Bosnia and Herzegovina
Federation of B&H

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121 travelers at this place:

  • Day30

    Bosnia and Herzegovina

    July 6, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 26 °C

    Left Cavtat, picked up hire car and set off for Trogir via Split....that WAS the plan! Our border crossing into Bosnia and Herzegovina and then back into Croatia (lasting about 20/30 mins) was without incident. We then deviated from the plan (ok my idea) and that delayed our journey considerably. Because of the time we had lost we decided to bypass Split in favour of finding our accommodation in Trogir. Entered our address into the GPS....and it took us somewhere completely different! Tried again and the GPS turned itself off! So we turned here and turned there and stopped to ask directions to discover we were 3 doors away from our accommodation 😊 Happy again! By now it is 6pm - sometimes you get days like that. On the bright side some breathtaking scenery along the coastal road. Al did a great job driving too. Thanks! Yet to explore Trogir so all for now.Read more

  • Day19

    Heading out of Cavtat

    July 6, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 27 °C

    Picked up a hire car this morning to drive north. Al did a champion job driving a manual left hand drive! Managed to stay on the right side of the road. More amazing coastal scenery. Boarder crossing into 🇧🇦 Bosnia & Herzegovina ( Evie- new country to pin on your map!) then headed north again looking down on lush green farming valleys. Such a contrast to the starkness of the rocky mountains.Read more

  • Day3

    Mehr als nur ein Wasserfall.

    April 22 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 17 °C

    Mein Tag begann heute früh. Wie gestern berichtet wollte ich heute nach Jajce weiterfahren. Da ich gestern mit meinem Ticket keinen Erfolg hatte, ging ich früher zum Busbahnhof, um eventuelle Umstände zu klären, denn auf dem Online-Ticket stand: ‚Bitte nicht später als 1h vor Abfahrt einlösen.‘ Natürlich nahm ich das sehr ernst - ich wollte ja schließlich mein Ticket nicht verlieren und lief dementsprechend um 6:20 Uhr los, denn ich brauchte ja ca. 35 Minuten zu Fuß. Das mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist hier nämlich noch nicht so durchdacht. Angekommen am Busbahnhof musste ich zunächst feststellen, dass anscheinend nur Männer den Bus nehmen. Wie die Frauen sich fortbewegen? Völlig unklar. Ich ging zum Schalter und fragte erneut nach meinem Ticket. Wieder kein Glück. Egal, ich passierte also mit meinem Online-Ticket das Eingangsdrehkreuz und suchte nach einer Anzeigetafel. Fehlanzeige. Ich lief also zu jedem ankommenden Bus hin um zu schauen, welcher denn nun meiner ist. Das glich definitiv Frühsport. Irgendwann kam mein Bus, mein Büsschen, ein kleiner 10-Sitzer. Ich versuchte mit dem aussteigendem Busfahrer zu kommunizieren und zeigte ihm mein Ticket. ‚Jajce?‘ ‚Jajce!‘ Kommunikation beendet. Er drehte sich um und gab mir ein Ticket, mein Ticket, mit meinem Namen. Dass der Busfahrer MEIN Ticket hat, damit hab ich nun wirklich nicht gerechnet. Wieder was gelernt. Ich setzte mich in den Bus, der Busfahrer ging nochmal durch die Reihen und kontrollierte die Tickets, bis auf meines - das kannte er schließlich schon.
    Die 1,5-stündige Fahrt war wirklich ein Traum, wobei definitiv nichts für schwache Mägen. Eine tolle Landschaft, viele Schluchten, viele Berge und viel zu viele Kurven. Wir kamen sehr pünktlich an, was mich sehr erfreut, denn ich hatte ja viel vor. Vom Busbahnhof lief ich in Richtig Innenstadt und da war er auch schon: der spektakuläre Wasserfall direkt unter der schönen Stadt. Von einer Aussichtsplattform genoss ich den Anblick. Wirklich atemberaubend. Drei ältere Männer kamen und gesellten sich dazu. Sie quatschten mich an, aber ich verstand natürlich nichts. Es stellte sich heraus, dass ein Herr tatsächlich Deutsch sprach. Er lebte ein paar Jahre in Mainz und fährt nun Fleisch von Montenegro nach ganz Europa aus. Sein Angebot nach Montenegro mitzufahren lehnte ich dankend ab, seine Visitenkarte jedoch behielt ich - wer weiß, vielleicht benötige ich irgendwann mal Fleisch aus Montenegro. Ich wusste, ich würde heute viel laufen, deshalb musste ich irgendwie mein Gepäck loswerden. Ich fragte ganz naiv in der ‚Touristeninfo‘ und im gebrochenem Englisch entgegnete man mir, dass man bis 16 Uhr arbeiten würde. Das verstand ich als Einladung und lies mein Rucksack dort. Frühstück! Ich setzte mich in das erstbeste Kaffee und musste, weil ich zuvor einem Gespräch lauschte, feststellen, dass auch die Kellnerin Deutsch sprach. Also mit Deutsch kommt man hier besser klar als mit Englisch. Man staune. Tatsächlich saßen auch hier ausschließlich Männer. Vielleicht ist Bosnien arm an Frauen? Nach kalorienreicher Nahrungsaufnahme deckte ich mich beim Bäcker für 1,50€ (Ich bin übrigens ein riesen Fan der schmalen Bons!) mit Börek und Strudel ein um meine kleine Wanderung zu beginnen. In 5km Entfernung lagen nämlich stillgelegte Wassermühlen, die ich mir anschauen wollte. Der Weg führte entlang des Flusses, sodass ich nur noch Staunen konnte. Natur pur. Keine Menschenseele. Klares Gewässer. Berge, die sich spiegelten. Winzige Wasserfälle. Nach gut einer Stunde waren sie da - die Wassermühlen. Der Weg dorthin war wesentlich spektakulärer als die Wassermühlen selbst, dennoch waren sie schön anzusehen. Nach meinem kleinen Picknick lief ich wieder zurück in Richtung Jajce. Die Sonne brannte, meine Füße wurden immer schwerer. Aber da musste ich wohl durch. Da ich immer noch nicht genug hatte, erklomm ich die Festung und schaute mir die Katakomben an, in denen es so angenehm kühl war. Schon allein dafür hat sich der 1€ Eintritt gelohnt. Ich finde es übrigens toll, dass man hier im Lande nochmal explizit darauf hinweist, dass man Burger, Hund und Waffe doch zu Hause lassen solle, wenn man solch eine Sehenswürdigkeit besucht. Ich war ziemlich platt und verbrannt. (Ja, ich habe mich eingecremt!) Ich holte ganz vorbildlich mein Rucksack wieder ab und setzte mich in ein Lokal um natürlich etwas zu essen und um einfach nur mal zu sitzen. 2 Stunden später sollte mein Bus nach Sarajevo abfahren. Ich habe gelernt und verzichtete auf das Online Ticket und kaufte mir einfach eins am Schalter. Easy. Der Weg war wieder ätzend. Kurve. Kurve. Tunnel. Kurve..für meinen nächsten Bosnientrip benötige ich definitiv Reisetabletten.
    Vom Busbahnhof lief ich (mal wieder) eine gute halbe Stunde ins Hostel. Puh, die Dusche ruft!
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  • Day4

    Run or R.I.P

    Yesterday in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 13 °C

    Meine Nacht im Hostel war schrecklich. Nach den ganzen 4-Sterne-Hotels bin ich doch empfindlicher als ich dachte. Meine erste Tat heute früh dementsprechend: Der Kauf von Ohropax! So sollte das 4-Sterne-Hotel- Gefühl wiederkehren. Nein, das klingt jetzt alles schlimmer als es ist - das Hostel ist sauber, die Betten bequem, die Lage optimal und die Leute super. Aber natürlich gibt es immer wieder Deppen die keine Rücksicht nehmen.
    Der Tag heute stand ganz unter dem Motto: Sarajevo und Sarajevos Geschichte kennenlernen. So beteiligte ich mich heute an zwei Stadtführungen, eine hinsichtlich Sarajevos Geschichte und die andere hinsichtlich Sarajevos dunkler Jahre. Aber bevor ich überhaupt aufnahmefähig war, frühstückte ich. Ich verweigerte das kostenfreie Frühstück im Hostel und beglückte mich selbst mit einem Börek, gefüllt mit Käse und Jogurtsoße. Ja! Das ist krass, ich weiß. Aber man isst hier auch Cevapi zum Frühstück - was soll man da machen - ich pass mich natürlich an. Zum Nachtisch gab es gleich noch Baklava (Schokolade und Feige/Nuss) obendrauf - wenn voll, dann aber auch richtig. Die ‚alte Stadt‘ ist toll, erstaunlich - ein Bazar wie ich ihn nicht erwartet habe, zumindest nicht in Sarajevo. Ich erinnerte mich an Dubai zurück, nur war alles viel ruhiger, keiner schrie herum, alles glitzerte - eine sehr friedliche Stimmung! Mein erster Eindruck war wirklich äußerst positiv und ich verstand sofort, warum alle so begeistert von Sarajevo waren. Und dann ging die Stadtführung los und plötzlich verstand ich warum Sarajevo so ist wie sie ist.

    Sarajevo entstand im 15. Jahrhundert und gehörte dann über 400 Jahre zum osmanischen Reich, was natürlich die Parallen zur Türkei, Griechenland etc. sowie diese hohe Zahl an Moslems erklärt. In Sarajevo sind 85% der Bevölkerung islamisch. ‚Ost meets West’ trifft es genau auf den Punkt. Abschließend war das Land unter Ungarischer-Österreichischer Regierung. Das führte zu einer gewissen Modernität: Casinos, die Tram, einfach Fortschritt in allen Bereichen - all das bescherte der Westen bis zum Jahre 1914, das Jahr in dem Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet wurde. Dieser Anschlag gilt nicht als Grund, sondern als Auslöser des ersten Weltkrieges.
    Das was mir auch gar nicht so bewusst war, ist das Ausmaß des Bosnienkrieges. Jugoslawien drohte zu zerfallen, denn nachdem Slowenien die Unabhängigkeit erklärte, so folgte Bosnien. Das Problem war jedoch, dass genauso wie heute drei Ethnien in Bosnien vertreten sind: Bosniaks, Serben und Kroaten. Die Serben wollten den Verbleib in Jugoslawien, die Bosniaks die Unabhängigkeit und somit kam es zum Konflikt. Sarajevo wurde in dieser Zeit besetzt - 44 Monate lang war diese Stadt gefangen, täglich beschossen und bebombt, von der Elektrizität und Wasserversorgung komplett abgeschottet. Sarajevo ist umringt von Bergen, optimal für tägliche Bombenanschläge und Sniper. Die Bürger verharrten im Keller - allesamt! Die Möbel wurden zersägt und als Brennstoff genutzt. Schüler wurden 2h am Tag provisorisch im Keller unterrichtet - 44 Monate lang. Dass das überhaupt möglich war so lange, ist mir tatsächlich ein Rätsel. Das einzige was die Menschen am Leben hielt, war die Hoffnung, dass es bald vorbei ist. Und das erklärt auch diese friedliche Stimmung heute. Die Menschen wollen kein Krieg. Sie wollen leben, in Frieden. Sie wollen auch nicht darüber reden, der Schmerz sitzt zu tief - über 11.000 verloren allein in Sarajevo ihr Leben, 100.000 während des Krieges und 2 Millionen sind geflüchtet. Auch heute sieht man in Sarajevo Granatenlöcher in vielen Gebäuden. Es ist wirklich schrecklich sich das vorzustellen. Es ist schrecklich sich vorstellen zu müssen 44 Monate im Keller zu leben und nicht zu wissen, wann all das ein Ende hat. Und: Das ist alles noch gar nicht so lange her!
    Der Konflikt zwischen den drei Ethnien ist noch nicht vorbei, sondern Gegenstand des heutigen Alltags. Dieses Land hat doch tatsächlich drei Präsidenten: Einen Serben, einen Kroaten und einen Bosniak. Abgestimmt werden kann nur einstimmig - daher passiert nichts im Land, keine Änderung, kein Fortschritt. Zur Gesellschaft gehört man auch nur wenn man einer dieser Ethnien zugehörig ist, sonst gehört man zu ‚den anderen‘.
    Das ist auch der Grund warum Bosnien nicht zur EU gehört und dies auch nicht in den nächsten 20 Jahren tun wird.

    All diese Ausführungen haben mich schockiert und dennoch war ich so glücklich darüber, wie mit dem Thema und all dem Leid umgegangen wird. Die Leute lassen los und schauen nach vorn - und das ist toll und merkt mal an der allgemeinen Stimmung. Der grausame Krieg ist keine 30 Jahre her und doch herrscht so viel positive Energie in diesem Land.

    Nach diesen mitreißenden Stunden brauchte ich erstmal was zu essen und 1-5 Bier. Dies tat ich mit Leuten aus dem Hostel und war froh, all das nochmal so verarbeiten zu können.
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  • Day72

    Bosnia & Herzegovina

    October 10, 2016 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 14 °C

    Stopped off for a night in Neum to tick Bosnia off the list! Turned out to be the friendliest place, our host did all our washing (for free), cooked us amazing pancakes for breakfast and gave us a free lunch to take on our way.

    The coastal road was a dream and the highlight came when a random man flagged us down and proceeded to empty his crate of satsumas into our trailer.Read more

  • Day8

    Sarajevo by foot

    July 13, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 19 °C

    Beautifull stories about a community with mixed cultures and religions living not just side by side but as close friends. After the assasination of Franz Ferdinand different oppinions about the muderer got along. During WWII Muslims saved the lives of Jewes. After the siege in the 90's no hade between Bosnians and Serbs is to find. This city seems so peacefull. No wonder it is called the European Jerusalem.
    At night the streets changes completely: people everywhere, the bars are full, and loud pop music is making the soundtrack. It is hard to find a place with a proper drink; it's beer and coffee one can get in this city.
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  • Day9

    Childhood War Museum

    July 14, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 22 °C

    Long and yet a great day covering the entire emotion scale. We started out at the childhood war museum reading about, well, childhood in Bosnia in the 90's. Beautifull and scary stories about making the way through life despite the war. The afternoon was all about Turkish coffee, relaxing in the park and finding our way to the train leaving this amazing city. We kinda wanted to stay one more day, but we ended up leaving anyway. Night in Mostar. Beautifull town with a great social hostel and dinner including a free rakija. Ended up as a fun evening! We even got to talk Danish a bit since the hostel was full of Danes.Read more

  • Day10

    Mostar

    July 15, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ 🌬 25 °C

    Crazy men jump 22 meters from an old bridge into the river for money. That's pretty much what happens here. We didn't go to the waterfalls because it's a tourist trap and super expensive. I would have wanted to see it though, and to swim in the lakes. But instead we got to spend some cozy time by the river and in the town. Marks from the war is a lot more visible here than in Sarajevo which makes it both scary and beautifull to walk the streets. At least those without all the souvenir shops.
    Our last night in Bosnia Herzegovena was spend at a good restaurant right next to the river coloured by the sunset followed by a walk through a ghosty city to the sniper tower. Just as creapy as it sounds!
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  • Day3

    War Stories

    August 7, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 21 °C

    I've now arrived to Sarajevo, which has quiet a unique charme. Although the historic center is well restored and bustling with restaurants, cafes, handicrafts and baklava stores, the second you turn into a side street you can't deny the presence of war reminders on every corner.
    During a walking tour, I was explained some details of the war (which however are still a bit confusing). In principle, after Bosnia and Herzegovina had sought independence from Yugoslavia, the Bosnian Serbs tried to split from the rest of the country (i.e. the Muslim Bosniaks and the orthodox Croats), which resulted in 44 months of war. The Serbs now have their own administrative level, and together with the national, regional and cantonwise administration levels Bosnia now has a lot more politicians than necessary for a country of 4 million people. Maybe that's why after more than 20 years the economy still is vastly affected by the war aftermath: there is just no way to efficiently organize a country on so many levels and in the presence of corruption.
    On the pictures I posted, there are some remainders of the war period: a Sarajevo Rose (in places where people have been killed by shell explosions, the impact point is filled with red paint), shell holes in a house wall and a memorial to the 160 children killed in the war.
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  • Day4

    Olympic memories

    August 8, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 24 °C

    I didn't have very specific plans as to what to do today, so I joined Majo and Carla to the old bob sled that has been used for the Olympic winter games in 1984. It doesn't really look impressive at first sight, but imagining that it was actually used for Olympia is pretty weird, especially looking at it now.
    Also walking back the 6 km back to the hostel through the steep hills of Sarajevo was worth the trip, allowing for great views over the city. However, we were happy that we didn't also walk up there, because in addition to a hard ascent on a hot day we would probably have gotten lost.
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You might also know this place by the following names:

Federation of Bosnia and Herzegovina, Federation of B&H, Federacija Bosne i Hercegovine, Federacion de Bosnia-Herzegovina, Fédération de Bosnie-et-Herzégovine, Федерација Босне и Херцеговине

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