• Almaty

    June 5 in Kazakhstan ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir beginnen den Tag mit Quigongübungen. Nach dem Frühstück laufen wir zu einer Metrostation. Die Metro Almaty ist eines der architektonisch beeindruckendsten U-Bahn-Systeme Zentralasiens: ein Netz, das 1988 als sowjetisches Projekt begann, nach dem Zusammenbruch der UdSSR eingefroren wurde und schließlich am 1. Dezember 2011 eröffnet wurde — nach mehr als 23 Jahren intermittierenden Bauarbeiten. Heute umfasst es 11 Stationen und 13,4 km Streckenlänge, betreibt Züge von 6:20 bis Mitternacht und befördert rund 27 Millionen Fahrgäste jährlich (2024). Eine Einzelfahrt kostet 120 Tenge (ca. 0,25 €). Die Stationen sind spektakulär. Echter kasachischer Marmor, florentinische Mosaike, monumentale Gewölbe, historische Bronzen und riesige LED-Bildschirme koexistieren unter einer Stadt, deren Oberfläche im permanenten Verkehrschaos versinkt. Im Winter erzeugt die Kombination aus Heizanlagen, Temperaturinversionen und dichtem Verkehr Luftverschmutzungsereignisse, die Almaty zu einer der Städte mit der schlechtesten Luftqualität in ganz Eurasien machen. Die Metro Almaty betreibt nur eine einzige Linie, Die vollständige Fahrt von Endpunkt zu Endpunkt dauert etwa 20 Minuten.
    Wir fahren 6 Stationen von 13 ab und fotografieren sie. In Taschkent konnten wir beobachten, dass die jungen Menschen in Zug sofort aufstanden und einen Platz für uns frei machten. Hier erfolgt das Verhalten nur verzögert oder gar nicht.
    In Jel cafe, einem gemütlich und vintage eingerichteten Café machen wir eine Pause.
    Ich schlendere entlang der
    Panfilov-Straße. Sie ist das pulsierende Herz Almatys. In dieser Fußgängerzone kann man durch die zahlreichen Boutiquen, entlang der zahlreichen Straßencafés, Restaurants und Parks bummeln.
    In einem Einkauszentrum reiht sich ein Bekleidungsgeschäft an das Andere. In kaum einem Geschäft befindet sich ein Kunde, das Zentrum wirkt wie eine Geisterstadt.
    Der Abschluss des Stadtbummels bildet der Besuch des Grünen Bazars. Der Grüne Basar ist ein großer Markt mit einer reichen Geschichte, er befindet sich im Zentrum von Almaty. Auf dem Gelände dieses Basars wird seit 1868 gehandelt, auch heute noch findet man eine Vielfalt an Waren.
    Am Abend trifft sich die Gruppe im Restaurant Eldoro in der Nähe unseres Hotels. Leider erfüllt das Restaurant in keiner Hinsicht die Erwartungen, die in den letzten Abenden sehr zufriedenstellend erfüllt worden waren, Kosten 7,80 Euro.
    In Hotel trinken wir, in unserer Kleingruppe, zusammen noch ein 🍺.
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