herunter, Fliesen fehlen oder sind verklebt. Im 26. Stock angekommen sollen wir pro Person ca. 30 Euro Deposit bezahlen, wir verzichten auf einen Besuch.Read more


























