Tournament Capital of Canada
Sep 2–12 in Canada ⋅ ⛅ 29 °C
Unser heutiges Tagesziel ist Kamloops.
Doch erst einmal freuen wir uns auf ein Frühstück in der "a-bun-dance" Artisan Bakery (77 8 Ave S, Lillooet, BC V0K 1V0, Kanada). Schönes Wortspiel. Backwaren, süß und salzig, gibt es in der Tat reichlich.
Da von hier ab die Infrastruktur deutlich dünner wird, befüllen wir den Tank des
Mietwagens. Auf dem Weg dorthin, müssen wir spontan am Straßenrand halten, da ein Schwarzbär an einem der Häuser neugierig nach etwas Essbaren sucht. Wir machen ein paar Fotos, als wir sehen, wie die Bewohnerin gerade das Haus verlassen wollte. Sie empfängt unsere Warnung und wir erhalten ihren Dank zurück. Der Bär kommt immer näher, läuft ums Auto bevor er sich in die Böschung des nahegelegenen Flusses trollt.
Wie erreichen den Marble Canyon am Crown Lake. Können den Einstieg - auch nach einiger Zeit der Suche - nicht finden. Wir entspannen noch einige Zeit in der wärmenden Sonne am See bevor es weitergeht.
Als nächstes kommen wir zum Cache Creek, wo wir die Historic Hat Creek Ranch besuchen wollen. Einmal in die Zeit des "Wilden Westens" - mit "Gold Rush"-Feeling - eintauchen. Leider ist es nicht möglich, da jemand um 14:00 beschlossen hat, das es schon 15:00 ist und die Besuchszeiten der Ranch enden. Schade.
Alternativ legen wir bei Tim Horton's eine Kaffeepause ein, bevor wir zur "Deadman Junction Ranch" fahren. Horton war ein bekannter Eishockey-
spieler der National Hockey League und Gründer eben dieser Restaurant- kette. Im Verlauf seiner aktiven Karriere spielte er auf der Position des Vertei- digers von 1951 bis 1974 unter anderem 1.572 Spiele für die Toronto Maple Leafs, New York Rangers, Pittsburgh Penguins und Buffalo Sabres. Mit den Toronto Maple Leafs gewann Horton zwischen 1962 und 1967 insgesamt viermal den Stanley Cup. 1977 wurde er posthum in die Hockey Hall of Fame aufgenommen. Horton kam mit 44 Jahren bei einem Autounfall uns Leben
Während der Fahrt über den Trans Canada Highway fängt es an zu regnen. Als wir bei "Deadman" ankommen, ist auch hier geschlossen. Der Besitzer sagt, das er bei Regen schließen muss, da die Holzplanken zu rutschig und eine Gefahr für Besucher sind.
Also auf nach Kamloops, der Stadt am gleichnamigen See. Hier am Zusammenfluss des North und South Thompson River, der dann zum Thompson River wird.
In der Umgebung von Kamloops gibt es zahlreiche weitere Seen wie den Paul Lake, Adams Lake oder den Lac Le Jeune. Die Stadt ist in Kanada bekannt als „Tournament Capital of Canada“ ( da hier alljährlich zahlreiche Fußball-, Baseball- und Hockeyturniere) stattfinden.
In unserer Unterkunft angekommen begrüßt uns der sehr freundliche Vermieter. Er sagt, das seine Mutter ebenfalls aus Deutschland komme, er aber die Sprache nicht spreche. Dejavu!
Nach einer Erfrischung ziehen wir los Richtung Downtown/Riverside Park.
Hier beobachten wir ein paar Skater. Ich mache ein Foto von Rechae Marcel Hupé, wir tauschen unsere Namen aus und ich schicke ihm das Foto per Insta.
Der Park am Thompson River bietet für Groß und Klein jede Menge Freizeit- angebote. Ein Wasserpark mit Rutsche, Liegewiesen, Sportmöglichkeiten und einen Strand mit Badezone.
Ein Bereich im Park ist dem Lawn Bowling vorenthalten. Bisher kannte ich diese Sportart nicht. Ich habe mit einem der Spieler etwas Smalltalk und informiere mich über den Sport. Hier-
bei handelt es sich um eine Präzisions- sportart. Die Spieler müssen die asymmetrischen Kugeln, sogenannte „Woods“ oder „Bowls“, rollen, um sie so nah wie möglich an einer kleineren Zielkugel, dem sogenannten „Jack“, zum Stillstand zu bringen.
-> https://krlbc.ca/
Auf dem Weg zum Restaurant "moxies"
kommen wir am Sandman Centre vorbei, wo die Kamloops Blazers gerade ein Trainings-Heimspiel zur Vorbereitung der Ende September beginnenden Saison austragen. Der Club spielt in der Western Hockey League, einer der drei kanadischen Top-Junioren-Eishockeyligen. Ich schaue neugierig durch die Glastüre, als eine ältere Dame vom Einlass-
Service mit fragt, ob ich ein Ticket habe. Als ich dies verneine, bittet sie mich für ein paar Minuten in die Halle. Ich könne gerne kurz und kostenfrei zuschauen. Wie tauschen ein paar Worte aus und ich schätze soviel Gastfreundschaft.
Das Abendessen im In-Lokal und Sportsbar "moxies" ist wunderbar. Etwas gehobene und ausgefalle Küche. Allein die Klimaanlage ist uns zu kalt.
Auf dem Rückweg beobachten wir noch einen der extrem langen Güter- züge. Dieser hier hat drei Loks verteilt zwischen 100 Waggons.
Beim Einschlafen hören wie in der Ferne das Rattern der Züge, die hier wohl rund um die Uhr fahren.Read more


































