Reise in die Vergangenheit
Nov 5–7, 2025 in Scotland ⋅ 🌧 10 °C
Nach der ersten Nacht am River Ness wollten wir das Inverness Castle (schottisch-gälisch: Caisteal Inbhir Nis) besuchen. Leider ist es derzeit wegen eines Umbaus geschlossen. Es sollte bereits im Sommer/Herbst diesen Jahres wieder als "Experience" für die Öffentlichkeit bereit sein, dauert aber länger. Man kann es nur von außen, reduziert durch Bauzäune, betrachten.
Das Inverness Castle ist eine Höhenburg auf einem Felsen über dem Fluss Ness. Das rote Sandsteingebäude wurde 1836 vom Architekten William Burn errichtet. An seiner Stelle stand schon seit dem 11. Jahrhundert eine Festung, die im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut und zerstört wurde.
Über die Ness Bridge geht es zur Inverness Cathedral, welche die nördlichste anglikanische Kathedrale im Vereinigten Königreich ist. Sie wurde dem schottischen Schutz- heiligen St. Andrew gewidmet. Die Kathedrale hat eine lange Geschichte, feierte 2024 ihr 150 jähriges Jubiläum und ist ein fantastisches Beispiel für die Architektur von Alexander Ross. Neben prachtvollen Buntglasfenstern kann man das Talent der Handwerker in den detailreichen Schnitzereien aus Holz und Stein sehen.
Das es heute Nieselregen im Dauer-Angebot gibt, entscheiden wir uns zum Fort Georg zu fahren.
Nach dreißig minütiger Fahrzeit erreichen wir die Festung aus dem 18. Jahrhundert mit noch heute genutzter Kaserne. Die befindet sich auf einer Landzunge zwischen dem Moray Firth und der Nordsee.
Ebenfalls ist das Regimentsmuseum der Highlander auf dem Gelände zu besichtigen.
(www.historicenvironment.scot/visit-a-place/plac…)
Auf dem Rückweg steuern wir noch das Culloden Battle Field an, eine historische Stätte in der Geschichte Schottlands. Hier, auf diesem Schlachtfeld, fand am 16. April 1746 die letzte Schlacht der Jakobiten-Aufstände statt, welche zur Eroberung des britischen Throns durch die Stuarts führen sollte.
Die jakobitische Armee unter der Führung von Bonnie Prince Charlie kämpfte gegen die Truppen der Regierung unter dem Herzog von Cumberland und wurde in weniger als einer Stunde vernichtend geschlagen. Die Schlacht markierte das Ende der traditionellen schottischen Clan-Kultur und führte zu brutalen Vergeltungsmaßnahmen und Vertreibungen.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Cull…)
Den Abend verbringen wir im "River House", einem auf Fisch und Meeres- früchte spezialisiertem Restaurant. (https://riverhouseinverness.co.uk/)
Freundlich wurden wir empfangen, der Service stets aufmerksam, aber nicht aufdringlich. Von der Vorspeise ( to nibble) bis zum Dessert alles in top Qualität.
Die vier gewählten Gänge:
- Hebridean Hot Smoked Salmon Pâté (Heißgeräucherte Lachspastete aus den Hebriden); gekrönt mit Whiskybutter und serviert mit geröstetem Brioche
- Cullen Skink (Cullen-Suppe)
Traditionell und herzhaft. Geräucherter Schellfisch, Lauch, Kartoffeln und Sahnesuppe. Serviert mit knusprigem Brot
- Mussel Menu (Muschelmenü)
Gedämpfte Shetland-Muscheln, zubereitet auf drei verschiedene Arten, serviert mit grobem Brot.
Ich wähle die Art MARINIERE mit Weißwein, Knoblauch, Schalotten und Sahne. Ergänze es mit einer Portion mit Algen gewürzten Pommes frites.
- Affogato
Vanilleeis serviert mit einem Espresso und einem Schuss AmarettoRead more
























