A Coruna, Ferrol, Gijon
September 28 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C
Sieht man die Orte entlang der Küste Spaniens auf der Karte erwartet man kleine Orte oder auch Fischerdörfer. Doch man bekommt spanische Städte am Meer, die eine Kombination von Großstadt und Strand bieten, ohne dass das Gefühl aufkommt, in einen Touristenrummel zu geraten. A Coruña zählt zu den Topzielen für eine Städtereise in Galicien. Die ist angesichts ihrer langen Geschichte eine alte Stadt. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist der sagenumwobene 59 Meter hohe Torre de Hercules, aus dem 1. Jahrhundert. Der erste Leuchtturm an dieser Stelle soll einer der ältesten Leuchttürme der Welt gewesen sein. Der wichtigste spanische Kriegshafen am Atlantik und der Schiffbau prägen die Geschichte der Stadt Ferrol, die mit dem Niedergang der Werften angesichts der starken internationalen Konkurrenz zu kämpfen hat. Dort, wo jetzt die Kreuzfahrtschiffe anlegen, kamen früher die Pilger aus England an Land, um sich von hier aus auf den englischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela aufzumachen. Heute gibt es hier den ersten Stempel ins Pilgerbuch. Nördlich der Innenstadt liegt das Viertel Canido. Hier entstand auf Initiative des Künstlers Eduardo Hermida ein Kunstprojekt mit dem Ziel, den vernachlässigten Stadtteil aufzuwerten. An den Fassaden der Häuser wurden mehr als 450 Wandbilder gestaltet.
An der nördlichen Atlantikküste Spaniens gibt es einen Ort, an dem majestätische Felsen wie die Strebepfeiler einer gotischen Kathedrale emporragen und das Rauschen der Wellen wie ein uraltes Gebet klingt. Das ist Playa de las Catedrales — das in der Nähe der Stadt Ribadeo in der Provinz Lugo liegt.
Seine Bögen, Höhlen und bizarren Labyrinthe, die vom Meer über Jahrtausende hinweg geformt wurden, haben ihn zu einem echten Instagram-Star gemacht. National Geographic hat Playa de Las Catedrales in die Liste der „21 besten Strände der Welt” in der Kategorie „Geologische Wunder” aufgenommen. Und TripAdvisor hat ihn zu einem der besten Strände Europas gekürt.
Gegen Abend erreiche ich Gijon, ca. 300 000 Einwohner in Asturien gelegen. Zuerst ins Auge fällt der ca. 1,5 km lange und sehr breite Strand San Lorenzo. Dank der lebhaften Wellen ist er sehr gut für Surfer geeignet. Parallel verläuft eine Promenade mit zum Teil sehr hohen Häusern, die aber nicht erdrückend wirken. Am Ende des Strandes kann man Cimadevilla, ein altes Fischerviertel, besuchen – das älteste und charmanteste Viertel Gijóns. Gelegen auf dem Hügel von Santa Catalina, einer kleinen Halbinsel, besticht dieses Viertel mit seinen engen, Kopfsteinpflasterstraßen, in denen man sich zwischen historischen Gebäuden und malerischen Ecken verlieren kann. Heute ist nur wenig Leben in diesem Viertel, die Atmosphäre ist trotzdem sehr schön. Hier isst man Bohneneintopf oder Chorizo in Apfelwein geschmort und trinkt Apfelwein dazu.Read more










































