Mojacar, Almeria, Malaga
September 19 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C
Wie immer nach dem Aufstehen ist der erste Gang ins Meer. Es ist heute morgen sehr ruhig, ohne Wellen.
Weiter geht es Richtung Süden. Kurz nach der Ortsausfahrt stoße ich auf einen lokalen Markt. Man kann Gemüse und Obst kaufen, aber auch Kleidung, die man vorher in die Kleidercontainer geworfen hat.
Ich fahre an der Geoda de Pulpí vorbei. Sie gilt als eines der spektakulärsten Naturwunder Europas, wenn nicht gar der Welt. Sie ist die größte öffentlich zugängliche Kristallhöhle der Erde und verbirgt sich in einer stillgelegten Mine tief im Inneren eines kargen Gebirgszuges nahe der Ortschaft Pulpi. Die Geode fasziniert mit gigantischen, nahezu transparenten Gipskristallen. Leider ist der Zutritt für die nächsten Tage ausgebucht. So fahre ich weiter nach Mojacar. Das historische Zentrum des Städtchens Mojácar liegt auf einem Hügel direkt an der Küste. Die kubischen, weißen Häuser schmiegen sich auf der Meerseite an den Hang und ziehen sich hinauf bis zur Spitze. Mojácar zählt zu den schönsten Urlaubsorten an der andalusischen Mittelmeerküste Costa de Almería.
Ich durchquere den Naturpark Cabo de Gata. Er liegt am südöstlichen Ende der Provinz Almería. Der Küstenstreifen ist von Steilküsten, Buchten und Stränden geprägt.
Die Gebirgskette Sierra de Cabo de Gata ist vulkanischen Ursprungs und ihr Relief ist durch Vulkankegel, Lavadämme, Vulkankrater, Felsvorsprünge und Kuppeln gekennzeichnet. Je näher ich Almería komme um so mehr wird die Landschaft durch Gewächshäuser geprägt. Almería gilt als eines der wichtigsten Zentren für den Gemüseanbau in Europa. Mit einer beeindruckenden Fläche von etwa 30.000 Hektar, ca. 150km, an Gewächshäusern produziert die Region jährlich Millionen Tonnen an frischem Gemüse für den Export. Almería wird oft als „Mar de Plástico“ bezeichnet, da die Landschaft von Gewächshäusern aus Kunststoffplanen geprägt ist.
Durch Almeria fahre ich nur durch und weiter nach Nerja. Nerja ist auch bekannt geworden durch eine Tropfsteinhöhle mit einer 32 m hohen Riesensäule, die als die größte natürliche Säule der Welt gilt. Ich fahre an einem Aquaedukt vorbei mit seinen 37 Bögen, er entstand erst 1870 bis 1880 durch einen privaten Unternehmer. In Nerja herrscht reges Treiben durch die Touristen.
Gegen Abend erreiche ich Malaga. Es ist wieder schwierig einen Parkplatz zu finden. Mit ca. 300 Sonnentage im Jahr und Wintertemperaturen von 17–20 Grad ist Málaga das ganze Jahr über bereisbar.
Nicht zu übersehen ist die Alcazaba. Die alte arabische Festung ist direkt in die Altstadt – gebaut, als die Mauren in Andalusien regierten. Sie liegt direkt über dem Römischen Theater. Erst 1951 wurde das Theater wiederentdeckt und ausgegraben.
Die Kathedrale von Málaga ist das Wahrzeichen der Stadt – und sie hat eine kleine Besonderheit: Einer der beiden Türme fehlt. Einfach so. Im 18. Jahrhundert hat das Geld nicht mehr gereicht und der Turm wurde nie fertiggestellt. Seither heißt sie im Volksmund „La Manquita“ – die Einarmige. Der Plaza de la Constitución ist der historische Hauptplatz von Málaga. Hier schlägt das ❤️ der Stadt. Die Malagueños sitzen gerne draußen und genießen das Leben. Heute ist hier die Höhle los. Wenige Meter entfernt ist die Calle Larios, die bekannteste Straße von Málaga und quasi das Zentrum der Altstadt. Hier ist immer was los – Cafés, Boutiquen, Straßenmusiker, flanierende Leute. Heute sind Artisten in Aktion, die schnell von einer Menschentraube umgeben sind.
Ich fahre noch 15 Minuten weiter Richtung Torremolinos und finde einen sandigen Parkplatz direkt am Strand.Read more












































