• Final Destination

    Sep 9–12 in Canada ⛅ 16 °C

    So langsam verlassen wir die Rockies. Nach dem Aufbruch in Banff machen wir noch Halt in Canmore. Die heute malerische Kleinstadt war früher eine reine Bergwerksstadt. 1979 wurden die Minen geschlossen und die Stadt öffnete sich dem Tourismus. Ihre ideale Lage zwischen Banff und Calgary half ihr zu prosperieren. Bekannt wurde Canmore jedoch durch die 1988 statt- findenden Olympischen Winterspiele in Calgary. Sie ist ebenfalls berühmt für die "Three Sisters", einer Gruppe von drei markanten Berggipfeln.

    In einem Geschäft spricht uns eine Frau auf deutsch, mit starkem englischen Akzent, an. Im Laufe des Gesprächs sagt sie, das ihre Eltern aus der Eifel nach Ontario ausgewandert sind. Sie versucht immer wieder die Sprache zu nutzen, um sie nicht zu verlernen.
    Sie wohnt vier Stunden nördlich von Toronto, wo ich im Februar 2025 war. Sie lebt dortan einem See, wo sie im Winter Eisangeln machen.

    Gestärkt mit Kaffeespezialitäten und einer guten Auswahl an süßem und salzigen Gebäck geht's an den Grassi Lake. Und damit ein kleiner Ausflug ins Kananaskis County. Der See ist eher enttäuschend, sieht er aus wie ein künstlich angelegtes Gewässer.

    Während der Weiterfahrt noch ein letzter Blick zurück auf die Rockies. Ein Abschied mit vielen Bildern von gewaltigen Bergen und toller Natur mit beeindruckenden Wasserfällen.

    Nach dem Einchecken in unser Airbnb, einem großzügigen Appartment im 19. Stock eines Wohnturms, geht es zum
    Abendessen ins Restaurant Orchid. Unsere Waitress Madleine ist sehr aufmerksam und freundlich hilfsbereit. Sie bietet auf Nachfrage mehr an als auf der Karte steht. Vor allem bei den Getränken. Bevorzuge ich doch lieber einen heimischen kanadischen Wein, als die aus Europa. So erhalten ich einen sehr guten Chardonnay aus der Niagara Falls Region in Ontario.
    Auch die gewählten Gerichte kommen optisch schon angerichtet und geschmacklich auf hohem Niveau.
    Ein schöner erster Abend in Calgary klingt aus...
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