Rückflug
17. maj, Kina ⋅ ⛅ 19 °C
Um Sieben checken wir aus. Noch einmal fragen wir nach unserer Sendung. Noch einmal zeigt man sich überrascht. Noch einmal will man die Nachweise sehen, dass die Sendung das Hotel erreicht hat.
Der Morgenchef und ich tauschen unsere WeChat-Kontakte und dann gehen wir.
Er will sich persönlich drum kümmern.
Das Holiday Inn ist perfekt gelegen. Direkt aus der 2.Etage gibt es eine Verbindung zum Terminal. Hier gibt es eine Sprengstoffkontrolle um überhaupt das Terminal zu betreten. Später noch weitere Kontrollen…
Am Check-in geben wir unsere Koffer und eine Tasche ab und müssen wie überall auf der Welt die weiteren Kontrollen passieren.
Die China Airlines Lounge ist riesig. Es gibt verschiedene Sitzgelegenheiten. Leider vergesse ich eine Aufnahme zu machen. Rainer holt noch fix die Mwst für einige Einkäufe ab. Somit haben wir am Ende der Reise zum ersten Mal doch noch chinesisches Bargeld in der Hand. Die Gebühr für den Umtausch ist verhältnismäßig hoch. Deshalb nehmen wir es mit. Vielleicht geht es irgendwann nochmals nach China.
Das Büffet bietet nichts besonderes. Mir reicht eine letzte Nudelsuppe. Rainer macht eins auf gesund - isst Salat.
Genau wie schon der Hinflug ist auch der Rückflug ein Awardflug. Gern wären wir beide mit einer 747-8 der LH zurückgeflogen. Aber diese Option stand nicht zur Verfügung. Deshalb gehts mit der Swiss zurück.
Noch nie sind wir Swiss auf der Langstrecke geflogen und sind schon ganz neugierig auf die Sitze, die auf den Bildern fast schon bequemer als bei der LH aussehen.
In Natura sieht dann alles etwas ernüchternd aus. Auf dem Sitz liegt schon ein fluffiges Kissen, eine voluminöse Nackenrolle und eine ebensolche Decke.
Schön. Aber wo soll ich sitzen?
Alles ist eng. Es gibt keine Ablage für Schuhe. Wir machen es dann den anderen nach und tun sie oben in die Gepäckfächer.
Es gibt einen Bügel. Wozu? Man könnte etwas aufhängen das maximal 20cm lang ist. Socken?
Im Amenity Bag gibt es für den über 13 Std langen Flug weder eine Schlafmaske noch Latschen. Natürlich gibt es auch keinen Schlafanzug. Ist ja ein Tagflug.
Wir starten mit einer halbstündigen Verspätung. Nicht dass wir dadurch mit dem Anschlussflug Probleme bekämen. Aber es verwundert. Denn China Airline ist auf die Minute genau abgehoben.
Alles fühlt sich beengt an. Insbesondere fehlt mir das Raumgefühl durch die Mittelwand, die nicht versenkbar ist. Wenn ich mein Bett flach mache, fahre ich fast bis zur Hüfte in die Ablage des Vordermanns. Fühlt sich an wie eingeschichtet im Schuhkarton.
Na ja. Der Award-winning-Service von dem ich gelesen habe, scheint im anderen Flieger unterwegs zu sein. Unser Service spricht nur Englisch und tut nur seinen Pflicht. Nicht mehr.
Dafür ist die Aussicht zeitweise sensationell. Dabei sind das - so glaube ich - nur die nördlichen Ausläufer des Himalaya. Verzuckertes Gebirge - so weit das Auge reicht. Wir befinden uns über Kasachstan… Auch ein schönes Reiseziel 😉
Dreizehn Stunden können verdammt lang sein. Nach dem Mehrgängemenü habe ich einen gefühlt ausgedehnten Mittagsschlaf. Beim Blick auf den Schirm sind es dann immer
noch neun Stunden 🤪
Der Flug ist zu etwa fünfzig Prozent ruhig. Die andere Zeit eher unruhig. Teils mit Anschnallzeichen.
In ZRH haben wir knapp drei Stunden Aufenthalt bevor es weiter nach Berlin geht. Natürlich starten wir auch hier mit 30 minütiger Verspätung. Was sonst.
Aber wir fliegen mal ganz schnell und das müssen wir auch. Knapp bevor der Airport schließt.
Schwager holt uns ab. Und ich bin froh darüber. So muss Rainer nicht fahren.
Ich bin total drüber.
Außer flüchtige Katzenwäsche ist keine weitere Körperpflege mehr drin.
Es sind genau 25 Stunden her als ich in Shanghai-Pudong aufgestanden bin.
Kurz vor Eins fallen wir ins Bett. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so fertig nach einem Flug gewesen zu sein. Dabei sind wir das früher in der Eco geflogen und sind am nächsten Tag arbeiten gegangen.
Ich werd‘ einfach alt 😎Læs mere










Rejsende
Ein schönes Abschlussfoto
Rejsende♥️
Rejsende
Mich erinnert es an Dominosteine. Aber das kommt aufs gleiche raus.
RejsendeJa. Dominosteine trifft es sogar besser. Und wir beide wissen, dass dies alles 30-40Stöcker sind. Aber irgendwo müssen die Millionen von Menschen wohnen. Und seit ich weiß, dass diese Wohnungen groß sind und keine Buchten sind,sehe ich das alles anders.
RejsendeStimmt. Die sind ganz anders als die Wohnungen in Moskau. Die Chinesen brauchen Platz. Wo sollen sie denn sonst ihre vielen Selfies aufhängen?
Rejsende🤣🤣🤣🤣🤣
RejsendeIch habe diese Häuser oft vom Zug aus fotografiert. In Schrägansicht. Da war der Dominoeffekt noch besser zu sehen.