Bosnia and Herzegovina
Hrid

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41 travelers at this place:

  • Day8

    Miss Sarajevo

    August 21 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 26 °C

    Früh aufgestanden, gönnten wir uns richtig gutes Frühstück um dann das Auto zurückzugeben und in den Bus nach Sarajevo zu hüpfen. Mittags kamen wir an und machten es uns im kleinen bunten Hostel gemütlich. Dann erwischten wir auch noch perfekt eine Free Walking Tour und verschafften uns einen Überblick über Sarajevo. Eine tolle Stadt.
    Durch geschichtliche Ereignisse gibt es eine türkische Altsstadt mit Basaren , Restaurants und Kunsthandwerk. Dann läuft man die Straße entlang und trifft plötzlich auf ein kleines Wien, mit verschnörkelter Architektur. Und am Rande der Stadt kann man dann den Ostblock Flair 'genießen'. Schockierend sind die unzähligen Einschusslöcher die man an sehr vielen älteren Gebäuden sehen kann. Krass was hier nur 25 Jahre zuvor passiert ist.

    Um den Sonnenuntergang zu schauen stiegen wir hinauf zur "Gelben Bastion". Dort gab es Livemusik und einen traumhaften Ausblick. Durch das Sarajevo Filmfestival gab es viele Veranstaltungen in der Stadt so wie ein Street Food Festival. Da gönnten wir uns einen leckeren Burger und Hot Dog.
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  • Day10

    Hallo Partnerstadt, Hallo Sarajevo!

    August 31 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 24 °C

    Definitiv eine Stadt die einen Kurztrip wert ist. Hier trifft der Orient auf das Abendland, was eine sehr spannende Mischung der Kulturen darstellt. Verschleierte Frauen neben minimalbekleideten in Hotpants. Orientalische Teestuben neben Bierkneipen. Moscheen direkt neben Christlichen und Orthodoxen Kirchen.
    Hier wurde 1914 der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand erschossen, woraufhin der 1. Weltkrieg begann.
    Auch sind die Nachwirkungen des Bosnienkrieges noch an vielen Häuserwänden in Form von Einschusslöchern deutlich sichtbar.
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  • Day255

    Oriental meeting

    July 9 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 22 °C

    The old, touristic part of Sarajevo is also small and resembles the Middle East. As a predominantly Moslem environment perhaps it should not have come as a surprise, but it is definetely a relic of times past, as the extensive, modern, high rise blocks show.
    After walking around to gain an impression of the place I left without any feeling for it at all.Read more

  • Day204

    Sarajevo

    October 8 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 16 °C

    Ein Tagestrip nach Bosnien -Herzegovina, weil es so verführerisch nah ist. Sarajevos Altstadt ist wie für Touristen gemacht. Am besten gefallen mir die Werkstätten mit den Kupferarbeiten und die Antiquitätenläden mit Militärausrüstung und Uniformen. Wüssten die Neonazis, wie gut man sich hier mit Hitler-Devotionalien eindecken könnten, wäre der nächste Urlaub hierher wohl schon gebucht. Die Stadt bietet aber auch jede Menge Kriegsgeschichte. Zum Abschluss schauen wir uns gleich noch das Kinder-Kriegsmuseum an.Read more

  • Day11

    Sarajevo beeindruckende Stadt

    September 1 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach den ersten Eindrücken in der Stadt waren wir wirklich sehr überrascht. Hier trifft Orient auf Okzident, was uns bisher nicht bewußt war. Christen, Muslime und Juden leben hier friedlich miteinander und es herrscht ein reges Treiben in den Gassen der Altstadt. Orientalische Klänge vermischen sich mit Sprachen aus aller Welt und den Rufen des Muezin. Dazu im Hinterkopf die Wirren des umkämpften Sarajevo im Balkankrieg, Einschußlöchern in den Gebäuden und Schauplatz des Attentats auf den österreichischen Erzherzog Franz Ferdinand 1914, was zum ersten Weltkrieg führte. Ein wirklich beeindruckender und zugleich erschreckender Ort.Read more

  • Day4

    Run or R.I.P

    April 23 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☁️ 13 °C

    Meine Nacht im Hostel war schrecklich. Nach den ganzen 4-Sterne-Hotels bin ich doch empfindlicher als ich dachte. Meine erste Tat heute früh dementsprechend: Der Kauf von Ohropax! So sollte das 4-Sterne-Hotel- Gefühl wiederkehren. Nein, das klingt jetzt alles schlimmer als es ist - das Hostel ist sauber, die Betten bequem, die Lage optimal und die Leute super. Aber natürlich gibt es immer wieder Deppen die keine Rücksicht nehmen.
    Der Tag heute stand ganz unter dem Motto: Sarajevo und Sarajevos Geschichte kennenlernen. So beteiligte ich mich heute an zwei Stadtführungen, eine hinsichtlich Sarajevos Geschichte und die andere hinsichtlich Sarajevos dunkler Jahre. Aber bevor ich überhaupt aufnahmefähig war, frühstückte ich. Ich verweigerte das kostenfreie Frühstück im Hostel und beglückte mich selbst mit einem Börek, gefüllt mit Käse und Jogurtsoße. Ja! Das ist krass, ich weiß. Aber man isst hier auch Cevapi zum Frühstück - was soll man da machen - ich pass mich natürlich an. Zum Nachtisch gab es gleich noch Baklava (Schokolade und Feige/Nuss) obendrauf - wenn voll, dann aber auch richtig. Die ‚alte Stadt‘ ist toll, erstaunlich - ein Bazar wie ich ihn nicht erwartet habe, zumindest nicht in Sarajevo. Ich erinnerte mich an Dubai zurück, nur war alles viel ruhiger, keiner schrie herum, alles glitzerte - eine sehr friedliche Stimmung! Mein erster Eindruck war wirklich äußerst positiv und ich verstand sofort, warum alle so begeistert von Sarajevo waren. Und dann ging die Stadtführung los und plötzlich verstand ich warum Sarajevo so ist wie sie ist.

    Sarajevo entstand im 15. Jahrhundert und gehörte dann über 400 Jahre zum osmanischen Reich, was natürlich die Parallen zur Türkei, Griechenland etc. sowie diese hohe Zahl an Moslems erklärt. In Sarajevo sind 85% der Bevölkerung islamisch. ‚Ost meets West’ trifft es genau auf den Punkt. Abschließend war das Land unter Ungarischer-Österreichischer Regierung. Das führte zu einer gewissen Modernität: Casinos, die Tram, einfach Fortschritt in allen Bereichen - all das bescherte der Westen bis zum Jahre 1914, das Jahr in dem Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet wurde. Dieser Anschlag gilt nicht als Grund, sondern als Auslöser des ersten Weltkrieges.
    Das was mir auch gar nicht so bewusst war, ist das Ausmaß des Bosnienkrieges. Jugoslawien drohte zu zerfallen, denn nachdem Slowenien die Unabhängigkeit erklärte, so folgte Bosnien. Das Problem war jedoch, dass genauso wie heute drei Ethnien in Bosnien vertreten sind: Bosniaks, Serben und Kroaten. Die Serben wollten den Verbleib in Jugoslawien, die Bosniaks die Unabhängigkeit und somit kam es zum Konflikt. Sarajevo wurde in dieser Zeit besetzt - 44 Monate lang war diese Stadt gefangen, täglich beschossen und bebombt, von der Elektrizität und Wasserversorgung komplett abgeschottet. Sarajevo ist umringt von Bergen, optimal für tägliche Bombenanschläge und Sniper. Die Bürger verharrten im Keller - allesamt! Die Möbel wurden zersägt und als Brennstoff genutzt. Schüler wurden 2h am Tag provisorisch im Keller unterrichtet - 44 Monate lang. Dass das überhaupt möglich war so lange, ist mir tatsächlich ein Rätsel. Das einzige was die Menschen am Leben hielt, war die Hoffnung, dass es bald vorbei ist. Und das erklärt auch diese friedliche Stimmung heute. Die Menschen wollen kein Krieg. Sie wollen leben, in Frieden. Sie wollen auch nicht darüber reden, der Schmerz sitzt zu tief - über 11.000 verloren allein in Sarajevo ihr Leben, 100.000 während des Krieges und 2 Millionen sind geflüchtet. Auch heute sieht man in Sarajevo Granatenlöcher in vielen Gebäuden. Es ist wirklich schrecklich sich das vorzustellen. Es ist schrecklich sich vorstellen zu müssen 44 Monate im Keller zu leben und nicht zu wissen, wann all das ein Ende hat. Und: Das ist alles noch gar nicht so lange her!
    Der Konflikt zwischen den drei Ethnien ist noch nicht vorbei, sondern Gegenstand des heutigen Alltags. Dieses Land hat doch tatsächlich drei Präsidenten: Einen Serben, einen Kroaten und einen Bosniak. Abgestimmt werden kann nur einstimmig - daher passiert nichts im Land, keine Änderung, kein Fortschritt. Zur Gesellschaft gehört man auch nur wenn man einer dieser Ethnien zugehörig ist, sonst gehört man zu ‚den anderen‘.
    Das ist auch der Grund warum Bosnien nicht zur EU gehört und dies auch nicht in den nächsten 20 Jahren tun wird.

    All diese Ausführungen haben mich schockiert und dennoch war ich so glücklich darüber, wie mit dem Thema und all dem Leid umgegangen wird. Die Leute lassen los und schauen nach vorn - und das ist toll und merkt mal an der allgemeinen Stimmung. Der grausame Krieg ist keine 30 Jahre her und doch herrscht so viel positive Energie in diesem Land.

    Nach diesen mitreißenden Stunden brauchte ich erstmal was zu essen und 1-5 Bier. Dies tat ich mit Leuten aus dem Hostel und war froh, all das nochmal so verarbeiten zu können.
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  • Day8

    Sarajevo

    August 23 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 28 °C

    Eine sehr vielseitige, lebhafte Stadt in welcher unterschiedliche Kulturen zusammentreffen. Einerseits scheint es nicht so, dass hier vor nur 25 Jahren der grausamste Krieg seit dem zweiten Weltkrieg herrschte. Andererseits ist es sehr beklemmend, wenn man auf einem Marktplatz steht, wo vor nicht langer Zeit muslimische Bosnier von Serben massakriert wurden. Vom olympischen Geist 1984 ist ausser der Betonbobbahn nicht viel übrig. Diese diente den Serben von 1992 bis 1995 als wichtige Schützenstellung. Nichtsdestotrotz, eine einzigartig vielfältige Stadt die lebt! Ein Besuch lohnt sich sehr. Auf der Brücke auf dem Bild wurde übrigens Erzherzog Franz Ferdinand ermordet, was der Auslöser für den 1. Weltkrieg bedeutete.Read more

  • Day16

    Signing off in Sarajevo

    August 20, 2018 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ☀️ 23 °C

    We've travelled the Balkans for over two weeks and while I knew it's history, nothing has made me really take notice of it's ugly history until we entered Bosnia. I overheard a local woman recently muse "its funny, we fought so hard for so many years to all be separate, and in a few years we'll all be joined together as EU members. What was the point of all that bloodshed?". She's got a point.

    Took an amazing city walking tour this morning that went into graphic details about what Bosnia was like under Tito as president of communist Yugoslavia to the chaos of the Serbian attacks from Milosevic and where they are now. Bosnia has 40% unemployment with no immediate signs of improvement. It is the only country in the world with 3 simultaneous presidents who all have equal power and veto rights. The three presidents represent the bosniaks (Muslim), croats (Catholic) and serbs (orthodox). Elections are this year and there are 192 different political parties. Imagine what their ballot card looks like. As the tour guide said, "welcome to the craziest developed country on Earth". Indeed.

    Lots of rain on our final day, so in-between rain storms we sought out a few local breweries. Found a great tiny microbrew that had a dozen different taps and even had sours. They were kind enough to let us enter the back room to see their equipment. I was shocked they were doing everything with small kettles. They really were 'micro'.

    And that's pretty much how we wrapped up our balkan adventure. Grabbed a late night meal at our favorite restaurant Barhana on the way home and then off to bed for a very early morning coming up. -SP
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  • Day8

    Sarajevo by foot

    July 13, 2017 in Bosnia and Herzegovina ⋅ ⛅ 19 °C

    Beautifull stories about a community with mixed cultures and religions living not just side by side but as close friends. After the assasination of Franz Ferdinand different oppinions about the muderer got along. During WWII Muslims saved the lives of Jewes. After the siege in the 90's no hade between Bosnians and Serbs is to find. This city seems so peacefull. No wonder it is called the European Jerusalem.
    At night the streets changes completely: people everywhere, the bars are full, and loud pop music is making the soundtrack. It is hard to find a place with a proper drink; it's beer and coffee one can get in this city.
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You might also know this place by the following names:

Hrid

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