Coulon, Nantes, Brest
October 4 in France
☁️ 21 °C
Das Schwimmen gehen am Morgen gelingt leider nicht. Das Meer ist in greifbarer Nähe doch es gelingt mir nicht einen Zugang von der Kaimauer zum Strand zu finden. Somit fahre ich weiter Richtung Osten. Immer wieder treffe ich auf Austernverkäufer.
Als Hauptstadt des Grünen Venedigs gilt die Stadt Coulon, die sich mitten im nassen Sumpfgebiet von Marais Poitevin befindet. Vom Fluss Sèvre niortaise durchzogen, bietet sie die Möglichkeit, die Feuchtwiesenlandschaft durch Fahrten in flachen Booten zu erkunden, die Angelegenheit ist nicht ganz billig.
Die nächste Station ist Nantes, eine faszinierende Stadt. Es gibt so viel zu sehen, nicht nur die Altstadt, wie die Kathedrale an der man 500 Jahre gebaut hat, begeistert, sondern auch einzigartige Parks und Architekturprojekte.
Ich parke am Lu-Turm. Er war Teil der ehemaligen Fabrik, in der die berühmten Kekse von Nantes, die „BN“ („Biscuit Nantais“), hergestellt wurden. Direkt auf der anderen Flussseite befindet sich das Schloss der Herzöge der Bretagne (Château des Ducs de Bretagne in Frankreich). Diese Festung liegt im historischen Zentrum der Stadt und ist mit einer Standtmauer aus dem 15. Jahrhundert und mehreren Gebäuden aus dem 14. bis 18. Jahrhundert ausgestattet.
Man kann in Nantes eine einzigartige und originelle Aktivität genießen, die Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Die Maschinen der Insel Nantes („Les Machines de l’île“ auf Französisch) sind DIE Touristenattraktion in Nantes!
Die Insel der Maschinen ist ein originelles Projekt, das die Welten von Jules Verne und Leonardo da Vinci verbindet. Die beiden Konstrukteure des Projekts erfanden Gelenkmaschinen, die Riesentiere darstellen.
Der berühmteste ist der 12 Meter hohe und 48 Tonnen schwere Riesenelefant. Ihn in Bewegung zu sehen, ist ziemlich beeindruckend!
Eine weitere Attraktion ist die Maschinengalerie („la galerie des machines“), in der sich ein Bestiarium schöner Mechanik befindet. Man kann mehrere Tiere reiten und führen, darunter eine Spinne, eine Ameise und einen Riesenreiher. Maschinisten sind da, um den Prozess der Erschaffung und des Betriebs dieser seltsamen Kreaturen zu erklären. Ich werde eingeladen die grosse Spinne, die in ihrem Nest schläft, zu wecken und mich mit einigen Maschinisten über ihre Fäden zu erheben.
In der Galerie wird in den kommenden Jahren der Reiherbaum (l’Arbre aux hérons) zu sehen sein, ein Riesenbaum mit 22 Ästen und hängenden Gärten.
Auf der Insel gibt es auch zwei einzigartige Karusselle: ein Karussell der Meereswelten („le carrousel des Mondes Marins“). Auf 3 Ebenen entdeckt man die Meerestiere, die den Meeresboden, den Abgrund und die Meeresoberfläche bevölkern: Riesenkrabben, Rochen und Tintenfische. Ein anderes, kleineres, zeigt verschiedene Tiere.
Auf dem Gelände gibt es noch so viel zu entdecken, einen alten Kran, einen Hanger und vieles mehr.
Ich fahre weiter in die Bretagne nach Brest. Die Stadt hat eine der ältesten Festungen Frankreichs. Ich suche mir einen schönen Platz mit Blick aufs Meer.Read more














































Ist ja eine geniale Ausstellung! [Bärbel]