Bosnia and Herzegovina
Old Town Bazar

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Travelers at this place
    • Day11

      Bob Staza Trebevic Bob- & Rodelbahn

      August 31 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 19 °C

      1984 fanden in Sarajevo die Olympischen Winterspiele statt. Nicht einmal 10 Jahre später wurde die Stadt zur Stätte unerbittlicher Kämpfe im Bosnienkrieg. Auch die Bob- & Rodelbahn wurde im Krieg schwer beschädigt und diente aufgrund der Lage über Sarajevo als Artilleriestellung.Read more

    • Day29

      Sarajevo '84

      August 30, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 13 °C

      Da das Wetter heute wieder besser ist, nutzen wir die Chance und machen uns auf zum Berg Trebević. Eine erst 2018 eröffnete Seilbahn führt uns auf eine Höhe von 1'160m und in die Nähe unseres eigentlichen Ziels: Die Bobbahn der Olympischen Winterspiele 1984. Die lässt sich nämlich vom Start bis in den Zieleinlauf ablaufen.

      Die Bobbahn wurde während der Bosnienkriegs, bei der Belagerung von Sarajevo, teilweise zerstört und unbrauchbar gemacht. Die Nordflanke wurde von den Streitkräften der Republik Srpska für Artilleriestellungen genutzt und war hart umkämpft. Der Berg war sogar noch bis in die 2000er Jahre stark vermint (und ist es stellenweise immer noch).

      Jetzt führen diverse Wanderwege den Hang hinab und so erkunden wir die von Graffitis übersäte Bahn. Weiter unten stehen noch Ruinen einer Sternwarte, die wir natürlich nicht auslassen, ehe wir hinunter nach Sarajevo wandern.
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      Traveler

      Alles Graffiti, oder was?

      9/4/21Reply
       
    • Day7

      Ankunft in Sarajevo 🏙

      April 27 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 17 °C

      Wir sind in Sarajevo angekommen 🏙 der Weg hierhin war ziemlich steil mit unserem Riesengefährt, aber es hat alles geklappt. 🚙 Und so haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt!

      Eigentlich hatten wir einen Zwischenstopp in den Höhlen „Pecina Orlovaca“ geplant. Doch leider öffnen diese erst Mitte Mai..

      Bei dem zweiten Bild bekommt die Bezeichnung „öffentliche Toilette“ nochmal eine ganz andere Bedeutung 😁 Vielleicht bekomme ich ja Philipp überredet die Toilette zu nutzen 😅 ich werde euch informieren 🚽

      Der restliche Tag und Morgen ist für die Erkundung der Hauptstadt eingeplant. 🔍
      Wir freuen uns!
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      Traveler

      Sehr schick, ist sogar angeschlossen 😂

      4/27/22Reply
      Traveler

      Aber was ist mit der Wasserspülung 😳

      4/27/22Reply
      Traveler

      Braucht man hier nicht 🤪😁

      4/27/22Reply
      3 more comments
       
    • Day12

      Day Mission Eastern Timber

      August 29, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 10 °C

      Zum Nachholen der Day Mission von gestern ging es in zwei Anläufen zu den alten Winterolympia-Anlagen von Sarajevo. Zusammen mit drei Teams gingen dann die sorgsam mitgeschleppten Holzstückchen in Flammen auf.Read more

      Traveler

      Na mit der Anlage kannst aber keinen Blumentopf mehr gewinnen

      8/30/21Reply
      Traveler

      Die Bilder von den Olympiaanlagen machen einen traurig. Die Olympiade war erst 1984 und der Krieg hat alles zerstört. Vor allem natürlich die Menschen ins Unglück gestürzt. Aber gut, dass ihr das besichtigen konntet.

      8/30/21Reply
       
    • Day54

      Sarajevo - Stadt der Kontraste

      April 1 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 11 °C

      Die Stadt mit den vielen Gesichtern ist nun gesehen, sie ist erkundet und aufgesaugt. Aber zu erst musste die Wiedersehensfreude ausgeschöpft werden. Am Mittwoch kam Paul zur Mittagszeit in Sarajevo an und ich wartete am vereinbarten Treffpunkt mit meinem gut sichtbaren Mobil. Es war wirklich ein wunderbares Gefühl, sich in die Arme zu fallen. In diesem Schwebezustand sind wir zum Campingplatz, der gleichermaßen über der Stadt zu schweben schien. Was eine Aussicht! Es zog uns in die Stadt, um ein erstes Gefühl für sie zu bekommen und gönnten uns am ersten gemeinsamen Abend eine Pizza und Weinchen. Schon hier wurden uns die vielen Kontraste der Stadt bewusst: Kirchen neben Shoppingmalls, runter gekommene Häuser neben prächtigen Moscheen und alles irgendwie etwas grau. Der nächste Tag diente uns jedoch nicht dazu, näher in die Kultur einzutauchen, da das Mobil mal wieder Pflege brauchte und ich dabei helfende Hände dringend nötig hatte. Wir krochen also im Bad rum und versuchten die 2 undichten Stellen zu beheben. Wieder einmal half eine freundliche Begegnung dabei, die nötigen Utensilien beizusteuern. Der Campingbesitzer konnte mit wichtigen Schrauben aushelfen und so waren die Lecks am Abend verschlossen. Um den Blick auf die Stadt noch etwas weiter auszukosten gingen wir in den Sonnenuntergang spazieren und stellten schnell fest, dass der Wald mehr als Müllhalde dient und weniger als Naherholungsgebiet. Immer wieder ganz schön heftig, das so zusehen. Mir ist bewusst, dass wir als Industrienation mit keinem Finger auf irgendjemandem zeigen sollten, verschiffen wir unseren Müll einfach nach Indien oder Indonesien und Zack ist das Problem weg. Zumindest geht jedoch unsere Schulbildung so weit, dass wir es als falsch empfinden Fernseher, Kühlschränke oder Elektroartikel einfach im Wald abzukippen (so meine Hoffnung).

      Am nächsten Tag schien das Wetter ein wenig besser, denn leider regnete es unentwegt. Paul machte über „Free walking Tours“ Neno ausfindig, der uns 3h durch die Stadt führte, uns seine Geschichte und die der Stadt erzählte, die besten Köstlichkeiten präsentierte und sich viel Zeit für unsere Fragen nahm. Auf einmal wirkte die Stadt viel größer und zugänglicher, man bekam einen tiefen Einblick und die grauen Straßen erhielten durch Nenos Erzählungen leben. Er erzählt, dass in der Stadt über 80% Muslime leben aber es nicht mal unbedingt zeigen. Das heißt, dass nicht jede Frau ein Kopftuch trägt oder ein Gläubiger 5 mal am Tag betet. Neno selbst Muslim, bezeichnete sich auch als Agnostiker. Viele Menschen gehen weg aus der Stadt bzw. aus dem Land, es gibt zu wenig Perspektive und Förderung seitens des Staates. Drei Präsidenten müssen ja irgendwie finanziert werden und da bleibt wenig Geld für die Bevölkerung übrig. In Sarajevo sind 65% der jungen Menschen arbeitslos. Uns wird berichtet, dass Ausreiseland Nummer eins Deutschland ist, denn zB. wird ein medizinischer Abschluss bei uns anerkannt. Wirklich bitter für das Land: verlieren gut ausgebildete, motivierte junge Menschen. Aber in einem korrupten System ist es eine gute Ausbildung egal, jeder kann irgendwie aus der Nebentür heraus einen Verband anlegen und dafür das verlangen, was man für angemessen hält. Neno sagt, er bleibt, will lieber den Menschen die Stadt nah bringen und führt uns über die bekannte Altstadt, die auch gern von Einheimischen besucht wird. Allerdings heißt dieser Ort Baščaršija was eher dem Wort Markt nahe kommt. Dieser war zur Entstehung von Sarajevo, vor ca. 500 Jahren 4 mal so groß, sehr lebhaft und es wurde viel mit teurer Seide gehandelt. Jetzt wirkt er auch sehr einladend und bunt, es gibt hübsche Teppiche, Kaffeeservice und was es noch so an kleinen Nettigkeiten gibt. Wir bekommen durch seine Erzählungen ein Gefühl für die Gedankenwelt der Bosnier. So wie ich es schon mehrmals erlebt habe, ist die Gastfreundschaft ein wichtiger Bestandteil der Kultur. Deshalb werden bei Besuchen auch 3 Kaffee serviert: einer der dich willkommen heißt, einer der die Diskussionsrunde eröffnet und ein letzter der dich höflich bittet zu gehen. Die Freundlichkeit ist wohl auch eine Umgangsart, nach dem Krieg mit dem Schmerz, der Zerstörung und Teilung der Stadt umzugehen. Neno lässt uns an seinen Kindheitserlebnissen teilhaben, die er als 8 bis 12 Jähriger im Keller in Erinnerung hat. Dort gab es dann Schulunterricht und ständige Erschütterungen, sodass Silvester für ihn jedes Jahr schwierig ist. Aber er sagt auch, man muss weiter machen, auch im Krieg. Seine Mutter ist damals in Highheels zur Arbeit gelaufen, da sie der Meinung war, der Krieg könnte ihr das nicht nehmen. Auch hier wird uns berichtet, dass die Menschen Angst vor den Folgen aus der Ukraine haben und packen vorsichtshalber einen Notkoffer. Wenn man genau hinsieht, fallen einem rote Flecken hier und da in den Straßen auf. Die Sarajevo Roses sind ein Symbol für die schrecklichen Taten des Krieges und sollen die Verstorbenen an dieser Stelle nicht in Vergessenheit geraten lassen. Damals haben die Armee der bosnischen Serben (VRS), Einheiten der verbliebenen jugoslawischen Bundesarmee, die Stadt belagert und von oben beschossen und so zahlreichen ZivilistInnen ihr Leben genommen. Die von mir angenommenen Einschusslöcher in den Hauswänden resultieren demnach nicht aus Kugeln, sondern aus den Detonationen und dem darauf herumfliegenden Schutt.
      Eine wichtige Person für Sarajevo ist Gazi Husrev Beg. Der im 15. Jhr. bekannte Heeresführer prägte und schätze die Stadt ungemein, er erneuerte Moscheen, baute Markthallen und unterhielt eine der besten Universitäten für die damalige Zeit. Gefühlt ist in Sarajevo alles nach ihm benannt und die Gebäude werden mit seinem Namen verziert. Die erhaltenen Steinbauten wurden allerdings damals von den Meistern aus Dubrovnik mit lokalem Stein erbaut, da die sich mit diesem Handwerk bestens auskannten.
      Neno vergleicht die Stadt mit einer guten türkischen Suppe, viele Zutaten und Gewürze und immer am Brodeln. Wir sind ganz sehr dankbar für seine Zeit und müssen das gesagte erstmal sacken lassen. Mir fällt es schwer eine Beschreibung für Sarajevo zu finden. Ich hatte mal gehört, dass sie wunderschön sei aber diese Beschreibung würde ich nicht als passend empfinden. Sie ist spannend, multikulti, recht unaufgeregt, geprägt und scheint zu resignieren, da sich die Menschen in 30 Jahren nach dem Krieg mehr erhofft haben aber eine Veränderung leider nie eingetreten ist. Die Muezzingesänge sind absolut beeindruckend und ergreifen mich mit ihrer Schönheit jedes Mal. Der bosnische Kaffee, serviert in einem kleinen Kupfer Kännchen schmeckt mir sehr gut, die ortstypischen Sač (gefüllte Teigrollen) sind sehr lecker und ich mag die Kultur der vielen kleinen Zutaten auf einem Teller. Vor allem aber bin ich von den Menschen beeindruckt. Von dieser Herzlichkeit, Gastfreundlichkeit und Bescheidenheit möchte ich mir ganz viel mitnehmen.
      Nach diesem ohnehin wunderbaren Tag, stolperten wir auch noch in ein Straßenfest aus vielen Ballons. Uns wurde gesagt, dass das Ramadanfest eingeläutet wird und nun an jedem Tag ein Feuerwerk erklingt. Die Kinder erhielten nochmal eine Zuckertüte und ließen ihre Luftballons gen Himmel steigen, eine wirklich schöne Stimmung, die wir gern mit in die naheliegende Bar nahmen.
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      Traveler

      Sind immer wieder beeindruckt deiner Reise mit deinen Berichten und Bildern zu folgen und was zu erfahren das in keinem Reiseführer steht! Schön das ihr jetzt zu zweit seid ganz liebe Grüße

      4/4/22Reply

      He meine Liebe, sehr schön hast Du die Stimmung beschrieben, jetzt durch die Ukraine lässt sich vieles nachfühlen und man wird augenblicklich ziemlich desillusioniert und traurig, weil die Menschen einfach nichts dazu zu lernen scheinen 😩! Die Fotos sind ein Traum, diese Farben, herrlich, Du wolltest doch bestimmt Deinen Pony wieder wachsen lassen 😜💋 [MG]

      4/4/22Reply
       
    • Day11

      Fahrzeug aufgebroche

      August 29, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ 🌧 10 °C

      Gestern wurde am VW Bus vom Team #001, welches sich uns angeschlossen hat, die Scheibe zerschlage und einige Gegenstände geklaut. Innerhalb kurzer Zeit konnten zwei passende Scheiben organisiert und eingebaut werden. Und das, obwohl in Bosnien am Sonntag grundsätzlich alles geschlossen ist.Read more

      Traveler

      hey so e Mist... jo das isch schnell passiert glaub in dene Länder.. 🦍.. gänd wyterhin Sorg und gniesset's am Meer e chli 🤗

      8/30/21Reply

      Oje sonen seich. Jo gäbet witterhin sorg. Mir freui is alli wieder uf euch [Susanne]

      8/30/21Reply
       
    • Day28

      Sarajevo

      August 29, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 13 °C

      Wir sind in Sarajevo angekommen, der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. Unsere Unterkunft liegt direkt am Ende des Altstadtviertels Baščaršija und wir machen gleich einen Spaziergang durch die vielen Strassen und Gässchen.
      Der Tourismus ist hier, auch am Ende der Hauptsaison, noch gut zu spüren. Insbesondere scheint die Stadt Touristen der arabischen Welt anzuziehen. Verständlich, da man sich an manchen Ecken geradezu in den Orient hineinversetzt fühlt.
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      Traveler

      das gseht ja sehr Orientalisch us

      8/29/21Reply

      Ich gehe davon aus, dass Pascal das türkisfarbene Tuch trägt, oder? [André Villiger]

      8/31/21Reply
       
    • Day7

      Ein halber Tag in Sarajevo

      April 27 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 16 °C

      Wir haben uns gestern die Stadt angeschaut und waren lecker Kaffee und Kuchen essen 🍰
      Abends gab es noch ein leckeres Abendessen.
      In einem sehr beliebten Restaurant mit bosnischer Küche war leider kein Tisch mehr frei.. wir haben für den nächsten Tag sofort einen reserviert.

      Jedoch hat sich unser Plan geändert:
      Wir wollen doch keinen weiteren Tag in der Stadt bleiben und lieber weiterziehen 🚙💨
      Erst einmal gemütlich frühstücken und dann fahren wir nach Mostar ⛺️
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      Traveler

      … die alte Singer-Nähmaschine als Kaffeetisch 👍

      4/28/22Reply
      Traveler

      😋😋

      4/28/22Reply
       
    • Day11

      A4 Offroad rijden met de familie

      August 29, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 11 °C

      Gisterenmiddag zijn we vanuit Sarajevo doorgereden naar Vogosca, waar mijn zwager en schoonzus wonen. De voor vandaag geplande route van Sarajevo naar Brela in Dalmatie (HR) combineren we met de route van morgen, zodat we vandaag een soort van rustdag hebben, die we met de familie en hun kinderen en kleinkinderen hebben doorgebracht. De dagafstanden zijn de komende dagen wat korter en het tijdschema staat ons toe om Stage 11 en Stage 12 morgen in een dag te volbrengen.

      Vandaag hebben dus gebruikt om leuke dingen met de familie te doen, maar uiteraard hoorde daar ook een offroad ritje met de mannen bij.

      Reisinformatie:

      Dagafstand: 100 km (buiten het roadbook)
      Rijtijd: 4 uur
      Brandstofverbruik: 14,5 liter
      Temperatuur: 14 graden
      Totaal afstand: 4.512 km
      Rally afstand: 3.523 km
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    • Day9

      Stage 10 Kotor - Sarajevo (BiH) 386 km

      August 27, 2021 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 18 °C

      De volgende dag starte onze Road missie met 25 haarspeldbochten met een fantastisch uitzicht over de baai van Kotor (MNE), ook wel de fjorden van het Zuiden genoemd. Niet voor niets maakt Kotor deel uit van het UNESCO wereld erfgoed.
      Vanuit Kotor hebben we stuk langs de baai gereden en bij Perast, een oud vissersdorp aan de baai, zijn we in noordwestelijke richting naar de Bosnische grens gereden. Langs deze weg wordt heel goed duidelijk waarom Montenegro (letterlijk: zwarte bergen), Montenegro heet.
      In Bosnië werd de weg vervolgt naar Bileca en verder in noordwestelijke richting naar Sarajevo. Sarajevo ligt 518 meter boven zeeniveau en is gelegen in een vallei in het midden van de Dinarische Alpen. De Road missie van vandaag was het vinden van de overblijfselen van de Olympische Winterspelen van 1984, de ski-spring schans en de bobsleebaan.

      Route informatie:

      Dagafstand: 386 km
      Rijtijd: 8 uur
      Brandstofverbruik: 53 liter
      Temperatuur: 23 graden
      Totaal afstand: 4.412 km
      Rally afstand: 3.523 km
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      Traveler

      wat een schitterende foto's 😍

      8/29/21Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Old Town Bazar, Bazar de la vieille ville

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